Hallo,
ich hatte lange Zeit bis ich circa 20 war eine Phimose. Ich habe das immer mit mir rumgeschleppt und obwohl ich ein oder zweimal beim Urologen war hat nie einer etwas dazu gesagt und daher habe ich mir auch keine Gedanken gemacht. Dann las ich aber von dem erhöhten Risiko wegen der schlechten Hygiene.
Wegen der Phimose konnte ich die Eichel ja nicht reinigen. Nachdem ich davon gelesen hatte wollte ich mir dann einen OP Termin geben lassen. Der Termin zerschlug sich aber und ich habe es dann geschafft das Problem mit Dehnen selbst zu beheben. Die Phimose ist also weg.
Was mich aber dennoch etwas beunruhigt ist die Frage, ob ich nun aufgrund der Tatsache, dass ich so lange eine Phimose hatte dennoch ein höheres Risiko habe.
Eine Balanitis oder solche Sachen hatte ich nicht gehabt und als die Phimose weg war und ich erstmals reinigen konnte war dort auch nicht wirklich viel Smegma was mich damals selbst gewundert hat.
Kann man dazu etwas sagen? Muss ich mir deswegen nun immer noch Gedanken machen oder ist das Risiko nur dann erhöht wenn man oft Entzündungen hat, in etwa so wie wenn man oft Reflux hat und in Folge dessen bekommt man erst ein erhöhtes Risko für Speiseröhrenprobleme.
Bitte konsultieren Sie bei allen medizinischen Problemen einen Arzt Ihres Vertrauens.
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- 12.06.2009 12:39 #1Ganz neu hier
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Wie gefährlich ist eines Phimose?
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- 16.06.2009 17:45 #2Ganz neu hier
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AW: Wie gefährlich ist eines Phimose? Da staune ich aber das Dein Arzt nichts gesagt hat,
hatte auch mal eine Pimose,habe es auch ein paar Jahre mit mir rumgeschleppt.
Bin zum türkischen Arzt der war auch Chiroge,und habe mir überwunden es Ihn zu sagen,er schaute sich das Wunder an,und sagte komme nächste Woche vorbei,dann machen wir es Ambulant,hat 20min.gedauert,war 1Woche krankgeschrieben,und das wars.Habe mich hinterher geärgert,das ich solange damit rumgelaufen bin.
mit freundl. Grüßen erpl1
- 20.06.2009 00:28 #3Arzt (Urologie)






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AW: Wie gefährlich ist eines Phimose? Hallo sam2,
eine Phimose ist ein Risikofaktor für den Peniskrebs - ein ziehmlich überzeugender, denn als Säugling oder vor der Pubertät beschnittene Männer bekommen äußerst selten Peniskrebs.
Man muß allerdings ergänzen, dass Peniskrebs der Krebs des alten Mannes ist und üblicherweise um die 70 auftritt. In diesem Alter ist es mit der Genitalhygiene manchmal ein Problem, wenn man nicht beschnitten ist, so dass der Risikofaktor besteht.
Der Risikofaktor ist also allgemein die Vorhaut, wobei eine Phimose eine Verstärkung des Risikofaktors bedeutet. Man muß sich aber vor Augen halten, dass der Peniskrebs zu den seltenen Krebsformen gehört und von daher eine echte Sorge unberechtigt ist.
Eine Beschneidung im Erwachsenenalter führt hingegen zu keiner Risikoreduktion für Peniskrebs!
gruß, logiker
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