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Thema: Ketoazidose

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In dieser Diskussion geht es um "Ketoazidose" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #11
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    62 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.650
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ketoazidose

    Hallo Teem!
    Von mir nochmal herzlichen Glückwunsch an alle, die davon abraten bei ner Ketoazidose ins Krankehaus zu gehen!
    Ausschlaggebend war die Tatsache, daß der BZ lt. Aussage von Aluuni im Normbereich war, nicht mehr und nicht weniger.
    Wenn der Bz dann wieder steigt, aus welchen Gründen auch immer und man ihn selber nicht mehr in den Griff bekommt, dann ist der Weg zum Arzt unausweichlich.

  2. #12
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    03.03.2011
    Beiträge
    203
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ketoazidose

    Hallo liebe Med-Studenten: Ihr wisst auch nicht alles. Manchmal ist es hilfreich, auf erfahrene Schwestern zu hören.In der Praxis sehen manche Dinge ganz anders aus,als es auf der "Ärzteschule" gelehrt wird. Und dann zählen langjährige Erfahrungen....das werdet ihr auch noch merken.

    Und zu o.g. Thema: erfahrene Diabetiker wissen, wie sie mit so einer Situation umgehen müssen. Kaum einer geht gleich ins KH,wenn der BZ sich wieder normalisiert hat. Ansonsten kann ich mich nur giesi und josie anschließen....ihr habt Recht,ich kenne es auch nur so.

  3. #13
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    62 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.650
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ketoazidose

    Hallo!
    Da kann ich Jobwa nur zustimmern, sowohl zum 1.Punkt, als auch zum 2.
    Es ist eine Tatsache, daß es in jeder Diabetikerschulung den Betroffenen so erklärt wird, aber wie gesagt, ausschlaggebend ist der BZ, der sich normalisert hatte.

    Wenn Aluuni zu diesem Zeitpunkt ins KH wäre, hätte sie vermutlich viel Zeit mit warten verbracht, es hätte sein können und dann hätte man sie nach Hause geschickt.
    LG Josie

  4. #14
    Medizinstudent
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    26.06.2012
    Beiträge
    243
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ketoazidose

    Niemand behauptet das "wir" alles wissen. Schon alleine diese ewigen Verallgemeinerungen nerven wirklich. Außer Frage steht das jeder von uns bei erfahrenen Kollegen (egal welche Berufgruppe) profitieren kann.

    Dennoch fällt auf das es immer genau diese stumpfen Plattitüden sind die man um die Ohren geknallt bekommt wenn man einer Krankenschwester irgendwie, auch nur denzent, auf den Schlips tritt. Woher kommt diese Übersensibilisierung des Pflegepersonals?

    Um bei diesem konkreten Fall zu bleiben und nicht wieder aufs große Ganze zu schließen: Mir ist nicht ganz klar wo man seinen reichen Efahrungsschatz anbringen kann wenn man von einem Patienten hört der in Ketoazidose ist. Sonst weiß man nix, nicht wie gut er geschult ist, nicht seine Klinik, nochnichtmal seinen BZ.
    Wo können Sie da von Ihrer Erfahrung profitieren? Ich halte es unter den gegebenen Umständen für grob fahrlässig dem Patienten über Internet (wie gesagt ohne jegliche weitere Information) mitzuteilen das er sich nicht in ärztliche Behandlung begeben soll.
    In der von Ihnen verschmähten "Ärzteschule" lernt man das es bei einer Ketoazidose zu allerlei Komplikationen kommen kann, zum Beispiel respiratorische oder Entgleisungen des Kaliumhaushalts. Damit wäre wirklich nicht zu Spaßen.

    Über die Aussage bei diesem Fall von einem reichen Erfahrungsschatz zu schöpfen kann ich nur den Kopf schütteln. Wenn wir beide uns den Patienten zusammen live angesehen hätten, kann man Ihr Argument zulassen, so aber geht die ganze Sache garnicht!
    Viele Grüße!

