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Thema: unzufriedene Patienten

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In dieser Diskussion geht es um "unzufriedene Patienten" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Krankenschwester Avatar von Leonessa
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    33 Jahre
    Wohnort
    Berlin- Reinickendorf
    Mitglied seit
    06.05.2006
    Beiträge
    495
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard unzufriedene Patienten

    Hallo zusammen!

    Es gibt immer wieder unzufriedene Patienten auf Station im Krankenhaus.
    Wenn man nach den Gründen der Unzufriedenheit fragt bekommt man eigentlich immer die zwei gleichen Antworten:

    - Die Krankenschwestern haben nie Zeit und sind darum so hektisch!

    - Die Ärzte sind außerhalb der Visite zu wenig erreichbar!

    Mich würde mal - bei denen von euch, die Krankenhauserfahrungen haben als Patient - interessieren, was ihr für Gründe hattet, wenn ihr im Krankenhaus unzufrieden wart.

    Klar könnte ich auch meine Patienten auf Station fragen, aber da bekommt man nicht immer ganz ehrliche Antworten und wenn doch, dann fallen sie oft sehr knapp aus. (siehe oben)

    Auch wenn ihr ganz tolle Erfahrungen gemacht habt, die es evtl. viel zu selten gibt, immer her damit!

    Ich würde mich über Erfahrungsberichte, Meinugen und Anregungen sehr freuen!

    Liebe Grüße Julia

    "Das einzige Stück Fleisch das im Prinzip über sich selber nachdenken kann ist das Großhirn"

  2. #2
    Noch neu hier
    Alter
    34 Jahre
    Mitglied seit
    12.05.2006
    Beiträge
    18

    Standard unzufriedene Patienten

    hey julia,

    gerne erzähle ich dir mal meine kleine geschichte, was einen kh-aufenthalt angeht:

    vor fast genau einem jahr lag ich im kh, für acht tage, auf der inneren wegen meinem crohn.

    ich hatte fünf tage lang an einer stelle (unterarm) einen zugang und hab der schwester gesagt, dass er so weh tun würde, nicht nur beim draufdrücken, sondern auch nur beim bewegen vom arm. sie sagte da sei nichts. am nächsten morgen musste ich zum mrt um den dünndarm nachschauen zu lassen und hab schön ohne gnade erst buscopan und dann kontrastmittel da rein gedrückt bekommen, so dass mir kurze zeit darauf sauübel wurde. in der röhre war leider kein notknöpfchen und ich hab versucht jemanden zu rufen, bei dem lärm nicht wirklich drin. also hab ich mir dann schön gepflegt über die schulter geko.... super sache, dann kam auch ein arzt: "huch was ist denn hier passiert?" lustiges kerlchen, haha. ob ich denn trotzdem so liegen bleiben könnte, wegen den aufnahmen?! na klar, ist doch mollig warm im schulterbereich, juhu.
    gegen abend ging es mir plötzlich ziemlich schlecht, starke rückenschmerzen, unwohlsein, schweißausbrüche. hab die schwester gefragt, ob ich novalgin haben könnte: "nein, es ist jetzt keine arzt da, müsste ihn erst fragen" haha, noch so ne lustige. in meiner akte stand es aber als bedarfsmedikament drin, trotzdem nicht bekommen. blöde kuh. mir geht's immer schlechter. nachtschwester kommt zum fiebermessen irgendwann, ich 39.7°. ohoh, wo kommt das denn her?? dann kam auch ganz schnell ne ärztin und hat mich mit einem neuen zugang an den tropf gehangen und ich hab dann auch mein novalgin bekommen *lol* danach noch einen tag fieber, meine mama hat dann die schwester vom vortag angeschissen und dann war sie auch ganz nett ;-)
    woher das nun kam, haben sie mir nicht gesagt. auf jedenfall war der alte zugang schwer entzündet und tat noch lange weh, war ultra dick und blitzblau.

    naja, das ist halt mal ne nicht so schöne geschichte und ich war sehr enttäuscht, vor allem weil die innere hier in koblenz die beste sein soll. ich kann das aber leider nicht bestätigen.

    wenn ich mal was positives berichten, sag ich bescheid ;-)

    gute nacht und liebe grüße, daniela

  3. #3
    Chris
    Gast

    Standard unzufriedene Patienten

    Hab so gut wie nie eine Schwester gesehen....und den Doc einmal morgens.


