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Thema: Organspende

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In dieser Diskussion geht es um "Organspende" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #31
    Dia
    Gast

    Standard Organspende

    Guten Abend!

    Ich habe mir soeben eure Threads zum Thema "Organspende" durchgelesen. Mir werfen sich da ein paar Fragen, und zwar:

    1. Gibt es ein Vorgabe wer in Frage kommt, Organe zu spenden, wenn sie/er chronisch krank ist?

    2. Wenn man chronisch krank ist, sollte man nicht erst mit dem HA mal abklären, ob man dafür überhaupt in Frage kommt?

    Ich habe mir auch schon sehr oft Gedanken über eine Organspende gemacht. Aber für mich persönlich stellt sich die Frage "was ist von mir noch zu gebrauchen?"!

    Ich werde auf jeden Fall in meiner Patientenverfügung dementsprechend schriftlich festhalten, was mit mir im Notfall passieren soll und auch mit meinen Organen. Auf jeden Fall steht für mich fest, dass ich keine lebensverlängernden Maßnahmen wünsche. Ich habe bisher schon genügend durchgemacht und dies muss ich im Ernstfall mir nicht mehr antun oder antun lassen.

    Es wäre schön, wenn ihr mich mal aufklären könntet, wie das mit chronisch Kranken geregelt ist, falls es da überhaupt eine Regelung gibt!

    Eine gute Nacht wünscht Dia!

  2. #32

    Standard Organspende


    @michmay

    Zitat von michmay
    Aber alleine die Tatsache, dass ich mit einer Spende Leben retten kann,
    Kann ich Leben wirklich "retten", .... ist es nicht den Tod hinausschieben?

  3. #33
    Fühlt sich wohl hier Avatar von quaks
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    42 Jahre
    Wohnort
    an der Küste
    Mitglied seit
    16.05.2006
    Beiträge
    219

    Standard Organspende

    Kann ich Leben wirklich "retten", .... ist es nicht den Tod hinausschieben?
    @i-punkt: wo ist der Unterschied - jedes "Leben retten", ob durch eine OP, Reanimation, Bluttransfusion, Medikamenten oder einer Transplantation ist den Tod hinausschieben, der Tod wird unweigerlich kommen - die Frage bleibt nur wann und wie.
    So gesehen müsste sich die Medizin auf reine Symptombehandlung beschränken.

    Viele Grüße
    Sandra

  4. #34
    Rosarot
    Gast

    Standard Organspende

    Zitat von i - Punkt
    Kann ich Leben wirklich "retten", .... ist es nicht den Tod hinausschieben?
    Entschuldige i-punkt - ist das jetzt nicht ein bisschen "von oben herab"? Schön, dass du für dich so viele Dinge eindeutig geregelt hast und unerschütterlich selbstbewusst selbst solch einen sensiblen Bereich "händelst" ... Ich möchte auch gerne gerettet werden, falls dies "würdig" und nicht auf Kosten anderer möglich ist. Und ich denke, dass geht den meisten Menschen so. Ist ja auch menschlich, leben zu wollen - oder?

    Schööönen Tag!
    Rosarot

  5. #35
    michmay
    Gast

    Standard Organspende

    Zitat von i-punkt
    Kann ich Leben wirklich "retten", .... ist es nicht den Tod hinausschieben?
    Ich denke in vielen Fällen ist es ein Leben retten. Wenn ich die Wahl hätte zwischen "nur" einem Tag länger Leben, würde ich diese Möglichkeit wahrnehmen.

    Beispiel: Ein junger Familienvater, 2 Kinder, Ehefrau, bekommt durch eine Organspende noch viele Jahre mit seiner Familie geschenkt. Ich finde das alleine rechtfertigt in jeder Tat eine Organspende.

    Es gibt Dank der fortschreitenden Medizin heutzutage Menschen, die mit einer Organspende genau so lange Leben, wie ein gesunder Mensch, der nie ein Spenderorgan benötigt hat.

    Michael

  6. #36

    Standard Organspende


    Hallo Rosarot!

    Nicht von oben herab! Ich steh doch nicht oben nicht über den Dingen! Wie das Fragezeichen unschwer erkennen lässt handelt es sich ja um eine FRAGE! Eine Frage, die ich für mich noch nicht eindeutig beantworten konnte.

    Wenn es so ist, wie Michmay schreibt, daß ein Mensch noch einige Jahre "normal" und außerhalb des Krankenhauses leben kann, dann ist wohl tatsächlich das Leben gerettet. Aber es gibt doch auch die Fälle, wo wiederholte OPs anstehen, wo sich andere schwere Krankheiten dazugesellen, ein Leben im Krankenhaus vorprogrammiert ist, ..... ist das auch: Leben gerettet?

    Ich versuche da noch eine Antwort für mich zu finden!
    Es grüßt i-Punkt
    _________________
    Lieber den Spatz in der Hand,
    Als die Taube auf dem Dach!

  7. #37
    michmay
    Gast

    Standard Organspende

    Zitat von I-punkt
    Aber es gibt doch auch die Fälle, wo wiederholte OPs anstehen, wo sich andere schwere Krankheiten dazugesellen, ein Leben im Krankenhaus vorprogrammiert ist, ..... ist das auch: Leben gerettet?
    Da gebe ich Dir recht!

    Nur, wenn man ein Spenderorgan benötigt, ist die Lebenserwartung in der Regel ohnehin gering. Da klammert man sich doch an jeden kleinen Strohhalm Hoffnung, der sich auftut, nach dem Motto "schlimmer kann es nicht mehr kommen".

    Klar, sind die Risiken enorm, aber es ist immer ein Versuch wert, ein Versuch, der unter Umständen ein neues Leben bedeuten kann.

    Micha


  8. #38
    Obelix1962
    Gast

    Standard Organspende

    Zu der Hoffnung ein Spender-Organ zu bekommen kommt auch noch das Glück
    welches man braucht das das Spender-Organ vom eigenen Körper auch angenommen wird

    Grüßle
    Obelix1962

  9. #39
    michmay
    Gast

    Standard Organspende

    Das ist wohl (leider) wahr....Aber man hört die letzte Zeit viel von erfolgreichen Transplantationen. Das macht etwas Hoffnung....

  10. #40
    Lilly
    Gast

    Standard Organspende

    Dazu kommen noch die Nebenwirkungen der vielen Medikamente, die Transplantierte lebenslang nehmen müssen, die kommen mit den Jahren noch hinzu...
    leider geht es kaum einem Transplantierten wirklich gut...
    allein die psychische Belastung mit einem Fremdorgan zu leben ist enorm...aber das interessiert die Ärzte natürlich nicht, hauptsache das Organ funktioniert....ich kenne einige Transplantierte, die wünschen sich insgeheim, sie hätten es nicht getan....oft kam der Wunsch dazu auch von der Familie, gar nicht von den Betroffenen....aber da fragt auch keiner danach....

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