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Umfrageergebnis anzeigen: Greift ihr bei Krankheiten zu alternativen Heilmethoden?

Teilnehmer
40. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, ich nutze regelmäßig alternativen Heilmethoden.

    15 37,50%
  • Ja, ich habe schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen.

    16 40,00%
  • Nein, ich hab aber zumindest schon mal drüber nachgedacht.

    3 7,50%
  • Nein, ich vertraue nur auf Schulmedizin.

    7 17,50%
  • Ich hab in den letzten 6 Monaten alternative Methoden angewendet.

    14 35,00%
  • Ich hab in den letzten 2 Jahren alternative Methoden angewendet

    9 22,50%
  • Ich war schon einmal bei einem Homöopathen.

    11 27,50%
  • Ich war schon mal bei einem Akupunkteur.

    12 30,00%
  • Ich war schon mal bei einem anderen alternativmedizinischem Therapeuten

    8 20,00%
  • Mein Arzt hat mir alternative Heilmethoden verordnet.

    10 25,00%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 111 bis 120 von 147

Thema: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

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In dieser Diskussion geht es um "Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?" im "Alternativmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #111
    Glaubt an nix!
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    15.04.2007
    Beiträge
    1.207

    Standard AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

    In Süddeutschland (eine nähere Ortsbezeichnung war nicht zu erhalten) hat eine Ärztin zwei aidskranke junge Männer mit Kräutern behandelt (welche und in welcher Mischung war nicht zu erfahren) und nach etwa 9 Monaten war der Aidsvirus bei ihnen nicht mehr feststellbar (Unilabor). Anstatt dies zu als Erfolg zu feiern, wurden die Behandlungskosten von den Krankenkassen mit dem Hinweis der fehlenden wissenschaftlichen Wirkungsweise nicht übernommen und von der Ärztekammer der Ausschluss mit Aberkennung des Titels gedroht, wenn sie nicht sofort mit dieser Art der Behandlung von Aidskranken aufhörte. Selbstverständlich durfte sie auch nicht die Art und Weise der Behandlung und den verwendeten Kräutern veröffentlichen, sonst… siehe oben.
    Das nenne ich eine bildschöne Unterdrückung von Therapien, die nicht der Lehrmeinung entsprechen. Wir wollen mal nicht glauben, dass da irgendjemand nachgeholfen hat, der andere teurere Mittel für diese Krankheit verkaufen möchte. Auch hierfür kann ich Ihnen leider keine Quellenangabe machen. Die ganze Angelegenheit wurde sehr diskret behandelt.
    Irgendwie, katzograph, ist bei Ihnen, wenn Sie irgendetwas von "Wunderheilungen" und unterdrückten Alternativtherapien hören, das Hirn ausgeschaltet.

    Ich kommentiere jetzt mal nicht die Fragen im Zusammenhang mit Aids und einer antiviralen Kräutertherapie,
    sondern nur noch das typische Szenario:

    Da wird eine Behandlung als "eindeutiger" Beweis für die Unterdrückung der Alternativmedizin dargestellt, da das Geschehen "unzweifelhaft" wahr ist, jedoch die Verkündung der "Wahrheit" wegen der damit verbundenen Nachteile für den Verkünder verhindert wird.

    Das ist dann schon einmal die typische Verschwörungstheorie mit den üblichen Beteiligten: Standesorganisationen oder Industrie-Lobbyisten, die die Gerichtsbarkeit und die Politik gekauft haben etc. pp.

    Um sich mit diesem "Skandal" intensiver zu beschäftigen, benötigen Dritte Quellen, Untersuchungen, Dokumentationen.
    Aber: no, nada ! Keine Quellen, keine Dokumente, kein Ort, keine Namen.
    Nur eine Story. Von einer Aids-Heilung durch Kräuter...

    Natürlich ist es denkbar, dass sich eine unglaubliche medizinischen Sensation vollzogen hat,
    auch wenn es äußerst unwahrscheinlich ist, schon allein wegen des vorhanden Wissens über das Aids-Virus bzw. über Viren allgemein. Naürlich ist auch denkbar, dass Dunkelmänner Information unterdrücken.

