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Thema: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

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In dieser Diskussion geht es um "Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris" im "Alternativmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #11
    Interessierter Laie Avatar von Äskulap
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    Standard AW: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

    @tina2011

    sicherlich hat die Homöopathie ihre Grenzen. Aber eine seit vielen 100 Jahren bekannte Wirkung von pflanzlichen Mitteln oder alternativen Therapien so abzutun ist schon ...(mir fällt gerade kein nettes Wort für ignorant ein.... ) grenzwertig vielleicht ?
    Aber natürlich kann ja jeder seine Meinung haben, die meistens auf einschlägigen Erfahrungen beruht.
    Was ist eigentlich ignorant?
    Ist es ignorant sich gegen eine veraltete medizinische Vermutung zu stellen?
    Oder ist es ignorant wenn man sich gegen hunderte Studien stellt?

    Ich denke @Pianoman, tut sich schwer etwas zu erklären für Menschen die wahrscheinlich die chemischen Prozesse nicht kennen.
    Seine Antworten sind oft lange mit viel Verlinkungen und genauesten chemischen Prozessen, da verliert man leicht die Übersicht.

    Ich erkläre es Ihnen anhand eines anderen Beispiels.
    Nehmen Sie einen Tropfen Rum nehmen sie einen 50 Liter Kübel Wasser und geben Sie diesen Tropfen Rum in das Wasser.

    Und jetzt nehmen Sie sich daraus eine Flasche, wenn Sie nachher betrunken sind, dann will ich recht herzlich gratulieren.
    Wenn nicht, können Sie vielleicht vermuten wieso Homöopathie nicht wirkt.
    a) Gibt es wahnsinnig skurrile Ausgangs - Wirkstoffe.
    b) Die Verdünnung des Ausgangswirkstoffes sind viel zu hoch....

    Jetzt erzählen Sie mir bitte nochmals von meiner Ignoranz, wenn Sie es nicht verstehen wollen tut es mir leid, aber dann sollten Sie sich überlegen wer hier ignorant ist.
    Geändert von Äskulap (13.10.2015 um 14:00 Uhr)
    Der einzig sinnvolle Krieg den die Menschheit führen sollte ist der Krieg gegen Krankheiten

  2. #12
    Schaut öfter mal rein
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    Tina
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    Standard AW: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

    Ich verstehe nicht, warum Sie sich so echauffieren und mich persönlich angreifen??

    Wenn man hier nicht austauschen kann, ohne gleich dumm angemacht zu werden, sagt man wohl besser nichts mehr

  3. #13
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    Standard AW: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

    Hallo..,

    diese Thema ist ganz sicher ein Streitthema. Ich bin der Meinung das Jeder sollte nach seiner Facon selig werden. Allerdings wenn ein Kind schwer krank ist sollte sich schon ein Arzt darum kümmern
    Aber wenn man Arzt ist kennt man auch die Bezeichung Placebo, ja und da war man mitunter schon überrascht was da passiert ist.
    Auf der anderen Seite stelle ich mir die Frage wenn Globuli wirken dann müsste auf gleicher Weise ja auch unser Trinkwasser wirken wo inzwischen sehr viele Medikamentenrückstände drin sind das es für jeden reicht. Die Medikamentenrückstände sind allerdings in der Dosis bestimmt höher.

    Was mich eher aufregt ist wenn es z.B. Sekten gibt wo man sagt wir lehnen alles ab was mit Gesundheitswesen zu tun hat. Oder wenn Mütter mit ihren Kindern zu Masernpartys geht nach dem Motto ich lasse mein Kind lieber sterben als es impfen zu lassen. Teilweise sind auch Homöopathen gegen das Impfen. (Rolf Kron Homöopath und Johann Loibner: weststeirischer Arzt und Homöopath udgl..).

    Nun bei Hart aber Fair hat man zu den Themen schon diskutiert. (21.03.2015) In solchen Sendungen ist auch sehr oft die vegane Ernährung Thema das hört sich dann in den Medien wie eine Predigt an fast wie > ihr müsst nun auch abschwören und Euch vegan .. natürlich sagt da Niemand OK das fehlen der Vitamin B12 könnte dann Probleme machen.

    Es ist halt allgemein schon ein sehr heisses Thema - vor allem wen man es einmal umfänglich sieht. Mir wurde auch einmal geraden mit meiner Hauterkrankung zu einem Homöopathen zu gehen. Mein Pech die Hauterkrankung war nach einem Jahr wieder da (neuer Schub). Ähnlich bei der sinusitis maxillaris ob man sich plötzlich geheilt sieht weil ein Arzt sich einmal richtig Zeit genommen hat und auch etwas verschrieben hat....?

    Gruss StefanD.