    .........mag wohl daran liegen, das ich Schwester in dem Haus bin, und sowieso nur am OP Tag auf der Station war (danach hab ich immer alle Kollegen besucht).


    @iphigenie:
    Bei einem Zugang sollte jeden Tag, spätestens jeden zweiten Tag ein Verbandwechsel mit Wundkontrolle durchgeführt werden. Und wenn man Schmerzen hat, dann sollte erst recht nachgeschaut werden. Sehr schade, dass du da an eine solche Schwester geraten bist.

  4. #4
    Fühlt sich wohl hier Avatar von quaks
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    42 Jahre
    Wohnort
    an der Küste
    Mitglied seit
    16.05.2006
    Beiträge
    219

    Standard unzufriedene Patienten

    Hallo Julia

    wirklich unzufrieden war ich eigentlich noch nicht eher im Gegenteil, prinzipiell war ich bisher eigentlich immer zufrieden, klar mich nerven manchmal Sachen, aber das reicht nicht um grundsätzlich unzufrieden zu sein.
    Mein Erfahrungen beruhen auf einige Aufenthalte in Kinderkliniken und 7 Tage eigener Aufenthalt bei der Geburt unseres Großen.

    Bei der Geburt vom Großen (lag schon 2 Tage vorher im Überwachungszimmer des Kreißsaals) fand ich es furchtbar, dass ich an dem Vormittag vor der Geburt recht allein gelassen wurde obwohl ich fiese Schmerzen hatte. Das CTG zeigte aber keine Wehen an und so bekam ich zwar ne Spritze, aber mit den netten Kommentar - ich soll mich nicht so anstellen, die richtigen schmerzen kämen ja erst noch und weg war sie wieder ....

    Ansonsten bin ich ja nicht krank und kümmere mich um mein Kind im KH, ist halt nen bischen anders.
    Was nervt mich :

    Wenn Schwestern grundsätzlich gehetzt tun obwohl gar kein Stress auf Station ist.
    wenn ich was brauch und kein Schwester zu finden ist.
    Wenn man das Gefühl hat, das Eltern lästig sind - obwohl sie ja sehr viel Arbeit abnehmen.
    Klar haben sie dafür auch andere eigene Bedürfnisse und manche Eltern sind mit sicherheit zum auf den Mond schießen.
    uns sonst sind es eher persönliche sachen - eben die eine ist mir symphatischer als die andere ...
    wenn organisatorisch was gar nicht klappt - dann geht es auch in die Richtung unzufrieden.
    z.B. geplant war eine ph-metrie und eine Mdp - eine Übernachtung, ich habe mich morgens bei meinen 3jährigen mit - bin morgen abend wieder zu hause verabschiedet.
    MDP war am Vormittag gelaufen, gegen 14:00 Uhr hieß es dann - wir können die ph-metrie heute nicht mehr legen - das passt mit dem Barium von der MDP nicht und heute abend ist kein Arzt da der das kann.... - also war klar es wird ein Tag länger , am nächsten Tag kommt der Arzt mit den Bilder vom Röntgen - zeigt auf die Speiseröhre - da ist es eng - wir bougieren morgen - toll - narkose heißt dann - noch nen Tag länger ...
    Das fand ich einfach blöd und war auch reichlich sauer weil man es hätte vorher wissen und besser planen können.
    Im Stationsalltag - haben mir die Ärzte noch nicht gefehlt, wenn was ist, sind sie da bzw. kann man um ein Gespräch bitten.
    was nicht schön ist - wilde ärztlich spekulationen ohne wirkliches Wissen / Erfahrungen
    Da nervt es eher, wenn ich Infos oder Termin außerhalb der Zeit im KH machen will. Ewiges hinterhermailen, schlechte Erreichbarkeit, vergessen werden *schnief*, Termine nicht bei den richtigen Ärzten eingetragen ...
    wobei mittlerweile nehm ich es fast sportlich :-)

    Achja was ich auch nicht witzig fand - war eine Ärztin, die Medis verordnete ohne auf Wechselwirkungen mit der Dauermedikation zu achten und die sie dann nochnichtmal im Beipackzettel fand, wo sie abe definitiv drinne stehen), nachdem ich sie danach gefragt habe, sondern mit "ich glaube ihnen, hab die dosis reduziert" kam ...

