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Urologie: Tannseers Krankengeschichte

Dies ist eine Diskussion über "Urologie: Tannseers Krankengeschichte" im "Urologische Sprechstunde" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Was ist eine Polyzystische Nierendegeneration und ampulläres Nierenbecken Mit solch einer Überweisung schickt mich mein HA zu einem Urologen. Kann ich mich irgendwie vorbereiten? ...

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  #1 (Permalink)  
Alt 06.08.2007, 20:33
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Frage Urologie: Tannseers Krankengeschichte - Dieser Beitrag ist 285 Tage alt

Was ist eine Polyzystische Nierendegeneration und ampulläres Nierenbecken
Mit solch einer Überweisung schickt mich mein HA zu einem Urologen. Kann ich mich irgendwie vorbereiten? Beste Grüße, Arno.
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  #2 (Permalink)  
Alt 07.08.2007, 07:15
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Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 285 Tage alt

Hallo!

Genau kann ich dir das leider auch nicht erklären. Also Poly= Viel, mehrere Zysten= weißt du sicher, oder? Das sind Hohlräume die mit Flüssigkeit gefüllt ist.. Degneration= Veränderungen würde ich sagen.

Mehr kann ich dir leider dazu nicht erzählen, vielleicht kommt ja unser Urologe noch.

Hattest du denn schon Untersuchungen? Ultraschall,..... da dein Hausarzt schon von den Zysten schreibt?

Wünsch dir alles gute. Wann hast du denn den Termin?
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  #3 (Permalink)  
Alt 08.08.2007, 09:17
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Autor Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 284 Tage alt

Ich habe einen Termin erst am 28.10. bekommen, kann aber damit gut leben. Dieser "Nebenkriegsschauplatz" ist durch ein CT entstanden bei einer Krebsnachsorgeuntersuchung. Mal sehen, was da raus kommt.
Danke für Deine Bemühung, Arno.
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  #4 (Permalink)  
Alt 08.08.2007, 11:05
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Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 284 Tage alt

Hallo tannseer
Willkommen hier im Forum
Dann hoffen wir mal das alles gut geht
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  #5 (Permalink)  
Alt 19.08.2007, 14:41
Benutzerbild von SurferRosa
SurferRosa
 
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Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 273 Tage alt

Hallo Transeer,

dein Beitrag ist zwar schon ein bischen her, aber ich schreib dir jetzt trotzdem mal für den Fall, dass du noch nichts herausgefunden hast.

Also eine Polyzystische Nierendegeneration entsteht bei sogenannten Zystennieren. Das ist eine angeborene Fehlbildung, bei der es zur Bildung von flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen (=Zyste) in der Niere kommt.

Normalerweise gelangt Blut in kleine Gefäßkneuel in der Niere (Glomeruli). Dort wird Flüssigkeit und alles was darin gelöst ist "ausgepresst" (filtriert). Dieses Filtrat gelangt dann über ein "Röhrensystem" (Tubuli und Sammelrohre) in das Nierenbecken und wird dann über den Harnleiter (Ureter) zur Blase geleitet. Auf diese Weise entsteht der Urin, der sich in der Harnblase ansammelt.

Bei der Zystenniere ist aber eine Fehlbildung dieses Systems vorhanden. Einige Tubuli enden blind und auf diese Weise entstehen viele mit Primärharn gefüllte Zysten. Im Lauf der Zeit können diese Zysten zu einer Degeneration der Niere führen.

Der Begriff ampulläres Nierenbecken bezeichnet eine vollkommen normale Formvariante des Nierenbeckens ohne Krankheitswert. Das Nierenbecken ist dabei kugelförmig vergrößert.

So lang das ganze aber jetzt nicht von einem Urologen diagnostiziert wurde und vor allem wenn du keine Nierenprobleme hast, würde ich dem ganzen jetzt keine so große Bedeutung beimessen.

Gruß,
Surfer
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  #6 (Permalink)  
Alt 27.11.2007, 19:07
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Autor Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 172 Tage alt

Ich war nun beim Urologen, und der hat sich erst mal mit Wonne auf die Prostata gestürzt und auch den PSA feststellen lassen, Dieser war leicht erhöht und nun wollte er gleich eine Biopsie vornehmen. Habe ich abgelehnt. Ich habe vorgeschlagen, erst mal weiter zu beobachten.
Würdet Ihr das auch so machen?
Gruß, Arno.
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  #7 (Permalink)  
Alt 27.11.2007, 19:24
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Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 172 Tage alt

Hallo Arno,

ich würde den PSA nochmal nach einer gewissen Zeit kontrollieren lassen und dann kannst Du, je nachdem, was der PSA dann sagt, weiter überlegen was Du machen willst.

Liebe Grüße, Andrea
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  #8 (Permalink)  
Alt 28.11.2007, 17:07
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Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 171 Tage alt

Da kann man pauschal keinen Rat geben. Eine PSA-Kontrolle ist, so es der erste PSA-Wert war, sicher zu empfehlen, allerdings ist es nicht der PSA-Wert allein, der den Ausschlag gibt.

