Passwort vergessen?

Benutzernamen vergessen?


Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Kompressionsfraktur - ab wann ist eine OP notwendig?

Hier klicken um die Schrift der Beiträge zu vergrößern Hier klicken um die Schrift der Beiträge zu verkleinern

In dieser Diskussion geht es um "Kompressionsfraktur - ab wann ist eine OP notwendig?" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Identität verborgen
    Name
    Anonymisiert
    Mitglied seit
    19.10.2006
    Beiträge
    1.867

    Achtung:
    Anonymisiert ist kein eigenständiger Benutzer. Er dient im Forum dazu, Beiträge anonym zu verfassen, um die Identität des Verfassers zu schützen.

    Standard Kompressionsfraktur - ab wann ist eine OP notwendig?

    Hallo ..,

    ich hatte nach einem Arbeitsunfallunfall eine Kompressionsfraktur von einem Brustwirbel (7) und eine deutliche Schädigung von Brustwirbel 4 so steht es zumindest im Befund! (Teilweise Nekrose des Wirbels)
    Ein Arzt kam in der Klinik kurz zu mir und sagte der Wirbel hätte noch 50 % an der Hinterkante und sie würden da nicht operieren. Erst unter 50% Ok prima Wirbelsäule ja heikle Sache! Am letzten Tag noch einmal eine Röntgenuntersuchung da war die Hinterkante nur noch 30 %.
    Ich weis nicht wie man vorgehen kann. Der Neurochirurg (Zweitmeinung) natürlich OP und mein Orthopäde so lange Du keine grösseren Ausfälle hast keine OP. . Was tun?

    Gruss Michael


    ** Link entfernt **
    Geändert von Dr. Baumann (21.06.2017 um 14:48 Uhr)

  2. #2
    Arzt (Chirurgie)
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    27.01.2013
    Beiträge
    1.423
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Kompressionsfraktur - ab wann ist eine OP notwendig

    Sie stellen eine Frage, posten aber gleichzeitig einen Link zu einem Beitrag und werfen damit Beteiligten indirekt vor, man wäre bei der Therapieplanung nur auf das Geld aus. Dann frage ich mich, welchen Sinn Ihre Frage haben soll.


    Wenn der Operateur fähig ist, ist auch ein Eingriff an der Wirbelsäule keine heikle oder unkakulierbare Angelegenheit.
    Wie bei allen anderen Operationen gibt es auch hier gewisse Risiken, die müssen nun einmal grundlegend erläutert werden. Es gibt keine Garantie auf 100%igen Erfolg - nicht bei einer Leisten-OP, nicht bei einer Nasen-OP, nicht bei einer Kopf-OP und auch nicht bei einer Wirbelsäulen-OP.

    Hauptproblem sind Aussagen von Laien, die sich dessen Aussagen nicht bewusst sind. Im Internet gelesene und angeblich verstandene Dinge werden so dargestellt, wie es gerade passt. Das ein gewisses Grundverständnis, Wissen und Erfahrung vorausgesetzt wird, vergessen viele. Drum ist nicht immer alles gut, was man a) liest und b) erzählt bekommt. Deshalb gehören spezielle Fragestellungen überhaupt nicht öffentlich diskutiert, sondern sollten mit dem Arzt des Vertrauens besprochen werden.


    Zu Ihrer Frage:

    Therapie richtet sich nach betroffenen Knochen, Alter und Schweregrad.
    Mir liegen weder Befunde der Bildgebung, noch eine ausführliche Anamnese, noch ein körperlicher Untersuchungsbefund vor. Das alles sind Gründe genug, keine Aussagen darüber zu treffen.

    Wer sich mit Unseriösität schmücken möchte, der darf dies an dieser Stelle gerne tun.
    Dann hat das jedoch nichts mit seriöser und/oder kompetenter Hilfe zu tun.


    Mein Rat an Sie: Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt. Das ist Ihr Mann.


    Mit den besten Wünschen,


    Gemäß den Regeln habe ich Ihren Link entfernt.

