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OrganspendeDies ist eine Diskussion über "Organspende" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.netGuten Abend! Ich habe mir soeben eure Threads zum Thema "Organspende" durchgelesen. Mir werfen sich da ein paar Fragen, und zwar: 1. Gibt ... |
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| Tags: organspende |
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So gesehen müsste sich die Medizin auf reine Symptombehandlung beschränken. Viele Grüße Sandra | |||||||||||||||
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Schööönen Tag! Rosarot | |||||||||||||||
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Beispiel: Ein junger Familienvater, 2 Kinder, Ehefrau, bekommt durch eine Organspende noch viele Jahre mit seiner Familie geschenkt. Ich finde das alleine rechtfertigt in jeder Tat eine Organspende. Es gibt Dank der fortschreitenden Medizin heutzutage Menschen, die mit einer Organspende genau so lange Leben, wie ein gesunder Mensch, der nie ein Spenderorgan benötigt hat. Michael | |||||||||||||||
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| Hallo Rosarot! Nicht von oben herab! Ich steh doch nicht oben nicht über den Dingen! Wie das Fragezeichen unschwer erkennen lässt handelt es sich ja um eine FRAGE! Eine Frage, die ich für mich noch nicht eindeutig beantworten konnte. Wenn es so ist, wie Michmay schreibt, daß ein Mensch noch einige Jahre "normal" und außerhalb des Krankenhauses leben kann, dann ist wohl tatsächlich das Leben gerettet. Aber es gibt doch auch die Fälle, wo wiederholte OPs anstehen, wo sich andere schwere Krankheiten dazugesellen, ein Leben im Krankenhaus vorprogrammiert ist, ..... ist das auch: Leben gerettet? Ich versuche da noch eine Antwort für mich zu finden! |
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Nur, wenn man ein Spenderorgan benötigt, ist die Lebenserwartung in der Regel ohnehin gering. Da klammert man sich doch an jeden kleinen Strohhalm Hoffnung, der sich auftut, nach dem Motto "schlimmer kann es nicht mehr kommen". Klar, sind die Risiken enorm, aber es ist immer ein Versuch wert, ein Versuch, der unter Umständen ein neues Leben bedeuten kann. Micha | |||||||||||||||
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| Dazu kommen noch die Nebenwirkungen der vielen Medikamente, die Transplantierte lebenslang nehmen müssen, die kommen mit den Jahren noch hinzu... leider geht es kaum einem Transplantierten wirklich gut... allein die psychische Belastung mit einem Fremdorgan zu leben ist enorm...aber das interessiert die Ärzte natürlich nicht, hauptsache das Organ funktioniert....ich kenne einige Transplantierte, die wünschen sich insgeheim, sie hätten es nicht getan....oft kam der Wunsch dazu auch von der Familie, gar nicht von den Betroffenen....aber da fragt auch keiner danach.... |
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| @Lilly Das was du schilderst, trifft vielleicht auf 1-5% aller Transplantierten zu, der Rest ist überglücklich zu leben, wieder ein halbwegs normales Leben zu führen und für deren Familie noch erhalten zu bleiben. Ein Nierentransplantierter wird die Nebenwirkungen gerne in kauf nehmen dafür, dass er trinken kann soviel er will, und nicht 3x die Woche 6 Stunden an der Dialyse hängt. Die Schulmedizin ist nicht schlecht, auch wenn du schlechte Erfahrungen gemacht hast. Ohne Schulmedizin und Medikamente hätten die Menschen eine durchschnittliche Lebenserwartung von 25-30 Jahren. |
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| Hallo Lilly, im August 2004 lag eine 54jährige Frau mit Autoimmunhepatitis neben mir im AKH Wien. Sie war total gelb, vom Cortison aufgeschwemmt, hatte ständig Massen an Flüssigkeit im Bauch, das immer wieder punktiert wurde, und es ging ihr einfach nur saudreckig. Sie stand ziemlich weit oben auf der Transplant-Liste, trotzdem wartete und wartete sie. Im November 2005 sagte sie mir am Telefon, dass sie wohl mit ihrem Leben abschließen müsse, es gehe einfach gar nichts mehr, sie sei so schwach, dass sie kaum mehr 10 Schritte gehen könne. Vor gut 2 Monaten besuchte sie mich ganz spontan, da sie gerade in der Nähe Urlaub machte. Im Jänner 2006 hatte sie eine Leber transplantiert bekommen. Eigentlich musste ich nicht fragen, wie es ihr geht, denn sie sah einfach super aus, fast nicht mehr wiederzuerkennen. Ich fragte natürlich trotzdem, worauf sie sagte: "Mir wurde von einem verstobenen Menschen ein neues Leben geschenkt." Liebe Grüße von Angie |
