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Thema: Sterbehilfe / Euthanasie

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In dieser Diskussion geht es um "Sterbehilfe / Euthanasie" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Moderatorin / Marketing Avatar von lucy230279
    Name
    Lucienne
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    Standard Sterbehilfe / Euthanasie

    Hallo,

    ich wollte mal wissen, was ihr von Sterbehilfe haltet. Dies ist ein sehr kontrovers diskutiertes Thema und vielleicht verbrenn ich mir auch die Finger dabei, mal sehn.
    Bevor ich die Diskussion loslasse, möchte ich erst mal ein paar fachliche Fakten dazu beitragen. Die Aussagen stammen von der Seite
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sterbehilfe

    also:
    Sterbehilfe beziehungsweise Euthanasie ist
    • ein Oberbegriff für kontrovers diskutiertes Handeln oder Unterlassen, welches das Sterben beschleunigt. Sterbehilfe in diesem Sinne bezieht sich nicht nur auf unheilbar Kranke, beispielsweise Patienten mit Krebs-Erkrankungen, sondern auch auf Menschen mit schweren Behinderungen, Menschen im Wachkoma, Patienten mit Alzheimerscher Demenz im fortgeschrittenen Stadium oder Patienten im Locked-in-Syndrom. Dieser Artikel beschäftigt sich mit diesem weiten Begriff der Sterbehilfe.
    • historisch gesehen ein Missbrauch des Begriffs „Euthanasie“ in der Zeit des Nationalsozialismus
    • Sterbehilfe bedeutet im heutigen Sprachgebrauch, den Tod eines Menschen durch fachkundige Behandlungen herbeizuführen, zu erleichtern oder nicht hinauszuzögern.
    Arten der Sterbehilfe

    Zu unterscheiden ist die Sterbehilfe von
    • der in Deutschland straflosen Beihilfe zum Suizid (anders in den Niederlanden; dort ist der assistierte Suizid aktive Sterbehilfe),
    • dem in Deutschland straflosen Ausschalten von Geräten (wie Beatmungsgeräte) oder das Unterlassen von Reanimationsversuchen nachdem der Hirntod bereits eingetreten ist,
    • der in Deutschland straflosen Hilfe im Sterben: Verabreichen von Medikamenten, die schmerzstillend sind und das Leben nicht verkürzen während des Sterbeprozesses.
    Man unterscheidet bei der Sterbehilfe zumeist
    • Aktive Sterbehilfe („Tötung auf Verlangen”, Schweiz: aktive direkte Sterbehilfe, Niederlande: Euthanasie) , z.B. Gabe von tödlichen Medikamenten
    • Passive Sterbehilfe („Unterlassung lebensverlängernder Maßnahmen bei Schwerkranken“),
    • Indirekte Sterbehilfe (Schweiz: indirekte aktive Sterbehilfe, Niederlande: Double-effect) bedeutet: Gabe von schmerzstillenden aber lebensverkürzenden Medikamenten
    Probleme der Sterbehilfe

    Die Abgrenzung der aktiven zur passiven Sterbehilfe oder auch der indirekten Sterbehilfe ist im Einzelfall äußerst schwierig. Die Sterbehilfe steht im Spannungsfeld zwischen
    • Gesetz und Selbstbestimmung,
    • staatlichem Anspruch und individuellen Persönlichkeitsrechten,
    • staatlichem Strafanspruch und Rechtfertigungsgründe wie Notstand oder Pflichtenkollision,
    • medizinischen Möglichkeiten und Menschenwürde und
    • Selbstbestimmung und religiösen Aspekten.
    Okay, soweit mal das Fachwissen. Wie gesagt, ist von Wikipedia zitiert mit eigenen Ergänzungen.

    Wie steht ihr dazu? Ist es okay, Menschen von Ihren Leiden zu erlösen, wenn Sie sich nur noch quälen? Wer bestimmt das, ob sie sich quälen, ob jmd,der sich nicht mehr selbst artikulieren kann, sterben will?. Haben wir als Menschen, und vor allem. die Ärzte unter euch, das Recht, Gott zu spielen und zu bestimmen, wer wann erlöst wird?

    ich möchte eigentlich nie in die verlegenheit kommen müssen, zu bestimmen, wann bei jemanden die geräte abgeschaltet werden.
    Habt ihr eine Patientenverfügung für euch? Fragen über Fragen.
    Ich weiß, dass dies ein heikles Thema ist und bitte daher um eine sachliche und angemessene faire Diskussion.
    Geändert von lucy230279 (12.02.2007 um 21:12 Uhr)

  2. #2
    Teetante
    Gast

    Standard AW: Sterbehilfe/Euthanasie

    Ich habe vorgesorgt, sollte es mal soweit sein! Patientenverfügung mit klaren Anweisungen!

