Ich hatte letztes Jahr im Dezember eine endoskopische Bandscheiben
OP.
Nach der
OP war alles prima ich war Schmerzfrei.... allerdings nur für 3 Tage, da ich schon wieder zuhause und mein Orthopäde in den Ferien war, bin ich zu meinem Hausarzt (Klassedoc). Der hat mir Tramal und Valoron verschrieben..... die Schmerzen wurden soooo stark im Bein das ich nachts nicht einmal mehr die Bettdecke draufliegen lassen konnte. Also noch ein MRT. Es wurde ein neuer zweiter Bandscheibenvorfall endeckt, der die Beschwerden aber nicht verursacht haben kann, aber an der
OP- Stelle eine mit Flüssigkeit gefüllt Blase, klein aber fein. Irgendwann konnte ich überhaupt nicht mehr, weder gehen noch Leben wollen, ich hab alle 4 Stunden eine Tramal 200, eine Valoron 12, ein Antidepressiva und einiges mehr geschluckt, nur damit ich ebenso durchs Leben komme. Dann war mein Orthopäde wieder da der hat mich sofort in eine Fachklink geschickt Das war an einem Donnerstag Anfang Januar. Dann gings loß:
Die Voruntersuchung war prima, da dachte ich na hier biste gut aufgehoben.
Ja, auf den MRT Bildern sieht man was, ich werde das am Montag dem Chefarzt und unserem Bandscheibenspezialisten vorlegen Sie werden mit Sicherheit am Dienstag operiert.
Freitags kam ein andere Arzt ins Zimmer,
So wie gehts? Bleiben Sie schön im Bett liegen und machen Sie Stufenlagerung, geniessen Sie die Ruhe und versuchen Sie sich zuerholen.
Am Samstag wieder ein anderer Arzt,
na liegen Sie mal nicht so viel rum sondern gehen (!!! WIE DENN !!!) Sie auch mal spazieren (
) Ich werde bei Ihnen mal das Tramal absetzten dafür bekommen Sie jetzt etwas anderes.
Sonntag, wieder ein anderer Arzt,
so guten Morgen ich setzte jetzt mal bei Ihnen das Valoron ab dafür gibte jetzt das, und wechslen Sie die Stufenlagerung mit kleineren Laufrunden auf dem Flurab.
Montag, Chefvisite, Chef:
soso im Rettungsdienstarbeiten Sie, dann brauch ich Ihnen ja nichts zuerzählen (!??!!) Ach ja die Bilder, kann man nichts drauf erkennen (!!!) wir warten mal bis Donnerstag ab wie es Ihnen geht (WIE SOLLS MIR GEHEN !!! Bis dahin hatte ich schon 3 Wochen ansteigende und bleibende Schmerzen).
Dienstag wieder ein anderer Doc,
Ja bleiben Sie soviel wie möglich liegen mit wechslender Flach- und Stufenlagerung, ich hab Ihnen Mal ein neues Medikament verordnet das die Nervenheilung beschleunigt (HÄ??) und ab heute gehts zur Einzel- und Gruppenkrankengymnastik in sowie Wassergym. Reizstrom, Fango, Massage Stangerbäder und Unbterwassermassage, DAS IST KEIN WITZ DIESES PROGRAMM HÄTTE ICH JEDEN TAG DURCHLAUFEN SOLLEN, da ich aber so Berührungsempfindlich war und mich nicht wirklich bewegen konnte, hat man bis auf Stangerbad, Fango mit leichter Massage und Reizstrom alles wieder gestrichen.
Mittwoch, der Doc vom Samstag,
ich hatte Ihnen doch gesagt, nicht so viel rum liegen mehr gehen, viel mehr gehen, und das mit dem Würfel höchstens eine Stunde am Tag. Nunja in der Stufenlagerung hätte ich am liebsten auch die ganze Nachtgelegen (konnt so nur nicht pennen) da es die beste Möglichkeit war mich von meinem Scherz zu befreien und ich das Gefühl hatte das bringt Entlastung an der OPstelle.
Donnerstag, wieder Chefvisite
naja also es geht Ihnen ja schon besser (HÄ

mit wem verwechselt der mich)
also man sieht da was wir haben uns die Bilder nochmal angeschaut, wir überlegen noch ob, wenn ja wann und wie wir Sie wenn überhaupt operieren. Ausserdem bekommen Sie absofort noch ein anderes Medikament dafür dosieren wir die Schmerzmittel nach unten.
Freitag ein neues Arztgesicht platzt ins Zimmer,
ahh Sie sind wohlauf, naja ich lag da nicht zum sterben drin.
Hier ich hab ein neues Medikament verordnet, bleiben Sie schön im Bett liegen und gehen Sie mehrmals am Tag über den Flur spazieren, (ach was ??) Sie werden am Montag oder Diebstag operiert. (ACH JETZT DOCH).
Samstag ein unbekanntes Arztgesicht,
von einer OP für Sie steht hier nix in der Akte, woher wusste der vom Vortag das ich in
OP soll
Ich bin aber auch nicht von Ihrer Station die von der Station sind alle bis morgen abend auf Ausflug.....
Sonntag, ein neues Arztgesicht auch nicht von der Station,
naja ich kann Ihnen da nicht weiterhelfen, schön immer im Wechsel Stufen- Flachlagerung und spazieren gehen, achwas.
Ich also eine Schwester ran geklingelt, wenn Widererwarten von dieser Sation ein Doc auftaucht SOFORT zu mir. Ja, Sie sagt bescheid, kam keiner auch auf mehrfaches Nachfragen nicht.
NATÜRLICH HABE ICH DAS GANZE, während der ganzen Zeit, NICHT KLAGLOS ÜBER MICH ERGEHEN LASSEN. WER MICH KENNT WEIß WIE FREUNDLICH ICH REAGIEREN KANN.
Am Montagmorgen knarrte die Tür auf, der Stationsarzt kam. Den hab ich mir gekauft.
Hab ihm alles an den Kopf geworfen, und gefragt ob den nun einen
OP aussteht oder nicht.
Nein würde am Donnerstag entschieden. (WAAAASSSS) Dann war ich ganz freundlich zu Ihm und hab gesagt wissen Sie was ich nehme Ihnen die Entscheidung ab, Sie dürfen mich entlassen. Aber, aber, aber. Nix Aber, aber entlassen sofort nicht einpacken oder schicken sofort entlassen. Ja, ich mach die Papieren fertig.
5 Min später, ich hab schon einem Kumpel angerufen das er mich abholt, kommt der Doc wieder rein, das ging aber fix.
Ich habe mit meinem Oberarzt nochmal telefoniert, Sie sollen bitte bis zur Chefvisite heute mittag warten, damit wir einen OP Termin ausmachen können, Für was den hab ich gefragt, einmal heißt es man sieht was dann wieder man sieht nix muss operiert werden dann doch nicht, tut mir leid ich habe in dieses Haus kein Vertrauen mehr.
Ich habe diesen Fall meiner Krankenkasse geschildert, die haben die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und wie ich hörte war das nicht das erste Mal in dieser Klinik das die Patienten nicht zufrieden waren.
Dank meinen Physioth. kann ich heute wieder gehen, mit etlichen sanften und zum Teil sehr schmerzhaften Behandlungen hat er mich wieder hergestellt. Ein hoch auf kompetente und fähige Leute die Ihren Beruf ernst nehmen.