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Rezidivierende BlasenentzündungDies ist eine Diskussion über "Rezidivierende Blasenentzündung" im "Urologische Sprechstunde" Forum, als Teil von Patientenfragen.netHi zusammen, eine gute Freundin von mir hat mal wieder eine Blasenentzündung und hat mich eben angerufen und um Rat gefragt, sie ist mal ... |
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| Tags: blasenentzuendung, rezidivierende |
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| halllo andrea uro vaxom hb ich noch nie genommen, aber schon gehört, dass es gut sein soll. ich nehme täglich eine cranberrykapsel von "dm" eigenmarke. kürzlich hab ich mit meinem hausarzt darüber diskutiert und er hat mir viele tipps gegeben. nach dem geschl.verkehr wasser lösen. nach dem wasserlösen immer von vorn nach hinten reinigen, da auch in der scheide keime vorhanden sind, welche eine be erzeugen können. ausserdem immer genügend trinken. gruss vreni |
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| Hy, kenne Uro-Vaxom aus meiner früheren Arbeit und hab es auch schon mal genommen. Doch der Arzt wird Deiner Freundin schon das passende geben können, sie muss nur noch Ja sagen und ihrem Körper gestatten, sich wieder zu erholen. Der Cranberrysaft ist, KURMÄSSIG eingenommen, sehr hilfreich. Einfach ausprobieren, und sonst schliesse ich mich komplett sonys Beitrag an. Und im Bedarfsfall noch einen Alternativmediziner konsultieren - wäre mein Vorschlag, der sich mit Be auskennt. Liebe Grüsse sagt Chris |
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| "Cranberry juice" oder zu gut deutsch Preiselbeersaft enthält Tannine, die die Adhäsion der E. coli-Bakterien am Uroepithel blockieren und/oder zu einer Selektion weniger adhäsiver Bakterienstämme führen. Praktisch bedeutet das immer, dass der häufigste Erreger, Kolibakterien, sich nicht mehr so gut an die "Schleimhaut" der Harnwege setzten können und damit die Wahrscheinlichkeit einer Infektion, die wesentlich von der Anzahl der anwesenden Keime anhängt, vermindert ist. Die Effektivität von Preiselbeersaft ist durch mehrere gute Studien belegt, es wird z.T. eine >50% Reduktion der Häufigkeit von Harnwegsinfekten (HWI) berichtet, z. B. BMJ 322, 2001, 1571. Insgesamt wird eher eine Dauereinnahme empfohlen, da man schließlich nie wissen kann, wann man einen HWI bekommt - und der Einsatz von Preiselbeersaft ist schließlich prophylaktisch gedacht. Dabei ist zu bedenken, dass ein erneuter HWI innerhalb eines Monats eher für den ursächlich gleichen Keim spricht - was wiederum eine Dauerprophylaxe bei HWI-Neigung nahelegt. Was die Einnahmeempfehlungen angeht, so gibt es in der Literatur verschiedene Empfehlungen, die sich allerdings dadurch relativieren, dass es Hinweise gibt, dass Tabletten (die oft 200ml Saft entsprechen) sowohl mindestens äquieffektiv sind als auch -gilt auch für deutsche Verhältnisse- deutlich kostengünstiger sind, vgl. Can J Urol. 2002 Jun;9(3):1558-62. Bei wiederholten BE empfehle ich also eine Dauerprophylaxe mit Preiselbeer-Tabletten sowie die urologische Vorstellung bei manifestem Harnwegsinfekt, sofort bei Auftreten von Fieber, Schüttelfrost oder Flankenschmerzen! Greetz, logiker |
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Mir ist bekannt, dass es sich um eine Form der Immuntherapie handelt, bei der Kapseln mit aufgelösten immunaktiven Bestandteilen aus bestimmten Kolibakterien eingenommen werden. Hierdurch soll es zu einer Stimulation der Immunabwehr und einer verstärkten lokalen (Harnwegs-) Immunantwort kommen. Da 90 Kapseln 100 Euro kosten, sollte vor einer Anwendung eine Kosten/Nutzen-Analyse erfolgen - insbesondere im Hinblick auf alternative Möglichkeiten (z.B. Preiselbeersaft), wenngleich in mehreren Studien die Effektivität des Präparats -bei nur geringen Nebenwirkungen- belegt werden konnte. Hat jemand noch selbst Erfahrungen damit gemacht? | |||||||||||||||
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| Hallo Smurf, ich selbst hatte auch etliche Jahre laufend akute Blasenentzündungen. Durch den ständig notwendigen Antibiotikaeinsatz siedelten sich schließlich derart viele Pilze im Anal- und Vaginalbereich an, dass ich eine sehr schlimme und nicht mehr beherrschbare Schleimhautentzündung in den genannten Bereichen bekam. Alles, was an Salben, Zäpfchen und Sitzbädern verordnet wurde, ging nach hinten los. Ich konnte ohne Sitzring nicht mehr sitzen, bei Autofahrten bekam ich durch das Stuckeln Schmierblutungen, durch die schlimme Enddarmentzündung sonderte sich aus dem After Flüssigkeit ab, die alles extrem weiter verschlechterte. Habe dafür dann vom Arzt Mullzäpfchen und Pflaster bekommen, mit denen ich den After verschloss, schrecklich belastende Situation. Das brachte die äußerlichen Entzündungen zumindest wieder etwas zum Abheilen. Gegen die akuten Blasenentzündungen bekam ich Tabletten, die den Harn übersäuern sollten, ähnlich wie urologiker oben auch schon beschrieb. Doch auch das brachte alles nichts. Daraufhin schickte mich schließlich ein Frauenarzt aus Hamburg (wohne etwa 3 Autostunden