    Aber wie wahrscheinlich ist es ?

    Wie wahrscheinlich ist es, das die Informationen über eine medizinische Sensation, die Millionen Menschen das Leben retten würde, durch eine Süddeutsche Ärztekammer bzw. eine Krankenkasse verhindert wird ?
    Welchen Anlass hat die Ärztekammer bzw. die Krankenkasse, eine erfolgreiche Therapie zu unterdrücken ?
    Warum äußern sich z.B.die geheilten Aids-Patienten oder deren Angehörige nicht, wenn der Ärztin ein Berufsverbot droht ?
    Warum scheißt die Ärztin nicht auf das Berufsverbot, wenn sie den Stein der Weisen im Umgang mit HIV entdeckt hat ?

    Und, vor allem, warum verfügen ausgerechnet Sie, katzograph, über Informationen zu einem "sehr diskret" behandelten aber dennoch öffentlichen Verfahren. (Ärztekammer, Krankenkasse, Universitätslabor) ?

    Katzograph, halten Sie die Bälle flach.
    Geändert von Pianoman (20.09.2008 um 09:25 Uhr)
    People are told lies.
    There are 40 million websites and 39.9 million tell lies, sometimes outrageous lies.
    They mislead cancer patients, who are encouraged not only to pay their last penny
    but to be treated with something that shortens their lives.
    At the same time, people are gullible. It needs gullibility for the industry to succeed.
    It doesn't make me popular with the public, but it's the truth.
    Edzard Ernst über Alternativmedizin

  2. #112
    Mag Menschen Avatar von katzograph
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    73 Jahre
    Wohnort
    Lübeck
    Mitglied seit
    20.02.2008
    Beiträge
    680

    Standard AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

    @pianoman

    Nein danke, Sie brauchen nicht näher auf die Wirkung von Kräutern gegen Aids eingehen, So weit ich weiß, ist dagegen noch kein Kraut gewachsen. Das habe ich auch nicht behauptet. Ich habe geschrieben, dass die Ärztin 2 Aids Kranke mit Kräutern behandelst hat und am Ende kein Aids Virus mehr festgestellt werden konnte. Daraus kann man auch folgern, dass die verwendete Medizin(sie ist nicht in den Wald gegangen und hat ein paar vom Aussterben bedrohte Kräuter ausgerissen), es handelte sich dabei um handelsübliche Medikamente auf Pflanzen(Kräter?)basis aus der Apotheke, gegen die Folgeerkrankungen von Aids (Lungenentzündung, Nierenversagen usw.) gewirkt habe, bis alle diese „Nebenkrankheiten“
    Geheilt waren und sich dann der Körper mit einem wiedererstarkten Immunsystem gegen die Viren gewehrt hat. Dass manchmal das Immunsystem gegen Viren wirkt, sieht man ja an den Überlebenden einer jeden Grippewelle. Nun denkbar wäre dies schon. Offensichtlich gibt es nun in Afrika eine ähnliche Entwicklung. Gucken Sie mal unter der nachfolgenden Adresse :
    http://www.3sat.de/3sat.php?htpp://w...486/index.html. Ich wurde freundlicherweise von einem Forumsmitglied darauf aufmerksam gemacht.
    Ich weiß nicht, warum diese Ärztin nicht auf ihre Mitgliedschaft in der kassenärztlichen Vereinigung gesch…. hat. Möglicherweise könnte sie von den drei bis vier reichen HIV Positiven, die sich eine Privatbehandlung leisten könnten, nicht leben?
    Wie ausgerechnet ich an diese Geschichte gekommen bin ? Wie das so geht, man kennt einen, der einen kennt, der einen Cousin hat, dessen Frau gerade zu dieser Zeit bei der bewussten Krankenkasse gearbeitet hat, und die hat in der Mittagspause von ihrer Kollegin aus der Rechtsabteilung erfahren….usw.usw. - - - - - - - und außerdem stand es in der Zeitung. Ich werde mal versuchen, extra für Sie ein paar Details herauszufinden. Ich habe dies auch nicht als Wunderheilung dargestellt, sondern als eine Behandlung durch eine ordentlich niedergelassene Ärztin mit offiziell zugelassenen Medikamenten.
    Ja, ich freue mich immer, wenn ich davon erfahre, dass die Medizin, sei es nun diese oder die andere, wieder etwas gegen Krankheit, Leiden oder Tod gefunden hat. Möglicherweise freue ich mich in dem einen oder anderen Fall zu früh. Aber ob man das schon als Hirnaussetzer bezeichnen kann?
    Aber ich werde versuchen, Ihrer Empfehlung, die Bälle flach zu halten, öfter mal zu folgen.

