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Urologie: Tannseers KrankengeschichteDies ist eine Diskussion über "Urologie: Tannseers Krankengeschichte" im "Urologische Sprechstunde" Forum, als Teil von Patientenfragen.netWas ist eine Polyzystische Nierendegeneration und ampulläres Nierenbecken Mit solch einer Überweisung schickt mich mein HA zu einem Urologen. Kann ich mich irgendwie vorbereiten? ... |
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| Tags: ampullaeres nierenbecken, niere, polyzystische nierendegeneration, urologie |
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| Hallo tannseer Willkommen hier im Forum Dann hoffen wir mal das alles gut geht |
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| Hallo Transeer, dein Beitrag ist zwar schon ein bischen her, aber ich schreib dir jetzt trotzdem mal für den Fall, dass du noch nichts herausgefunden hast. Also eine Polyzystische Nierendegeneration entsteht bei sogenannten Zystennieren. Das ist eine angeborene Fehlbildung, bei der es zur Bildung von flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen (=Zyste) in der Niere kommt. Normalerweise gelangt Blut in kleine Gefäßkneuel in der Niere (Glomeruli). Dort wird Flüssigkeit und alles was darin gelöst ist "ausgepresst" (filtriert). Dieses Filtrat gelangt dann über ein "Röhrensystem" (Tubuli und Sammelrohre) in das Nierenbecken und wird dann über den Harnleiter (Ureter) zur Blase geleitet. Auf diese Weise entsteht der Urin, der sich in der Harnblase ansammelt. Bei der Zystenniere ist aber eine Fehlbildung dieses Systems vorhanden. Einige Tubuli enden blind und auf diese Weise entstehen viele mit Primärharn gefüllte Zysten. Im Lauf der Zeit können diese Zysten zu einer Degeneration der Niere führen. Der Begriff ampulläres Nierenbecken bezeichnet eine vollkommen normale Formvariante des Nierenbeckens ohne Krankheitswert. Das Nierenbecken ist dabei kugelförmig vergrößert. So lang das ganze aber jetzt nicht von einem Urologen diagnostiziert wurde und vor allem wenn du keine Nierenprobleme hast, würde ich dem ganzen jetzt keine so große Bedeutung beimessen. Gruß, Surfer |
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Ich war nun beim Urologen, und der hat sich erst mal mit Wonne auf die Prostata gestürzt und auch den PSA feststellen lassen, Dieser war leicht erhöht und nun wollte er gleich eine Biopsie vornehmen. Habe ich abgelehnt. Ich habe vorgeschlagen, erst mal weiter zu beobachten. Würdet Ihr das auch so machen? Gruß, Arno. |
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| @TT - das mag in deinem Umfeld zutreffen, allerdings ist es weder leitliniengerecht noch entspricht es meiner Erfahrung. Ein Urologe, der sowas macht, ist für mich nicht nachzuvollziehen. @tannseer - im Alter von 82 Jahren ist eine PSA-Wertbestimmung -von wenigen Ausnahmen abgesehen- UNNÖTIG!!! Du solltest den betreffenden Urologen wechseln und auf gar keinen Fall eine Stanzbiopsie durchführen lassen. Trotz der geringen Information kann man anhand von PSA-Wert(verlauf) und deinem Alter diesen Rat klar geben. Gruß, logiker |
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Deiner KH-Erfahrung oder Deiner Erfahrung in einer urologischen Praxis? Rein interessehalber frage ich Dich das, denn es scheint große Qualitätsunterschiede zu geben, auch innerhalb von Klinken oder eben Praxen. Ähm, was meinst Du denn mit meinem Umfeld? Ich persönlich kann nur aus Erfahrungen mit Pat. sprechen, die aufgrund von PSA-Erhöhungen ohne weitere Werte eine Biopsie empfohlen bekommen haben. Vielleicht haben sich die von Dir angesprochenen Leitlinien da auch erst in den letzten Jahren stark verändert? LG, TT | |||||||||||||||
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| @ TT - es geht nicht um die PSA-Wertbestimmung an sich, sondern um deren Konsequenz: Ein Prostatakarzinom, das im Alter von 82 Jahren diagnostiziert wird, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine therapeutische Konsequenz. Die Frage an dich zurückgebend: Wenn du in Tannseers Situation wärst - was würdest du genau fürchten? Hier würden mich auch die Meinungen der Mitleser interessieren! |
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sorry, komme erst heute zu einer Antwort: Die therapeutische Konsequenz ist sicherlich nicht gegeben bei dem hohen Lebensalter, nur leider sieht das nicht jeder Urologe so. Das wollte ich mit meiner Frage/Post an Dich auch zum Ausdruck bringen. Wie schon geschrieben, ich kenne einige Patienten, die auch mit 80 und mehr Jahren noch zur Biopsie geschickt wurden und bei Ca-Befund therapiert wurden (OP, Radiatio o.ä.). Wenn ich in Tannseers Situation wäre, würde ich nichts mehr machen lassen, außer natürlich, wenn irgendwo Metastasen wären, die mir das normale Leben schwer machen würden. Da ich aber nicht genau weiß, wie sich da ein Prostata-Ca verhält, also bezüglich Metastasen, gehe ich davon aus, daß nichts zu machen ok ist. LG, TT | |||||||||||||||
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Liebe Freunde, ich bedanke mich nochmals für Eure Mühe. Ich bin mit meinem Urologen erst mal so verblieben, dass ich Anfang 08 nochmals eine PSA-Überprüfung machen lasse. In der darauf folgenden Besprechung will ich versuchen, ihn zu überzeugen, falls nötig, mich medikamentös zu behandeln. Ich denke da an Proscar, auch Tamsulosin. Jedenfalls keine Panik, ich hab schon andere Dinge hinter mir. Beste Grüße, Arno. |
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