    So und jetzt das positive:
    Ich hab keine wirklichen Probleme mit dem Mädels und Jungs in weiß.
    Es sind alles keine Götter - sondern Menschen die auch mal Fehler machen!

    Wir haben nen Arzt der fachlich sehr gut ist, keine Scheu hat Probleme im Team zu disskutieren und das auch an den Patienten weiter gibt und der persönlich super symphatisch ist, sehr ehrlich, zuhören und verständlich erklären kann und dem Humor nicht fehlt. Und er kümmert sich und man hat deutlich das Gefühl er möchte nur das Beste für meine Tochter und nicht "nur weil er es könnte" sie aufschneiden. Ich kann / darf ihn per mail auf dem laufendend halten und kann dort auch mal meinen Frust ablassen - einzig negative das mit dem Antworten - aber naja - man gewöhnt sich an vieles *fg*
    Auch unserer andere Ärztin - fachlich sehr gut, im Umgang etwas ruppiger, nicht so handzahm *fg* aber auch sehr ehrlich.

    Das Pflegepersonal kümmerte sich gut um meine Tochter, wenn ich mal nicht bei Ihr sein / bleiben konnte. Es war immer ok - ich kann jetzt keine konkrete Geschichte erzählen, aber es ist ja viel wichtiger, das der Gesamteindruck stimmt. :-)

    So ist jetzt ganz schön lang geworden.
    Ich hoffe du konntest was mit anfangen.

    LG Sandra
    VG quaks

    Signatur? -Ich putz hier nur!
    über uns
    über Ösophagusatresie www.q39-1.info
    rein präventiv eine handvoll Buchstaben zum selbersortieren beileg

  5. #5
    Facharzt (Kinder- und Jugendmedizin) Avatar von StarBuG
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    2
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard unzufriedene Patienten

    Ich habe ja selber auch schon viele Ärzte kennen gelernt und weiß, woran manches Verhalten teilweise liegt. Auch die Reaktionen der Schwestern kann ich nachvollziehen (aber nicht gut heißen!), da ich selber lange in der Pflege gearbeitet habe.

    Zum Glück habe ich 2 Ärzte in meinem Leben kennen gelernt, die für mich ein Vorbild sind. Deren Art hat mich so fasziniert, dass ich genau weiß, wie ich werden möchte. Das Gegenteil gibt es natürlich auch. Ich kenne auch welche, wo ich hoffe, das ich nie im Leben solche Charakterzüge annehmen werde.

    Schönes Thema übrigens
    Das Forum-Netzwerk:
    Elternfragen | Patientenfragen | Abnehmfragen | Asthmafragen | Diabetesfragen | MeineHunde


    Neues Thema, neues Forum. Jetzt fehlst nur noch DU

  6. #6
    Noch neu hier
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    32

    Standard unzufriedene Patienten

    Hallo Julia!

    Ich lag zum Glück noch nie selber im Krankenhaus (bis auf bei meiner Geburt natürlich ), aber bis jetzt war ich wenn Verwandte im Krankenhaus lagen, nie wirklich richtig unzufrieden mit den Krankenschwestern. Es ist ja klar dass sie mal gestresst sind oder nicht immer so schnell sofort da sein können. Und manchmal kann man auch schwer sehen, an wem jetzt manche Dinge liegen. Wie zum Beispiel, dass meine Oma bei ihrem letzten Krankenhausaufenthalt sehr lange auf eine Untersuchung warten musste und das sitzend obwohl sie nicht gut sitzen konnte. Da hätte man sie doch lieber länger oben im Bett liegen lassen können.

