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Thema: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

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In dieser Diskussion geht es um "Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #61
    Rettungsanitäterin Avatar von Küken
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    12 Jahre
    Wohnort
    Na im schönen Franken
    Mitglied seit
    18.07.2006
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    618
    Blog-Einträge
    3
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    So, was ist denn nu aber Spass und was nicht...

    Klar gehen viele am Wochenende zum Zeitvertreib klettern, aber uach um in Übung zu bleiben für eventuelle Einsätz mit Höhenrettergruppen, Bergwacht etc...


  2. #62
    Aktiver Teilnehmer Avatar von Maggie
    Geschlecht
    weiblich
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    57 Jahre
    Mitglied seit
    23.07.2006
    Beiträge
    330

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Hi Quaks,

    also irgendwie haste mich da aber missverstanden, hochloben tue ich die Privaten nicht, ich schrieb nur, dass es bei den Privaten klappt und eigentlich wäre ich auch gerne privatversichert, nur 1. habe ich eine crohnische Krankheit und 2. liege ich nicht über dem Beitragsbemessungssatz. Ich komme ja nicht mal in den Genuss einer Zusatzversicherung, nicht mal mit Ausschluss meiner crohnischen Erkrankung.
    Für was benötigen wir denn in Deutschland soviele gesetzlichen Kassen, deren Verwaltungsapperat verschlingt ja auch so einiges an unseren Mitgliedsbeiträgen. Zudem finde ich es irgendwie nicht ok, dass z.B. Hausfrauen bei ihrem Ehemann beitragsfrei mitversichert sind.
    Oder so wie mir erst kürzlich von einer Bekannten zugetragen wurde, sie ist selbstständig und fährt angeblich zuwenig Gewinn ein, deshalb ist sie beitragfrei bei ihrem Mann in der gesetzl. Kasse mitversichert.
    Ich finde das ein Unding, überhaupt weil ich weiß, dass es nicht so ist, Frau braucht halt nur nen guten Steuerberater.
    Soviel ich weiß, müssen sogar Studenten einen minimalen Beitrag bei der KK bezahlen.
    Oder z.B. Beamte die privatversichert sind, schicken ihre Frauen halbtags arbeiten, nur dass dann die Frau ihre Kinder bei der kostengünstigen gesetzlichen Krankenkasse mitversichern kann.

    Bei manchen gesetzl. Krankenversicherungen wird der Kochkurs für 1. Mitglied mehrmals bezahlt, oder die Rückenschule und was weiß ich was da noch für Kurse angeboten werden, aber Vitamin B12 Spritzen, die man wegen einem kurzen Dünndarm dringend benötigt, die werden nicht bezahlt. Ok die kann ich auch selber bezahlen, ich habe schon viel mehr selber bezahlt, ist ja immerhin für meine Gesundheit. Aber richtig finde ich das nicht.

    Und dass ein Privatversicherter statistisch seltener krank wird, kann schon sein, aber ich traue eh keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe lööl

    Und eine Private Versicherung kann keinen Beitragszahler aus der gesetzl. Versicherung ziehen, das entscheidet schon der Versicherte selber, zu welcher Kasse er möchte.
    Es gibt auch gut Verdienende die sich freiwillig in der gesetzl. Kasse versichern, weil die eben wissen, dass wen sie einmal die Private gewählt haben, sie nicht mehr in die gesetzl, zurück können und im Alter eventuell höhere Kosten auf sie zukommen.
    Und wieso soll ein Privatversicherter ein geringeres Erkrankungsrisiko habenJeder Mensch egal ob gesetzl. oder privat versichert kann von heute auf morgen schwer erkranken.



  3. #63
    Facharzt (Kinder- und Jugendmedizin) Avatar von StarBuG
    Name
    Michael Scheel
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    40 Jahre
    Wohnort
    Wurster Nordseeküste
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    3.014
    Blog-Einträge
    2
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Zitat von Maggie
    Soviel ich weiß, müssen sogar Studenten einen minimalen Beitrag bei der KK bezahlen.
    Bis 27. 54€, und ab 27. zahl ich nun 108€ im Monat Krankenkasse.

