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Thema: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

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In dieser Diskussion geht es um "Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #11
    elfe-lisa
    Gast

    Standard AW: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

    Hallo Sandra, das ist ja heftig. Von dieser Art Krebs habe ich noch nie gehört. Aber wirklich dramatisch.
    Das ist auf keinen Fall blöd, dass Du jedesmal Angst vor einem Arztbesuch hast. Ich kann das voll nachempfinden. Und ich finde es gut, dass Du nicht den Kopf in den Sand steckst sondern regelmässig Deine Vorsorgetermine wahrnimmst.
    Auch ist es nachvollziehbar, dass Du Deine Mutter sehr vermisst. So wie sich das anhört, habt ihr ein tolles Verhältnis zueinander gehabt. Du kannst Dich glücklich schätzen, dass ihr eine so schöne Zeit miteinander hattet. Auch wenn sie viel zu kurz war.
    Ich hoffe ich werde jetzt nicht zu persönlich: hast Du schon davon gehört, dass Engel Flügel haben? Deine Mutter ist jetzt ein Engel - lass sie los so dass sie fliegen kann. Ich bitte das jetzt nicht als Einmischung oder Zurechtweisung zu verstehen, sondern es soll einfach eine kleine Hilfe zur Trauerbewältigung sein. Es kommt auf jeden Fall von Herzen.
    Dass Dein Opa nicht seine Kontrolltermine wahrnimmt ist schade. Denn wenn doch wieder was auftauchen sollte, hat man natürlich mehr Chancen etwas dagegen zu tun, je eher was entdeckt wird. Aber es heisst auch nicht, dass er auf jeden Fall wieder an Krebs erkrankt. Man muss seine Entscheidung respektieren und akzeptieren.
    Sandra, ich muss jetzt Schluss machen.
    Ich wünsche Dir alles Gute und freue mich, wieder von Dir zu hören.
    Liebe Grüße,
    Lisa

  2. #12
    Sunflowers
    Gast

    Standard AW: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

    Hallo Lisa,

    diese Art von Krebs ist selten und wird nur in drei Kliniken behandelt. In der Essener Uniklinik, in der Benjamin-Franklin-Klink in Berlin und in London. Dramatisch ist es nicht ganz, denn es stirbt "nur" 1 von 1000 an diesem Krebs. Dramatisch lief es bei uns nur ab, weil der Arzt statt der Metastasen eben Blutschwämme erkannte und man dann nicht früh genug eingreifen konnte.
    Klar, lasse ich sie gehen, denn es geht ihr jetzt viel besser als vorher. Ich habe ihren letzten Tag noch vor meinen Augen. Sie litt so sehr!

    Mein Opa hat Angst und er weiß, dass er besser zur Kontrolle gehen muss, aber will eben keine Chemo mehr. Was soll man einem 70 jährigen da sagen? Es ist sein Leben und somit seine Entscheidung, auch wenn er uns allen damit irgendwie weh tut.

    Euch beiden, Lisa und Christiane, wünsche ich für die Zukunft immer positive Ergebnisse bei den Untersuchen und lasst euch nicht unterkriegen! Ihr werdet den Kampf schon richtig gewinnen!

  3. #13
    Ulrike 2000
    Gast

    Standard AW: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

    Hallo Sunflowers,

    Bei meinem Vater wurde mit 89 Jahren Darmkrebs diagnostiziert. Auf Grund verschiedener Umstände wurde dieser nicht nach "Standard" therapiert. Die Therapie, die mein Vater erhielt, bestand in einer monatlichen Vitamin B Spritze und in der Misteltherapie. (2xwöchentlich eine Spritze, da nur unter die Haut zu spritzen, habe ich diese ihm geben dürfen). Die Kosten wurden von der gesetzlichen Krankenkasse getragen. Mein Vater verstarb mit 91 Jahren, aber nicht am Darmkrebs.
    Wie es aussieht, ist der Weg der Chemo für deinen Opa jetzt nicht mehr gangbar. Vielleicht könnte er sich aber mit der Misteltherapie anfreunden. Meinem Vater haben diese Spritzen, auch im Hinblick auf allgemeines Wohlbefinden, sehr gut getan.

    Liebe Grüße Ulrike

  4. #14
    Sunflowers
    Gast

    Standard AW: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

    Mein Opa wurde behandelt und bisher erfolgreich. Er will nur nicht zu seinen Kontrolluntersuchungen. Mit so etwas wie Misteltherapie braucht man ihm auch nicht zu kommen. Würde ich bei mir auch nicht durchführen, denn von Naturheilverfahren halte ich nicht viel.

  5. #15
    Aktiver Teilnehmer Avatar von Stine
    Name
    Christina
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    50 Jahre
    Wohnort
    Kiel
    Mitglied seit
    22.12.2007
    Beiträge
    423

    Standard AW: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

    Zitat von Sandra:
    "Ich habe ihren letzten Tag noch vor meinen Augen. Sie litt so sehr!"

    Hallo Sandra,
    ich weiss, das gehört nicht zum ursprünglichen Thema, aber dieser Satz könnte von mir kommen.....
    So geht es mir mit meinem Vater. Er hatte Prostatakrebs und wollte anscheinend nicht wahr haben, dass er krank ist. Jedenfalls hat er niemanden erzählt, dass er starke Probleme beim Urinieren hat, bis er mit Nierenversagen in die Klinik kam. Ja, und da nahm so alles seinen Lauf. Vom Schlaganfall bis zu epileptischen Anfällen hat er innerhalbe von einem halben Jahr alles durchgemacht. Ich war immer an seiner Seite, ich habe viele fürchterliche Dinge gesehen (schnief, muss jetzt erst mal Tränen abwischen...).
    An seinem 67. Geburtstag (20.Dezember 2006) kam dann die endgültige Diagnose: Seine Knochen waren voller Krebs, von oben bis unten... Schock. Zum Glück hatte 2 Wochen später sein Herz keine Kraft mehr (hört sich makaber an, aber das war sein Glück, denn er hätte ganz arge Schmerzen gehabt).
    Ich habe bis zum Schluss seine Hand gehalten und ich habe das Bild immer noch vor mir - als wenn ich Betrachter von oben bin. Ich könnte jede Kleinigkeit erzählen, das verfolgt mich noch heute in den Schlaf und lässt mich nicht in Ruhe.

