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Prostataerkrankungen

Dies ist eine Diskussion über "Prostataerkrankungen" im "Urologische Sprechstunde" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Prostataerkrankungen nehmen in unserer Gesellschaft ständig zu. Ein Gang zum Urologen wird spätestens dann für jeden Mann notwendig ist aber oft auch ...

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  #1 (Permalink)  
Alt 28.03.2007, 17:54
Benutzerbild von Obelix1962
Obelix1962
 
Beiträge: n/a
Standard Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 416 Tage alt

Prostataerkrankungen nehmen in unserer Gesellschaft ständig zu. Ein Gang zum Urologen wird spätestens dann für jeden Mann notwendig ist aber oft auch schon zu spät. Darum solltet Ihr regelmäßig einen Termin mit Ihm vereinbaren. Um Euch ein wenig hierfür zu Begeistern folgende Anregung: Eure Frau geht ja auch Regelmäßig zum Frauenarzt
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  #2 (Permalink)  
Alt 28.03.2007, 18:11
Benutzerbild von Teetante
Teetante
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 416 Tage alt

Hi Obelix!

Warst Du denn selbst auch schon mal beim Urologen zwecks Vorsorge?

Liebe Grüße, Andrea
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  #3 (Permalink)  
Alt 28.03.2007, 18:51
Benutzerbild von Maggie
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Beiträge: 276
Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 416 Tage alt

Also ich denke dass Männer erst zum Urologen gehen, wenn etwas zwickt. Kenne das von meinem Süssen, der ist da nicht viel anders.
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  #4 (Permalink)  
Alt 28.03.2007, 19:48
Benutzerbild von Leonessa
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Beiträge: 479
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Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 416 Tage alt

Ja, leider hat Maggie wohl recht. Ich habe glaube noch keinen Mann kennengelernt, der dort ohne von einem Problem zu wissen hin gegangen ist. Leider.
Wie man aber an Gebärmutterhals- und Brustkrebs bei uns Frauen sieht, lohnen sich so Untersuchungen sehr!
Man merkt doch einen deutlichen Unterschied im Krankheitsverlauf zwischen Frauen, die regelmäßig zum Gynäkologen gehen und Krankheiten früh erkennen und denen, die da eher faul sind!
Männer könnten sich hier ruhig ein Beispiel nehmen!

Liebe Grüße Julia
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  #5 (Permalink)  
Alt 28.03.2007, 21:27
Benutzerbild von urologiker
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Bewertung: 2 Stimmen / 5.00 Durchschnitt
Beiträge: 359
urologiker eine Nachricht über Skype™ schicken
Daumen hoch AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 416 Tage alt

@obelix - vielen Dank für die konstruktive Eröffnung des Forums!

Die Prostatakrebsvorsorge wird von der gesetzlichen Krankenkasse für den Mann -im Ggs. zur Frau!- ab dem 50 Lj. übernommen, wobei Risikopatienten sich schon ab dem 45. Lj. auf Kassenkosten untersuchen lassen können.

Da dass Prostatakarzinom immer häufiger schon bei jungen Männern entdeckt wird, wird für Risikopatienten urologischerseits eine Vorsorgeuntersuchung bereits ab dem 40 Lj. empfohlen.

Ich kann nur jeden Mann ermutigen, sich frühzeitig untersuchen zu lassen!
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  #6 (Permalink)  
Alt 29.03.2007, 05:55
Benutzerbild von Obelix1962
Obelix1962
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 416 Tage alt

@urologiker

Zitat: von urologiker
Ich kann nur jeden Mann ermutigen, sich frühzeitig untersuchen zu lassen!
nichts zu danken !

@Teetante,

Da in meinem Bekanntenkreis als ich 20 war ein gerade mal 19 jähriger Freund an Prostatakrebs erkrankt war bin ich eigentlich jedes Jahr selbst auch dort und das sind jetzt auch schon na ja fast 25 Jahre.

So wie jede Frau Ihren Frauenartzt des Vertrauens hat sollte auch jeder Mann seinen Urologen des Vertrauens haben.
Es sind ja nicht nur Krebs und Geschwüre die einen Mann bekommen kann nein gewiss nicht oft trägt er eventuell ansteckende Pilzerkrankungen oder ähnliches mit sich rum und weis gar nichts davon.
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  #7 (Permalink)  
Alt 29.03.2007, 06:21
Benutzerbild von Teetante
Teetante
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 416 Tage alt

Hi zusammen!

Wie Urologiker schreibt, kommen Erkrankungen auch bei jüngeren Männern vor, aber die Vorsorge wird von der KK erst ab dem 50 Lj. übernommen. Nachdem ich die Reaktionen hier gelesen habe von Maggie und Leonessa, wie sich ihre Männer oder aber auch die Männer allgemein zu dem Thema männliche Vorsorge äußern, glaube ich wohl kaum, daß die Mehrzahl der Männer diese Vorsorgeuntersuchung dann privat zahlen würde, also gehen sie auch nicht hin.

Mein Mann wird 36 Jahre alt dieses Jahr, ich sprach das Thema schon mal vor längerer Zeit an, da brummelte er irgendwas vor sich hin und reagierte ziemlich unwirsch. Außerdem meinte er, es habe wohl einen Grund warum die KK die Vorsorge bei Frauen schon so früh bezahlt, bei Männern aber eben erst ab 50 (in der Regel). Und ich glaube, so reagieren viele Männer. Da zieht auch das Argument nicht, daß ich als Frau mich ja auch 2 x im Jahr zu meinem Gyn. bewegen muß bzw. 1 x im Jahr zwecks Vorsorge.

