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Thema: Bluthochdruck und Belastungs EK nicht OK

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In dieser Diskussion geht es um "Bluthochdruck und Belastungs EK nicht OK" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    54 Jahre
    Mitglied seit
    09.06.2008
    Beiträge
    2

    Standard Bluthochdruck und Belastungs EK nicht OK

    Bluthochdruck und Belastungs EK nicht OK

    Hallo an alle , hoffe ich bin mit meinem Problem hier richtig.

    Folgendes hat sich bei mir vorgetragen in den letzten 6 Wochen.

    Muss jetzt etwas länger ausholen.

    Zu meiner Vorgeschichte , war ich letzten Monat bei einer Sportärtzlichen
    Untersuchung die ich als Sporttaucher auch jedes Jahr durchführen muss , wenn
    im laufenden Jahr aktive Getaucht wird . sonst natürlich nicht.
    Die letzte Sporttauchuntersuchung fand im Jahr 2004 statt.
    Damals hatte man mir angeraten das ich einen zu hohen Cholesteringehalt habe ,
    es wurde von einem Wert von 360 gesprochen und das ich an meinem Gewicht etwas tun müsste. OK , sachte ich mir , dann halt weniger Alkohol und mehr fettfreies Essen. Abgenommen habe ich in den letzten 4 Jahren = 4 KG.
    Zwischenzeilich habe ich auch wieder angefangen Blut , beim DRK , zu spenden.
    Hab ich früher schon mal gemacht aber hab dann durch die Fortbildung und Weiterbildung , sowie verschiedenen Arbeitgebern , das Blutspenden eingestellt.
    Hier hat sich beim Blutspenden auch ein erhöter Blut(hoch)druck dargestellt.
    Ich spreche hier nicht von Werte jennseits der 200 sondern von Werten wie ,
    145/95 bis 150/100. Aber das schon 2-3 Jahre lang.
    Die beim DRK meinten , dass der erhöte Blutdruck nix besonderes ist.
    Als ich letzten Monat , nach 4 Jahren Pause , wieder meine Sportärtzliche
    Untersuchung durchlaufen musste , hat sich bei der Untersuchung herausgestellt ,
    das mit meinem Herzen etwas nicht in Ordnung ist, Blutdruck ist geblieben.
    Also beim Belastungs EKG hat sich eine unstimmigkeit aufgetan , wenn man hier von einem normalen Belastungs EKG überhaupt sprechen kann.
    3 min bei 50 Watt , 3 min bei 100 Watt und 3 min bei 150 Watt.
    Alle anderen Werte sind erhöht , auch der Cholesterin Wert.
    Dieser lag bei 280 , also 80 weniger als beim letzten mal und dafür nehm ich jetzt Medikamente nach jedem Essen.
    Fleisch und Fettreiche Kost meide ich momentan komplett und ernähre mich ausschliesslich von Salat , Vollkornbrot , Becel und Weight Watcher fettfreie Produkte. Selbst Nudeln meide ich.

    Mein Arzt meint , ich muss unbedingt ins Krankenhaus um abzuklären ob eine Gefässverengung vorliegt , da das EKG daraufhin deutet und der hohe Blutdruck auch. Er also lich alle Alarmglocken in Bewegung gesetzt und einen Terin im Krankenhaus für eine Linksherzkatheter mit Lävokardiografie und Koronarangiografie.
    Desweiteren soll Koronarangioplastie und/oder Stent-Implantation ( Erweiterung von
    Herzkranzgefäßen und Einbringung einer Gefäßstütze) vorgenommen werden.
    Keine Ahnung was das alles bedeutet.
    ( Laut Internetrecherce schon eine waghalsige Aktion , also nicht ganz ungefährlich)

    Jedenfalls wird über die Leiste eine Sonde in die Haupschlagader eingeführt und dort
    bis zum Herzen vorgeschoben , irgendein Stent ( Röhrchen ) eingepflanzt und wenn man pech hat muss man alle 6 Wochen wieder dahin.
    Mein Arzt meinte ausserdem das ich ein engegefühl im Brustbereich und Atemnot beim Treppensteigen haben müsste.
    Alles hab ich aber verneint , da die angesprochenen Symtome bei mir nicht auftreten bzw. aufgetreten sind.

    Er hat mich ausserdem zum einstellen des Rauches bewogen und mir gleich Champix verschrieben. Die Nebenwirkungen ( N24 hat letztens darüber berichtet ) hat Er aber nicht beschrieben.

    Jetzt meine Frage an Euch.

