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Thema: Psychsomatisch???

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In dieser Diskussion geht es um "Psychsomatisch???" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    32 Jahre
    Mitglied seit
    18.09.2011
    Beiträge
    2

    Standard Psychsomatisch???

    Hallo ihr Lieben!

    Also ich leide gelegentlich an einem komischen Schwindel...also nicht das ich umkippe oder so, das fühlt sich ehr so an, als wäre ich in einem Film und nehme meine Umwelt nur passiv wahr. Dazu kommen dann noch Magenschmerzen, das äußert sich in einem Gefühl, als würde ich gleich eine wichtige Klausur schreiben. Ein ganz komisches Gefühl.

    Die Beschwerden hab ich seit dem Tod meines Vaters im Januar. Ich hab schon alles Untersuchen lassen. Ohne Befund. Mein Arzt dendiert dazu, das es psychischer herkunft ist, da diese Beschwerden dann auftreten, wenn ich besonders traurig bin. Kann es also sein, dass wenn die psyche nicht im einklang ist, dass sich der Körper dann meldet? Wenn das so ist, würde mich einmal interessieren, was genau da in meinem Gehirn passiert. Gelegentlich besuche ich eine Psychologin, nicht weil ich depressiv bin oder so, sondern einfach nur zum reden, da ich mich grad in der Trauerarbeit befinde. vielleicht sind ja Psychologen unter euch die es mir erklären können, denn meine Thereapeutin kommt dann immer mit ihrem Fachchinesisch um die Ecke,

  2. #2
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Psychsomatisch???

    Hallo Safira,
    ich kann dir zwar nicht sagen, welche chemischen bzw. physiologischen Reaktionen im Gehirn ablaufen, das wäre dann wirklich Fachchinesisch, aber ich kann deine Vermutung bestätigen, dass sich der Körper meistens meldet, wenn psychische Belastungen auftreten. Man sieht es ja ständig, dass man z. B. vor einer Prüfung einen flauen Magen hat bzw. oft aufs Klo muss, oder wenn manche bei Stress Migräne bekommen, da könnte man viele Sachen aufzählen. Auch an der Körperhaltung kann man sehen, wie es dem anderen geht. Wenn er sich freut, geht er aufrecht und schwungvoll, wenn er traurig ist, geht er leicht gebeugt mit hängendem Kopf, bei Stress verspannt sich dir Muskulatur. Körper, Geist und Seele hängen ganz eng zusammen.

    Wenn dein Arzt nichts gefunden hat, die deine Beschwerden auslösen könnten, dann liegt es - gerade nach dem Tod deines Vaters - sehr nahe, die Psyche miteinzubeziehen. 8 Monate sind bei solchen Todesfällen eine recht kurze Zeit, in der besonders bei engen Angehörigen die Trauerarbeit noch lange nicht abgeschlossen ist. In der Hospizarbeit machen wir auch Trauerbegleitung, und man sieht da oft, dass die Trauerarbeit Jahre dauern kann. Ich kann dich nur ermutigen, dich durch diese Trauerzeit durchzukämpfen und sie nicht abzuwehren, denn sie ist sehr wichtig für deine Seele. Wenn du mit der Psychologin nicht oft genug sprechen kannst als du es bräuchtest, könntest du dich einer geleiteten Trauergruppe anschließen, bei der man unter Gleichgesinnten ist und durch Rituale sich neu orientieren lernt.

    Alles Gute für dich und deine neue Famlie!