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Thema: Plötzliche, schwankende "Unlust"

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In dieser Diskussion geht es um "Plötzliche, schwankende "Unlust"" im "Urologische Sprechstunde" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
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    maennlich
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    4

    Standard Plötzliche, schwankende "Unlust"

    Hallo,

    ich habe folgendes Problem. Seit etwa Anfang letzten Oktobers habe ich von einem Tag auf den anderen praktisch die Lust auf Sex verloren. Allerdings kann ich mir nicht erklären warum. Ich nehme keine Drogen, trinke keinen Alkohol, rauche seit etwa 6 Monaten nicht mehr und habe auch kein Übergewicht. Auch gab es so keinen speziellen Auslöser, weder einen Streit noch ein bestimmtes Ereigniss. Ebenso belastet mich kein spezieller Gedanke oder ein Leistungsdruck. Kurzum, ich kann es mir nicht erklären. Besonders, da ich vorher doch, sagen wir mal, ausgesprochen gerne mit meiner Freundin geschlafen habe. Es war immer sehr gut, das Gefühl hochintensiv und der Orgasmus so, daß ich auch noch eine halbe Stunde danach eigentlich so glücklich war, daß ich garkeinen Gedanken mehr fassen konnte.

    Und dann, eben mit einmal war es aus damit. Ich hatte garkeinen Gedanken mehr an Sex. Demnach wollte natürlich auch die Erektion nicht halten. Auch die nächtlichen bzw. morgendlichen Erektionen waren nahezu verschwunden oder so schwach, daß man kaum davon reden konnte. In den darauf folgenden Wochen habe ich natürlich große Angst bekommen, daß ich Impotent sein / werden könnte. Ich war wärend dieser Zeit auch bei einem Urologen deswegen. Der fertigte mich jedoch nur schnell ab, daß es eine Phase sei und körperlich bei mir alles in Ordnung wäre. Die Diagnose stellte er aufgrund eines Blickes auf meine Hoden. Einen Testosteronmangel konnte er aufgrund von Wachstum und Körperbehaarung ausschließen (fragwürdige Diagnostik aber vorerst mußte ich es ja so hinnehmen).

    Wie auch immer, ab Dezember ging es dann wieder etwas aufwärts und die Angst Impotent zu sein, hat sich nahezu verflüchtigt. Ich weiß und sehe ja, daß ich eine Erektion bekommen kann und diese auch über den ganzen Akt hält. Aber es fehlt eben die Erregung. Wo soll die hin sein? Ich merke diesen Unterschied extrem und es fehlt mir auch. Es ist ja nicht so, daß ich gerne Sex haben möchte und es körperlich nicht funktioniert. Nein, das Verlangen fehlt ja. Und das hat sicherlich nichts mit meiner Freundin zu tun. Ich liebe sie noch genauso und ich finde sie sehr hübsch. Ich will sie auch immernoch genauso gerne küssen und anfassen wie vorher. Aber der Gedanke an Sex fehlt eben meistens. Wie gesagt, mittlerweile denke ich wieder etwas mehr daran und bin auch hier und da wieder mehr erregt. Ich kann auch wieder diese intensiven Gefühle spühren. Aber eben nur gelegentlich. Dennnoch ist ein extremer Unterschied zu merken und das beschäftigt mich doch auch. Erkenne ich doch diesen Zustande, gerade weil er so plötzlich aufgetreten ist, als unnatürlich an. Immerhin bin ich ja auch noch nicht 65. Mit 27 sollte sich das doch nicht so stark verändern.

    Die Erektionen sind auch nicht mehr ganz so hart wie vorher, wobei ein Eindringen trotzdem ohne Probleme möglich ist. Auch die Samenmenge ist manchmal ehr gering, vielleicht eben dadurch, daß das Verlangen eh nicht da ist? Auch die Lust auf Selbstbefriedigung ist nicht mehr sehr ausgeprägt.

    Ich habe mich schon, wenn auch ergebnislos, an ein anderes Forum gewendet. Ich hoffe nicht darauf, daß jemand eine exakte Antwort für mich hat. Aber wenn mir doch bitte jemand einen Rat geben könnte. Ich will auch garnicht auf irgendwelche fraglichen Mittelchen zurückgreifen. Aber ich würde gerne einen Ansatz haben. Zumindest bitte mehr als keine Antwort. Wenn doch wenigstens sowas wie "probiers doch mal da". Oder gezieltere Fragen die ich an einen Urulogen, bzw einen anderen Arzt stellen könnte. Wäre eine Uruloge überhaupt die erste Anlaufstelle für sowas?

  2. #2
    Arzt (Urologie) Avatar von urologiker
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Plötzliche, schwankende "Unlust"

    Also ich würde das alles als nicht so problematisch sehen, denn dadurch, dass Du deinen Zustand pathologisierst machst Du ihn letztlich chronisch. Sieh es als eine natürliche Schwankung an.

    Selbstverständlich kann man auch eine weitere Abklärung mit Testosteronbestimmung etc. machen, aber dadurch pathologisierst Du Dich noch mehr!

    Da sich inzwischen die Dinge wieder bessern würde ich die Selbstbeobachtung aufgeben und mich einfach mehr auf meine Freundin konzentrieren - das ist im Gesamtzusammenhang sicherlich die beste Lösung.


