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Thema: Letzter Versuch!

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In dieser Diskussion geht es um "Letzter Versuch!" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #11
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    62 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.661
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Letzter Versuch!

    Hallo!
    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, was es bedeutet, wenn man die Diagnose Fibromyalgie erhalten hat.
    Ich war nach 2 Bandscheiben-Ops, 2x zur AHB in einer Rheumaklinik.
    Dort wurde auch über die Schmerzen an anderen Gelenken, ISG bds, Hand-und Fußgelenke etc gesprochen, es wurden auch Rö-Aufnahmen gemacht, alles ohne Befund.
    Allerdings habe ich schon vor Jahren eine Psoriasis gehabt, die aber bei den Aufenthalten in der Klinik nicht aktiv war.

    In der Klinik wurde dann die Diagnose Fibro gestellt.
    Ich war dann zu Hause noch bei 2 verschiedenen Rheumatologen, die haben sich auf den Bericht der Klinik gestürzt und mich wieder nach Hause geschickt.
    Die Diagnose Fibro steht doch, was wollen sie noch bei mir. Zu dieser Zeit hatte ich ein Fingerkuppenekzem und der Hautarzt war schon lange der Ansicht, daß die Gelenkproblematik mit dem Ekzem an den Fingern zusammengehört, deshalb hat er mich zum Rheumatologen geschickt.
    Der hat dann gesagt, ihre Diagnose steht und für die Finger ist der Hautarzt zuständig.

    Das Ekzem stellte sich als Psoriasis pustulosa heraus und lange Rede kurzer Sinn, nach 5 Jahren bin ich nochmals zu einem Rheumatologen und jetzt habe ich Gelenkschäden in mehreren Gelenken, die man mit entsprechender Therapie hätte verhindern können. Als Diagnose habe ich jetzt eine Spondylarthritis mit peripherer Gelenkbeteilung, mit ziemlicher Sicherheit ein Psoriasis Arthritis.

    Mit der Diagnose Fibro schauen die meisten Rheumatologen nicht mehr auf die Beschwerden des Patienten. Da heißt es nur noch, mit der Erkrankung stirbt man nicht und landet auch nicht im Rollstuhl, sie müßen ganz einfach mit den Schmerzen leben.
    Da wird keine Physio verordnet, wenn ich meinen Hausarzt nicht hätte, hätte ich die letzten Jahre kein Schmerzmittel und keine Physio erhalten, weil für die Rheumatologen ist die Fibro eine Erkrankung, die ihnen die Zeit für ihre Rheuma-Pat. wegnimmt.
    Da schauen die wenigsten noch nach anderen in Frage kommenden rheum Erkrankungen, von wegen Ausschlußdiagnose.
    Ja, so sollte es tatsächlich sein, die Praxis sieht leider anderst aus und Dominik hat in sofern recht, daß sie
    ihre Arbeit anschließend gewissenhaft fortgeführen sollten!
    @Servus!
    Ich gebe dir trotzdem den Rat, zum internistischen Rheumatolgen zu gehen, ich würde allerdings von Fibromyalgie nichts erwähnen, der Rheumatologe kommt schon von selber drauf, wenn es so sein sollte.
    Rheumatologen haben sehr lange Wartezeiten für einen 1.Termin, bis zu 6 Monaten sind keine Seltenheit, aber nicht aufgeben!
    LG Josie

  2. #12
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    24.07.2006
    Beiträge
    614

    Standard AW: Letzter Versuch!

    nunja, ich hab ja nicht behauptet, das man nicht läuse und flöhe gleichzeitig haben kann.

    sicher kann der te auch eine fibro haben, aber den erhöhten wert auf die fibro zu schieben ist mal wieder sowas von schwachsinnig... fibro allein verändert keine werte

    und nachtigall, auch die psyche verändert keine werte... mich würde intressieren, was für eine krankheit deine freundin hatte...

  3. #13
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    24.07.2006
    Beiträge
    614

    Standard AW: Letzter Versuch!

    Zitat von josie Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, was es bedeutet, wenn man die Diagnose Fibromyalgie erhalten hat.
    Ich war nach 2 Bandscheiben-Ops, 2x zur AHB in einer Rheumaklinik.
    Dort wurde auch über die Schmerzen an anderen Gelenken, ISG bds, Hand-und Fußgelenke etc gesprochen, es wurden auch Rö-Aufnahmen gemacht, alles ohne Befund.

    das kenn ich, deshalb ja die diagnose fibro bei mir


    Allerdings habe ich schon vor Jahren eine Psoriasis gehabt, die aber bei den Aufenthalten in der Klinik nicht aktiv war.

    auch diese problematik habe ich angesprochen, aber solange man nichts sichtbares nachweisen kann bleibt es eben bei der fibro, leider...

    Das Ekzem stellte sich als Psoriasis pustulosa heraus und lange Rede kurzer Sinn, nach 5 Jahren bin ich nochmals zu einem Rheumatologen und jetzt habe ich Gelenkschäden in mehreren Gelenken, die man mit entsprechender Therapie hätte verhindern können. Als Diagnose habe ich jetzt eine Spondylarthritis mit peripherer Gelenkbeteilung, mit ziemlicher Sicherheit ein Psoriasis Arthritis.

    fibro verändert ja auch die gelenke nicht, aber trotzdem bekomme ich bäulen an den fingergelenken und krumm werden die auch...

