Trotz ernstem Thema ein fröhliches Hallo in die Runde,
ich sehe die thematik ähnlich wie i-punkt. Ich möchte um nichts im Leben ein fremdes Organ haben und werde auch keines spenden. Mir gingen schon die Arzt-Sprüche im letzten Jahr auf den Geist, wo sie die Schönwetterzeit vor diesem Hintergrund begrüßten, weil alle paar Minuten ein neuer Motorradfahrer eingeliefert wurde.
Ich bin für ein Sterben in Würde mit eigenen Organen. Und ja, Topolino, man kann in Würde sterben, wenn es einem schlecht geht. Ich hatte letztes Jahr mehrfach mit dem Leben abgeschlossen und mir ging es gar nicht gut. Der Tod wäre mir zu diesem Zeitpunkt ein willkommener Gefährte gewesen. Man sieht die Dinge des Lebens anders, wenn man auf der Kippe steht. Ich habe eine unendliche Gelassenheit entwickelt und wie aus der Ferne, als wenn das Thema schon kaum mehr zu mir gehört, darüber nachgedacht, wie meine Familie das verkraften wird. Aber irgendwann war selbst das nicht mehr wichtig. Ich war bereit, das Schicksal anzunehmen und wurde innerlich ganz ruhig, selbst von den Schmerzen habe ich innerlich Abstand genommen. Es war eher ein schönes Gefühl....

LG chaosbarthi