von Hamburg entfernt) zum " HNO" Arzt zur Feststellung, ob in den Nasennebenhöhlen ein chronischer Herd angesiedelt sei. Ein Abstrich bewies es, er fiel positiv aus und konnte, da der genaue Erreger bestimmt war, auch ganz genau die nochmals nötige Antibiotika festlegen. Von diesem Zeitraum an habe ich Ruhe mit den Blasenentzündungen, die sich bis dahin etwa alle 8 Wochen eingestellt hatten. Zusätzlich verwende ich außerdem Blutwurztinktur zum Eintupfen. Sowie sich ein neuerliches Brennen nach dem Wasserlassen äußert, / bei mir ist das Brennen generell unmittelbar nach dem Wasserlassen, nur bei akuten Entzündungen war es auch während dem Wasserlassen äußerst schmerzhaft/ reibe ich die Blutwurztinktur auf die brennenden Stellen. Wenig später ist dieser Schmerz dann wieder verschwunden. Reibe ich aber nicht ein, so brennt es stundenlang und wie man es als Frau ja kennt, äußerst unangenehm. Mit all den aufgeführten Mitteln ist es mir gelungen, bereits 3 Jahre lang eine akute Blasenentzündung zu verhindern. LG JudithD Geändert von JudithD (19.05.2007 um 21:55 Uhr). |
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| Hallo Medizinmann99, herzlichen Dank für Deinen interessanten Link. Ich kenne zwar das Buch nicht, aber ähnlich wie dort beschrieben, bin ich ja auch vorgegangen. Bei mir hat allerdings nicht der Urologe ( doch einmal auch ), sondern der Hausarzt häufig die Antibiotika verschrieben. Er ist jetzt allerdings Rentner, so dass ich dadurch den Hausarzt wechseln musste. Meine jetztige Hausärztin ist sehr gewissenhaft und außerdem auch aufgeschlossen für alternative Therapien, wodurch die Heilungsmöglichkeiten doch weitaus umfangreicher sind. Sie kann so viel intensiver auf meine vom Körper speziellen Erfordernisse eingehen. LG JudithD ![]() |
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| Hi, Ihr Interessierten für dieses Thema, ich habe da noch einen Link gesucht und gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. -gelöscht- LG JudithD ![]() Geändert von urologiker (22.05.2007 um 19:25 Uhr). |
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Alkoholische Verdünnung und das dann auf die empfindlichen Schleimhäute? Da jaule ich schon beim Lesen auf, wenn es denn in alkohol. Verdünnung ist. Vielleicht kannst Du mir schreiben, was diese Blutwurztinktur bewirken soll? Habe dank sehr hervorragender Urologen und Hausarzt seit langem Ruhe mit Blasenentzündungen, aber interessieren tut es mich nun doch. | |||||||||||||||
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| Ist schon eigenartig, dass man hier oft angegriffen wird, so als würde man bei anderen Therapien, außer denen der Schulmedizin nur Unglaubwürdiges von sich geben. Warum wird man dann sofort in eine Verteidigerrolle gedrängt? Die Idee dieses Forums, Patientenfragen zu beantworten und auch der Aufbau dieses Forums insgesamt sind schon echt gut. Schade, dass man dann bei eigenen Berichten so enttäuscht wird. Also ich verteidige mich hier mal: Der Link, welcher ja nun nur noch bei Laura steht, stammt von folgender Homepage Interstitial Cystitis Association - DE - IC und Selbsthilfe und ist durchaus nichts Unseriöses. Wer möchte, kann diese Seite ja mal unter Google suchen. Zum Zweiten eine weitere Verteidigung meinerseits: Da ich auf Grund ständiger neuer Pilzinfektionen und Entzündungen im gesamten Genital/Analbereich nicht mehr mit Antibiotika therapiert werden konnte, setzte meine Ärztin ein homöopatisches Mittel zur Stärkung des Immunsystems ein. Dies und die Blutwurztinktur, auf die ich gleich noch zu sprechen komme, bewirkten, dass ich seit dem Behandlungsbeginn mit diesen Mitteln bis jetzt keine akute Blasenentzündung mehr bekam. Diese Behandlung wurde übrigens vor 3 Jahren durchgeführt. Ich persönlich bin mit dem Motto " Wer heilt, hat recht" bisher sehr gut zurecht gekommen. Und ich habe durchaus nichts gegen die Schulmedizin, aber ich brauche Alternativen, wenn sie an meinem Körper versagt. Und nun meine dritte Verteidigungsposition: Ich verwende dieses Mittel nach den Vorgaben von Dr. Jörg Zittlau, dem Autor des Buches "Gesundheit aus der Kraft der Wurzeln" Zur Pflanze Potentilla erecta, auf deutsch Blutwurz gibt er folgende Hinweise: Wirkstoffe: Blutwurz enthält bis zu 20 % Gerbstoffe - diese erhöhen die Widerstandskraft der Zellen gegen Parasiten und Umweltreize, tragen durch ein Zusammenziehen von verletzter Haut und Schleimhäuten dazu bei, dass Keimen und Bakterien der Nährboden entzogen wird. Der Farbstoff der Pflanze " Tormentilfarbstoff" wirkt hemmend auf das Wachstum von Bakteren. Zusammenfassend fand ich bei diesem altbewährten Hausmittel, welches als Volksmedizin den Namen " Ruhrwurz" erhielt, drei wichtige Wirkungsweisen, die mich hoffen ließen, dass evtl. dadurch meine Beschwerden im Vaginal/Analbereich ( unwahrscheinlich schmerzhafte, chronische Beschwerden ), die etliche Mediziner ( Spezielisten ) resignieren ließen, lindern könnten. Soviel zunächst zu dieser Thematik. Allen Mitgliedern eine gute Nacht und ein schönes Pfingstwochenende. JudithD |
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