    Private haben ein statistisch geringeres Erkrankungsrisiko, weil kein Bürger der Unterschicht und unteren Mittelschicht in den Private versichert ist. Diese Beiden Gruppen haben schon ein statistisch höhere Wahrscheinlichkeit schwerer zu erkranken, da diese seltener und erst später zum Arzt gehen. Dann nimmt eine Private so gut wie keine chronisch Kranken, was deren Erkrankungszahlen statistisch auch drückt.

    Aber wir leben schon heute in einer 2 Klassenmedizin, und es wird in Zukunft noch schlimmer. Die gesetzliche Kasse wird eine absolute Minimalversorgung abdecken, und alles andere muss privat Bezahlt oder durch Zusatzversicherungen abgedeckt werden.

    Gruß

    Michael

  4. #64
    Obelix1962
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    @Sandra

    wir aus den Berg besitzenden Regionen kennen nun mal das Problem
    Sturmflut nicht so.
    Deshalb machen wir ja auch so gern Urlaub am Meer oder Bei Euch an der Nordsee (ich hab z.B. von 28-05.9 meine Zelte in Werdum aufgestellt) um
    die Dünen von Neuharlingersiel mit unseren Karabinern zu bestücken

    Grüßle
    Obelix1962

  5. #65
    Fühlt sich wohl hier Avatar von quaks
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    an der Küste
    Mitglied seit
    16.05.2006
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    219

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    @maggie

    Tut mir leid - aber ich versteh deine Argumentation nicht.

    Wieso hälst du ein System für funkionierend, in dem du ein nicht versicherbares Risiko bist?
    Es geht doch bei der Disskusion um die Machbarkeit einer guten medizinischen Versorgung der Allgemeinheit.

    Du hast insoweit recht, das die Privaten KV's Gewinn machen und es somit klappt, aber eben auch nur, weil sie Risikomangenment betreiben, welches du doch aber absolut ablehnst.

    sorry - ich kann dir da nicht folgen.

    @obelix - du weißt doch das es hier nicht um den Kletterer ansich geht!

    was die gegend an der nordsee so angeht - ich bin zugezogen und ich geb zu ich kenn nur die namen die auf der Strecke nach Bremen oder Hamburg beschildert sind *ein kleines bischen schäm*
    aber ich warn dich - wenn du einen Haken in den Deich schlägst




    vg Sandra
    VG quaks

    Signatur? -Ich putz hier nur!
    über uns
    über Ösophagusatresie www.q39-1.info
    rein präventiv eine handvoll Buchstaben zum selbersortieren beileg

  6. #66
    Obelix1962
    Gast

    Standard Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    @maggie

    hoho welch Drohung am frühen Morgen .

    aber ich kann dich beruhigen, ich achte sogar darauf das die gefangenen
    Fischlein, Wattwürmchen und Krebschen wieder gesund ins Wattenmeer
    zurück kommen. ut:

    Ich kenn doch meine Kinder (Spinnenjäger, Mückenflügelrausreiser,Katzenstreichler,
    Plasteeimerbesitzer...)


    Grüßle und keine Sorgen um den Deich
    Obelix1962

    PS:
    Ich nehme für den Deich extra einen laaaangen Bohrer mit

  7. #67
    Nora
    Gast

    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Hallo,

    im Rahmen meines Public Health Studiums muss ich mich demnächst in einer Podiumsdiskussion zu dem Thema auslassen, Standpunkt eindeutig contra. Das Lesen der Beiträge hat mir schon ziemlich weitergeholfen, aber manchmal schweift es ja ziemlich ab. Konkret brauche ich Argumente, habt ihr Lust mir ein paar zu nennen? Ich könnte dann hinterher berichten wie es so gelaufen ist.
    Würde mich sehr freuen wenn ihr mir helft, danke!

  8. #68
    Obelix1962
    Gast

    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    @Nora

    Es ist zwar nicht unsere Vorstellungsseite aber trotzdem
    ein Herzliches willkommen im Patientenfragen.net

    Ich wünsche Dir viel Erfolg beim suchen nach noch mehr contra Punkten
    zum Thema höhere Kassenbeiträge für Risikogruppen.
    Du solltest Dir jedoch auch Pro Punkte zu Gemüte ziehen führen diese
    Dich letztentlich zum Ziel.

