Hi Ihr,
also bei meiner Darm
Op vor 5 Wochen durfte ich nach 5 Tagen nach Hause gehen.
Mir ging es noch nicht wirklich gut und ich dachte die Fahrt nach Hause würde ich nicht überstehen, jede kleine Unebenheit auf der Autobahn, verursachte höllische Schmerzen. Aber ich war lieber zu Hause, da man sich zu Hause wirklich besser erholen kann, (durchschlafen in der Nacht, kein Besuch, wenn man nicht möchte, ne saubere Toilette) gut die ärztl. Versorgung ist hier nicht gegeben.
Bei meiner 1 Darm
Op protestierten die Ärzte, als ich nach 10 Tagen endlich nach Hause wollte und das, obwohl es mir wirklich sehr gut ging.
Denke mal, dass die frühen Entlassungen wirklich mit dem Kostendruck zu tun haben.
Kurze Liegezeit und der nächste Patient kann schon wieder operiert werden, das bringt mehr Geld, als würde ein operierter Patient 10 Tage im Bettchen liegt.
Ach ja ganz vergessen, früher wurde der Patient noch durch Abführen auf so ne Darm
Op vorbereitet, heute wird der ganze Dreck kurz vor der
Op oder bei der
Op abgesaugt. Trainagen hatte ich keine, obwohl ich nen riesen Bauchschnitt hatte. Und im Aufwachraum lagen gut 20 Leute. Das war ein großer Saal und alle lagen im Kreis. War irgendwie ein komisches Gefühl. 5 Ärzte bewegten sich in dem Saal und schauten nach den Patienten. Irgendwie merkte ich bei dem KKH Aufenthalt, dass alles auf Kostenminimierung ausgelegt war, obwohl die Ärzte und das Pflegepersonal sehr freundlich waren.
Lieber Gruß Maggie