    Aber zurück zum Thema:
    Ich wünsche Euch von ganzem Herzen alles, alles Gute und vollständige Genesung.
    Geändert von Stine (15.07.2008 um 14:20 Uhr) Grund: -unverständlichen Satz geändert.
    Liebe Grüsse,
    Christina
    ___________________________________
    Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.

  6. #16
    elfe-lisa
    Gast

    Standard AW: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

    Hallo Christina, ich mische mich einach mal in Dein Schreiben an Sandra ein. Natürlich hat das mit dem Thema zu tun. Du bist glücklicherweise nicht selbst betroffen, aber Angehörige leiden genauso mit. Und ich weiss von meinem Mann, wie schwer das ist. Daneben zu stehen und nichts machen zu können. Ich selber habe keine Erfahrung jemanden in das "andere" Leben zu begleiten. Aber ich kann mir vorstellen, wie schwer das ist. Und ich kann mir aber auch vorstellen, dass es Deinem Vater gut getan hat, nicht allein zu sein in dieser Stunde. So konntet ihr bis zum Schluss zusammen sein. Ich glaube, Sandra kann das bestimmt nachfühlen, bei ihr war es ja ähnlich.
    Ich gebe jetzt einen Spruch weiter, den ich selber immer nur blöd fand:
    "Die Zeit heilt alle Wunden".
    Aber inzwischen finde ich den Spruch nicht mehr blöd. Denn ich habe durch meine Krebserkrankung erfahren, dass darin doch viel Wahrheit steckt. Körperlich heilt die Zeit Wunden wie auch seelisch, auch da heilt die Zeit die Wunden. Bei dem einen dauerts was länger und bei dem anderen gehts schneller. Ich bin langsam dabei zu begreifen, dass es egal ist, wie lange ich brauche, um etwas aufzuarbeiten. Hauptsache, ich lasse mich nicht unterkriegen.
    Und genau das wünsche ich euch auch: Trauert und weint - aber lasst euch nicht von der Trauer und den Tränen beherrschen. Und seid trotz euerem Schmerz froh, dass ihr eure Lieben bis zum Schluss begleiten konntet. Denn diese Möglichkeiten hat nicht jeder. Ihr tragt da einen goßen Schatz in euch drinnen. Diese Erinnerungen kann euch keiner nehmen, und auch wenn sie jetzt noch sehr weh tun, irgendwann wird die Zeit kommen und es wird leichter werden. Ich wünsche es euch von Herzen.
    Und ich wünsche euch beiden jetzt einen wunderschönen Abend mit vielen Erinnerungen aus schönen Tagen und glücklichen Zeiten.
    Liebe Grüße
    Lisa

  7. #17
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

    Trauert und weint - aber lasst euch nicht von der Trauer und den Tränen beherrschen. Und seid trotz euerem Schmerz froh, dass ihr eure Lieben bis zum Schluss begleiten konntet. Denn diese Möglichkeiten hat nicht jeder. Ihr tragt da einen goßen Schatz in euch drinnen. Diese Erinnerungen kann euch keiner nehmen, und auch wenn sie jetzt noch sehr weh tun, irgendwann wird die Zeit kommen und es wird leichter werden. Ich wünsche es euch von Herzen.
    Dem gibt es kaum was hinzuzufügen

    Nur wer den Tod annimmt kann trauern, nur wer trauert kann den Tod, eines geliebten Menschen oder auch eines Tieres, wirklich verarbeiten und dann für immer im Herzen tragen!
    Jeder hat ein Recht auf Trauer!


    __________________________________________________ _____
    "Was soll das heißen, ich hätte KEINE Gefühle?
    Ich bin immerhin schmerzempfindlich!"





  8. #18
    Teetante
    Gast

    Standard AW: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

    Zitat von Sunflowers Beitrag anzeigen
    Mit so etwas wie Misteltherapie braucht man ihm auch nicht zu kommen. Würde ich bei mir auch nicht durchführen, denn von Naturheilverfahren halte ich nicht viel.
    Ich halte auch nicht viel von alternativmedizinischen Sachen, aber bei der Misteltherapie muß ich doch sagen, wenn ich eine Krebsart hätte, die damit unterstützend begleitet werden könnte, dann würde ich mir Mistel spritzen. Hat meine Mum auch bekommen, sie ist seit vielen Jahren nach OP, Chemo- und Strahlentherapie sowie Mistelspritzen ohne Befund bei den Nachsorgeuntersuchungen. *aufHolzklopf*

  9. #19
    elfe-lisa
    Gast

    Standard AW: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

    Ich wünsche allen einen wunderschönen Guten Morgen und einen herrlichen Tag, vielleicht zur Abwechslung mal ohne Schmerzen und trüben Gedanken.
    Liebe Grüße,
    Lisa

  10. #20
    Rettungsanitäterin Avatar von Küken
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Erfahrungsaustausch zu Krebserkrankungen

    Was ist das denn mit den Misteln?
    Klärt mich mal auf.

    lg küken

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