    Sonst haben wir gerade erst bei meinem Bruder sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Krankenschwestern bei ihm waren meist sehr geduldig und sind auch soweit wie möglich auf seine Fragen eingegangen. Das fand ich schon sehr geruhigend weil man will ja schließlich wissen was mit seinem Körper gemacht wird Und die einzige schlechte Erfahrung die wir bei der Behandlung bisher gemacht haben, ist wohl eher auf die Ärzte, die sich nicht eingestehen (?) wollten dass etwas schief gelaufen ist und/oder sie mit der Sache überfordert waren (?), zu schieben und nicht auf die Krankenschwestern. Das war zwar nicht so schön aber jetzt ist er jedenfalls in besten Händen und ich drück ihm für die Kontrolluntersuchungen heute ganz fest die Daumen

    Da hatte ich doch noch was vergessen Es gibt natürlich Ärzte die vielleicht etwas einfühlsamer mit den Patienten sein sollte und einen nicht so vor den Kopf stoßen sollten. Aber zum Glück sind ja nicht alle so Nur ich kann meine Mutter verstehen, dass sie doch etwas entsetzt war von dem Gespräch mit dem Arzt, der erst nicht wollte, dass sie dabei sind, weil mein Bruder doch erwachsen ist und dann das Gespräch auch noch mit "Dass das Krebs ist, wissen sie ja...." anfängt. Aber ich glaub da hätte ich auch nicht anders reagiert. Traurig dass es solche Ärzte gibt aber es gibt bestimmt viel mehr von denen, die sowas etwas anders angehen

    Liebe Grüße, Anke
    Carpe diem!

  7. #7
    Krankenschwester Avatar von Leonessa
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard unzufriedene Patienten

    Hallo ihr alle!

    Vielen vielen Dank für die schnellen Antworten! Und in der Tat habe manches noch nie so ausdrücklich als Beschwerde gehört, wie nun von euch.

    "Dass das Krebs ist, wissen sie ja...."
    @ Engelchen: So etwas nennt man dann wohl Sensibilität wie ne Drahtbürste. Traurig. Das ist ein Fehler, der psychologisch so grausam ist, dass er meiner Meinung nach nicht passieren darf!

    @iphigenie: Einige der Beschwerden die du damals im Krankenhaus hattest sind ja eindeutig auf die Entzündung des Zugangs zurück zu führen. Ich hab keine Ahnung wieso man nicht sofort den Zugang gezogen hat und danach irgend ne entzündungshemmende Salbe auf die Stelle getan hat? Ist echt kein übermäßig großer Zeitaufwand!
    Auch der Rest deiner Geschichte ist echt "klasse"! Aber ob es wirklich die beste Innere war, auf der du gelandet bist wage ich mal leicht zu bezweifeln...

    Bin mal sehr gespannt, was man hier noch so zu lesen bekommt!

    Immerhin hat quaks fast ausschließlich positiv antworten können, das beruhigt ein klein wenig...

    Liebe Grüße Julia

  8. #8
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
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    16
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard unzufriedene Patienten

    Ich hatte letztes Jahr im Dezember eine endoskopische Bandscheiben OP.
    Nach der OP war alles prima ich war Schmerzfrei.... allerdings nur für 3 Tage, da ich schon wieder zuhause und mein Orthopäde in den Ferien war, bin ich zu meinem Hausarzt (Klassedoc). Der hat mir Tramal und Valoron verschrieben..... die Schmerzen wurden soooo stark im Bein das ich nachts nicht einmal mehr die Bettdecke draufliegen lassen konnte. Also noch ein MRT. Es wurde ein neuer zweiter Bandscheibenvorfall endeckt, der die Beschwerden aber nicht verursacht haben kann, aber an der OP- Stelle eine mit Flüssigkeit gefüllt Blase, klein aber fein. Irgendwann konnte ich überhaupt nicht mehr, weder gehen noch Leben wollen, ich hab alle 4 Stunden eine Tramal 200, eine Valoron 12, ein Antidepressiva und einiges mehr geschluckt, nur damit ich ebenso durchs Leben komme. Dann war mein Orthopäde wieder da der hat mich sofort in eine Fachklink geschickt Das war an einem Donnerstag Anfang Januar. Dann gings loß:

