Hallo Julia!
Ich lag zum Glück noch nie selber im Krankenhaus (bis auf bei meiner Geburt natürlich

), aber bis jetzt war ich wenn Verwandte im Krankenhaus lagen, nie wirklich richtig unzufrieden mit den Krankenschwestern. Es ist ja klar dass sie mal gestresst sind oder nicht immer so schnell sofort da sein können. Und manchmal kann man auch schwer sehen, an wem jetzt manche Dinge liegen. Wie zum Beispiel, dass meine Oma bei ihrem letzten Krankenhausaufenthalt sehr lange auf eine Untersuchung warten musste und das sitzend obwohl sie nicht gut sitzen konnte. Da hätte man sie doch lieber länger oben im Bett liegen lassen können.
Sonst haben wir gerade erst bei meinem Bruder sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Krankenschwestern bei ihm waren meist sehr geduldig und sind auch soweit wie möglich auf seine Fragen eingegangen. Das fand ich schon sehr geruhigend weil man will ja schließlich wissen was mit seinem Körper gemacht wird

Und die einzige schlechte Erfahrung die wir bei der Behandlung bisher gemacht haben, ist wohl eher auf die Ärzte, die sich nicht eingestehen (?) wollten dass etwas schief gelaufen ist und/oder sie mit der Sache überfordert waren (?), zu schieben und nicht auf die Krankenschwestern. Das war zwar nicht so schön aber jetzt ist er jedenfalls in besten Händen und ich drück ihm für die Kontrolluntersuchungen heute ganz fest die Daumen
Da hatte ich doch noch was vergessen

Es gibt natürlich Ärzte die vielleicht etwas einfühlsamer mit den Patienten sein sollte und einen nicht so vor den Kopf stoßen sollten. Aber zum Glück sind ja nicht alle so

Nur ich kann meine Mutter verstehen, dass sie doch etwas entsetzt war von dem Gespräch mit dem Arzt, der erst nicht wollte, dass sie dabei sind, weil mein Bruder doch erwachsen ist und dann das Gespräch auch noch mit "Dass das Krebs ist, wissen sie ja...." anfängt. Aber ich glaub da hätte ich auch nicht anders reagiert. Traurig dass es solche Ärzte gibt aber es gibt bestimmt viel mehr von denen, die sowas etwas anders angehen
Liebe Grüße, Anke