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Thema: Restharn

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In dieser Diskussion geht es um "Restharn" im "Urologische Sprechstunde" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hallo, ich habe seit Monaten immer wiederkehrende Blasenentzündungen, bei denen ich Antibiotika nehmen musste. War auch schon beim urologen, der stellte fest, dass ich Restharn ...

  1. #1
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    Standard Restharn



    Hallo,

    ich habe seit Monaten immer wiederkehrende Blasenentzündungen, bei denen ich Antibiotika nehmen musste. War auch schon beim urologen, der stellte fest, dass ich Restharn in der Blase habe. Es bleiben immer so ca 60 ml in der Blase. zystoskopie wurde schon gemacht ohne Befund. Mein Urologe riet mir das ganze zu beobachten und in ein paar Monaten wieder zu kommen. Er sagte oft ist es so dass zuerst keine Ursache gefunden werden kann. Falls ich aber wieder eine Blasenentzündung bekomme, könne ich jederzeit zu ihm kommen.

    Mich beunruhigt das mit dem Restharn ein bisschen. Hatte vorher nie Probleme damit. Wask önnte dahinter stecken? Evlt was neurologisches? Ich wurde aber letztens Jahr aufgrund einer anderen Erkrankung neurologisch gründlich untersucht. MRT vom Schädel und von der HWS waren ohne Befund. Auch die neurologischen Untersuchungen fielen ohne normal aus.
    Könnte das mit dem Restharn auch psychisch bedingt sein? Ich muss dazu sagen, dass ich jahrelang unter Panikattacken gelitten habe, die ich aber jetzt gut im Griff und so gut wie nicht mehr habe. Gibt es auch Menschen, denen es ähnlich wie mir geht, aber nicht mal was von ihrem Restharn merken?

    Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    viele Grüße

  2. #2
    Arzt (Urologie) Avatar von urologiker
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    Standard AW: Restharn

    Hallo,

    Restharnbildung kann sehr lange symptomlos und sogar unbemerkt bleiben, insbesondere bei Männern. Das bedeutet jedoch nicht, dass es ungefährlich ist bzw. folgenlos bleibt. Bei Frauen kommt es meist relativ bald zu Harnwegsinfektionen - wie ist es bei Dir weiter verlaufen?


    Gruss, logiker


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  4. #3
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    Standard AW: Restharn

    Hallo urologiker!

    Danke für Deine Antwort! Na ja nicht sehr zufriedenstellend. Meine Blasenentzündungen haben sich dank regelmäßiger Einnahme von Urol Brausetabletten und Cranbeerys sehr gebessert doch Restharn habe ich immer noch.

    Bei dem ersten Urologen bei dem ich war meinte er ich solle in einem halben Jahr nochmal kommen. Er wüsste auch nicht genau von was das jetzt kommt, weil all meine Untersuchungsbefunde (zystoskopie) ohne Befund waren.

    Ich wollte mich damit nich zufrieden geben und war bei meinem Hausarzt, der den Restharn von ca 60 ml auch nichts ungewöhnliches findet. Er meinte viele Frauen haben das und merken es nicht einmal.

    Ich habe auch mit meiner Psychologin, die auch gleichzeitig Allgemeinärztin ist und mich damals wegen schwer Panikattacken behandelt hat gesprochen. Sie war der Meinung, dass es bei mir evtl Psychosomatisch sein kann. Denn sobald ich mich entspanne, ich mir Zeit beim Wasserlassen lasse merke ich, dass ich meine Blase gut entleeren kann. Sie schickte mich aber zur Sicherheit nochmal zu einem anderen Urologen, der das ganze nochmal begutachten sollte.

    Er hat einen Ultraschall gemacht. Meine nieren sind in Ordnung. Etwas Restharn habe ich noch. Aber laut ihm ihm auch nicht bedenklich. Wegen den Blasenentzündungen soll ich weiterhin die Cranbeerys nehmen. Und falls ich wieder merke, dass ich eine habe soll ich sofort zu ihm kommen, dann wird per Einmalkatheter Urin aus der Blase entnommen und Untersucht. Auf die Frage hin ob ich ein Urodynamik machen sollte sagte er: " dass da vermutlich auch nichts gefunden wird und ich irgendwelche Tabletten verschrieben bekommen würde, die dann zum Schluss auch nichts helfen. Ich bin eine junge gesunde Frau und sollte mir darüber nicht allzu viele Gedanken machen".

    Wie Du siehst bin ich keinen Schritt weiter. Neurologisch wurde ich auch vor ca 2 Jahren wegen meinen starken Panikattacken untersucht. War dort sogar in einer KLinik. Alles ohne Befund. Hatte schon die Befürchtung, dass eine neurologische Erkrankung wie: Parkinson, oder MS dahinter stecken würde. Doch laut Ärzte hätte ich dann mehr als nur 60 ml Restharn.

