Hallo Chaosbarthi!
Erstmal danke, dass du auch sehr schöne Sachen zu erzählen wusstest.
Was mir noch ins Auge gestochen ist:
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Zitat: von chaosbarthi |
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Wenn ich eine voll belegte allgemein-chirurgische Station mit 26 Betten je Schicht mit max. 4 Pflegekräften besetze |
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Es stimmt natürlich, dass das EIGENTLICH zu wenig Leute sind. Aber es kann noch schlimmer kommen: 36 Betten, 4 Pflegekräfte im Frühdienst, 2-3 im Spätdienst und 1-2 im Nachtdienst. Auf so einer Station bin ich gerade eingesetzt. Da bin ich als Azui froh, dass ich mir wenigstens manchmal für 5 Minuten ne "Auszeit" as dem Stress nehmen darf und mal zu besonders bedauernswerten Patienten extra reinschauen und fragen, ob alles in Ordnung ist und kurz quatschen.
Hallo an alle!
Ich finde es toll, dass ihr all so viel und offen schreibt.
Langsam finde ich auch, kann man mal wieder eine Richtung erkennen, an der wohl fast alle Krankenhäuser noch arbeiten müssen:
- an der Organisation der Röntgenabteilung/ dem Ultraschall bzw. dessen Absprache mit der Station
- an der Information über Medikamentengabe und Einnahme (warum die Spritze, für was die Tablette)
- an der allgemeinverständlichen Deutschen Sprache
Dies sind auch Probleme, die kein Klinikmitarbeiter auf das schlechte Gesundheitssytem schieben kann.
Ruppige Schwestern wiederum sind z.T. ein Produkt unseres Gesundheitssytems. Zu viel Arbeit für zu wenig Personal kann schnell zum Burn-out führen, ist eine aber auf geregeltes Einkommen angewiesen, wird sie das in Kauf nehmen und leider trotzdem weiterarbeiten.
Liebe Grüße Julia