    Die Voruntersuchung war prima, da dachte ich na hier biste gut aufgehoben.
    Ja, auf den MRT Bildern sieht man was, ich werde das am Montag dem Chefarzt und unserem Bandscheibenspezialisten vorlegen Sie werden mit Sicherheit am Dienstag operiert.
    Freitags kam ein andere Arzt ins Zimmer, So wie gehts? Bleiben Sie schön im Bett liegen und machen Sie Stufenlagerung, geniessen Sie die Ruhe und versuchen Sie sich zuerholen.
    Am Samstag wieder ein anderer Arzt, na liegen Sie mal nicht so viel rum sondern gehen (!!! WIE DENN !!!) Sie auch mal spazieren () Ich werde bei Ihnen mal das Tramal absetzten dafür bekommen Sie jetzt etwas anderes.
    Sonntag, wieder ein anderer Arzt, so guten Morgen ich setzte jetzt mal bei Ihnen das Valoron ab dafür gibte jetzt das, und wechslen Sie die Stufenlagerung mit kleineren Laufrunden auf dem Flurab.
    Montag, Chefvisite, Chef: soso im Rettungsdienstarbeiten Sie, dann brauch ich Ihnen ja nichts zuerzählen (!??!!) Ach ja die Bilder, kann man nichts drauf erkennen (!!!) wir warten mal bis Donnerstag ab wie es Ihnen geht (WIE SOLLS MIR GEHEN !!! Bis dahin hatte ich schon 3 Wochen ansteigende und bleibende Schmerzen).
    Dienstag wieder ein anderer Doc, Ja bleiben Sie soviel wie möglich liegen mit wechslender Flach- und Stufenlagerung, ich hab Ihnen Mal ein neues Medikament verordnet das die Nervenheilung beschleunigt (HÄ??) und ab heute gehts zur Einzel- und Gruppenkrankengymnastik in sowie Wassergym. Reizstrom, Fango, Massage Stangerbäder und Unbterwassermassage, DAS IST KEIN WITZ DIESES PROGRAMM HÄTTE ICH JEDEN TAG DURCHLAUFEN SOLLEN, da ich aber so Berührungsempfindlich war und mich nicht wirklich bewegen konnte, hat man bis auf Stangerbad, Fango mit leichter Massage und Reizstrom alles wieder gestrichen.
    Mittwoch, der Doc vom Samstag, ich hatte Ihnen doch gesagt, nicht so viel rum liegen mehr gehen, viel mehr gehen, und das mit dem Würfel höchstens eine Stunde am Tag. Nunja in der Stufenlagerung hätte ich am liebsten auch die ganze Nachtgelegen (konnt so nur nicht pennen) da es die beste Möglichkeit war mich von meinem Scherz zu befreien und ich das Gefühl hatte das bringt Entlastung an der OPstelle.
    Donnerstag, wieder Chefvisite naja also es geht Ihnen ja schon besser (HÄ mit wem verwechselt der mich) also man sieht da was wir haben uns die Bilder nochmal angeschaut, wir überlegen noch ob, wenn ja wann und wie wir Sie wenn überhaupt operieren. Ausserdem bekommen Sie absofort noch ein anderes Medikament dafür dosieren wir die Schmerzmittel nach unten.
    Freitag ein neues Arztgesicht platzt ins Zimmer, ahh Sie sind wohlauf, naja ich lag da nicht zum sterben drin. Hier ich hab ein neues Medikament verordnet, bleiben Sie schön im Bett liegen und gehen Sie mehrmals am Tag über den Flur spazieren, (ach was ??) Sie werden am Montag oder Diebstag operiert. (ACH JETZT DOCH).
    Samstag ein unbekanntes Arztgesicht, von einer OP für Sie steht hier nix in der Akte, woher wusste der vom Vortag das ich in OP soll Ich bin aber auch nicht von Ihrer Station die von der Station sind alle bis morgen abend auf Ausflug.....
    Sonntag, ein neues Arztgesicht auch nicht von der Station, naja ich kann Ihnen da nicht weiterhelfen, schön immer im Wechsel Stufen- Flachlagerung und spazieren gehen, achwas.
    Ich also eine Schwester ran geklingelt, wenn Widererwarten von dieser Sation ein Doc auftaucht SOFORT zu mir. Ja, Sie sagt bescheid, kam keiner auch auf mehrfaches Nachfragen nicht.
    NATÜRLICH HABE ICH DAS GANZE, während der ganzen Zeit, NICHT KLAGLOS ÜBER MICH ERGEHEN LASSEN. WER MICH KENNT WEIß WIE FREUNDLICH ICH REAGIEREN KANN.
    Am Montagmorgen knarrte die Tür auf, der Stationsarzt kam. Den hab ich mir gekauft.
    Hab ihm alles an den Kopf geworfen, und gefragt ob den nun einen OP aussteht oder nicht. Nein würde am Donnerstag entschieden. (WAAAASSSS) Dann war ich ganz freundlich zu Ihm und hab gesagt wissen Sie was ich nehme Ihnen die Entscheidung ab, Sie dürfen mich entlassen. Aber, aber, aber. Nix Aber, aber entlassen sofort nicht einpacken oder schicken sofort entlassen. Ja, ich mach die Papieren fertig.
    5 Min später, ich hab schon einem Kumpel angerufen das er mich abholt, kommt der Doc wieder rein, das ging aber fix. Ich habe mit meinem Oberarzt nochmal telefoniert, Sie sollen bitte bis zur Chefvisite heute mittag warten, damit wir einen OP Termin ausmachen können, Für was den hab ich gefragt, einmal heißt es man sieht was dann wieder man sieht nix muss operiert werden dann doch nicht, tut mir leid ich habe in dieses Haus kein Vertrauen mehr.