    Was könnte das für mich für folgen haben? Ich bin 27 Jahre alt weiblich und habe sonst keine Symptome. Ich möchte jetzt noch nicht starke Medikamte schlucken. Ausserdem denke ich wenn wirklich da was schlimmes dahinter stecken würde, würden die Ärzte das alles nicht so locker sehen oder??

    Gruß Jaimi

  5. #4
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    Standard AW: Restharn

    Hallo urologiker!
    Danke für Deine Antwort! Na ja nicht sehr zufriedenstellend. Meine Blasenentzündungen haben sich dank regelmäßiger Einnahme von Urol Brausetabletten und Cranbeerys sehr gebessert doch Restharn habe ich immer noch.
    Bei dem ersten Urologen bei dem ich war meinte er ich solle in einem halben Jahr nochmal kommen. Er wüsste auch nicht genau von was das jetzt kommt, weil all meine Untersuchungsbefunde (zystoskopie) ohne Befund waren.

    Ich wollte mich damit nich zufrieden geben und war bei meinem Hausarzt, der den Restharn von ca 60 ml auch nichts ungewöhnliches findet. Er meinte viele Frauen haben das und merken es nicht einmal.Ich habe auch mit meiner Psychologin, die auch gleichzeitig Allgemeinärztin ist und mich damals wegen schweren Panikattacken behandelt hat gesprochen. Sie war der Meinung, dass es bei mir evtl Psychosomatisch sein kann. Denn sobald ich mich entspanne, ich mir Zeit beim Wasserlassen lasse merke ich, dass ich meine Blase gut entleeren kann.

    Sie schickte mich aber zur Sicherheit nochmal zu einem anderen Urologen, der das ganze nochmal begutachten sollte.Er hat einen Ultraschall gemacht. Meine nieren sind in Ordnung. Etwas Restharn habe ich noch. Aber laut ihm ihm auch nicht bedenklich. Wegen den Blasenentzündungen soll ich weiterhin die Cranbeerys nehmen. Und falls ich wieder merke, dass ich eine habe soll ich sofort zu ihm kommen, dann wird per Einmalkatheter Urin aus der Blase entnommen und Untersucht. Auf die Frage hin ob ich eine Urodynamikuntersuchung machen lassen sollte sagte er: " dass da vermutlich auch nichts gefunden wird und ich irgendwelche Tabletten verschrieben bekommen würde, die dann zum Schluss auch nichts helfen. Ich bin eine junge gesunde Frau und sollte mir darüber nicht allzu viele Gedanken machen".

    Wie Du siehst bin ich keinen Schritt weiter. Neurologisch wurde ich auch vor ca 2 Jahren wegen meinen starken Panikattacken untersucht. War dort sogar in einer KLinik. Alles ohne Befund. Hatte schon die Befürchtung, dass eine neurologische Erkrankung wie: Parkinson, oder MS dahinter stecken würde. Doch laut Ärzte hätte ich dann mehr als nur 60 ml Restharn.Was könnte das für mich für Folgen haben?

    Ich bin 27 Jahre alt weiblich und habe sonst keine Symptome. Ich möchte jetzt noch nicht starke Medikamte schlucken. Ausserdem denke ich wenn wirklich da was schlimmes dahinter stecken würde, würden die Ärzte das alles nicht so locker sehen oder?

    Gruß Jaimi

  6. #5
    Arzt (Urologie) Avatar von urologiker
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    Standard AW: Restharn

    Hallo nochmal,

    du bist nach dem was Du beschreibst gut beraten worden, denn wie du es beschreibst ist es mehr deine Angst eine ernsthafte Erkrankung zu haben als Krankheitszeichen, die die plagen. Die Durchführung einer Urodynamik kann natürlich erwogen werden, allerdings wäre den Kollegen bei Vorliegen von Anzeichen einer echten Blasenfunktionsstörung die Durchführung einer solchen leichter gefallen. 60ml Restharn - noch dazu inkonstant im positiven Sinne (sprich: restharnfrei) - das klingt wirklich nicht gravierend.

    Wie viele Harnwegsinfektionen hast du im Jahr - und hattest Du mal begleitendes Fieber?

  7. #6
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    Standard AW: Restharn

