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Thema: Heißhungerattacken bei Cortisoneinnahme, hilfe!

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In dieser Diskussion geht es um "Heißhungerattacken bei Cortisoneinnahme, hilfe!" im "Ernährung" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #21
    Smurf
    Gast

    Standard AW: Heißhungerattacken bei Cortisoneinnahme, hilfe!

    Hi Ihr Lieben,

    seit gestern nehme ich nur noch 20 mg Predni und der Heißhunger ist irgendwo auf der Strecke geblieben, da kann er auch getrost bleiben.

    Ich bin das erste Mal seit Wochen schmerzfrei und kann - bis auf wenige Handgriffe - wieder alles machen. Da freue ich mich sehr drüber, wer solche Schmerzen kennt, weiß wovon ich rede.

    Selbstverständlich werde ich weiterhin mit Argusaugen meine Waage betrachten und auch weiterhin darauf achten, was und wieviel ich esse am Tag, das tue ich aber eh bzgl. der weiteren Gewichtsabnahme.

    Liebe Grüße, Andrea

  2. #22
    Monsti
    Gast

    Standard AW: Heißhungerattacken bei Cortisoneinnahme, hilfe!

    Hi Andrea,

    super!!! Du wirst sehen, dass Du noch viel geringere Nebenwirkungen haben wirst, wenn Du erst einmal unterhalb von 7,5 mg bist. Zudem bin ich sicher, dass auch diese Dosis noch hilft. Wenn Du dann bei ca. 5 mg Cortison oder sogar weniger über längere Zeit hängen bleibst, ist das kein Drama.

    Nun hoffe ich, dass Du bald eine astreine Diagnose hast und es sich tatsächlich "nur" um eine infektreaktive Arthritis handelt (die ohne adäquate Behandlung u.U. auch in eine chronische RA übergehen kann). Für meinen ersten Megaschub über gut vier Monate war eine nicht erkannte EBV-Infektion verantwortlich. Zwar hatte ich vorher schon immer mal wieder Schübe, doch nie so viele Gelenke betreffend und auch nicht so ausdauernd.

    Liebe Grüße von
    Deinem Monschterle

  3. #23
    Smurf
    Gast

    Standard AW: Heißhungerattacken bei Cortisoneinnahme, hilfe!

    Zitat von Monsti Beitrag anzeigen
    Nun hoffe ich, dass Du bald eine astreine Diagnose hast und es sich tatsächlich "nur" um eine infektreaktive Arthritis handelt
    Hi Monschterle,

    darauf hoffe ich sehr, habe am Montagfrüh bei meiner HÄ Termin zur Befundbesprechung, wobei die gar nicht weiß, daß ich schon beim Rheumatologen war, aber ich habe ja den ausführlichen Befundbericht direkt mitbekommen. Sehr schön wäre es nun, wenn die Laborergebnisse morgen hier eintrudeln würden, mein Rheumadoc sitzt auch am Wochenende in seiner Praxis und kann somit auch die Emails direkt abrufen.

    Mit 20 mg Predni kann ich auf jeden Fall schon viel besser umgehen als mit 60 mg, wie vorhin geschrieben, die Nebenwirkungen auch z.B. Hitzewallungen sind wesentlich weniger bis fast gar nicht mehr vorhanden. Wenn das so bleibt oder noch besser wird und auch die Schmerzen/Entzündungen wegbleiben, dann freue ich mich natürlich noch mehr.

    Liebe Grüße,

    Andrea

  4. #24
    Monsti
    Gast

    Standard AW: Heißhungerattacken bei Cortisoneinnahme, hilfe!

    Hi Andrea,

    zum Glück hast Du inzwischen nicht nur von mir, sondern auch vom Spezialisten gehört, dass die 60 mg Anfangsdosis völlig überdimensioniert waren. Ich gestehe, dass ich mich anfangs, als ich noch keine Ahnung hatte, darauf ebenfalls eingelassen hätte, total naiv, wie ich damals war. Zum Glück ist mein Hausarzt so erfahren, dass er mit Cortison gut umgehen kann ... Nach 7 Jahren bin ich längst soweit, dass mir mein Hausarzt eine notwendige Cortison-Dosis und deren Ausschleichen 100%ig selbst überlässt.