    Gruß
    katzograph

  3. #113
    Brinkfriede
    Gast

    Standard AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

    Oh Mann,

    ich dachte, nur in unserem Forum aus dem freizeitgestalterischen Bereich gibt es Schlammschlachten und Profilneurotiker.

    Ich bin weder Mediziner noch medizinisch vorgebildet. Ich kann nur aus meinen persönlichen Erfahrungen und den Erlebnissen aus meinem Umfeld berichten. Dies hat mich zu folgender Meinung gebracht:

    Alles, was einem hilft, ist richtig.

    Das ist für den einen Schulmedizin, weil er nur daran glaubt und alles andere als Scharlatanerie abtut. Der andere glaubt an alternative Heilmethoden, die dann auch weit gestreut sind. Der eine heilt sich mit der Energie von Steinen, der nächste sucht die Ursachen seiner Erkrankung in seiner Kindheit, wieder ein anderer nimmt Kräutertinkturen aus dem Mittelalter. Es gibt Leute, die räumen ihre Wohnung nach Feng Shui um, andere pilgern nach Lourdes, lassen sich mit Nadeln pieksen, Bachblüten, Schüsslersalze, Homöopathie. Es ist nicht an uns, das zu kritisieren. Sobald es für den Patienten hilfreich ist, hat es in meinen Augen seine Existenzberechtigung.

    Ich habe von Natur aus einen Unwillen, wenn mir jemand erzählen will, dass seine Meinung die alleinig richtige ist, egal in welchem Lebensbereich.

    Zu meinen selbst angewandten Methoden:

    Bei drohenden Erkältungen gibt es Unmengen Ingwertee, Umckaloabo und einen selbst gerührten Vitamincocktail (püriertes frisches Obst verdünnt mit frisch gepresstem Orangen- und Zitronensaft), denn wie wir mittlerweile alle wissen sollten, die sekundären Pflanzenstoffe sinds, die die Wirksamkeit der Vitamine erhöhen.

    Rauchen habe ich durch Akupunktur gelassen. Aber auch da ist es wichtig, einen guten Akupunkteur zu finden. Das erste Mal war ein Reinfall, das war ein Schulmediziner, der einen Lehrgang besucht hat. Ich kam raus und hatte einen Schmacht wie noch nie in meinem Leben. Dann hab ich einen Heilpraktiker und Akupunkteur aufgesucht, der vor 30 Jahren sein Handwerk in China gelernt hat. Er führte vorher ein langes Gespräch mit mir, hat Blutdruck gemessen, irgendeine elektrische Leitfähigkeit und alle Vorerkrankungen erfragt, auch die meiner Eltern und Geschwister. Das Setzen der Nadeln hab ich im Gegensatz zum ersten Mal überhaupt nicht gespürt. Und anschließend bin ich in eine Raucherkneipe gegangen als Test was passiert.... nix. Dann hab ich eine Zigarette angesteckt als Test.... nix. Keine Reaktion. Weder Abwehr noch Genuss. Ausgemacht. Nicht mehr geraucht.

    Meine Tochter hatte an den Füßen Massen von Warzen. Die haben wir homöopathisch behandelt, weil sie schreckliche Angst vor Vereisung hatte. Das war etwas langwieriger, hat zwei Monate gedauert und die Warzen fielen alle einfach ab.

