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Thema: Immer wieder ein Problem: Die Patientenakte!

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In dieser Diskussion geht es um "Immer wieder ein Problem: Die Patientenakte!" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    67 Jahre
    Wohnort
    Duisburg
    Mitglied seit
    04.09.2017
    Beiträge
    6

    Standard Immer wieder ein Problem: Die Patientenakte!

    Meine Lebensgefährtin ist mit einer Vielzahl von Krankheiten belastet und deshalb auch auf den Rollstuhl angewiesen.

    Aber im Vordergrund stehen bei ihr die Schmerzen, an denen seit Jahren erfolglos therapiert wird.

    Nun fiel uns ein, dass sie bei einem Schulter-OP vor einiger Zeit deshalb ein Schmerztherapeut hinzugezogen wurde, der sie auch einer Neurologin vorstellte. Weder im Abschlussbericht der Klinik noch in einem eigens angeforderten Bericht des Schmerztherapeuten ist jedoch diese Untersuchung erwähnt.

    Deshalb hatten wir nun Einsichtnahme in die Patientenakte verlangt, die heute erfolgt ist. Und siehe da, in der Akte fanden wir einen ausführlichen Bericht der Neurologin, der auch eine Therapieempfehlung beinhaltet.

    Für mich mal wieder ein deutlicher Beleg für den unhaltbaren Zustand beim Komplex Patientenakten. Wie viele wichtige Informationen, deren Ursprung teuer bezahlte Untersuchungen sind, verschwinden im Nirwana des derzeit praktizierten Systems. Nicht beachtet, nicht ausgewertet und umgesetzt, nach ein paar Jahren geschreddert.

    Alles zu Lasten des Gesundheitssystems in dem die Kosten bald nicht mehr tragbar sind. Und natürlich auch des Patienten.

  2. #2
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    60 Jahre
    Mitglied seit
    06.07.2015
    Beiträge
    1.546

    Standard AW: Immer wieder ein Problem: Die Patientenakte!

    Hallo Hubert,

    ich nehme einmal an, dass Du nun von nicht nur von dem Bericht der Neurologin eine Kopie hast machen lassen! Die Kopien muss man halt bezahlen.
    Es ist absolut wichtig das man die wichtigsten Unterlagen zumindest als Satz zu Hause hat!
    Die Kliniken usw. können die Akten und Bilder nach dem Gesetz nach 10 J. entsorgen.

    In Deinem Fall wäre gerade der Bericht der Neurologin wichtig gewesen. Der Hintergrund wenn man Schmerzen nicht zeitnah behandelt kann der Schmerz chronisch werden. Dann kann es schwierig werden.
    Also egal ob Unterlagen oder Bilder Heute DVD Es ist wichtig das man die hat. Man hat ein Recht auf die Kopien Ausnahme wenn persönliche Stellungsnahmen des Arztes dem Befund beigefügt sind.

    Mitunter sind Ärzte in gewissen Berichten sehr sehr offen wahrscheinlich in dem Glauben bei den Fremdwörtern versteht das der Patient doch nicht. Wenn doch können sich schon einmal Vorurteile bestätigen.

    Man hört immer wieder das einige Patienten ein richtiges Arsenal an Medikamenten hat. Der Hintergrund, verschiedene Fachärzte wissen vom Patient XY nicht was der Kollege / Kollegin schon verordnet hat!

    Dann hat man zu Hause u.U. 15 Medikamente was auf die Dauer total kontraproduktiv ist. Das heisst es sollte eine Stelle geben - > oft Hausarzt die das Ganze ein Stück koordiniert. Es gibt zwar in der Zwischenzeit
    einige Fachärzte für Geriatrie (Altersmedizin) auch die könnten so etwas koordinieren.

    Hier ist einmal eine rechtliche Zusammenfassung zum Thema wie lange eine Patientenakte aufgehoben werden muss usw.

    Medizinrecht von A bis Z: Patientenakte

    Wie das Schmerzmässig bei Deiner Partnerin aussieht?

    VG Stefan

  3. #3
    Schaut öfter mal rein
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    58 Jahre
    Mitglied seit
    11.05.2011
    Beiträge
    70

    Standard AW: Immer wieder ein Problem: Die Patientenakte!

    Hallo, das hätte ja mit der Kranken-Karte zumindest teils abgedeckt werden können.
    Mein Vorschlag wäre so in etwa:
    Jeder Patient hat einen USB-Stick oder auch DVD, oder wie auch immer. Er bringt es zu Behandlungen mit und die Ergebnisse werden darauf gespeichert. Oft hört man, dass der Bericht zum Hausarzt bzw. überweisenden Arzt geht.
    Ok, der sollte es auch haben. Aber: Wenn mal ein neuer Arzt ins Spiel kommt und Fragen stellt, gibt es oft dann nur Achselzucken.
    Aber es könnte! (wenn man wollte) auch online, mit Sicherheit einer DE-Mail z.B., die Akten, Arzttermine, Absagen usw. erfolgen.
    Nun hat nicht Jeder einen PC, ist online oder kann überhaupt damit umgehen.

    Mein Resümee ist: Wo kein (echter) Wille, da kein Weg, oder man kann den Fortschritt auf Kaputt-diskutieren.
    Ob nun eine Mehrarbeit in echt entsteht, sollte NICHT die Antwort sein!

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