Viele Grüße, Andrea
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  #8 (Permalink)  
Alt 29.03.2007, 07:48
Benutzerbild von mämchen
mämchen
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 416 Tage alt

Guten Morgen, ihr alle,

ich hab auch so ein Exemplar Mann zuhause. Solange nichts weh tut besteht gar kein Grund, zum Arzt zu gehen, und wenn es weh tut, kann man gut noch ein bißchen warten. Es ist schließlich von allein gekommen, wahrscheinlich wirds auch wieder von alleine gehen...



So geht er mit allen seinen Wehwehchen um, und wenn ihr mich sehen könntet und die Fransen, die ich mir schon an den Mund geredet habe...

Nützt nix, wenn einer nicht will!

Liebe Grüße

Ute
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  #9 (Permalink)  
Alt 31.03.2007, 16:52
Benutzerbild von cappuccinomum
Rettungs-Sanitäter :-)
 
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Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 413 Tage alt

Hallihallo!!!!
Also ich find den Gedanken, dass auch Männer regelmäßig zur Vorsorge gehen sollen, auch SEHR gut!!!!!!

Gerade letztens hab ich mir auch zum ersten Mal eigentlich in dieser Hinsicht Gedanken darüber gemacht - denn meinen Papa hatte es erwischt........

Er ist jetzt 58, und bei im Rahmen der Krebsvorsorge wurde ein erhöhter PSA-Wert im Blut festgestellt ( das machte der Hausarzt ), zum Urologen geschickt, dann ins CT geschickt, und als GOTT SEI DANK!! ausgeschlossen werden konnte, dass noch anderswo Metastasen sich verbreitet haben, wurde ein OP-Termin festgelegt und vor gut einer Woche ist er operiert worden!!!!!!!!!!!

Die OP ist gut verlaufen, die Lymphknoten konnten sogar drin gelassen werden, und auch die Biopsie brachte keine negativen Ergebnisse!!!!

Gestern durfte er nach Hause, und nach Ostern gehts in die Reha - ich bin SO froh, dass es alles frühzeitig erkannt worden ist, und ich kann es auch nur jedem MANN raten, mit dem Thema nicht zu lapidar umzugehen.....
( werd da meinen auch beizeiten nerven........der wird dieses Jahr aber erst 34... )

Wünsch Euch noch einen schönen Tag!!!
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  #10 (Permalink)  
Alt 31.03.2007, 19:56
Benutzerbild von Obelix1962
Obelix1962
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 413 Tage alt

Auch mit 34 kann er damit anfangen zum Uro zu gehen
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  #11 (Permalink)  
Alt 14.04.2007, 07:36
Benutzerbild von urologiker
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Idee AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 400 Tage alt

Zitat: von cappuccinomum
Die OP ist gut verlaufen, die Lymphknoten konnten sogar drin gelassen werden, und auch die Biopsie brachte keine negativen Ergebnisse!!!!
Wieder was gelernt! Ich mußte den Satz 3x lesen, bis ich ihn verstanden habe, da man im medizinischen Sprachgebrauch üblicherweise ein negatives Ergebnis bei Nachweisen von gefährlichen/bösartigen Erkrankungen als positiv bewertet!
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  #12 (Permalink)  
Alt 14.04.2007, 12:32
Benutzerbild von cappuccinomum
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Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 400 Tage alt

Zitat: von urologiker
Wieder was gelernt! Ich mußte den Satz 3x lesen, bis ich ihn verstanden habe, da man im medizinischen Sprachgebrauch üblicherweise ein negatives Ergebnis bei Nachweisen von gefährlichen/bösartigen Erkrankungen als positiv bewertet!
Na und Deinen Satz musste ich auch erstmal dreimal lesen, bis ich ihn verstanden hab - also heißt, das Ergebnis der Biopsie war negativ ? ;-)

Find es manchmal einfacher, den "normalen" Sprachgebrauch zu nutzen - negatives gibt es sovieles, und so fand ich es einfacher zu formulieren!!

Naja, und ich bin ja kein Mediziner...........
Danke aber für die Aufklärung....
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  #13 (Permalink)  
Alt 14.04.2007, 16:29
Benutzerbild von Leonessa
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Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 399 Tage alt

Hallo Cappuccinomum!

Du kannst es dir so vorstellen:
Warum machen wir eine Biopsie?
Um einen Erreger oder so nachzuweisen in diesem Gewebsstück.
Was ist ,wenn kein Erreger da ist (der Mensch Glück gehabt hat)?
Die Suche nach ihm verlief nagativ.
Also spricht man bei einem negativ-'Ergebnis einer Biopsie, Blutuntersuchung,... wenn nichts gefunden wurde.

Liebe Grüße Julia
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  #14 (Permalink)  
Alt 14.04.2007, 20:12
Benutzerbild von Max
Max
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Prostataerkrankungen - Dieser Beitrag ist 399 Tage alt

haha, leider bekommt man von ärzten oft nicht allgemeinverständliches mitgeteilt. die ganz jungen fachärzte sind da besonders schlimm, vielleicht möchten sie mit ihrer ausdrucksweise besonders kompetent wirken. aber man kann ja nach jeder untersuchung nachfragen. ich habe eine gutartige prostatavergrößerung und meistens schwierigkeiten spontan harn zu lassen, aber auch noch andere kleine schwierigkeiten. das ist in meinem alter wohl nicht selten. die diagnose des urologen muss ich euch nicht zumuten, sie war eine frechheit. ich verstand überhaupt nichts. nachgefragt, ob er das vielleicht in allgemeinverständlichem deutsch sagen kann, kam: gutartige vergrößerung der prostata, stadium 2. danach habe ich dann gegoogelt, weil es der herr so eilig hatte, dass er mir keine nähere erklärung geben wollte. wikibedia half mir weiter.

gruß

max
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