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Meine Organe spenden

Dies ist eine Diskussion über "Meine Organe spenden" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
@Frosch ich bin auch gegen Ungerechtigkeit und Korruption, aber ich kanns nun mal nich ändern und ich kann nicht entscheidern, WER meine Organe bekommmt! Wie ...

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  #31 (Permalink)  
Alt 06.07.2007, 14:51
Benutzerbild von Sammlerin
Schaut ab und zu mal rein
 
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Autor Standard AW: Meine Organe spenden - Dieser Beitrag ist 316 Tage alt

@Frosch
ich bin auch gegen Ungerechtigkeit und Korruption, aber ich kanns nun mal nich ändern und ich kann nicht entscheidern, WER meine Organe bekommmt!



Wie brava sagt: Es kann mir nichts mehr ausmachen wenn ich tot bin, dieser Meinung bin ich eben auch. Ich werde mich jedenfalls deswegen nicht im Grabe umdrehen!

Sonst müsste man sich für eine Flohmarkt-Variante entscheiden, dann müsste jeder auf den Spenderausweis schreiben, wieviel sein Organ kosten soll! wär makaber und nicht so toll! gruss artemisia
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  #32 (Permalink)  
Alt 06.07.2007, 15:16
Benutzerbild von ama
ama ama ist offline
Schaut öfter mal rein
 
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Beiträge: 75
Standard AW: Meine Organe spenden - Dieser Beitrag ist 316 Tage alt

Hallo Christiane,
nach einer OP darfst du 6 Monate nicht spenden, das stimmt.
Ich hab ne freundin die hatte vor über 10 Jahren Krebs und bisher keine neuen Metastasen. Sie darf aber wegen der früheren Erkrankung icht spenden. Du musst dir mal den Fragebogen reinziehen, du glaubst gar nicht was das Spenden alles beeinflusst und welche Fragen da drauf sind. Ich hab nach nem Fragebogen gegoogelt, aber den ich immer ausfüllen muss nicht gefunden.
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  #33 (Permalink)  
Alt 06.07.2007, 16:15
Benutzerbild von Christiane
Physiotherapeutin
 
Registriert seit: 14.05.2006
Ort: Erfurt
Alter: 37
Geschlecht: weiblich
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Bewertung: 1 Stimmen / 4.00 Durchschnitt
Beiträge: 315
Standard AW: Meine Organe spenden - Dieser Beitrag ist 316 Tage alt

Also bin ich als Spender aller Art tabu. Schade, ich hätte gern weiter gespendet und hätte gern auch meine Organe zur Verfügung gestellt. Schicksal.
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  #34 (Permalink)  
Alt 23.10.2007, 13:53
Benutzerbild von Mike
Ganz neu hier
 
Registriert seit: 23.10.2007
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Beiträge: 2
Standard AW: Meine Organe spenden - Dieser Beitrag ist 207 Tage alt

Hallo Mitmenschen, ist es einem totkranken nicht lieber ein Organ zu bekommen,auch wenn der Spender an einer chronischen Hep C leidet? Ich habe eine äußerst seltene Blutgruppe(1 von 250000) und mir ist es nach meinem Tod nicht erlaubt, jemanden, der vielleicht sonst SOFORT sterben würde,mit meinen Organen,nach meinem Ableben zu helfen! Findet ihr das richtig??
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  #35 (Permalink)  
Alt 23.10.2007, 14:17
Benutzerbild von Patientenschubser
Moderator
 
Registriert seit: 22.05.2006
Ort: Dahoim
Geschlecht: männlich
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Beiträge: 1,733
Blog-Einträge: 14
Standard AW: Meine Organe spenden - Dieser Beitrag ist 207 Tage alt

Zitat: von Mike
Hallo Mitmenschen, ist es einem totkranken nicht lieber ein Organ zu bekommen,auch wenn der Spender an einer chronischen Hep C leidet? Ich habe eine äußerst seltene Blutgruppe(1 von 250000) und mir ist es nach meinem Tod nicht erlaubt, jemanden, der vielleicht sonst SOFORT sterben würde,mit meinen Organen,nach meinem Ableben zu helfen! Findet ihr das richtig??