    Gruß, logiker

  3. #3
    Heilpraktikerin
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    Diese Person übt einen alternativmedizinischen Beruf aus

    Standard AW: Plötzliche, schwankende "Unlust"

    Wie geht es denn Deiner Freundin mit Eurer Sexualität? Hat sie auch so intensive Gefühle gehabt wie Du bzw. einen Orgasmus? Vielleicht haben Deine seelischen Antennen da irgend etwas aufgefangen was Du ändern solltest?
    L.G. GILO

  4. #4
    Ganz neu hier
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    Standard AW: Plötzliche, schwankende "Unlust"

    Danke schonmal für die Antworten!

    Also ich verstehe nicht ganz recht wie du das meinst GILO. Ich habe mit meiner Freundin auch schon darüber geredet und sie meinte, daß es ihr alles so gefällt wie es ist und ich auch nichts ändern solle (falls du das meinst).

    Vermutlich sollte ich vielleicht einfach nicht so viel darüber nachdenken. Im März habe ich nochmal einen Termin bei einem anderen Urologen. Den Testosteronwert würde ich trotzdem gerne mal abklären lassen. Ich habe mal nachgelesen welche weiteren Syptome bei Testosteronmangel auftreten. Schlechter Schlaf wurde dort genannt und ich schlafe auch seitdem teilweise sehr schlecht, habe viele wirre Träume (die sich selten auf etwas reales beziehen). Obwohl ich tagsüber nicht erschöpft oder Müde bin. Und ich habe in Bart, Augebrauen und auf dem Kopf trockene, schuppige Hautstellen. Das ist auch erst seitdem.

  5. #5
    Heilpraktikerin
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    Diese Person übt einen alternativmedizinischen Beruf aus

    Standard AW: Plötzliche, schwankende "Unlust"

    Natürlich wird es Dir helfen, Dich nicht ständig mit diesem Thema und Dir selbst zu beschäftigen. Andererseits wäre es aber sehr nützlich für Dich, mal aus diesem Kreisen um Dich selbst herauszutreten und Dich mal mehr mit Deiner Freundin zu befassen, das lenkt Dich von Dir selbst ab. (Bei vielen Menschen, die so viel grübeln wie Du gibt es diese Schuppen auf der Kopfhaut, das weiß ich aus Erfahrung.) Viele Frauen wissen sehr wenig über ihre eigene Sexualität, die absolut unterschiedlich von der männlichen ist! Vielleicht hilft es Dir ja, Dich da mal schlau zu machen.
    Alles Gut für Euch beide
    GILO

  6. #6
    Ganz neu hier
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    Standard AW: Plötzliche, schwankende "Unlust"

    Hört man es denn schon aus diesen zwei Beiträgen heraus, daß ich ein zum Grübeln neigender Mensch bin? Aber es stimmt ja auch, das ist so und wird sich wohl auch nicht ändern. Allerdings vergesse ich meine Freundin dabei nicht. Ich höre ihr natürlich immer zu und rede mit ihr auch über alles. Ich denke nicht, daß ich sie in irgendeiner Hinsicht vernachlässige. Sie sagt auch selber, daß sie bei mir alles hat was ihr wichtig ist.

    Über weibliche Sexualität habe ich mich schon ein wenig schlau gemacht und mit ihr darüber geredet. Aber ich kann und will ja nichts mit ihr machen was sie selber nicht will. Irgendwie denke ich jetzt, daß ich mich erklären müßte. Mache ich denn den Eindruck eines egoistischen Grüblers?

  7. #7
    Arzt (Urologie) Avatar von urologiker
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Plötzliche, schwankende "Unlust"

    Hallo, nein, es ist vollkommen legitim Freude und Lust an Sex zu haben. Laß Deinen Testosteronwert testen und versuch solange, die Veränderungen als Launen der Natur zu sehen.
    Oder anders gesagt: Wenn nichts ist, ist nichts.

  8. #8
    Ganz neu hier
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    Standard AW: Plötzliche, schwankende "Unlust"

    Nein, so habe ich das nicht gemeint. Es ist gut möglich, daß ich es einfach falsch verstanden habe (konzentriere dich / kümmere dich um deine Freundin). Es klingt so als würde ich sie vernachlässigen und ganz in meinen Problemen verschwinden bzw. vor lauter Grübelei nicht erkennen, daß ich überhaupt eine Freundin habe.

  9. #9
    Arzt (Urologie) Avatar von urologiker
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Plötzliche, schwankende "Unlust"

    Das habe ich in keiner Weise angenommen!

    Kopf hoch, logiker

  10. #10
    Heilpraktikerin
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    Diese Person übt einen alternativmedizinischen Beruf aus

    Standard AW: Plötzliche, schwankende "Unlust"

    Du bist in einer Krise, Krisen bedeuten aber Wandlung. Du steigerst Dich noch mehr hinein wenn Du dies als Krankheit ansiehst. Mit dem Hinweis auf Deine Partnerin wollte ich nur
    einen Tipp geben wie Du evtl. neues Knistern in Eure Sexualität bringen könntest. Aber natürlich muss sie dazu auch bereit sein.
    Ich wünsche Dir künftig wieder viel Freude mit Deiner Sexualität!
    GILO

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