Passwort vergessen?

Benutzernamen vergessen?


Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Efahrungsaustausch mit Hausarztverträgen

Hier klicken um die Schrift der Beiträge zu vergrößern Hier klicken um die Schrift der Beiträge zu verkleinern

In dieser Diskussion geht es um "Efahrungsaustausch mit Hausarztverträgen" im "Chat Ecke" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Fühlt sich wohl hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    23.10.2012
    Beiträge
    120

    Standard Efahrungsaustausch mit Hausarztverträgen

    Hallo,

    ich möchte hier das Thema: Erfahrungsaustausch mit Hausartzverträgen aus Sicht der Patienten eröffnen.

    Mein Hausarzt hat mit darauf angesprochen, mit ihm einen Hausärtztevertrag abzuschließen. Nun, ich bin noch nicht sehr lange Patient bei ihm und unsicher, wie ich mich entscheiden soll. Ich hab gesagt, dass ich da eigentlich keinen Wert drauf lege.
    Ich bin 20 Jahre bei meinem Hausarzt gewesen und hab alles mit ihm abgesprochen, auch ohne Vertrag. Der neue Hausarzt möchte es aber gerne.
    Bisher hab ich mich in dieser Praxis gut aufgehoben gefühlt, die Ärzte sind freundlich und auch ohne Vertrag sehr gründlich beim Untersuchen - aber ist es Sinnvoll sich so an einen Hausarzt zu binden?

    Ich muss den Arzt z.B. von seiner Schweigepflicht entbinden, ich darf nicht mehr ohne Überweisung zu einem Facharzt, keine 2. Meinung einholen, im Vertretungsfall nur den mir zugewiesenen Vertreter aufsuchen. Kündigen darf ich den Vertrag frühestens nach einem Jahr.

    Zugesichert wird mir dafür eine Qualitätsgesicherte Versorgung, eine wöchentliche Termin-Abendsprechstunde bis 20 Uhr, alternativ Samstags, Begrenzung der Wartezeit auf 30 Minuten bei vorheriger Anmeldung und Übermittlung aller relevanten Dokumente an den Facharzt.

    Hat hier von euch schon mal jemand so einen Vertrag abgeschlossen? Seid ihr zufrieden damit? Was findet ihr gut daran, was nicht gut. Würdet IHR sei eine Vertrag abschließen?

    Wäre schön eure Meinung zu hören!

    Liebe Grüße
    Lämmchen

  2. #2
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    63 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    4.158
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Efahrungsaustausch mit Hausarztverträgen

    Hallo Lämmchen!
    Ich nehme nicht am Hausarztmodell teil, mich hat auch noch niemand angesprochen, am meisten stört mich, daß ich darauf angewiesen wäre, daß mir der HA einen Überweisungsschein ausstellt, auch wenn ich da mit meinem HA sicher keine Schwierigkeiten hätte.
    Zugesichert wird mir dafür eine Qualitätsgesicherte Versorgung, eine wöchentliche Termin-Abendsprechstunde bis 20 Uhr, alternativ Samstags, Begrenzung der Wartezeit auf 30 Minuten bei vorheriger Anmeldung und Übermittlung aller relevanten Dokumente an den Facharzt.
    Da sehe ich für mich auch keine Vorteile, da ich nicht mehr arbeite, brauche ich auch keine Abendsprechstunde und das mit der Wartezeit, da kann ich nur schmunzeln, das kann funktionieren, oder auch nicht und die Befunde für Fachärzte habe ich selber und nehme sie auch mit zum Termin.
    Liebe Grüße
    Josie

  3. #3
    Fühlt sich wohl hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    23.10.2012
    Beiträge
    120

    Standard AW: Efahrungsaustausch mit Hausarztverträgen

    Hallo Josie,

    mich stört auch am meisten, dass ich mir für jeden Facharztbesuch eine Überweisung haben muss und dass ich frühestens 1 Jahr nach Beginn des Modells kündigen darf. Wenn man dies nicht tut, kann man sogar strafrechtlich Belangt werden. Ich hab aber von anderen gehört, dass man nicht jedesmal zum Arzt rein müsse, sondern dass ein Anruf genügen würde.

    Es ist nur hier in der Gegend so, dass man von fast jeder Praxis darauf angesprochen wird, ob man am Hausarztmodell teilnehmen möchte. Auch bei meinem letzten HA wurde ich gefragt. Nachdem ich verneint hatte, wurde ich wie ein 3. Klasse-Patient behandelt, musste länger auf einen Termin warten oder länger 2 bis 3 Stunden warten, bis ich dran war. Die Behandlung lief dann eher oberflächlich und unfreundlich ab, vorher war das anders. Deshalb habe ich gewechselt.

    Ich bin jetzt seit etwa einem 3/4 Jahr dort und komme gut mit der Praxis zurecht, doch ich hab Angst, dass ich wieder anders behandelt werde, wenn ich keinen Vertrag abschließe, weil ich mitbekommen habe, dass ein großer Teil der Patienten daran teilnimmt.

    Deshalb frag ich hier nach Erfahrungen für so einen Hausarztvertrag.

Ähnliche Themen

  1. Von guten Hausarztverträgen profitieren auch Fachärzte
    Von aerzteblatt.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 18.06.2012, 15:50
  2. Neue Verhandlungen zu Hausarztverträgen in Bayern
    Von aerzteblatt.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 10.02.2011, 16:10
  3. Proteste gegen Sparbeschlüsse bei Hausarztverträgen
    Von aerzteblatt.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.07.2010, 18:10
  4. Kritik an süddeutschen Hausarztverträgen
    Von aerzteblatt.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.05.2009, 19:10
  5. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 11.03.2008, 18:51