    Ich habe diesen Fall meiner Krankenkasse geschildert, die haben die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und wie ich hörte war das nicht das erste Mal in dieser Klinik das die Patienten nicht zufrieden waren.
    Dank meinen Physioth. kann ich heute wieder gehen, mit etlichen sanften und zum Teil sehr schmerzhaften Behandlungen hat er mich wieder hergestellt. Ein hoch auf kompetente und fähige Leute die Ihren Beruf ernst nehmen.


    __________________________________________________ _____
    "Was soll das heißen, ich hätte KEINE Gefühle?
    Ich bin immerhin schmerzempfindlich!"





  9. #9

    Standard unzufriedene Patienten


    Oje, ... da kann man ja Gruselgeschichten lesen! ....

    Ich hatte wohl immer Glück, oder so! Es gab nur selten etwas wirklich auszusetzen..... Wenn man zum Beispiel mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus liegt
    Ich wollte nur schlafen und Ruhe, ... meine Kopfschmerzen nicht mehr spüren! Irgendwann ging es mir so auf den Zeiger, wie oft doch die Tür aufgemacht wird, ..... hab aber nichts gesagt, denn ich weiß ja, daß jeder seinen Dienst versehen muß! Dort war eine Putzfrau, die immer so nett um die Betten wischte und mindestens drei Beine "mitnahm", ... jedesmal tat es einen Schlag im Kopf! Am dritten Tag reichte es mir und ich war schon echt sauer, weil ich wußte, daß die wieder kommt, mit ihrem langen Gesicht, verbissen und wüst dreinschaute! Und sie kam, .... und tatsächlich knallte si wieder mit dem Schrubber gegen die Bettbeine! Da bin ich so hochgefahren und habe sie mit aller Kraft angeschnautzt und sie gefragt, ob sie in letzter Zeit mal in den Spiegel geschaut hätte und ob sie deswegen so miesepetrig durch die Gegend rennt, und ob sie deswegen vielleicht auch nicht ein wenig vorsichtiger sein könne, .... und ob ihe Mund schon zugewachsen ist, denn ich habe ein sehr gutes Gehör, aber von ihr hätte ich weder ein Guten Morgen, noch ein Verzeihung gehört! Und überhaupt, wenn sie nicht arbeiten will, dann solle sie lieber zu Hause bleiben!!! Dann sank ich in mein Bett zurück. Boooaaaahhhhh!!!!! Ich habe nicht bemerkt, daß die Tür aufging und eine ganze Horde von Putzfrauen, Pfleger/innen, und Ärzte dort standen! Ich habe nicht bemerkt, daß ich so laut redete! ABER, ich war meinen Zorn los! Es ging mir gut damit, ... nur meinem Schädel nicht! Ich dachte schon, nun muß ich mir sicherlich auch gleich noch was anhören, denn Viele hatten die Augenbraue so verdächtig hochgezogen!?! Aber es kam nichts, die Horde löste sich langsam in Wohlgefallen auf und sie putzte ganz schnell fertig! Meine Zimmernachbarn waren die ersten, die sich trauten, etwas zu sagen, .... recht hattest Du mit jedem Wort, ... aber, daß Du so ....... wow!