Wie hoch war denn der PSA-Wert?
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  #9 (Permalink)  
Alt 28.11.2007, 18:34
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Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 171 Tage alt

@ Urologiker,

ich widerspreche Dir ja sehr ungern, aber in der Realität sieht es oft so aus, daß nur der PSA-Wert bestimmt wird. Und nur dieser dann auch kontrolliert wird.

Grüße, Teetante
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  #10 (Permalink)  
Alt 29.11.2007, 16:33
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Autor Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 170 Tage alt

Erst mal Dank für die Antworten.
Vor 5 Jahren PSA 10,5, jetzt 7,1. Ich bin außerdem 82 Jahre alt und meine, dass ich nicht an einem Prostata irgendwann mal sterben werde. Da bin ich ganz gelassen.
Gruß, Arno.
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  #11 (Permalink)  
Alt 29.11.2007, 18:21
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Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 170 Tage alt

@TT - das mag in deinem Umfeld zutreffen, allerdings ist es weder leitliniengerecht noch entspricht es meiner Erfahrung. Ein Urologe, der sowas macht, ist für mich nicht nachzuvollziehen.

@tannseer - im Alter von 82 Jahren ist eine PSA-Wertbestimmung -von wenigen Ausnahmen abgesehen- UNNÖTIG!!!
Du solltest den betreffenden Urologen wechseln und auf gar keinen Fall eine Stanzbiopsie durchführen lassen. Trotz der geringen Information kann man anhand von PSA-Wert(verlauf) und deinem Alter diesen Rat klar geben.

Gruß, logiker
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  #12 (Permalink)  
Alt 30.11.2007, 09:37
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Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 170 Tage alt

Zitat: von urologiker
@TT - das mag in deinem Umfeld zutreffen, allerdings ist es weder leitliniengerecht noch entspricht es meiner Erfahrung. Ein Urologe, der sowas macht, ist für mich nicht nachzuvollziehen.
@ Logiker,

Deiner KH-Erfahrung oder Deiner Erfahrung in einer urologischen Praxis? Rein interessehalber frage ich Dich das, denn es scheint große Qualitätsunterschiede zu geben, auch innerhalb von Klinken oder eben Praxen.

Ähm, was meinst Du denn mit meinem Umfeld? Ich persönlich kann nur aus Erfahrungen mit Pat. sprechen, die aufgrund von PSA-Erhöhungen ohne weitere Werte eine Biopsie empfohlen bekommen haben. Vielleicht haben sich die von Dir angesprochenen Leitlinien da auch erst in den letzten Jahren stark verändert?

LG, TT
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  #13 (Permalink)  
Alt 01.12.2007, 08:45
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Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 169 Tage alt

@ TT - es geht nicht um die PSA-Wertbestimmung an sich, sondern um deren Konsequenz: Ein Prostatakarzinom, das im Alter von 82 Jahren diagnostiziert wird, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine therapeutische Konsequenz.

Die Frage an dich zurückgebend: Wenn du in Tannseers Situation wärst - was würdest du genau fürchten?

Hier würden mich auch die Meinungen der Mitleser interessieren!
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  #14 (Permalink)  
Alt 05.12.2007, 12:19
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Standard AW: Urologie - Dieser Beitrag ist 165 Tage alt

Zitat: von urologiker
@ TT - es geht nicht um die PSA-Wertbestimmung an sich, sondern um deren Konsequenz: Ein Prostatakarzinom, das im Alter von 82 Jahren diagnostiziert wird, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine therapeutische Konsequenz.

Die Frage an dich zurückgebend: Wenn du in Tannseers Situation wärst - was würdest du genau fürchten?

Hier würden mich auch die Meinungen der Mitleser interessieren!
Hi Logiker,

sorry, komme erst heute zu einer Antwort:

Die therapeutische Konsequenz ist sicherlich nicht gegeben bei dem hohen Lebensalter, nur leider sieht das nicht jeder Urologe so. Das wollte ich mit meiner Frage/Post an Dich auch zum Ausdruck bringen. Wie schon geschrieben, ich kenne einige Patienten, die auch mit 80 und mehr Jahren noch zur Biopsie geschickt wurden und bei Ca-Befund therapiert wurden (OP, Radiatio o.ä.).

Wenn ich in Tannseers Situation wäre, würde ich nichts mehr machen lassen, außer natürlich, wenn irgendwo Metastasen wären, die mir das normale Leben schwer machen würden. Da ich aber nicht genau weiß, wie sich da ein Prostata-Ca verhält, also bezüglich Metastasen, gehe ich davon aus, daß nichts zu machen ok ist.

LG, TT
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  #15 (Permalink)  
Alt 05.12.2007, 18:46
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Autor Standard AW: Urologie: Tannseers Krankengeschichte - Dieser Beitrag ist 164 Tage alt

Liebe Freunde, ich bedanke mich nochmals für Eure Mühe.
Ich bin mit meinem Urologen erst mal so verblieben, dass ich Anfang 08 nochmals eine PSA-Überprüfung machen lasse. In der darauf folgenden Besprechung will ich versuchen, ihn zu überzeugen, falls nötig, mich medikamentös zu behandeln. Ich denke da an Proscar, auch Tamsulosin.
Jedenfalls keine Panik, ich hab schon andere Dinge hinter mir.
Beste Grüße, Arno.
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