    Grüßle
    Obelix1962

  9. #69
    Aktiver Teilnehmer Avatar von Maggie
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    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Hallo Nora,

    wenn Risikogruppen, wer bestimmt die dann?? Und wie wird das bewertet bzw. von wem?? Wie will man einem Raucher nachweisen, dass er raucht. Oder einem Trinker, dass er regelmäßig Alkohol genießt oder einem Dicken, dass er zuviel ißt??
    Dann gibt es da noch die Arbeitssucht, was ja bekanntlicherweise auch krank machen kann.
    Ach Risikogruppen finde ich irgendwie daneben,man müßte die Leute ja überwachen wie bei der Stasi.
    Das einzig Richtige die Kosten im Gesundheitssystem etwas zu drücken, wäre die gesetzlichen KK zusammenzufassen. Dem Versicherten eine Rechnung durch den Doc zukommen zu lassen, damit jeder seine Kosten, die er verursacht vor Augen geführt werden und dass kein Abrechnungsschwindel mehr betrieben werden kann.
    Werbung der gesetzl. Krankenkassen unterbinden, denn wenn es nur 1 gesetzl. Kasse geben würde, wäre so etwas auch nicht nötig. Zudem werden hier Mitgliedsgelder zweckentfremdet. Wollte nicht wissen was eine Werbung der sogenannten "Gesundheitskasse" im Fernsehen kostet und wieviele Kranke man mit diesem Geld behandeln könnt.

  10. #70
    Aktiver Teilnehmer Avatar von Maggie
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    23.07.2006
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    330

    Standard AW: Höhere Krankenkassenbeiträge für Risikogruppen?

    Nochmal kurz, denke dass das Thema nicht so offtopic ist.

    Ich habe morgen einen Termin beim Hautarzt, habe ein Muttermal unter dem Arm, genau in der Achsel. Das Teil habe ich schon von Geburt an und mich hat es noch nie gestört.
    Jetzt war ich vor nem 1/4 Jahr beim Frauenarzt und der bemerkte das Teil und meinte ich solle das wegmachen lassen, das würde ja böse ausschauen. Ich muß dazu sagen manchmal juckt und blutet es.
    Dann war ich beim Hautarzt, das war letztes Quartal, der schaute sich das an und meinte, na bösartig ist es noch nicht, aber er würde das wegmachen lassen bevor es bösartig wird.
    Allerdings übernimmt die gesetzl. Kasse die Kosten nicht und privat würde das 50€ kosten.
    Ok dachte ich, ich lasse es wegmachen, dann habe ich kein Jucken und keine blutverschmierten T-Shirts mehr.
    Als ich ging sagte mir die Arzthelferin, dass ich erst wieder im neuen Quartal nen Termin haben könne und ich solle bitte einen neuen Überweisungschein mitbringen.

    Habe mir zuert keine großen Gedanken gemacht. Nun kommt es aber, wieso eigentlich nen neuen Überweisungsschein, wenn ich privat die Kosten tragen soll
    Habe heute bei der Kasse angerufen und nachgefragt, ob dies rechtens sei und da hieß es NEIN, wenn ich privat bezahle, dann ohne Überweisungsschein. Und auch die Nachsorgeuntersuchung sei selbst zu bezahlen.
    Die Bearbeiterin sagte mir dann auch, dass ein Hautarzt mit der Kasse für so einen kleinen Eingriff auch nur 15€ abrechnen könne.

    Und meine Überlegung war nun, wenn solche Igelleistungen immer so behandelt werden, also mit Überweisungschein und privater Rechnung, dann ist es kein Wunder, dass die Kosten der Kassen explodieren. Gespart wird nichts und gegen Risikogruppen wird auf der anderen Seite mobil gemacht, nur dass manche im Geldbeutel immer fetter werden.

    Die Kassen werden trotz privater Leistung belastet, weiß ja nicht was der Doc mit dem Überweisungsschein vor hat, bin ja kein Privatpatient, damit ich das kontrollieren kann.
    Und den Patienten stinkt es immer mehr, dass ihnen noch mehr aufgebuckelt wird. Also ich denke mir, an dem ganzen System stimmt etwas nicht.

    Ich werde dem Arzt morgen keinen Überweisungsschein geben, werde mich blöd stellen und sagen, dass ich dachte, es sei eine private Leistung und werde auch nach dem Eingriff eine detailierte Rechnung verlangen.
    Vorher kann ich ihm ja schlecht sagen, was ich von dem Ganzen halte, nicht dass er mir ne Narbe verpaßt, die sich gewaschen hat.

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