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| Hallo Michael Hast du im Freundeskreis Leute, die schon länger transplantiert sind? Ich habe einige und denen geht es dreckig, sie bereuen ihren Entschluss und sagen alle, wenn sie gewußt hätten, was im Laufe der Jahre auf sie zukommt,hätten sie es nie gemacht, leider wurde ihnen das nicht gesagt vor der OP. Und alle waren zu Anfang erstmal relativ glücklich, daß sie leben durften, nur nach einigen Jahren sagen sie das alle nicht mehr. Ich habe nie gesagt, daß ich die Schulmedizin verurteile, ich klage nur dort, wo Mist gebaut wird, und ich bin gegen die "Halb-Götter-in-Weiß"-Manie, die hierzulande herrscht. Wie du sicher gelesen hast, wäre meine Älteste längst nicht mehr am Leben ohne die Chirurgie, allerdings würde es ihr noch wesentlich besser gehen, wenn nicht soviele unfähige Pädiater sie versaut hätten (sie bekam wider besseres Wissen Antibiotika, die ausdrücklich nur für Erwachsene sein sollten, und dann noch in der 10fachen Dosierung, sie wurde fast taub und blind davon, sie war ja noch ein kleiner Säugling, selbst als sie beim dritten Anitbiotikum ein Drug-Fever entwickelte, liess man es weiterlaufen, erst als ihr Körper das nicht mehr packte und sie permanent reanimiert werden musste, setzte man die Antibiotika ab, was die aber nicht dran hinderte, die gleichen Medikamente zwei Monate später wieder genauso einzusetzen, mit den gleichen Folgen) , leider wußte ich es damals auch noch nicht besser. Was ich halt auch nicht gut finde an der Schulmedizin, ist, daß die Profs. an den Unis so stur sind, daß sie nicht mal über den Tellerrand hinwegschauen und sich an andern Medizin-Formen orientieren, eben wie z.b. die chinesische und indische Medizin, die ja schon über 5000 Jahre mehr Erfahrung hat als unsere westliche Schulmedizin, die grade mal etwas über 100 Jahre alt ist. Es bricht doch keinem ein Zacken aus der Krone, wenn er sich für andere Therapien öffnet. |
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| Hallo Dia! Ich hab mal etwas zu deinen Fragen gesucht:
zu 1.: Auf www.organspende.de konnte ich dazu folgendes finden: Welche (Vor-)Erkrankungen schließen eine Organspende aus? Eine Organentnahme wird grundsätzlich ausgeschlossen, wenn beim Verstorbenen eine akute Krebserkrankung sowie ein positiver HIV-Befund vorliegen. Bei allen anderen Erkrankungen entscheiden die Ärzte nach den vorliegenden Befunden, ob Organe für eine Entnahme in Frage kommen. In meinem Chirurgie-Buch konnte ich noch finden, dass bei einer aktiven Hepatitis B oder C des Hirntoten/Lebendspenders wohl auch kein Organ zur Transplantation entnommen wird. Weitere Ablehnungsgründe sind wohl oranspezifisch. Z.B. ein Mensch mit einer chonischen Lebererkrankung kann seine Leber nicht spenden. Das ist ja auch logisch. zu 2. Wenn bei einem zur Organspende bereiten Mensch der Hirntod festgestellt wurde, werden nach Abschluss aller evtl. notwendiger Zusatzuntersuchungen von dem Transplantationszentrum alle Daten bezüglich Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, Diagnose, Anamnese (Vorgeschichte), Laborwerte und spezielle Untersuchungsergebnisse an "Eurotransplant"(eine Vermittlungsstelle, welche die Verteilung der Spenderorgane sichert) übermittelt. Diese entscheiden dann weiter. Ich denke, dass ein HA da auch eher eine Art Prognose als ein definitives Ja oder Nein zu der Frage abgeben kann. Sind ja doch sehr viele Faktoren, die da entscheidend sind. Liebe Grüße Julia | |||||||||||||||
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