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Thema: Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

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In dieser Diskussion geht es um "Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Lilly
    Gast

    Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

    Eine Frage an die angehenden Dottores:

    Was erwartet ihr von den Patienten?
    Was sollen sie unbedingt und was nicht?

    Ist doch auch mal ne Frage wert, nachdem wir jetzt drüber diskutiert haben, wie ein guter Arzt zu sein hat.
    Bin mal gespannt.

  2. #2
    Ulrike
    Gast

    Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?


  3. #3
    Facharzt (Kinder- und Jugendmedizin) Avatar von StarBuG
    Name
    Michael Scheel
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    39 Jahre
    Wohnort
    Fulda
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    Blog-Einträge
    2
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

    Am liebsten sind uns die Patienten, die am Ende gesund und ohne bleibende Folgeschäden das Krankenhaus/die Praxis verlassen können.
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  4. #4
    Lilly
    Gast

    Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

    Danke, Ulrike, hatte ich glatt überlesen.... :

    Hallo Michael, ist schon klar...das wär das optimum.

    Aber dazu müsste sich noch viiiiel ändern....ich sagte neulich zu meiner Hausärztin, das Gesundheitssystem und die Pharmaindustrie und dazu die mangehaften Vorlesungen für die mediziner an den Unis....all das dient doch dazu, krank zu bleiben bzw. erst richtig krank zu werden, weil ja kein Interesse dran besteht, daß ein Patient gesund wird....dann verdient ja keiner mehr was....sie hat nur gesagt "ja, genau so ist es"

    ich wär dafür, daß man das Bezahlungssystem aus dem alten China einführt, wo ein Patient seinen Arzt bezahlt hat, solange er gesund war, wurde er krank, gabs kein Geld mehr....das waren die Ärzte ganz dolle hinterher, die Patienten wieder gesund zu machen....
    wär doch mal ein Ansatz, gelll?

    Aber zum Thema zurück...

    als Schwester hätt ich es gern gesehen, wenn die Patienten (bzw. deren Angehörige), die Namen und die Dosierung der Medikamente wissen...das wäre oft sehr hilfreich gewesen....

    ebenso hätte ich es gewünscht, daß die Patienten mehr Eigenverantwortung haben und nicht ihre Macht an der Tür abgeben...bwz. ihren Körper dem Arzt oder dem Krankenhaus überlassen wie ein Auto dem Mechaniker oder der Werkstatt

    da gibt es sicher noch einiges, was man sich von Patienten wünschen würde....

  5. #5
    Facharzt (Kinder- und Jugendmedizin) Avatar von StarBuG
    Name
    Michael Scheel
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    2
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

    Zitat von Lilly
    mangehaften Vorlesungen für die mediziner an den Unis
    Das ist viel zu pauschalt geurteilt.
    70% der Vorlesungen sind echt gut, der Rest ist Durchschnitt.

    Zitat von Lilly
    ich wär dafür, daß man das Bezahlungssystem aus dem alten China einführt, wo ein Patient seinen Arzt bezahlt hat, solange er gesund war, wurde er krank, gabs kein Geld mehr....das waren die Ärzte ganz dolle hinterher, die Patienten wieder gesund zu machen....
    wär doch mal ein Ansatz, gelll?
    Da bleiben dann aber die chronisch Kranken auf der Strecke, weil die keiner will.
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  6. #6
    Lilly
    Gast

    Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

    Hallo Michael
    Die einzelnen Vorlesungen sind schon gut, hab ja auch 8 Semester Semester hinter mir, nur das Gesamtspektrum ist mir nicht ausgewogen genug, eben, daß die Alternativen auf der Strecke bleiben und doch eher ein Mauerblümchendasein fristen,....und daß die Psychosomatik nur am Rande abgehandelt wird und nur einige Erkrankungen in dieses Ressort steckt...das stimmt meiner Meinung und meiner Erfahrung nach nicht.
    Wir bestehen nunmal aus Körper, Geist und Seele und eins bedingt das andere...alle drei sind immer beteiligt beim Krankeheitsgeschehen.
    Natürlich springt einem das nicht so ins Auge wie bei Asthma, Gastritits usw....aber wenn man genau hinschaut, merkt man es doch. Aber das wird eben nicht gelehrt.