    Sollte ich selbst noch in der Lage sein, mitzubestimmen, werde ICH den Zeitpunkt bestimmen, wann ich gehe. Also z.B. bei unheilbarer Erkrankung, schweren anderen Erkankungen etc.

    Gott sei Dank gibt es einige Vereinigungen im Ausland, auch wenn es schwer ist daran zu kommen, aber nichts ist unmöglich.

    Ich werde nicht bis zum Ende vor mich hinvegetieren, nur weil die Gesetzeslage das in Deutschland so will!

    Und ich bewundere jeden Arzt, der sich strafbar macht, um Patienten das Leiden und Dahinsiechen zu nehmen, weil man das nicht mehr Leben nennen kann!

    Viele Grüße, Andrea

  3. #3
    Schaut öfter mal rein
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    60

    Standard AW: Sterbehilfe/Euthanasie

    Hallo!

    Eine Tante von mir liegt seit mehr als fünf Jahren vollpflegebedürftig im Bett. Sie kann sich nicht mehr artikulieren, reagiert nicht mehr auf die Umwelt und kann nichts mehr alleine machen. Sie wird Zuhause gepflegt und für die nahen Angehörigen ist es einfach nur schlimm keinen Kontakt mehr zu Ihrer Persönlichkeit zu bekommen. Jeder der sie kennt wünscht Ihr, dass sie sterben darf. Viele beten auch dafür.

    Meine Mutter hatte zehn Jahre lang Krebs: Darm-, Leber-, Lunge- und zum Schluss Hirntumor. Der Hirntumor wuchs über fünf Monate. Im letzten Monat bekam sie Sprachausfälle, Gleichgewichtsprobleme u. ä. Wir hatten da einen wirklich guten Arzt zur Seite. Als er wusste, dass der Tod nicht mehr zu vermeiden ist, gab er uns Anweisungen, wie wir uns Verhalten sollen, wenn es z. B. zu einem Krampfanfall kommt. Wir sollten, wenn der Notarzt notwendig wird, gleich sagen dass keine lebensverlängernden Maßnahmen mehr eingeleitet werden sollen und keine Krankenhausaufnahme. Außerdem bekamen wir das Morphium selber in die Hand und er war über Weihnachten und Neujahr immer für uns erreichbar und hat sich von sich aus nach meiner Mutter umgesehen. Erst am Tag bevor meine Mutter starb sagte sie, dass sie nicht mehr mag. Bis dahin hat sie gekämpft. Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mutter. Wenn sie nicht einen eisernen Willen zu leben gehabt hätte, dann hätte sie die zehn Jahre nicht gehabt in denen sie noch sehr viel Schönes erleben durfte neben den OP`s, den Schmerzen und den Chemos.

    Ich hab nicht wirklich einen guten Draht zu Gott - trotzdem glaube ich irgendwie, dass er weiß was er tut. Ich bin gegen aktive Sterbehilfe - verstehe aber Menschen, wenn sie´s aus Liebe tun.

    Die heutigen Patientenverfügungen sind in Deuntschland viel zu schlecht geregelt. Die Politik befasst sich im Moment ja damit und ich hoffe, dass dann ein rechtssicherer Raum entsteht für Ärzte und Angehörige.

    Den Suizidtourismus, der in der Schweiz betrieben wird, finde ich schrecklich. Viele Menschen sind doch erstmal schockiert und haben Angst, wenn sie die Diagnose einer unheilbaren, zum Tod führenden Krankheit erhalten. Ich hab von Fällen aus der Schweiz gehört, in denen morgens das Arztgespräch läuft und nachmittags das Rezept eingelöst wird. Natürlich erst, wenn bezahlt wurde.

    Nachdenkliche Grüße von
    Leonie

  4. #4
    Fühlt sich wohl hier Avatar von günni
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    Standard AW: Sterbehilfe/Euthanasie

    manche von uns, denke ich

    werden schon "andere menschen beim sterben begleitet haben"....ich zumindest schon...bin zwar ÜBERHAUPT NICHT religiös, sehe aber AUCH DAS STERBEN als "wichtigen bestandteil" des lebens (der evolution) an...

    wie der "sterbeprozess" ethisch zu handhaben ist...tja, das bleibt heikel!

    günni

  5. #5
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
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    Standard AW: Sterbehilfe / Euthanasie

    Huch was ein heikles Thema, aber ich habe da meine eigene Meinung dazu.