    Am nächsten Tag erschien sie nicht (frei?) am übernächsten Tag kam sie aber doch wieder. Haare geschnitten, mit einem trällernden GUTEN MORGEN betrat sie das Zimmer, putzte vorsichtig und leise und machte sogar echte Späßchen! Wir waren ganz von den Socken! Später kam ja auch der Arzt noch und als er visitenmäßig fertig war, sagte er noch : Ich möchte mich übrigens im Namen meiner Belegschaft bei Ihnen bedanken! Große Fragezeichen in meinem Gesicht! Und er fuhr fort: .... für unsere NEUE Mitarbeiterin, an der wir schon ein Jahr verzweifelten, ... Sie haben offensichtlich den Ton getroffen, den sie brauchte!

    Aber bei meinen vielen Krankenhausbesuchen hatte ich im Großen und Ganzen doch überwiegend nette Schwestern, denn allgemein habe ich meine Belange eher kleinlaut geäußert und immer gleich mein Verständnis nachgeschoben! Ein bis zwei Schwestern fand ich immer besonders nett, das waren die, die mal von sich aus gefragt haben, ob alles in Ordnung sei! Oder mit denen man auch mal einen Scherz machen konnte!
    Auch die Ärzte waren nett und nicht so vielseitig, wie bei Patientenschubser! Mit der Zeit werden sie auch ein wenig kommunikativer. Sie lassen einen nicht mehr nur so wortlos liegen, wie früher!
    Unmöglich finde ich die Organisation der Röntgenabteilungen! Komischerweise überall! Und diese Schwestern sind überwiegend auch sehr zickig! Auch überall, wo ich war! Auch in orthop. Praxen! Schon komisch!
    Es grüßt i-Punkt
    _________________
    Lieber den Spatz in der Hand,
    Als die Taube auf dem Dach!

  10. #10
    Krankenschwester Avatar von Leonessa
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    495
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard unzufriedene Patienten

    Hallo Patientenschubser!

    Weißt du denn, ob deine Krankenkassse noch etwas gegen die Klinik unternommen hat?
    Das die Krankenkasenmitarbeiter bei so einer Geschichte auch geschockt sind, kann ich mir sehr gut vorstellen, aber wenn nix passiert bringt der Schock auch nix.
    Immerhin hast du einen guten Physiotherapeuten erwischt! Das ist beruhigend!

    Das Thema Schmerzmittel wird in vielen Kliniken vel zu klein geschrieben. Es herrscht auch viel Unwissenenheit/Unsicherheit auf diesem Gebiet bei vielen Ärzten und Schwestern. Das kommt immer wieder bei Umfragen raus. Ein paar wenige Kliniken in Deutschland gibt es, die auf dem Bereich stark sind und den Titel "Schmerzfreies Krankenhaus" tragen dürfen.


    Hallo i-punkt!

    Das finde ich ja interessant, dass auch mal die Putzfrauen Grund für ein Unwohlsein im Krankenhaus sein können, bisher habe ich das noch nie erlebt. Aber es baut auf. Sind doch nicht immer die Gleichen, die schuld sind!

    Liebe Grüße Julia

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