    Mit der Diagnose Fibro schauen die meisten Rheumatologen nicht mehr auf die Beschwerden des Patienten. Da heißt es nur noch, mit der Erkrankung stirbt man nicht und landet auch nicht im Rollstuhl, sie müßen ganz einfach mit den Schmerzen leben.
    Da wird keine Physio verordnet, wenn ich meinen Hausarzt nicht hätte, hätte ich die letzten Jahre kein Schmerzmittel und keine Physio erhalten, weil für die Rheumatologen ist die Fibro eine Erkrankung, die ihnen die Zeit für ihre Rheuma-Pat. wegnimmt.

    stimmt, "ne behandlung gibts es nicht für fibro", schmerzmittel brauchen zum glück keine vernünftige diagnose


    Da schauen die wenigsten noch nach anderen in Frage kommenden rheum Erkrankungen, von wegen Ausschlußdiagnose.
    Ja, so sollte es tatsächlich sein, die Praxis sieht leider anderst aus und Dominik hat in sofern recht, daß sie ihre Arbeit anschließend gewissenhaft fortgeführen sollten!

    na darauf würde ich mich aber auch nicht unbedingt verlassen. nicht umsonst rennen rheumatiker von arzt zu arzt und brauchen oft jahre bis zur diagnose...

    @Servus!
    Ich gebe dir trotzdem den Rat, zum internistischen Rheumatolgen zu gehen, ich würde allerdings von Fibromyalgie nichts erwähnen, der Rheumatologe kommt schon von selber drauf, wenn es so sein sollte.
    Rheumatologen haben sehr lange Wartezeiten für einen 1.Termin, bis zu 6 Monaten sind keine Seltenheit, aber nicht aufgeben!

    genau, neuer rheumatologe, neuer versuch... und ohne die ganze vorgeschichte... sonst landest du zu 99% wieder da, wo du evtl. nicht hingehörst. aber bitte versuche wirklich einen internistischen rheumatologen zu finden... übrigens, skelettszintigram und mrt machen entzündliche prozesse sichtbar, bei ultraschall könnte man evtl. ergüsse sehen, die man aber nicht immer hat...
    LG Josie
    und nicht abschrecken lassen, wie gesagt, manche rheumis wandern jahrelang. und es soll menschen geben, bei denen die symptome schon jahre vor ausbruch der krankheit vorhanden sind...

  4. #14
    Arzt (Orthopädie & Unfallchirurgie)
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    33 Jahre
    Mitglied seit
    20.10.2011
    Beiträge
    18
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Letzter Versuch!

    @josie:
    Das ist schon eine tragische Geschichte, wie das da gelaufen ist. Es ist mir klar, dass wenn man zu früh und voreilig die (einfachste, weil nicht eindeutig beweisbare oder widerlegbare) Diagnose Fibromyalgie bekommt, die meisten Ärzte dann "abschalten".

    Gerade bei veränderten Blutwerten (egal ob jetzt mit der eigentlichen Krankheit in Zusammenhang stehend oder nicht) sollten die Patienten immer unter ärztlicher (in diesem Falle rheumatologischer) Kontrolle stehen, um das Auftreten von weiteren Symptomen bzw der Erkrankung als solcher rechtzeitig zu erkennen und nicht frühzeitig wie im Fall von josie abzustempeln.

    Wie jetzt die einzelnen Rheumatologen arbeiten, kann ich nicht beurteilen, da ich selbst keine rheumatische Erkrankung habe. Dies wissen Patienten mit rheumatischen Erkrankungen hier im Forum besser als ich...

    Aber wenn die Praxis wirklich so aussieht wie hier beschrieben, finde ich das eine echte Schweinerei...

    LG, Dominic

    PS: Beim Gang zum (guten) Arzt sollten eigentlich nie Diagnosen von Patienten vorangeschoben werden, da dies die Arbeit des Arztes eher erschwert. Wenn man als Patient einem Arzt sagen muss, was man hat, sollte man den Arzt tunlichst wechseln . Also, von keiner hier angedachten Diagnose was erwähnen ist sicherlich das beste

  5. #15
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Letzter Versuch!

    @schlumpfine,
    die Psyche kann im Körper viel Ungutes anrichten. Meine Freundin hatte nun keine psychische Erkrankung in dem Sinne, sondern tiefgehende psychische Probleme. Als die Werte erhöht waren, war sie psychisch ganz unten am Boden, die Ärzte fanden aber nichts, was darauf hindeuten könnte. Sie vermuteten eine psychogene Ursache, und die Werte gingen auch wieder runter, als sie sich wieder gefangen hatte und das Problem von der Wurzel her behandelt worden war.
    Dass also die Psyche keine Werte verändert, halte ich für nicht richtig, ich hab's ja auch an mir festgestellt, als mein Mann mit der Krebsdiagnose heimkam, ich es zwar ziemlich gefasst aufnahm, aber gleichzeitig einen Rheumaschub hatte.

  6. #16
    Noch neu hier
    Name
    Helmut
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    55 Jahre
    Mitglied seit
    17.08.2011
    Beiträge
    24

    Standard AW: Letzter Versuch!

    AW: Letzter Versuch
    Hat man bei Dir schon mal die Schilddrüsse untersucht. Habe auch schon gehört das zB. Zähne eine nicht unerhebliche Rolle spielen können.
    Lg. und gute Besserung Helmut

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