    Ist es den nicht besser erst zu einem Kardiologen zu gehen , der eine Ultraschall ,
    ein besseres EKG und vorabuntersuchungen macht oder soll ich mir das Risiko
    unterziehen und vielleicht eine StentOP durchzuführen wo ich nicht weiss ob der Stent überhaupt von meinem Körper angenommen wird
    oder ob nicht abwehrkräfte einen längeren KH aufenthalt mir bescheren würde ?

    Also mir geht es moentan Blendent.
    Rauche nur 5 Zigaretten am Tag (vorher 17 ) , nehme zusätzlich noch Calzium ( mein Blutdruck ist von 150/100 auf 137/87 puls 76 runtergegangen ) und trinke nicht soviel Kaffee.

    MFG
    PCHelfer

  2. #2
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    38 Jahre
    Mitglied seit
    24.12.2007
    Beiträge
    1.182
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Bluthochdruck und Belastungs EK nicht OK

    Hallo,
    was du schilderst klingt abklärungsbedürftig, aber sicher nicht bedrohlich.
    Zunächst mus ich dir ein paar Fragen stellen, damit ich dann im Verlauf besser auf deine Geschichte eingehen kann:
    Wie groß und wie schwer bist du??
    Hast du regelmäßig körperliche Belastung (spazierengehen)?
    Ist eine Zuckerkrankheit bei dir bekannt oder wurde mal ein Zuckerwert gemessen??
    Sind in deiner Familie Herzerkrankungen bekannt?

    Deine bisherigen Risikofaktoren sind hohes Cholesterin, Bluthochdruck und das Rauchen - also schonmal 3 von 5.
    Jetzt ist natürlich die Frage, was im Belastungs-EKG gesehen wurde. Wenn man eindeutige Veränderungen der sog. Endstrecken gesehen hat, die auf eine Durchblutungsstörung am Herzen hindeuten, dann würde man sicher eine Ultraschalluntersuchung des Herzens machen und dann aber sicher auch eine Herzkatheteruntersuchung empfehlen und durchführen.
    Die Herzkatheteruntersuchung (du hast die Titel der Aufklärungsbögen abgeschrieben ;-)) ist ein Routineeingriff,der zum Goldstandard gehört, eine koronare Herzkrankheit (Engstellen in den Herzkranzgefäßen) zu diagnostizieren und auch gleuch zu behandeln. Der Eingriff ist ein Routineeingriff, der täglich mehrfach durchgeführt wird. Natürlich hat er seine Risiken, die man sorgfältig gegenüber dem Nutzen abwägen sollte!! Aber letztendlich hat alles ein Risiko, sogar das Trinken von Wasser...
    Beim Herzkatheter betäubt man die Leiste lokal und geht dann mit einem Katheter bis hoch an die Herzkranzgefäße, in welche man dann Kontrastmittel spritzt. Unter Durchleuchtung kann man dann mögliche Engstellen sehen. Wenn eine solche Engstelle da ist, geht man mit einem Katheter mit Ballon hoch und bläst diesen auf - im Anschluß setzt man einen Stent, eine kleine Gefäßstütze aus einem Drahtgeflecht ein, die das Gefäß offen halten soll. Im Anschluß daran muss man blutverdünnende Medikamente einnehmen (Aspirin und Clopidogrel).
    Die Risiken bei der Untersuchung sind V.a. ein Bluterguß in der Leiste. Natürlich kann man durch den Katheter immer Gefäße oder das Herz verletzen, und natürlich im schlimmsten Fall (1:400) auch so sehr, dass man notfallmäßig eine herzchirurgische Operation durchführen muss. Das passiert aber eher beim Aufdehnen, beim reinen Schauen meistens nicht. Weiterhin muss man auf Niere und Schilddrüse aufpassen, da das Kontrastmittel beide schädigen kann. Und wenn amn in der Hauptschlagader im Bauch eine Verkalkung hat, die locker ist, kann man diese mit dem Katheter lösen und diese kann dann in den Kopf schiessen und zum Schlaganfall führen.

    Du solltest auf jeden Fall zu einem Kardiologen gehen, der weitere Untersuchungen macht und dann die Indikation zum Herzkatheter stellt. Wer hat denn das Belastungs-EKG gemacht? Und wie sieht das normale EKG in Ruhe aus??
    Meistens haben Patienten mit langjährigem Bluthochdruck Veränderungen im EKG - dabei sollte man v.a.a den Blutdruck gut einstellen.
    Viele Menschen haben trotz Durchblutungsstörungen am Herzen keinen Druck auf der Brust oder Atemnot. Es ist sicher gut, bei deinen Risikofaktoren mal nachzuschauen, was da am Herz los ist - man kann durch rechtszeitiges Aufdehnen der Engstellen schließlich einen Herzinfarkt verhindern!!!

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