Das beantworte ich dir mit einem ganz klaren JA! Warum?
Lies selber:
Zitat:
Hepatitis C ist eine meldepflichtige Entzündung der Leber, die durch eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) hervorgerufen wird. Der Krankheitserreger wird in erster Linie über das Blut übertragen. Hepatitis C ist die häufigste Virushepatitis infolge einer Bluttransfusion. Zwar scheint HCV auch durch andere Körperflüssigkeiten wie Sperma oder Muttermilch übertragbar zu sein, dies geschieht jedoch äußerst selten.
Nach einer Inkubationszeit von 2–26 Wochen kommt es in einigen Fällen zu einer akuten Hepatitis mit Symptomen wie Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. Bei etwa 30 Prozent der Infizierten verläuft eine Hepatitis C-Infektion mild und heilt nach der akuten Krankheitsphase ohne bleibende Schäden aus. 70 Prozent der Infektionen nehmen jedoch einen chronischen Verlauf. Sie können langfristig zu Leberschäden wie Leberzirrhose oder Leberkrebs führen.
Als Therapie für Hepatitis C werden Interferon alfa-2a und spezielle Mittel gegen Viren (Virostatika) eingesetzt. Da eine Schutzimpfung gegen Hepatitis C zur Zeit noch nicht verfügbar ist, werden zur Vorbeugung einer Infektion allgemeine Vorsichtsmaßnahmen empfohlen.
Chronische Hepatitis C verläuft oft schleichend, sodass viele Menschen nicht wissen, dass sie infiziert sind. Es ist jedoch wichtig, die Krankheit frühzeitig zu erkennen, um durch geeignete Therapiemaßnahmen die fortschreitende Schädigung der Leber zu stoppen. Mit einem einfachen Bluttest lässt sich feststellen, ob eine Hepatitis C-Infektion vorliegt oder nicht.
(Quelle: http://www.onmeda.de/krankheiten/hepatitis_c.html)
Es ist wohl kaum von Vorteil ein Organ zuerhalten bei dem sich nach kurzer (oder längerer) Zeit sofort eine neue Erkrankung im Körperbreit macht! (Es dauert bis zu 25 Jahre bis sich eine Leberzirrhose entwickelt!)
Ich gehe aber davon aus das es bei einer Organtransplantation schneller geht da derOrganempfänger Medi´s bekommt die die Immunabwehr herabsetzt damit das Fremdorgan vom Körper nicht abgestoßen wird!

Da nützt auch die seltenste Blutgruppe nix!
Ich möchte solch ein Organ weder für mich noch für sonst jemanden der mir am Herzen liegt, nicht einmal für meinen ärgsten Widersacher!

gruß Schubser
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  #36 (Permalink)  
Alt 12.01.2008, 14:05
Benutzerbild von baesle
Noch neu hier
 
Registriert seit: 27.11.2007
Ort: Rottenburg
Alter: 25
Geschlecht: weiblich
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Beiträge: 42
Standard AW: Meine Organe spenden - Dieser Beitrag ist 126 Tage alt

Hallo ,
ich habe eben mit spannung die Diskussion gelesen und würde jetzt gerne meine Meinung hierzu abgeben:
ich selbst habe seitdem ich 15 oder 16 bin, ein Spenderausweis, meine Mutter hat mich in dieser Entscheidung immer unterstütz und es akzeptiert obwohl es für sie selbst nicht in Frage kommt. Mein Bruder hat Jahrelang versucht mir es auszureden und hatte Angst vor diesem Gedanken seine Organe zu spenden bzw. das ich meine Spenden könnte.
Ich denke wir brauchen dringend mehr Spender doch es soll niemand gezwungen werden. Aufklärung sollte geschehen. Nach der Aktion mit der Fernsehrshow bei der Organe verlost/ verschenkt werden sollten haben in meinem Bekanntenkreis viele begonne über das hema nachzudenken, sich zu Informieren und sich Ausweise zu beschaffen.
Die Menschen haben Angst vor unbekannten, keiner weiß genau was zum Thema und das Thema Tot ist sowieso ein Tabuthema.
Aufklärung durch Medien und aus dem Tabuthema endlich mal rauskommen ist meine Meinung. Jeder Mensch will Leben aber so lange es schon leben gibt gibt es auch den Tot. Er ist schwer zu verstehen und zu akzeptieren und manchmal auch sehr schmerzhaft aber wir müssen ihn akzeptieren und umso eher wir dies tun umso eher können wir auch nachdenken was nach dem Tot mit uns geschieht z.B. Organspend.
Trotz allem denke ich aber auch das es für viele Menschen aus Religiösen Gründen o.Ä. nicht in frage kommt, dies müssen wir (leider) auch akzeptieren.
Keiner weiß was nach dem Tot kommt doch jeder hat ein Glaube und auch ein recht darauf !!!
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  #37 (Permalink)  
Alt 27.01.2008, 20:19
Benutzerbild von Domino
Doppelherz
 
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Bewertung: Nicht bewertet
Beiträge: 78
Standard AW: Meine Organe spenden - Dieser Beitrag ist 111 Tage alt