    Da ich aus beruflichen Gründen immer wieder mit todktranken, schwerkranken Patienten zu tun.
    Mich graust es immer wieder aufs neue wenn ich sehe was mit denen noch alles angestellt wird.
    Da werden diese Patienten noch mal eben ins CTT gekarrt (obwohl sie nicht mehr operiert werden [können]!!!),
    die hängen an Schläuchen, Geräten.... und und und.
    Fürchterlich.

    Meine Frau und ich haben uns geschworen, das wir, wenn wir keine Lebens- oder Persönlichkeitszeichen
    mehr von uns geben bzw. nicht mehr regieren, dann werden die Maschinen abgeschaltet.

    Lieber einen Menschen im Gedächnis haben den ich mein ganzes Leben lang geliebt habe,
    als einen im Bett zuhause, im AH oder gar in einer Klinik liegen haben der nur noch vor sich hin liegt.
    Der (das ist nicht böse gemeint) Geld kostet und den (Verwandten) Kraft kostet.
    Ich hoffe das ich richtig verstanden werde.

    Nur nochmal zum Verständnis:
    Wenn es eine Hoffnung gibt werde ich alle Hebel in Bewegung setzten um
    meine Frau oder meine Kinder zu retten, wenn aber nicht dann möchte ich das Sie
    oder eben auch ich in Frieden sterben darf/ dürfen.


    Ich habe das schon Mal in meiner Familie mit gemacht, das reicht.

    Gruß Schubser


    __________________________________________________ _____
    "Was soll das heißen, ich hätte KEINE Gefühle?
    Ich bin immerhin schmerzempfindlich!"





  6. #6
    Moderatorin / Marketing Avatar von lucy230279
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    Standard AW: Sterbehilfe / Euthanasie

    Hallo Schubsi,

    ich stelle es mir schwer vor, jeden Tag mit so vielen schwer- bis todkranken menschen zu arbeiten.

    Da werden diese Patienten noch mal eben ins CTT gekarrt
    mal für mich fachbanausen, was ist ctt?

    Lieber einen Menschen im Gedächnis haben den ich mein ganzes Leben lang geliebt habe,
    als einen im Bett zuhause, im AH oder gar in einer Klinik liegen haben der nur noch vor sich hin liegt.
    das ist soweit okay, aber du wirst diesen menschen auch lieben, wenn er nur noch vor sich hin liegt. davon gehe ich mal aus. die frage ist auch, wie will man diesen menschen in erinnerung behalten. ich habe schon 2 omas und 2 opas durch krebs verloren. am schlimmsten ist mir im gedächtnis geblieben, dass mein opa an kehlkopfkrebs gestorben ist. ich war noch jung, ca. 13 und das letzte bild was ich von diesem menschen im kopf habe, ist, dass er nur noch haut und gerippe ist und nicht merh ansprechbar war. dieses bild werde ich auch nie aus dem kopf bekommen. da wäre es auch besser gewesen, er hätte sich nimmer lange quälen müssen, hat er aber.. *seufz*

    Der (das ist nicht böse gemeint) Geld kostet und den (Verwandten) Kraft kostet.
    Ich hoffe das ich richtig verstanden werde.
    sei dir gewiss, dass du richtig verstanden wurdest.

    Wenn es eine Hoffnung gibt werde ich alle Hebel in Bewegung setzten um
    meine Frau oder meine Kinder zu retten, wenn aber nicht dann möchte ich das Sie
    oder eben auch ich in Frieden sterben darf/ dürfen.
    das ist vollkommen richtig und ich würde es genauso machen.

  7. #7
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
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    Standard AW: Sterbehilfe / Euthanasie

    Zitat von lucy230279 Beitrag anzeigen
    mal für mich fachbanausen, was ist ctt?
    so ist es wenn man sich seine Posts nicht nochmal gründlich durchliest. Sollte heißen CCT(CT des Kopfes = CCT, kraniale Computer-Tomographie) oder eben CT(Computer-Tomographie), hätte auch noch MRT (Magnetresonaztomographie) dazu schreiben können

    Zitat von lucy230279 Beitrag anzeigen
    das ist soweit okay, aber du wirst diesen menschen auch lieben, wenn er nur noch vor sich hin liegt. davon gehe ich mal aus. die frage ist auch, wie will man diesen menschen in erinnerung behalten. ich habe schon 2 omas und 2 opas durch krebs verloren. am schlimmsten ist mir im gedächtnis geblieben, dass mein opa an kehlkopfkrebs gestorben ist. ich war noch jung, ca. 13 und das letzte bild was ich von diesem menschen im kopf habe, ist, dass er nur noch haut und gerippe ist und nicht merh ansprechbar war. dieses bild werde ich auch nie aus dem kopf bekommen. da wäre es auch besser gewesen, er hätte sich nimmer lange quälen müssen, hat er aber.. *seufz*
    Hab ich dir, glaub ich, schon erklärt, klar ich möchte diesen Menschen so im Kopf behalten wie ich ihn immer gekannt habe. Ausserdem möchte ich ihm möglichst viel Leiden ersparen.