  3. #3
    Identität verborgen
    Name
    Anonymisiert
    Mitglied seit
    19.10.2006
    Beiträge
    1.867

    Achtung:
    Anonymisiert ist kein eigenständiger Benutzer. Er dient im Forum dazu, Beiträge anonym zu verfassen, um die Identität des Verfassers zu schützen.

    Standard AW: Kompressionsfraktur - ab wann ist eine OP notwendig

    Hallo Herr Dr. Baumann,

    das scheint ja ein sehr heisses Eisen zu sein so ein Beitrag von "die Story".

    Der Patient hat allerdings nur ein Interesse! Er möchte wissen wo bekomme ich die Behandlung nach der ich weis OK es wurde das bestmögliche getan?

    einen Link zu einem Beitrag und werfen damit Beteiligten indirekt vor, man wäre bei der Therapieplanung nur auf das Geld aus.
    Der Patient denkt nicht zuerst an das Geld, sondern daran, wie komme ich mit der erfolgten Therapie die nächsten Jahrzehnte klar. Man würde ungern mit der gezeigten Patientin im Film tauschen (Schmerzpatientin). Also heisst das für mich, so viel Infos wie möglich zu bekommen.
    Nun ich habe zwar einen Befund von ganzen zwölf Seiten vor liegen das meiste allerdings Dinge aufgezählt wie z.B. ein so genanntes Dyspnoesyndrom bis hin zur DD Verletzung des Plexus brachialis .
    Das Wichtigste ist schlicht in wenigen Sätzen
    Muskuläre Überbelastung und Haltungsinsuffizienzen nach BWK - Kompressionsfraktur BWK 7 und Deckplattenimpressionsfrakturen u.a. BWK 4 .
    Beim letzten Termin hatte ich erhofft, dass der behandelnde Arzt mir einmal sagt was hier sinnvoll ist ihm liegen ja die vielen Unterlagen vor.
    Mein Pech nur der Arzt kam herein sprach mit mir Sekunden und wurde dann herausgerufen von der Arzthelferin.
    Es hat gedauert bis er wieder kam, auch danach musste es sehr schnell gehen noch ein paar Worte und hier haben sie noch einige Auskünfte zum Thema und drückte mir etwas ein Faltblatt und zwei Seiten in die Hand! Ich könnte das ja inzwischen einmal durchlesen.

    Wie auch immer, die Therapie entscheidet über meine Zukunft! Ja und darum möchte ich schon wissen was hier sinnvoll ist Ich muss halt vermeiden, dass ich die nächsten Jahrzehnte zum Schmerzpatient werde

    Unter den Umständen muss ich den Arzt des Vertrauens erst finden wenn man auf dem Land wohnt, schwierig!

    Gruss Michael

  4. #4
    Arzt (Chirurgie)
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    27.01.2013
    Beiträge
    1.423
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Kompressionsfraktur - ab wann ist eine OP notwendig



    Wie auch immer, die Therapie entscheidet über meine Zukunft! Ja und darum möchte ich schon wissen was hier sinnvoll ist Ich muss halt vermeiden, dass ich die nächsten Jahrzehnte zum Schmerzpatient werde

    Diese Gefahr laufen Sie aber bei jeder Therapie. Egal ob konservativ oder operativ.
    Die Entscheidung von einem möglichen Schmerzsyndrom abhängig zu machen, ist aber nicht der optimale Weg.

    Unbehandelt wird es zwangsläufig zu Problemen führen (u.a. auch zu einem Schmerzsyndrom). Ordnungsgemäß behandelt besteht die potentielle Möglichkeit auf Beschwerdefreiheit - immer einen optimalen Heilungsverlauf vorausgesetzt.

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 09.11.2014, 15:20
  2. Ab wann sollte man eine FSME-Impfung machen?
    Von Angelina.Can im Forum Gesundheit / Prävention
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 07.03.2014, 18:31
  3. Schulterschmerzen-OP notwendig???
    Von schilling04 im Forum Chirurgische Sprechstunde
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 17.05.2013, 12:47
  4. Neues MRT notwendig?
    Von RHvR im Forum Krankheiten
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 09.02.2012, 17:17
  5. Wundschlauch bei Leistenbruch OP notwendig?
    Von donnerkai im Forum Chirurgische Sprechstunde
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 13.05.2011, 18:14