  4. #14
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    Standard AW: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

    Hallo!
    Allerdings wenn ein Kind schwer krank ist sollte sich schon ein Arzt darum kümmern
    Daß sich ein Arzt drum kümmern sollte, ist auf jeden Fall der richtige Weg, aber es gibt ja auch homöop. arbeitende Ärzte und wenn ein Kind/oder Erwachsener durch angebliches Placebo gesund wird, dann ist das Ziel erreicht und wir sind wieder am Anfang:
    Ich bin der Meinung das Jeder sollte nach seiner Facon selig werden
    Liebe Grüße
    Josie

  5. #15
    Wohnt praktisch hier
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    Standard AW: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

    Hallo Josie,

    ich meinte eigentlich als Beispiel solche Erkrankungen damit. Wo keine Placebos mehr helfen wenn man ehrlich ist.

    Wie Masern die kleine Aliana töten

    Eine ganz andere Geschichte ist eine Erkältung odgl. da kann jeder nach seiner Facon selig werden wie er / sie die im Endeffekt behandelt.

    Gruss StefanD.

  6. #16
    Krankenschwester
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    Standard AW: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

    Hallo Stefan!
    Die Problematik der Masernpartys sind mir bekannt und auch die Impfmüdigkeit, darüber kann ich nur den Kopfschütteln.
    ich meinte eigentlich als Beispiel solche Erkrankungen damit. Wo keine Placebos mehr helfen wenn man ehrlich ist.
    Hier willst Du homöop. Arbeiten oder verstehe ich das gerade falsch, in diesem Fall ist leider "das Kind in den Brunnen gefallen".
    Ich sehe da eher die Möglichkeit im Bereich, Erkältungen, damit nicht bei jedem Schnupfen Antibiotika zum Einsatz kommt, mit teilweise negativen Folgen, da es in 1. Linie bei einem Virusinfekt nicht hilft und 2. halt doch seine Nebenwirkungen hat, die gerechtfertigt sind bei der entsprechenden Diagnose, aber nicht in Bagatellfällen.
    Liebe Grüße
    Josie

  7. #17
    Arzt (Chirurgie)
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    Standard AW: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

    .... und auch da kommen wir wieder zu dem Punkt verantwortungsloser Menschen, die sich GEGEN nahezu alle Impfungen stellen, da sie entweder der Meinung sind, es sei nicht erforderlich ... oder ... die Krankheit existiere nicht mehr. Vor allem zu nennen sind Eltern, die ihre Kinder nicht gegen (die aus ihrer Sicht angeblich schon in den Tiefen verschwundenen) Krankheiten impfen lassen. Auch die sind maßgeblich an der (auch in der Vergangenheit) erneut zunehmenden Welle beteiligt und nicht ganz unschuldig .... Aber das ist ein ganz anderer Punkt - nur um das mal nebenbei aufzugreifen.


    Zur andere Sache:

    Es gibt Krankheitsbilder, da gibt es keinen Spielraum für Experimente. Akut bakterielle Infekte gehören antibiotisch behandelt. Die Folgen einer nicht ausreichend behandelter Infektion sind im Zweifel höher zu bewerten, als irgendwelche lappalienartige Beschwerden á la Bauchschmerz, Übelkeit, Durchfall... als Nebenwirkung auf ein z.B. Antibiotikum.

    Und auch jetzt bleibe ich dabei: man muss nicht jede Medikation wegen kleinerer Wehwehchen absetzen. Da gilt es abzuwägen. Manchmal würde es auch einfach helfen sich einfach mal zusammenzunehmen und nicht gleich in Panik zu verfallen. Und so ehrlich muss ich sein...

    Reines Beispiel:
    Eine Entzündung, die durch Pseudomonas hervorgerufen wird (wie es in den allermeisten Fällen bei der Otitis ist), wird man nicht mit ein paar Kräutern (sorry für die Bezeichnung) loswerden.
    Hier ist aus allen Richtungen Fakt: antibiotische Therapie mit (idealerweise) Levofloxacin.
    Die Folgen einer unzureichend behandelten Infektion muss man nicht aufführen, oder?

    Noch ein Beispiel, da es ja quasi omnipräsent ist:
    Infektion mit Helicobacter
    Therapie? Reicht ein Blick in die Maastricht Leitlinien. Eradikation ist bei Infektion def. erforderlich.
    Und wie? Wer hätte das gedacht... Antibiotisch + PPI... Welch ein Wunder.


    Was wollen da bitte die beiden Gattungen, auch hier sorry für die Bezeichnung, ausrichten? Genau. Nichts.

  8. #18
    Interessierter Laie Avatar von Äskulap
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    Standard AW: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

    Ich verstehe nicht, warum Sie sich so echauffieren und mich persönlich angreifen??

    Wenn man hier nicht austauschen kann, ohne gleich dumm angemacht zu werden, sagt man wohl besser nichts mehr
    Ich kann nur den Kopf schütteln, nachdem Sie mich als ignorant bezeichnet haben fühlen Sie sich persönlich angegriffen...