    Auch ich brauche das Cortison noch ab und an. Dann fange ich je nach Ausmaß der Beschwerden mit 12 oder 16 mg Urbason an, reduziere, sobald die Entzündungen und damit verbundenen Schmerzen erheblich nachgelassen haben (meistens bereits am 2. Tag), zunächst auf 8 mg, am nächsten Tag auf 4 mg. Ist dann die Welt wieder in Ordnung, lasse ich am übernächsten Tag alles wieder weg. Bisher klappte das prima: super Wirkung, Null Nebenwirkungen. Mir ist Cortison bis heute lieber als jedes NSAR, inzwischen aber nur noch möglichst kurzzeitig.

    Liebe Grüße von Deinem
    Monschter

  5. #25
    Smurf
    Gast

    Standard AW: Heißhungerattacken bei Cortisoneinnahme, hilfe!

    Zitat von Monsti Beitrag anzeigen
    Hi Andrea,

    zum Glück hast Du inzwischen nicht nur von mir, sondern auch vom Spezialisten gehört, dass die 60 mg Anfangsdosis völlig überdimensioniert waren.
    Hi Monschterle,

    ja, aber von Dir als erfahrene cP'lerin habe ich es zuerst gehört und das hat mir schon zu denken gegeben, daß Du mit Deinen damals 30 Gelenkentzündungen wesentlich niedriger angefangen hast als ich mit der Cortison-Dosis. Auf der anderen Seite bin ich ja froh, daß meine HÄ mir überhaupt Cortison verschrieben hat. Und noch froher bin ich eben, daß der Rheumadoc mir da mit dem Rausschleichen auch ziemlich freie Hand läßt, eben nach meinem persönlichen Befinden.

    Für das nächste Mal weiß ich nun auf jeden Fall Bescheid, sollte ich sowas nochmal bekommen.

    Liebe Grüße, Andrea

  6. #26
    findet es schön hier Avatar von nickie
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    53 Jahre
    Mitglied seit
    02.08.2007
    Beiträge
    39

    Standard AW: Heißhungerattacken bei Cortisoneinnahme, hilfe!

    Zum Thema Heisshunger und Cortisolunterstützung habe ich folgende Tipps:
    kein Alkohol, kein Zucker - egal welcher, keine raffinierten Kohlehydrate wie Weissmehle aus Weizenmehl. bevorzugt Vollkorn. Roggenkorn entwässert den Körper - weizenkorn dunst den körper auf. Kaffee ja (1-3 kl. Ta)aber dabei immer essen und über den tag verteilt. Keinesfalls hungern - evtl. mehrere kleine mahlzeiten. wenn möglich nicht am fett sparen. Ginsengtee sollte versucht werden. Milch und evtl. deren Produkte in maßen bis gar nicht. Geschmacksverstärker in Brühe und Gewürzmischung (Maggi) scheuchen den Hunger auf. Ebenfalls Süssstoffe. Ausreichend Schlaf 7-8std., wenn möglich vor 23Uhr ins Bett. Sport der nicht zu sehr belastet, je nach Leistungsfähigkeit - kein Leistungssport! Entspannungstechniken. Die Umstellung bitte sehr langsam vornehmen und mit den Arzt vorher absprechen. Es kann sein das die Cortisoneinnahme wirksamer und stabiler wird. Dadurch verschwinden die Hungerattacken. Der Entzug kann evtl. sehr hart sein kein süsses und weissmehl mehr zu sich zu nehmen. das gewicht pendelt sich ein und die infektanfälligkeit wird sich verbessern. viele Krankheiten lassen sich damit unterstützen. mir sind bekannt: migräne, psychose, adhs, nebennierenerkrankungen, rheuma, neurodermitis, reizdarm. PMS.
    Geändert von nickie (29.09.2007 um 17:14 Uhr)

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