    Hallo,

    ich weiß, dass meine Angst vor Krankheiten das Problem ist bzw war. Ich wurde zweck dem ein halbes Jahr lang erfolgreich therapiert und habe an mir gearbeitet. Jetzt bin ich mittlerweile so weit, dass ich nicht zwecks jedem weh wechen zum Arzt rennen muss. Ich habe mir vorgenommen zu vertrauen. Ich wurde von drei Ärzten untersucht. Alles ohne Befund. Wäre was, hätten sie es gefunden. Deswegen versuche ich mir darüber nicht mehr so die Gedanken zu machen. Ich habe gelernt, dass meine Psyche Wege gefunden hat, um sich zu äussern. Ich hatte ja vor ca 2 Jahren noch schlimmere Symptome, die vono der Psyche kamen, aber die Neurologen der Meinung waren, das es was neurologisches ist. Nachdem ich alles aufgearbeitet habe und ich anders Lebe ist alles verschwunden. Nur das mit dem Restharn ist geblieben. Ich denke es ist noch ein kleiner Teil, an dem ich noch Arbeiten muss. Habe mir gedacht, dass ich Entspannungsübungen wie Qui Gong oder Autogenes Training mache um Loslassen zu können. Was ja auch mit dem Wasserlassen zu tun hat. Einfach los lassen und laufen lassen zu können. Ich glaube ich weiß sogar, warum ich meine Blase nicht richtig entleeren kann. Als ich noch meine Angst unterschwellig in mir trug war ich immer unter Anspannung. Vielleicht habe ich mir beim Wasserlassen aufgrund von dem inneren Stress nicht genug Zeit gelassen und immer frühzeitig aufgehört. Mein Gehirn hat sich an das gewöhnt und deshalb schließt sich mein Schließmuskel so schnell zusammen obwohl ich noch nicht fertig bin. Das wäre eine plausible Erklärung weil organischs fehlt mir nichts.

    Die Blasenentzündungen habe ich seit ca einem Jahr seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin. Urinkultur usw wurden auch schon gemacht. Auch von meinem Freund. Es wurde nichts gefunden. Ich mache auch all die anderen prophylaktischen Maßnachmen wie: Nach dem Geschlechtsverkehr auf Toilette gehen, viel trinken, Unterleib warm halten, möglich kalte Füße vermeiden usw..
    Ich hatte in den letzten 6 Monaten 6-7 Blasenentzündungen. Bei denen ich immer verschiedene Antibiosen bekommen habe. Wo durch mein Imunsystem geschwächt wurde und ich noch kränker wurde. Nach der zystoskopie hatte ich auch einmal eine Blasenentzündung, mit starken schmerzen, Blut im Urin und 39 Grad Fieber. Da wurde ich auch in der Notaufnahme behandelt. Sie gaben mir per Infusion Buscopan, und Clont, sowie Novalgin. Was mir sehr gut tat weil die Schmerzen auf einmal weg waren und ich mich auch endlich entspannen konnte. Danach habe ich für sieben Tage Cefuroxim zum Einnehmen bekommen. Das war auch das Erstemal das ich Fieber hatte. Ich denke es kam von der zystoskopie. Seitdem ich nach dem Geschlechtsverkehr eine Brausetablette Urol Flux und Cranbeerys nehme habe ich keine Blasenentzündungen mehr gehabt.

    Eine Frage hätte ich noch. Ich habe oft Symptome wie Druck auf der Blase oder Ziehen im Unterleib. Dachte dann es wäre eine Blasenentzündung, aber der Urin war in Ordnung. Gynäkologisch wurde ich auch Untersucht-ohne Befund. Kann das auch von der Psyche kommen?

  8. #7
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    Standard AW: Restharn

    Hallo,

    das Problem in Deinem Fall ist, dass man eben leicht dazu neigt ALLES der Psyche zuzuschreiben und damit die Gefahr besteht, Zeichen einer tatsächlich zugrundeliegenden organischen Erkrankung zu übersehen. Andererseits kann eben dieser Zusammenhang Deine Krankheitsangst wieder schüren...ein Teufelskreis.

    Versuch einfach so normal wie möglich zu leben und auf klare organische Krankheitssymptome wie Blutungen oder Fieber zu achten. Diese sind praktisch immer abklärungsbedürftig. Schmerzen sind ein sehr unsicheres Zeichen einer organischen Krankheit, es gibt ja auch viele Schmerzpatienten, bei denen eben organisch nie etwas gefunden wird...

    Es ist wirklich schwer, dir adäquat weiterzuhelfen, aber ich hoffe, das hilft ein wenig.

  9. #8
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    Standard AW: Restharn



    Hallo Jaimi,
    noch bevor ich einen Zistofix ein suprapubischer Katheter hatte, hatte ich auch Restharn, ich glaube das war längere Zeit so. Nachts musste ich oft 5-6 mal aufstehen zur Toilette oder Nachtstuhl. Das war schon lästig, eines Tages wurde mir eine Urodynamik gemacht und dann hatte ich den Cistofix bekommen. Was ich aber dazusagen muss ich habe eine spastische Lähmung, mir aber die Rest Harnmengen keine Probleme machten, außer dass ich immer am Toilette suchen war für kleine Mengen Urin tags und nachts noch mehr. Ich denke das brauchst Du sicher noch nicht. Bei mir war es so dass ich manchmal verhalten habe soweit es ging, doch die Inkontinenz machte mir Probleme. Wenn Du entspannende Techniken machst wie beschrieben und daran glaubst, dass Du eine gesunde Frau bist ist es gut für Deine ganze Befindlichkeit.
    lg ikedi

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