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Meine Organe spendenIn dieser Diskussion geht es um "Meine Organe spenden" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net@Frosch ich bin auch gegen Ungerechtigkeit und Korruption, aber ich kanns nun mal nich ändern und ich kann nicht entscheidern, WER meine Organe bekommmt! Wie ... |
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| | #31 |
| Schaut ab und zu mal rein ![]() ![]() ![]() ![]() | @Frosch ich bin auch gegen Ungerechtigkeit und Korruption, aber ich kanns nun mal nich ändern und ich kann nicht entscheidern, WER meine Organe bekommmt! ![]() Wie brava sagt: Es kann mir nichts mehr ausmachen wenn ich tot bin, dieser Meinung bin ich eben auch. Ich werde mich jedenfalls deswegen nicht im Grabe umdrehen! ![]() Sonst müsste man sich für eine Flohmarkt-Variante entscheiden, dann müsste jeder auf den Spenderausweis schreiben, wieviel sein Organ kosten soll! wär makaber und nicht so toll! gruss artemisia |
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| | #32 |
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() | Hallo Christiane, nach einer OP darfst du 6 Monate nicht spenden, das stimmt. Ich hab ne freundin die hatte vor über 10 Jahren Krebs und bisher keine neuen Metastasen. Sie darf aber wegen der früheren Erkrankung icht spenden. Du musst dir mal den Fragebogen reinziehen, du glaubst gar nicht was das Spenden alles beeinflusst und welche Fragen da drauf sind. Ich hab nach nem Fragebogen gegoogelt, aber den ich immer ausfüllen muss nicht gefunden. |
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| | #33 |
| Physiotherapeutin ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Also bin ich als Spender aller Art tabu. Schade, ich hätte gern weiter gespendet und hätte gern auch meine Organe zur Verfügung gestellt. Schicksal. |
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| | #34 |
| Ganz neu hier ![]() | Hallo Mitmenschen, ist es einem totkranken nicht lieber ein Organ zu bekommen,auch wenn der Spender an einer chronischen Hep C leidet? Ich habe eine äußerst seltene Blutgruppe(1 von 250000) und mir ist es nach meinem Tod nicht erlaubt, jemanden, der vielleicht sonst SOFORT sterben würde,mit meinen Organen,nach meinem Ableben zu helfen! Findet ihr das richtig?? |
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| | #35 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Rettungsassistent ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Das beantworte ich dir mit einem ganz klaren JA! Warum? Lies selber:
Ich gehe aber davon aus das es bei einer Organtransplantation schneller geht da derOrganempfänger Medi´s bekommt die die Immunabwehr herabsetzt damit das Fremdorgan vom Körper nicht abgestoßen wird! Da nützt auch die seltenste Blutgruppe nix! Ich möchte solch ein Organ weder für mich noch für sonst jemanden der mir am Herzen liegt, nicht einmal für meinen ärgsten Widersacher! gruß Schubser | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| | #36 |
| Rettungshelfer ![]() ![]() ![]() | Hallo , ich habe eben mit spannung die Diskussion gelesen und würde jetzt gerne meine Meinung hierzu abgeben: ich selbst habe seitdem ich 15 oder 16 bin, ein Spenderausweis, meine Mutter hat mich in dieser Entscheidung immer unterstütz und es akzeptiert obwohl es für sie selbst nicht in Frage kommt. Mein Bruder hat Jahrelang versucht mir es auszureden und hatte Angst vor diesem Gedanken seine Organe zu spenden bzw. das ich meine Spenden könnte. Ich denke wir brauchen dringend mehr Spender doch es soll niemand gezwungen werden. Aufklärung sollte geschehen. Nach der Aktion mit der Fernsehrshow bei der Organe verlost/ verschenkt werden sollten haben in meinem Bekanntenkreis viele begonne über das hema nachzudenken, sich zu Informieren und sich Ausweise zu beschaffen. Die Menschen haben Angst vor unbekannten, keiner weiß genau was zum Thema und das Thema Tot ist sowieso ein Tabuthema. Aufklärung durch Medien und aus dem Tabuthema endlich mal rauskommen ist meine Meinung. Jeder Mensch will Leben aber so lange es schon leben gibt gibt es auch den Tot. Er ist schwer zu verstehen und zu akzeptieren und manchmal auch sehr schmerzhaft aber wir müssen ihn akzeptieren und umso eher wir dies tun umso eher können wir auch nachdenken was nach dem Tot mit uns geschieht z.B. Organspend. Trotz allem denke ich aber auch das es für viele Menschen aus Religiösen Gründen o.Ä. nicht in frage kommt, dies müssen wir (leider) auch akzeptieren. Keiner weiß was nach dem Tot kommt doch jeder hat ein Glaube und auch ein recht darauf !!! |
