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Thema: Was Patienten schon immer wissen wollten - Fragen Sie

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In dieser Diskussion geht es um "Was Patienten schon immer wissen wollten - Fragen Sie" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #21
    Arzt (Chirurgie)
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    Standard AW: Was Patienten schon immer wissen wollten - Fragen S

    Das Terminproblem habe ich ja weiter oben schon erläutert. Das ist nicht nur in Österreich, sondern auch hier.
    Nicht, weil es lustig ist, sondern weil es einfach zu viele Patienten auf zu wenige Praxen sind. Am Besten würde hier der Begriff "überlaufen" passen. Gerade ein MRT ist sehr zeitintensiv - wegen der teilweise langen Untersuchungsdauer.


    Der Leistungskatalog der Krankenkassen unterscheidet sich hier ebenfalls teilweise deutlich. Die AOK beispielsweise übernimmt Kosten der Akkupunktur nur, wenn es sich um ein chronisches Schmerzleiden an der Wirbelsäule oder des Knies handelt. Möchte man Akkupunktur aufgrund psychischer Zustände (z.B. Angstzustände, Depression, ect.) in Anspruch nehmen, geht das auf eigene Rechnung. Eine andere Kasse hingegen übernimmt Akkupunktur gänzlich. Gleiches auch mit anderen Alternativen (Heilpraktiker, Osteopathie, ect.).


    Soll ich Dir was sagen? Der Preis geht noch. Es gibt ein, zwei Medikamente, die gehen in überdimensionale Höhe.
    Irgendwo im Bereich von 600.000 Euro.

  2. #22
    Interessierter Laie Avatar von Äskulap
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    Standard AW: Was Patienten schon immer wissen wollten - Fragen S

    Das Terminproblem habe ich ja weiter oben schon erläutert. Das ist nicht nur in Österreich, sondern auch hier.
    Nicht, weil es lustig ist, sondern weil es einfach zu viele Patienten auf zu wenige Praxen sind. Am Besten würde hier der Begriff "überlaufen" passen. Gerade ein MRT ist sehr zeitintensiv - wegen der teilweise langen Untersuchungsdauer.
    In Österreich ist es per Gesetz verboten, das man Privatpatienten einen früheren Termin gibt als Kassenpatienten, bzw. ist das vertraglich in den Kassenverträgen abgedeckt. Was aber wohl auch die Vertragsärzte in dem Fall wissen --> kündigt die Kasse deswegen den Kassenvertrag schießen Sie sich ins eigene Knie.
    Noch weniger Kassenärzte im bildgebenden Bereich.


    Der Leistungskatalog der Krankenkassen unterscheidet sich hier ebenfalls teilweise deutlich. Die AOK beispielsweise übernimmt Kosten der Akkupunktur nur, wenn es sich um ein chronisches Schmerzleiden an der Wirbelsäule oder des Knies handelt. Möchte man Akkupunktur aufgrund psychischer Zustände (z.B. Angstzustände, Depression, ect.) in Anspruch nehmen, geht das auf eigene Rechnung. Eine andere Kasse hingegen übernimmt Akkupunktur gänzlich. Gleiches auch mit anderen Alternativen (Heilpraktiker, Osteopathie, ect.).
    Ja und das geht aus meiner Sicht gar nicht, unnötiges Geld das für nicht wissenschaftliche Therapien rausgeschmissen wird kann man auf die Behandlungen der Ärzte aufrechnen, das wäre mal ein Anfang.

    Soll ich Dir was sagen? Der Preis geht noch. Es gibt ein, zwei Medikamente, die gehen in überdimensionale Höhe.
    Irgendwo im Bereich von 600.000 Euro.
    Das mag sein, trotzdem 1000€ pro Tablette ist schon Hammermäßig.
    Wie auch immer, mit bisschen Pech und akuten Leberversagen stirbt ein Patient weil er das günstigere nicht halb so wirksame Medi gekriegt hat... Warum? Weil die Kasse nein sagt zum teureren Medi...
    Najo so laufts halt...
    Der einzig sinnvolle Krieg den die Menschheit führen sollte ist der Krieg gegen Krankheiten

  3. #23
    Wohnt praktisch hier
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    Standard AW: Was Patienten schon immer wissen wollten - Fragen S

    Nun ja meines Wissen kostet einmal MRT minimal 600 € in Deutschland ist das inzwischen schon fast Standard. Auch wenn im Normalfall eigentlich auch ein CT - Aufnahme gelangt hätte ca. 130 €
    Inzwischen gibt es das Positronen-Emmisions-Tomographie die dann um die 1000 € pro / Aufnahme kosten.

  4. #24
    Wohnt praktisch hier
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    Standard AW: Was Patienten schon immer wissen wollten - Fragen S

    @ Dr. Baumann

    mich würde einmal interessieren ein Patient hat einen Arbeitsunfall. Die Folgen sind nicht nur WS -Frakturen sondern auch eine Lungenfunktionseinschränkung die Lungenfunktion beträgt zwischen 50 und 60 %.
    Also muss er in gewissen Abständen zum Pulmologen. Der macht irgendwann eine Blutprobe und stellt fest der Patient hatte kürzlich Keuchhusten er verschreibt darauf hin Antibiotika.

    Nun wurde der Patient allerdings schon in der Kindheit geimpft gegen Keuchhusten.
    Der Patient wurde auch schon gegen Pneumokokken geimpft mit ca. 50 J..

    Weist das jetzt gegen Keuchhusten geimpft -> Auffrischungsimpfung
    Bei einer Erkrankung keine Auffrischungsimpfung in den nächsten 20 / 30 Jahren notwendig falls überhaupt ?

    Der Hausarzt da würde die KK Probleme machen wenn da zu früh geimpft wird also die zeitlichen Abstände nicht eingehalten werden!

    Wie wird das gehandhabt bei Patienten die gesundheitlich eingeschränkt sind?
    Ja u d was sollte da wenn die 50 / 60 J. überschritten werden noch an Impfungen erfolgen-(Influenza OK aber sonst?). Immer mit obigen Hintergrund zu sehen!

    Gruss Stefan

  5. #25
    Arzt (Chirurgie)
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Was Patienten schon immer wissen wollten - Fragen S

    Eine Impfung schützt natürlich nicht 100% vor der betreffenden Erkrankung.
    Es kann also durchaus auch bei einer vorhandenen Impfung (ob nun Grippe, Masern, Keuchhusten) zur Erkrankung und Ausbruch kommen.


    Speziell die Fragestellung betreffend:

    Muss ich aktuell passen, müsste ich mich selbst erst einmal schlau machen.
    Da ich als Chirurg nichts bzw. nur sehr wenig mit Impfungen zu tun habe, sind mir die Regelungen dazu nicht bekannt.
    Sobald ich dazu Informationen habe, werde ich aber auf die Frage zurückkommen - versprochen!

    Was ich jedoch sicher weiß:
    Wenn eine Keuchhusten-Erkrankung durchgemacht wurde, besteht eine vorübergehende Immunität.
    Müsste meines Wissens nach irgendwo zwischen 8 - 12 Jahren liegen.

    Problem ist nur, dass bei vielen Erwachsenen die Krankheit erst spät oder gar nicht diagnostiziert wird.

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