Hallo @ all,

wie man hier im Forum sieht, beschäftigt dieses Thema doch immer wieder viele Menschen. Organspende wurde ja schon mal 2006 ausführlich diskutiert. Habe mich damals als Organempfänger geoutet. Es freut mich, dass viele Aspekte zum Thema Organspende angesprochen u. auch relativ sachlich diskutiert wurden. Danke an Michael für die guten und sachlichen Beiträge.
Zum Thema Thurn u. Taxis (wird immer wieder angesprochen, dass, wenn man Geld hat, man auch schneller ein Organ od. vielleicht ein zweites gleich bekommt, wenn das andere nicht funktioniert)möchte ich anmerken, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass diese Tranplantationen nicht ordnungsgemäß waren. Wurde selbst in dieser besagten Klinik transplantiert. Lernte dort einen jungen Mann (20 Jahre) kennen, der 72 Std. nach seiner ersten Transplantation ein zweites Herz bekam, weil das erste nicht richtig funktionierte u. der hatte nicht das nötige Kleingeld. Er hatte wohl nur sehr sehr viel Glück....
Leider wird es durch den Organmangel aber immer wieder negative Ereignisse geben.
Zum religiösen Aspekt möchte ich noch kurz anmerken, dass in den meisten Religionen vom Weiterleben der Seele gesprochen wird und der irdische Leib (Hülle in dem die Seele wohnt) nicht in das Paradies, Nirwana od. sonst wohin geht, sondern verbrannt od. begraben wird. Also ist es auch nicht wichtig, wenn die Organe nicht mehr vorhanden sind.

Jeder darf selbstverständlich seine eigene Meinung dazu haben. Es ist nur wichtig, sich immer wieder einmal mit diesem Thema auseinander zu setzen, denn Meinungen können sich auch im Lauf eines Lebens ändern. Man kann auch im Organspendeausweis ausdrücklich festlegen, dass man seine Organe nicht oder nur bestimmte Organe spenden will.
Bei uns in Deutschland haben wir leider immer noch die erweiterte Zustimmungslösung d.h. Angehörige müssen der Organentnahme zustimmen. Somit dient der Organspendeausweis auch den Angehörigen als Entscheidungshilfe. Noch besser wäre es, mit den Angehörigen auch darüber zu sprechen. Selbstverständlich kann man den Organspendeausweis jederzeit vernichten. Man ist ja nirgens registriert.
Vieles ist in der Medizin möglich geworden. Wo sind die Grenzen, wer soll entscheiden, wer ein Recht auf Weiterleben hat u. wer nicht. Sollte man denn dann einen Krebskranken noch behandeln od. Frühchen od. wie sieht es denn mit Schwerstbehinderten, wie Schlaganfallpatienten, Komapatienten, alte Menschen, die nur noch dahinsichen evtl. nur noch durch künst. Ernährung am Leben erhalten werden?? Ist das ein würdevolles Leben bzw. würdevolles Sterben??
Dank eines bereitwilligen Organspenders, des medizinischen Fortschritts u. einer höheren Macht darf ich im März auf sieben geschenkte Jahre zurückblicken.
Übrigens, wer spezielle Fragen zum Thema "Leben mit einem Spenderorgan" hat - nur keine Hemmungen, werde selbstverständlich Eure Fragen beantworten.
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  #38 (Permalink)  
Alt 02.02.2008, 09:44
Benutzerbild von topolina
Schaut öfter mal rein
 
Registriert seit: 31.05.2006
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Beiträge: 64
Standard AW: Meine Organe spenden - Dieser Beitrag ist 105 Tage alt

Zitat: von Patientenschubser
Wenn ich es richtig weiß dann machen es sich die Österreicher da viel einfacher.
Dort ist jeder ein Spender, außer er legt schriftlich fest das er keiner sein will.
Korrigiert mich wenn es nicht oder nicht mehr so ist.

Ich persönlich halte das für die beste Lösung.

Meine Frau und ich sind uns einig das wir unsere Organe (und auch die der Kinder) im Falle eines Falles hergeben!
Hallo!
Ja, genauso ist in Östereich die Rgelung. D.H. Es gilt eine Wiederspruchsregelung. An und für sich ist jeder Österreicher potentieller Organspender und, das wird für Euch auch interessant sein....Auch jeder Urlauber, der sich im Österreichischen Staatsgebiet befindet ebenfalls. Aber: Man kann sich zu Lebzeiten in das Wiederspruchsregister eintragen. Und. Ich arbeite auf einer Station wo wir (leider) regelmäßig Organspender betreuen. Wir fragen natürlich die Angehörigen ob sie einer Organspende zustimmen oder nicht. Geben ihnen auch einige Stunden Bedenkzeit. Wenn sie da nicht wollen DANN TUN WIR DAS AUCH NICHT. Ich weiß es kursieren vielle Horrorgeschichten darüber, aber ich kann Euch versichern, dass an der UniKlinik Innsbruck nur explantiert wird wenn alles sauber über die Bühne läuft. (Alle Tests ok, Ja von den Angehörigen).

GLG Topo
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