    -teeem

  5. #15
    Krankenschwester Avatar von kaya
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    12.10.2011
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    797
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ketoazidose

    Zitat von teeem Beitrag anzeigen
    Mir ist nicht ganz klar wo man seinen reichen Efahrungsschatz anbringen kann wenn man von einem Patienten hört der in Ketoazidose ist. Sonst weiß man nix, nicht wie gut er geschult ist, nicht seine Klinik, nochnichtmal seinen BZ.
    Wo können Sie da von Ihrer Erfahrung profitieren? Ich halte es unter den gegebenen Umständen für grob fahrlässig dem Patienten über Internet (wie gesagt ohne jegliche weitere Information) mitzuteilen das er sich nicht in ärztliche Behandlung begeben soll.
    In der von Ihnen verschmähten "Ärzteschule" lernt man das es bei einer Ketoazidose zu allerlei Komplikationen kommen kann, zum Beispiel respiratorische oder Entgleisungen des Kaliumhaushalts. Damit wäre wirklich nicht zu Spaßen.

    Über die Aussage bei diesem Fall von einem reichen Erfahrungsschatz zu schöpfen kann ich nur den Kopf schütteln. Wenn wir beide uns den Patienten zusammen live angesehen hätten, kann man Ihr Argument zulassen, so aber geht die ganze Sache garnicht!
    Dem kann ich mich nur anschließen.
    Langjährige Erfahrungen helfen in der Klinik, nachdem die komplette Diagnostik abgeschlossen wurde und man den Patienten direkt vor Augen hat. Hier im Internet kann es gefährlich werden, wenn man sich nur auf einzelne Parameter verlässt und Zusatzinformationen nicht abgefragt werden.
    Daher wäre das Anraten des Arztbesuches eindeutig die sichere Variante.

  6. #16
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    62 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.650
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ketoazidose

    Daher wäre das Anraten des Arztbesuches eindeutig die sichere Variante.
    Dann müßen wir aber prinzipiell immer schreiben, suchen Sie bitte ihren Arzt auf, weil dann kann ich alles in Frage stellen.
    Es wurde geschreiben, daß der BZ sich normalisiert hat und in jeder Diabetikerschulung wird den Pat. genau das gelernt, häufigere BZ-Kontrollen und wenn dieser sich normalisert, dann ist es okay, wenn der BZ erneut ansteigt, dann zum ARzt.

    Es ist immer die sichere Variante, die Leute zum Arzt zu schicken, aber in diesem Fall wäre es sicher nicht anderst gelaufen, als daß man Aluuni wieder nach Hause geschickt hätte, außer der BZ hätte sich bis dahin wieder erhöht, aber das kann man bei einem Diabetiker ja nicht voraussagen, deshalb werden die Betroffenen geschult, sonst müßten sie ja, überspitzt gesagt, immer im KH bleiben, weil der BZ kann sich ja mehrmals tgl verändern und auch entgleisen.

    Ich denke, es ist alles gesagt, jeder muß für sich entscheiden, was er für sich für eine Lehre daraus zieht, nur den Ratsuchenden immer zu schreiben, "suchen Sie ihren Arzt auf", dafür braucht man kein Forum und der allergrößte Teil der Ratsuchenden weiß auch, daß ein Forum einen ARzt nicht ersetzen kann.

    Gerade Diabetiker werden deshalb durch die Schulungen sehr ausgeprägt zur Selbstständigkeit "erzogen", weil sie mit ihrer Erkrankung trotzdem ein so "normales" Leben wie irgendwie möglich leben sollen und auch können.
    Wenn wir jetzt anfangen und alles in Frage stellen, was sie an Selbstständikeit erlangt haben in dem sie selber ihren BZ kontrollieren, dann wäre ja das ganze System, das sich in den letzten Jahren aufgebaut hat, hinfällig und wir wären wieder beim Stande, wie vor 30 J.
    Geändert von josie (30.10.2012 um 22:21 Uhr)