    Bei diesem Bezahlungssystem bliebe eben niemand auf der Strecke, weil dem Arzt bestimmte Gebiete zugewiesen wurden, die er zu betreuen hatte, egal, welche Patienten er dort hatte.

    Klar fiel dadurch die freie Arztwahl weg, aber man konnte sicher sein, daß man einen sehr bemühten Arzt hatte, denn bei Tod musste er die Witwe z.b. finanziell versorgen.
    Tja, damals haben die an alles gedacht....gar nicht so übel....

  7. #7
    Monsti
    Gast

    Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

    Hallo Lilly,

    Bei diesem Bezahlungssystem bliebe eben niemand auf der Strecke, weil dem Arzt bestimmte Gebiete zugewiesen wurden, die er zu betreuen hatte, egal, welche Patienten er dort hatte.
    Das ist sehr idealistisch gedacht. Leider gibt es viele chronische Erkrankungen, bei denen man mit viel Optimismus nur auf keine weitere Verschlechterung hoffen kann. Solche Patienten blieben bei einem solchen System selbstverständlich auf der Strecke.

    Liebe Grüße von
    Angie

  8. #8
    Obelix1962
    Gast

    Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

    Was erwartet ihr von den Patienten?
    Was sollen sie unbedingt und was nicht?
    "25-07-2006, 18:46:40 Lilly "

    Der Patient ist meine Berufung,
    mein Wille,
    meine Erfüllung,
    mein Gesprächspartner,
    mein Brötchengeber,
    u,s,w
    ,



    Wichtig ist das er zu mir kommt weil Ihm was fehlt,
    ich ihm helfen kann
    zumindest versuche ich hierbei mein bestes.
    Mein Reich ist meine Praxis, ich meide die manchmal auch nützlichen
    Besucher der Chemielobby um mehr Zeit für meine Patienten zu haben.
    Mein Patient wird nicht als Terminsache behandelt weil meine MTA das so wünscht
    und mich dadurch in eine Zeitschiene zwängt,
    Mein Patient hat aber auch Zeit und wartet wenn es erforderlich ist bzw. kommt
    notfalls später in meine Sprechstunde.

    Das klingt zwar hart ist aber für meinen Patienten und für mich eine gute Lösung.

    Krank sein heißt Zeit für sich haben, zu Überlegen was man an seinem täglichen Ablauf
    ändern/verbessern kann.
    Ruhe (Schlaf) fördert oft die Heilprozesse in sich.


    Grüßle
    Obeliix1962

  9. #9
    Nick
    Gast

    Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

    Also ich habe noch nie meinen eigenen Patienten gehabt, also vergesse ich vielleicht etwas, das auch sehr wichtig wäre, oder nehme anderes zu ernst.
    Ich schätze mal, der ideale Patient sollte
    - ehrlich sein bzw. zuverlässig (wenn er sagt er macht was, dass ers dann auch wirklich macht, zu den ausgemachten terminen kommen, mich nicht anlügt, etc)
    - bereit sein sich anzustrengen, damit es ihm wieder besser geht
    - offen Fragen oder Befürchtungen äußern, dass man darüber reden kann
    - mir nicht zu sehr mißtrauen (ich meine jetzt nicht, dass sie mir alles glauben sollen, sondern so etwas wie die ah-die-ärzte-sagen-einem-doch-nie-die-wahrheit-und-sie-auch-nich-da-mach-ich-mir-nix-vor-Einstellung)
    - mich leiden können
    Aber am Ende muss man die Leute ja doch nehmen, wie sie sind..

  10. #10
    Obelix1962
    Gast

    Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

    @ Nick,

    Dir ist bewust das der Patient ein Mensch ist!

    Grüßle
    Obelix1962

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