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staphylokokkus aureus nach op

In dieser Diskussion geht es um "staphylokokkus aureus nach op" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
.......... wenn eine op ansteht .......kann man sich vorsorglich vor ansteckung des staphylokokkus schützen ?. lg kiki...


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Alt 08.08.2008, 17:45   #1
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Standard staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 115 Tage alt

.......... wenn eine op ansteht .......kann man sich vorsorglich vor ansteckung des staphylokokkus schützen ?.

lg kiki
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Alt 08.08.2008, 18:23   #2
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 115 Tage alt

Nein, denn das Bakterium Staph. aureus gehört bei vielen Menschen zur normalen Hautflora.
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Alt 08.08.2008, 18:25   #3
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 115 Tage alt

Eigentlich nicht. Staphylokokken gehören zur Hautflora eines jeden Menschen. Du sprichst in der Überschrift den Aureus an. Schätzungen zufolge sind bis zu 80% aller Menschen mit diesem Keim kontaminiert. Gesunde Menschen haben kein Problem damit, diesen Keim in Schach zu halten. Zum Problem wird er dann, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammen sind, z.B. in Kliniken, Pflegeheimen, Kindergärten, Schulen. Dort kann er sich stark vermehren und Menschen mit schwachem Immunsystem (v.a. Kleinkinder, kranke und ältere Leute) werden u.U. richtig krank davon. Ich vermute mal, dir geht es hierbei besonders um den MRSA. Er kann sich so toll vermehren, weil er auf sehr viele Kampfstoffe nicht reagiert. Einige wenige Mittel gibt es aber noch, die ihn vernichten können. Krankenschwestern oder Ärzte können in diesem Punkt aber besser Auskunft geben als ich.

Ob man vorbeugen kann? Eigentlich nur, indem man sich eine Klinik sucht, in der Hygiene großgeschrieben wird. Man kann evl schon im Vorfeld der Op sein Immunsystem aufbauen bzw unterstützen mit einer guten Ernährung und Bewegung.

Konnte ich dir weiterhelfen? Falls nicht, dann frag noch mal nach.

Gruß Christiane
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Alt 09.08.2008, 10:16   #4
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 115 Tage alt

@christine,

Zitat:
Ich vermute mal, dir geht es hierbei besonders um den MRSA.

wo finde ich den unterschied zwischen MRSA (MultiResistenter Staphylococcus Aureus) und Staphylokokkus aureus?.
bei einer 2ten op wurde das bakterium staphylokokkus aureus gefunden und wird nun mit antibiotika behandelt,wie sehen dabei die heilungschancen aus?.

lg.kiki





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Alt 09.08.2008, 12:34   #5
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 115 Tage alt

Nicht jeder Staphalokokkus aureus ist multirestistent, obwohl es im Prinzip derselbe Keim ist.
Bei Verdacht auf MRSA-Befall wird von den entsprechenden Haut/Schleimhautläsionen ein Abstrich gemacht und ins Labor geschickt.

Meines Wissens sterben die betroffenen Patienten nur selten daran, wenn eine entsprechende Therapie eingeleitet wird. Es dauert aber einige Wochen, die Abstriche müssen 3x wiederholt werden. Erfolgt die Therapie zu spät oder nur ungenügend, können Nekrosen (Absterben von Gewebe) die Folge sein, Lungenbefall mit Entzündungszeichen sind möglich.

Beantwortet das deine Fragen?
Gruß Christiane
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Alt 09.08.2008, 17:12   #6
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 115 Tage alt

..........bin im mom. schon geschockt .weil der unfall vor 6 jahre war,der keim aber erst anfang juni dieses jahres entdeckt wurde,trotz antibiotikum aber keine zufriedenstellende besserung eingetreten ist .

kiki
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Alt 09.08.2008, 19:01   #7
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 114 Tage alt

Wie gesagt, Staphylokokken, auch der MRSA, gehören bei vielen Menschen zur normalen Hautflora, ohne daß sie Symptome hervorrufen. Dafür spricht auch, daß er bei ihr erst so spät entdeckt wurde.

Welche Mittel nun im Einzelnen verabreicht werden, entzieht sich meiner Kenntnis. In irgend einem anderen Thread hat glaub ich Dreamchaser darüber geschrieben, muß mal schauen ob ich ihn finde.
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Alt 09.08.2008, 20:13   #8
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 114 Tage alt

Staph. aureus - sei es Methicillin-resistent oder nicht- werden, wenn sie auf der Haut sind, beim immungesunden Menschen meist nicht behandelt. Im Krankenhaus wird man mit MRSA (= Methicillin-resistente Staph. aureus) in der Regel isolieren - aus Schutzgründen der anderen Patienten.
Wo hat man denn den Staph. aureus gefunden nach der OP?? Er war wohl kaum in der Wunde, da diese dann nicht gut verheilt wäre und eitern würde...Wenn man bei jedem mal die Haut und vor allem die Hände auf Bakterien testen würde, dann wäre da ein ganzer Zoo zu finden - und die meisten dieser Personen sind gesund!!
Gegen die typischen Erreger gibt es meistens (v.a. je größer der Eingriff) perioperativ eine antibiotische Behandlung, aber nur, um die Weichteile gegen eine Infektion zu schützen.
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Alt 10.08.2008, 11:54   #9
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 114 Tage alt

Zitat:
Wo hat man denn den Staph. aureus gefunden nach der OP?? Er war wohl kaum in der Wunde, da diese dann nicht gut verheilt wäre und eitern würde...