    Nach einer für mich schmerzlichen Trennung und zeitgleichen anderen Zusammenbrüchen in meinem Leben drohte ich in eine permanente Depression abzurutschen. Laut Arzt sollte ich Psychopharmaka schlucken. Dagegen hab ich mich aber innerlich gewehrt. Eine Freundin, in Homöopathie sehr bewandert, empfahl mir ein Mittel. Nach einem Tag der Erstverschlimmerung ging es mir endlich gut. Sprich, die Trauer war zwar noch da, nicht unterdrückt, aber die Antriebslosigkeit war weg und das "schwarze Loch" nicht mehr ganz so groß und nicht mehr unüberwindlich.

    Bei meiner Mutter wurde der Bauchspeicheldrüsenkrebs leider viel zu spät entdeckt, mit der Voraussage: max. 2 Monate. Sie spritzte sich dann selbst für 1,5 Jahre Mistel.

    Meine Freundin schaute zutiefst deprimiert bei mir vorbei. Durch Zufall wurde bei ihr Diabetes festgestellt, die nur medikamentös zu behandeln wäre. Ich empfahl ihr das Buch von Montignac. Ich weiß, der ist sehr umstritten. Vor zwei Wochen traf ich sie zufällig, sie fiel mir um den Hals, strahlte über das ganze Gesicht. Sie hätte sich an die Ernährungsempfehlungen gehalten und fühlte sich wie ein neuer Mensch. Bei der letzten Untersuchung wäre nicht nur Zucker wieder in den Normalbereich gerutscht (wenn auch noch im oberen Bereich), sondern auch alle anderen Blutwerte wären gut geworden, besonders auch das Cholesterin. Und zudem hatte sie wieder ihr Gewicht von vor 20 Jahren erreicht. Die Ärztin selbst wäre erstaunt gewesen, denn solche Erfolge könne man sonst nur medikamentös erreichen.

    so, das war mein Senf
    Brinkfriede

  4. #114
    Ulrike 2000
    Gast

    Standard AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

    Hallo Brinkfriede,

    vielen Dank erst mal für Deinen "Senf". Bin im Großen und Ganzen Deiner Meinung.
    Finde auch, dass Du ein Problem angesprochen hast, welches mir auch Kopfzerbrechen bereitet.
    Denn egal für welche Therapie ich mich entscheide, es ist immer wichtig, dass der Therapeut ein "Könner" auf dem Gebiet ist.
    Schulmedizinisch existieren da schon mal eher Angaben, wer z.B. Spezialist für Whipple OP ist. Aber gerade im Alternativen Bereich wird es schon schwierig einen "Spezialisten" zu finden. Da aber gerade in diesem Bereich auch viele "Nichtkönner" unterwegs sind, fällt da eine Entscheidung um so schwerer.
    Bist Du der Meinung, dass es bezüglich Auswahl so etwas wie allgemeingültige Hilfestellungen gibt? Wo kann ich mich vorher informieren ob Therapeut A sinnvoller ist oder Therapeut B ?

    Liebe Grüße Ulrike

  5. #115
    beno
    Gast

    Standard AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

    jjjjj
    Geändert von beno (06.10.2008 um 21:18 Uhr)

  6. #116
    Mag Menschen Avatar von katzograph
    Geschlecht
    maennlich
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    73 Jahre
    Wohnort
    Lübeck
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    20.02.2008
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    680

    Standard AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

    @brinkfriede und @beno

    freut mich, dass Ihr trotz Eurer Bedenken ertwas zur Diskussion beitragt. Das klingt doch ganz vernünftig, voller Pragmatismus und gesundem Menschenverstand.
    Mich persönlich würde interessieren, warum Ihr eigentlich nicht schreiben wolltet.
    Hier soll doch neben Auskünften und Hilfestellungen auch und gerade kontrovers diskutiert werden. Und wenn dem einen oder anderen mal der Gaul in der Hitze des Gefechtes durchgeht, trägt das doch nur zur Lebendigkeit der Diskussion bei. Echte Beleidigungen sind natürlich tabu. Habt Ihr das Gefühl, dass es über die starke Positionierung der eigenen Ansichten hinaus zu unsachlichen Bemerkungen kommt? Eure Meinung würde mich da wirklich interessieren, da ich bisher der Ansicht war, dass mir das in den Antworten zu meinen Beiträgen und Fragen so noch nicht passiert ist. Oder bin ich da zu wenig beeindruckt?
    Wäre nett, wenn Ihr dazu mal was schreiben würdet.