  7. #17
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    29.03.2012
    Beiträge
    1.692
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ketoazidose

    1. Die Diskussion hervorgerufen durch diese nicht gerade sensible Aussage
    Zitat von teeem Beitrag anzeigen
    Von mir nochmal herzlichen Glückwunsch an alle, die davon abraten bei ner Ketoazidose ins Krankehaus zu gehen!
    führt nicht dazu Vertrauen aufzubauen. Und Menschen die sich in diesem Forum melden, suchen Antworten und keine Streitigkeiten. Was wollt ihr teem, sky und kaya eigentlich - wer der Beste von uns ist. Teem und ich stehen sowieso auf Kriegsfuß, seine Anspielungen auf meine Beiträge und seine privaten Mitteilungen gehen mir ziemlich auf die Nerven. Ich bin lange genug Krankenschwester, dass ich viele Medizienstudenten und Jungassistenten kennengelernt habe. Gott sei Dank sind nicht alle theoretisch super, dafür praktisch und vorallem menschlich eine Null.
    2. Ich bin weder verantwortungslos noch unqualifiziert. Als Dialysefachschwester habe ich meine Facharbeit über Diabetes mell. geschrieben. An unsere Dialysestation ist eine Schwerpunktpraxis für Diabetes angegliedert, oder umgekehrt, da gibt es sogar - man stelle sich vor - eine Diabetologin! Ich habe mich durchaus kompetent genug gefühlt, hier eine Antwort zu geben! Dass der BZ von Alluni wieder angestiegen ist, dafür kann weder sie noch ich etwas.
    3. Zum praktischen Teil: wie wäre es abgelaufen wenn sie gleich in die Klinik gegangen wäre. Man hätte den BZ kontrolliert, er wäre (normalerweise, da Insulin verabreicht wurde) im Normbereich gewesen. Vielleicht hätte man noch eine BGA abgenommen. Selbst wenn es zu einer Hyperkaliämie - und lieber teem, dies ist mir durchaus bewusst - gekommen wäre, hätte man abgewartet, da eine Hyperkaliämie unteranderem mit einer 5%Glucoselösung + Insulin nach BZ bzw. Arztangabe therapiert werden kann. Insulin hatte sie sich bereits gespritzt, also hieße das erstmal abwarten. Dafür sitzt sie dann 2 h in der Notaufnahme und bezahlt 10 €. Im Übrigen hatte ich mich nach meinem Beitrag bei Kollegen aus der Sozialstation, Diabetikerschwester im KH und unserer Diabetologin erkundigt, wie sie denn gehandelt hätten - komisch alle haben mir mit meinem Rat zugestimmt!
    4. Diabetiker werden gut geschult. Man muss auch mal Vertrauen in Patienten haben. Der Beweiß ist, dass sie nach erneuter BZ-Entgleißung in die Klinik gegangen ist. Eltern von Klein und Kleinstkinder werden geschult, nicht bei jeder Ketoazidose ins KH zu rennen! Alluni ist kein Kleinkind mehr, ich bin sicher sie wurde gut geschult.
    5. Ich bedanke mich ausdrücklich für die Unterstützung in ihren Beiträgen von Josie und Jobwa

    Wird im medizinischen Bereich noch nicht genug gemobbt?
    Mit freundlichen Grüßen
    gisie

  8. #18
    Krankenschwester
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    weiblich
    Mitglied seit
    03.03.2011
    Beiträge
    203
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ketoazidose

    ...dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

    Gruß zurück

    jobwa

  9. #19
    Krankenschwester Avatar von kaya
    Geschlecht
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    Mitglied seit
    12.10.2011
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    797
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ketoazidose

    Hinzuzuzfügen sicher nicht, aber es gäbe Einiges zu entgegenen.
    Macht hier jetzt aber keinen Sinn, sondern wäre dann evtl. ein eigenes Thema für den Chat-Bereich.

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