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| | #37 |
| Doppelherz ![]() ![]() ![]() | Hallo @ all, wie man hier im Forum sieht, beschäftigt dieses Thema doch immer wieder viele Menschen. Organspende wurde ja schon mal 2006 ausführlich diskutiert. Habe mich damals als Organempfänger geoutet. Es freut mich, dass viele Aspekte zum Thema Organspende angesprochen u. auch relativ sachlich diskutiert wurden. Danke an Michael für die guten und sachlichen Beiträge. Zum Thema Thurn u. Taxis (wird immer wieder angesprochen, dass, wenn man Geld hat, man auch schneller ein Organ od. vielleicht ein zweites gleich bekommt, wenn das andere nicht funktioniert)möchte ich anmerken, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass diese Tranplantationen nicht ordnungsgemäß waren. Wurde selbst in dieser besagten Klinik transplantiert. Lernte dort einen jungen Mann (20 Jahre) kennen, der 72 Std. nach seiner ersten Transplantation ein zweites Herz bekam, weil das erste nicht richtig funktionierte u. der hatte nicht das nötige Kleingeld. Er hatte wohl nur sehr sehr viel Glück.... Leider wird es durch den Organmangel aber immer wieder negative Ereignisse geben. Zum religiösen Aspekt möchte ich noch kurz anmerken, dass in den meisten Religionen vom Weiterleben der Seele gesprochen wird und der irdische Leib (Hülle in dem die Seele wohnt) nicht in das Paradies, Nirwana od. sonst wohin geht, sondern verbrannt od. begraben wird. Also ist es auch nicht wichtig, wenn die Organe nicht mehr vorhanden sind. Jeder darf selbstverständlich seine eigene Meinung dazu haben. Es ist nur wichtig, sich immer wieder einmal mit diesem Thema auseinander zu setzen, denn Meinungen können sich auch im Lauf eines Lebens ändern. Man kann auch im Organspendeausweis ausdrücklich festlegen, dass man seine Organe nicht oder nur bestimmte Organe spenden will. Bei uns in Deutschland haben wir leider immer noch die erweiterte Zustimmungslösung d.h. Angehörige müssen der Organentnahme zustimmen. Somit dient der Organspendeausweis auch den Angehörigen als Entscheidungshilfe. Noch besser wäre es, mit den Angehörigen auch darüber zu sprechen. Selbstverständlich kann man den Organspendeausweis jederzeit vernichten. Man ist ja nirgens registriert. Vieles ist in der Medizin möglich geworden. Wo sind die Grenzen, wer soll entscheiden, wer ein Recht auf Weiterleben hat u. wer nicht. Sollte man denn dann einen Krebskranken noch behandeln od. Frühchen od. wie sieht es denn mit Schwerstbehinderten, wie Schlaganfallpatienten, Komapatienten, alte Menschen, die nur noch dahinsichen evtl. nur noch durch künst. Ernährung am Leben erhalten werden?? Ist das ein würdevolles Leben bzw. würdevolles Sterben?? Dank eines bereitwilligen Organspenders, des medizinischen Fortschritts u. einer höheren Macht darf ich im März auf sieben geschenkte Jahre zurückblicken. Übrigens, wer spezielle Fragen zum Thema "Leben mit einem Spenderorgan" hat - nur keine Hemmungen, werde selbstverständlich Eure Fragen beantworten. |
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| | #38 | |||||||||||||||
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() |
Ja, genauso ist in Östereich die Rgelung. D.H. Es gilt eine Wiederspruchsregelung. An und für sich ist jeder Österreicher potentieller Organspender und, das wird für Euch auch interessant sein....Auch jeder Urlauber, der sich im Österreichischen Staatsgebiet befindet ebenfalls. Aber: Man kann sich zu Lebzeiten in das Wiederspruchsregister eintragen. Und. Ich arbeite auf einer Station wo wir (leider) regelmäßig Organspender betreuen. Wir fragen natürlich die Angehörigen ob sie einer Organspende zustimmen oder nicht. Geben ihnen auch einige Stunden Bedenkzeit. Wenn sie da nicht wollen DANN TUN WIR DAS AUCH NICHT. Ich weiß es kursieren vielle Horrorgeschichten darüber, aber ich kann Euch versichern, dass an der UniKlinik Innsbruck nur explantiert wird wenn alles sauber über die Bühne läuft. (Alle Tests ok, Ja von den Angehörigen). GLG Topo | |||||||||||||||
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