    Aber na ja...

    wird man nicht mit ein paar Kräutern (sorry für die Bezeichnung) loswerden.
    hoch verdünnte Kräuter

    Ich sehe da eher die Möglichkeit im Bereich, Erkältungen, damit nicht bei jedem Schnupfen Antibiotika zum Einsatz kommt, mit teilweise negativen Folgen, da es in 1. Linie bei einem Virusinfekt nicht hilft und 2. halt doch seine Nebenwirkungen hat, die gerechtfertigt sind bei der entsprechenden Diagnose, aber nicht in Bagatellfällen.
    Homöopathie ist nie eine Möglichkeit zu behandeln, weil es einfach nur den Menschen Geld aus den Sack holt und nicht wirkt.
    Es ist klar das ein Antibiotika nicht bei Viren wirkt das kann man den Eltern, Kindern schon sagen, aber es braucht keine Placebo Therapie, und wenn es eine braucht dann bestimmt nicht eine so teure wirkungslose...
    Da geb ich den Kind einen Lolly mit und sag da ist eine Impfung drinnen (gesetz dem Fall, das Kind ist alt genug)

  9. #19
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    Standard AW: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

    Hallo Äskulap!
    Homöopathie ist nie eine Möglichkeit zu behandeln, weil es einfach nur den Menschen Geld aus den Sack holt und nicht wirkt
    Das Geld wird den Menschen auch aus dem Geldbeutel gezogen, mit den ganzen Grippemitteln, die genauso wirken, wie homöop. Mittel, im Gegensatz dazu aber durchaus Nebenwirkungen haben.

    Hier ist aus allen Richtungen Fakt: antibiotische Therapie mit (idealerweise) Levofloxacin.
    Die Folgen einer unzureichend behandelten Infektion muss man nicht aufführen, oder?
    Deswegen ist der Arztbesuch ja notwendig, damit er entscheiden kann, ob es sich um einen Infekt handelt, der mit Antibiotika behandelt werden muß

    Ich sehe das allerdings insofern etwas anderst, mit meinem Sohn hat ich da im Kleinkindalter erhebliche Probleme und das war eine Dauerschleife:
    Infekt-Antibiotika-1 Woche Ruhe- Infekt und darunter verstehe ich einen Infekt mit sehr hohem Fieber und Bronchitis, aber das zog sich über den ganzen Winter so und da spielt es dann schon eine Rolle, ob bei einem Kleinkinder dann noch Bauchkrämpfe und Durchfall hinzukommen.

    antibiotische Therapie mit (idealerweise) Levofloxacin.
    Dazu hätte ich auch noch eine Frage, Lefofloxacin gehört ja in die Gruppe der Fluorchinolone und da gibt es jede Menge Berichte in diversen Foren, die von erheblichen Nebenwirkungen sprechen, die auch nach der Einnahme dieses Medikamentes nicht wieder verschwinden, das sind z.B. Schädigungen von Sehnen, Bändern und Knorpeln sowie unterschiedlichste Neuropathien und Missempfindungen

    Ich bin davon nicht betroffen, ich lese es nur immer wieder und die Betroffenen beklagen sich nachhaltig darüber, daß das von der Ärzteschaft nicht ernstgenommen wird und die anhaltenden Beschwerden nicht auf die Einnahme des Antibiotikas zurückzuführen wären, dazu werden diverse Links eingestellt, einer davon:
    http://www.akdae.de/Arzneimittelsich...2/20120903.pdf

    Wenn das so wäre, dann würde ich es nicht als harmlose Nebenwirkungen ansehen?
    Liebe Grüße
    Josie

  10. #20
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    Standard AW: Homöopathie wirkungsvoll ? sinusitis maxillaris

    Levofloxacin kann, aber auch nur im seltensten Fall, für eine Spontanruptur verantwortlich sein bzw. deren Festigkeit vermindern. Ansonsten sind es überwiegend die gängigsten Nebenwirkungen - wie bei allen Antibiotika. Im Gegensatz zu denen ist aber die Indikation für Levofloxacin deutlich begrenzt. Nicht, wie viele andere, breit einsetzbar - sollte zumindest nicht. Da aber nahezu kein Antibiotikum eine derart hohe Wirkung bei Infektion mit Pseudomonas vorweisen kann, ist es Mittel der Wahl - zumindest in den Augen der HNO'ler.
    Bei Sinusitis, Otitis und Co., da hat u.a. Amoxicillin nichts verloren, da es einfach so gut wie nicht wirkt.
    Allerhöchstens zurückgreifen auf Ciprofloxacin.


    Was den Link betrifft, habe ich bzgl. der Verordnung oben schon kurz angeschnitten.
    Beispielsweise:
    - akute Otitis, Verordnung "ja", da fast immer Pseudomonas die Ursache ist.
    - Tonsillitis, Verordnung "nein", da fast immer Streptokokken Ursache ist. Hier wäre ein Penicillin oder Cefuroxim angebracht.

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