    Gruß
    katzograph

  7. #117
    beno
    Gast

    Standard AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

    jjjjj
    Geändert von beno (06.10.2008 um 21:19 Uhr)

  8. #118
    Ulrike 2000
    Gast

    Standard AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

    @ Katzograph,

    Dir ist es tatsächlich noch nicht passiert, dass Dir "die Gäule durchgegangen" sind. Bin immer wieder angenehm überrascht, auf welch charmante Art Du zu kontern verstehst.
    Ich bin allerdings der Auffassung, dass es im alternativen Bereich schon etwas "ruppiger" zu geht. Vielleicht teilen beno und brinkfriede uns ihre Bedenken ja mit.

    Liebe Grüße Ulrike

  9. #119
    beno
    Gast

    Standard AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

    jjjjj
    Geändert von beno (06.10.2008 um 21:19 Uhr)

  10. #120
    Mag Menschen Avatar von katzograph
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    680

    Standard AW: Habt ihr schon mal zu alternativen Heilmethoden gegriffen?

    Hallo ulrike, Hallo beno,

    das ging aber schnell. Danke für Eure Antworten. Um es vorwegzunehmen : in meinem Beruf muß ich mich andauernd mit anderen Menschen "streiten", d.h. ich muß
    bestimmte Verhaltensweisen einfordern, Leistungen bewerten und danach einteilen und auch oft Änderungen verständlich machen und durchbringen. Da ist man schnell weg vom Fenster, wenn man die Menschen zu sehr reglementiert, vor den Kopf stößt oder nicht ernst nimmt. Insoweit bin ich da ganz gut in Übung.
    Ich verstehe es ganz gut, dass man da machmal etwas zurückschreckt, wenn man etwas schärfer kommentiert wird. Eigentlich möchte man ja lieber eine Einigung oder zumindestens eine Annäherung erreichen. Aber man muß auch mal versuchen, sich in die Gegenseite hineinzuversetzen. Wenn man im Denken sehr wissenschaftlich ausgerichtet ist, ist einem alles nicht-wissenschaftlich nachweisbare von vornherein zumindestens etwas suspekt. Und wenn sich einer nicht nur Sorgen macht um die chronisch Kranken, die noch selbst entscheiden können, sondern auch um die Kinder, die schon wissensmäßig da nicht mithalten können und um die Fälle, denen das Ende schon prophezeit ist, die können so richtig frei auch nicht mehr entscheiden. Die greifen nach jedem Strohhalm, egal was das kostet und welche Konsequenzen das haben könnte, ist das ok. Sich dafür hier zum Anwalt zu machen ist doch ziemlich ehrenhaft, oder? Und wer öfter mal mit Gerichten zu tun hat, weiß, dass Anwälte natürlich ihren Prozeß gewinnen wollen. Das sind sie ihren Mandanten schuldig. Da kann es dann auch schon mal heiß hergehen. Hierbei immer noch die wenn auch weitgezogenen Grenzen der Auseinandersetzung einzuhalten, nennt man dann Streitkultur. Ist aber nicht immer was für Harmoniebedürftige. Es hat ja auch jeder das Recht, einem Diskussionspartner darauf hinzuweisen, dass man sich bei diesem oder jenem Ausdruck verletzt fühlt. So, ich hoffe, ich habe ein wenig Reklame für das Streiten um eine gerechte Sache gemacht und lese in Zukunft weiterhin viele Beiträge von Euch. Davon lebt dieses Forum

    Gruß
    katzograph

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