    Zitat von lucy230279 Beitrag anzeigen
    sei dir gewiss, dass du richtig verstanden wurdest.
    Sehr gut dann bin ich froh

    Gruß Schubsi


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  8. #8
    Teetante
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    Standard AW: Sterbehilfe / Euthanasie

    Zitat von Patientenschubser Beitrag anzeigen

    Da ich aus beruflichen Gründen immer wieder mit todktranken, schwerkranken Patienten zu tun.
    Mich graust es immer wieder aufs neue wenn ich sehe was mit denen noch alles angestellt wird.
    Da werden diese Patienten noch mal eben ins CTT gekarrt (obwohl sie nicht mehr operiert werden [können]!!!),
    die hängen an Schläuchen, Geräten.... und und und.
    Fürchterlich.
    Eben und deshalb haben auch mein Mann und ich vorgesorgt. Ich habe nun auch von Berufswegen her schon schlimme Sachen gesehen, die Patienten können nicht mehr laufen, sprechen, sie verständlich machen etc. und trotzdem werden noch aufwendige Untersuchungen im MRT mit und ohne Kontrastmittel gemacht (da liegt man dann auch schon mal 40 Minuten in dem Gerät) mit dem Ergebnis, daß z.B. die Hirnmetastasen sich vermehrt haben, daher die akuten Beschwerden wie Schmerzen, Sprachstörungen etc. kommen und daß es keine Therapiemöglichkeiten mehr gibt. Dann kommen so Sätze wie z.B.: "Nehmen sie Ihre Frau/Ihren Mann mit nach Hause zum Sterben. oder auch beliebt "Da kann man nichts mehr machen, ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft."

    Muß das alles wirklich sein, wenn es denn so aussichtslos ist??

    Zitat von Patientenschubser Beitrag anzeigen
    Meine Frau und ich haben uns geschworen, das wir, wenn wir keine Lebens- oder Persönlichkeitszeichen
    mehr von uns geben bzw. nicht mehr regieren, dann werden die Maschinen abgeschaltet.
    Schubser, habt Ihr das schriftlich irgendwo liegen, so daß sich die behandelnden Ärzte dann auch darauf verlassen können, daß Ihr beide das so wollt?

    Zitat von Patientenschubser Beitrag anzeigen
    Nur nochmal zum Verständnis:
    Wenn es eine Hoffnung gibt werde ich alle Hebel in Bewegung setzten um
    meine Frau oder meine Kinder zu retten, wenn aber nicht dann möchte ich das Sie
    oder eben auch ich in Frieden sterben darf/ dürfen.
    Das ist bei uns auch so, wenn es noch irgendeine klitzekleine Chance oder Hoffnung gibt, wird alles getan, ansonsten siehe oben!
    Das gilt auch für unsere Familie, die Eltern meines Mannes haben auch beide Patientenverfügungen und noch andere Sachen, die einmal im Jahr neu datiert und unterschrieben werden müssen von uns allen.

    Mit diesen Unterschriften respektieren wir auch gegenseitig die "Wünsche" des anderen, wenn es um das Thema Sterben geht. Sprich, wir haben Vollmachten über die Schwiegereltern, wenn es mal soweit ist, aber Schwiegereltern haben die gleichen Rechte auch bei uns, sollte uns beiden was passieren.

    Ich wünsche uns allen, daß wir noch lange und friedlich mit viel Gesundheit leben, aber es ist berihigend zu wissen, daß wir vorgesorgt haben und nicht unendlich lange gequält werden oder an irgendwelchen Beatmungsgeräten und Ernährungsinfusionen hängen, um vor sich hindämmernd im Bett zu liegen und auf den Tod zu warten!

    Viele Grüße, Andrea



  9. #9
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
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    16
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Sterbehilfe / Euthanasie

    Ja alles schriftlich vom Rechtsanwalt gegen gezeichnet.

    Alles in trockenen Tüchern.

    Gruß Schubser


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  10. #10
    Fühlt sich wohl hier Avatar von günni
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    Standard AW: Sterbehilfe / Euthanasie

    da erzählte allerdings auch

    ein arzt in einem anderen board...er ist in einem KH tätig und auch als NOTARZT, dass
    "solche patientenverfügungen" von ärzten garnicht gelesen werden

    günni

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