AW: Kostendruck im Krankenhaus - wahrnehmbar? - Dieser Beitrag ist 521 Tage alt
@maggie - vielen Dank für deine Beiträge! Es ist sehr schön zu lesen, dass Patienten Verständnis haben, sich nicht in einem all-inclusive-Hotel wähnen und Verständnis für gelegentlich Engpässe haben - das ist leider im KKH so und eigentlich will das Gros der Beschäftigten, dass es anders läuft...
@michael - ich habe mir inzwischen zur Regel gemacht, ein Patientengespräch zu führen und indem ich mich dem nächsten Patienten zuwende (Visite!) noch einmal kurz in das Gesicht des vorigen Patienten zu schauen: man sieht, ob da Fragen offen geblieben sind!
Die Realität ist auf jeden Fall die Tendenz zur standardisierten Behandlung, sprich Fliessbandabfertigung. Jedoch ist es für den Arzt und die Schwester entscheidend zu wissen, an welcher Stelle eine Zeiteinsparung sicher nicht möglich ist! In operativen Fächern ist beispielsweise die Zeit für die Aufklärung wie für das Procedere nach Entlassung großzügig zu bemessen!
Meine Frage ergibt sich übrigens aus der Tatsache, dass man als Arzt nie wieder "normaler" Patient ist und daher die Perspektive verliert. Wenn ich zum Allgemeinmediziner gehe, dann wird alles ausdiskutiert, es wird über die Fächer, über Kollegen etc. geredet - und jeder weiß, dass der Arzt nicht gerne Patient ist.
behind the curtains, logiker
|