……..nachdem durch eine implantation ein adapter im oberschenkelstumpf (für eine neue prothese) zur besseren beweglichkeit durchgeführt wurde , traten diese beschwerden (ständiges gefühl von wundsein ,fiebeschübe….bis zu einer depression und verweigerung der prothese ) auf……die op die im juni dieses jahr folgte ,war um zu sehen, warum all diese beschwerden vorhanden waren ,dabei fand man den staph.aureus.

mfg kiki

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Alt 12.08.2008, 11:29   #10
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 112 Tage alt

Zitat: von kiki
.......... wenn eine op ansteht .......kann man sich vorsorglich vor ansteckung des staphylokokkus schützen ?.

lg kiki
Hallo!

Du solltest allgemein Dein Immunsystem stärken.
Sprich Vitamin C , Zink, Selen.
Dann kannst Du vor der OP Arnica D4 (am OP Tag und an zwei Tagen danach) nehmen.
Ebenso Wobenzym o.ä. hochdosiert.

Ansonsten Daumen drücken!

Gruss
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Alt 12.08.2008, 12:39   #11
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 112 Tage alt

Ich warne vor dem kritiklosen Einsatz vor Nahrungsergänzungsmitteln, da sie - wenn im Körper kein Mangel besteht - Schaden anrichten können. Eine vernünftige Ernährung und ein regelmäßiger Aufenthalt in Gottes freier Natur reichen in den meisten Fällen völlig aus, um das Immunsystem stabil zu halten.
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Alt 12.08.2008, 14:13   #12
Glaubt an nix!
 
 
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 112 Tage alt

Zitat:
Dann kannst Du vor der OP Arnica D4 (am OP Tag und an zwei Tagen danach) nehmen.


Du kannst es aber auch lassen, es hat keine Bedeutung.
Überhaupt, homöopathische Prophylaxe.
Ich lach mich weg und Hahnemann rotiert im Grabe !


Zitat:
Ebenso Wobenzym o.ä. hochdosiert.


Zu Wobenzym http://www.arznei-telegramm.de/html/1990_05/9005048_01.html

Geändert von Pianoman (12.08.2008 um 14:52 Uhr).
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Alt 12.08.2008, 15:12   #13
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 112 Tage alt

.....danke für eure antworten .

Zitat:
Ich warne vor dem kritiklosen Einsatz vor Nahrungsergänzungsmitteln, da sie - wenn im Körper kein Mangel besteht - Schaden anrichten können. Eine vernünftige Ernährung und ein regelmäßiger Aufenthalt in Gottes freier Natur reichen in den meisten Fällen völlig aus, um das Immunsystem stabil zu halten.
......welche wichtigkeit das immunsystem hat zeigt sich ja immer wieder ,leider nehmen dies die meisten erst wahr wenn sie schon krank sind ............und sind somit vielen infektionen hilflos ausgeliefert .

lg kiki
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Alt 13.08.2008, 11:49   #14
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 111 Tage alt

Zitat: von Christiane
Ich warne vor dem kritiklosen Einsatz vor Nahrungsergänzungsmitteln, da sie - wenn im Körper kein Mangel besteht - Schaden anrichten können. Eine vernünftige Ernährung und ein regelmäßiger Aufenthalt in Gottes freier Natur reichen in den meisten Fällen völlig aus, um das Immunsystem stabil zu halten.
Es geht aber doch um die Frage was kann man tun um sich vor nosokomialen Infektionen zu schützen. Da spricht nichts gegen die Stärkung des Immunsystem.
Selbstverständlich kann man um seinen individuellen Status und Bedarf festzustellen eine Analyse des Blutes etc. machen lassen, aber wem das zu viel ist der nehme vorsorglich die genannten Substanzen.

Mit dem wasserlöslichen Vit.C überzudosieren fällt schon recht schwer und Zink und Selen wird schon niemand kiloweise zu sich nehmen.

Arnica ist ein altbewährtes Mittel gegen Verletzungen und verhilft zu schnellerer Heilung (Selbst die Soldaten des II.Weltkrieges hatten es im Gepäck um bei Schussverletzung u.ä. wenigstens etwas in der Hand zu haben) hat nix mit Hahnemann zu tun. Raten auch viele Zahnärzte & Co.
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Alt 13.08.2008, 15:26   #15
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Standard AW: staphylokokkus aureus nach op - Dieser Beitrag ist 111 Tage alt

Wie gesagt, mit den von mir genannten Methoden reicht es völlig aus, um seinem Immunsystem etwas Gutes zu tun. Dir ging es um vorbeugende Einnahme von Nahrungsergänzungen, die, wenn kein nachgewiedener Mangel besteht, zu Überdosierungen führen.

Hier einige Beispiele, was bei allzu sorglosem Umgang mit solchen Mitteln passieren kann:
bei dazu veranlagten Personen kann zu hohe Vit C Zufuhr zu Nierensteinen führen.
Selen: die Entstehung und Vermehrung von Krebszellen wird begünstigt
zu hohe Vit. A und D Aufnahme: Leberschäden
längerfristige Eiseneinnahme: Ablagerungen in Leber, Milz und Hirn mit Funktionsstörungen

Und wenn du mir bitte erklären würdest, warum ich Arnika VORBEUGEND nehmen soll? Die überwiegende Mehrheit der Leute schafft es doch aus eigenem Antrieb, Wunden zu heilen. Mir erschliest sich gerade nicht der Sinn einer solchen Maßnahme.
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