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Thema: Synovialiszyste

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In dieser Diskussion geht es um "Synovialiszyste" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
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    weiblich
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    Mitglied seit
    14.06.2017
    Beiträge
    5

    Standard Synovialiszyste

    Hallo liebes Forum
    Ich habe eine Frage zu meinem MRT Befund?
    Kleiner zungenförmiger medio linkslateraler Bandscheibenprolaps mit ausgeprägter Synovialiszyste ausgehend von dem kleinen Wirbelgelenk in Höhe LWK 3/4 linksseitig mit erheblicher Wurzelkompression von L4 auf der linken Seite.
    Kleiner zungenförmiger Prolaps mit subligamentärer Rissbildung im Segment LWK 4/5 mit Wurzeltangierung von L5 auf beiden Seiten. Geringgradige medio linkslateraler Protrusio am lumbosakralen Übergang mit Wurzelkontakt zu S1 LINKSSEITIG.
    Meine Frage nun muss das Operiert werden. Ich habe erst am18.12.einen Termin beim Orthopäden. Ich kann ohne Schmerzmittel nicht arbeiten, häufig habe ich ziehende Schmerzen über Po und Oberschenkel bis zum Wadel. Nachts brennen und t
    krippeln meine Füsse fast unerträglich
    Auf eine Antwort würde ich mich freuen
    Liebe Grüsse
    AINÖDER

  2. #2
    Noch neu hier
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    07.12.2017
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    14

    Standard AW: Synovialiszyste

    Hallo,

    wie ist es Dir ergangen?

    Du hast in der LWS:
    2 Bandscheibenvorfälle (L3/4 und L4/5), eine Bandscheibenvorwölbung (L5/S1) und eine Synovialzyste L3/4

    Alle Bandscheibenprobleme und die Zyste berühren bzw. quetschen Nerven, die Po und Beine versorgen (sensibel: Schmerzen / motorisch: muskulär

    Hier ein Link mit Dermatomen: Nerven versorgen bestimmte Hautareale: Kribbelt es zB am Fuß, kann man nachschauen, welches Segment bzw. welcher Nerv die Probleme verursacht:
    https://bonesmart.org/forum/threads/...al-pain.13737/

    Deine beschriebenen Probleme werden durch den MRT Befund bestätigt. Auch Schmerzen/Kribbeln/Muskelschwäche im rechten Bein sind möglich (siehe Dermatom für L4/5)
    Die Probleme im linken Bein dürften aus allen genannten Segmenten herrühren.

    Allein die operative Entfernung der Zyste (bzw. sie kann auch von alleine schrumpfen) wird nicht alle Beschwerden beseitigen, aber vlt. die Schmerzintensität vermindern. Die Entfernung der Zyste beträfe ja nur das Segment L3/4 und nicht die übrigen. Der in diesem Segment vorhandene Bandscheibenvorfall wird als klein beschrieben - er muss nicht notwendigerweise zu Schmerzen führen.

    Unten Webseiten, die Du Dir durchlesen solltest.
    Die eine erwähnt u.a., dass man die Zyste auch mittels CT-Injektionen behandeln kann, dass konservative Therapien nach 6 Mo. eine 60% Versagensrate haben (sollen).
    Und natürlich kann man operieren - mikrochirurgisch und - je nach Lage - endoskopisch.

    https://www.dr-gumpert.de/html/nerve...mpression.html
    DIE FACETTENGELENKZYSTE: EIN SELTENES KRANKHEITSBILD MIT UNTERSCHIEDLICHEM ERSCHEINUNGSBILD – VIER FALLBERICHTE • Wehrmedizin & Wehrpharmazie
    Synovialzyste der Lendenwirbelsäule

    Letztlich muss man wohl selber recherchieren und abwägen. Ein Arzt, der nur mikrochirurgisch operiere, wird vlt. ein mögliches endoskopisches Vorgehen nicher erwähnen. Und ein Chirurg, der beides erwähnt, wird vlt. nicht erwähnen/wissen, dass der Radiologe gleich nebenan Injektionen unter dem CT anbietet...

    Ganz allg. kann ein Nerv natürlich dauerhaft Schaden nehmen, wenn er längere Zeit komprimiert wird.
    Absolute Notfälle (sofortige Op) sind natürlich Blasenlähmungen, Lähmungen. Aber auch bei muskulärer Schwäche in den Beinen besteht natürlich schon langfristig die Gefahr eines Dauerschadens.

    Generell sollte man als Patient auch wissen: Je kleiner der Eingriff desto besser. Mikrochirurgischer Eingriff klingt zunächst sehr klein - er ist es aber nicht wirklich...
    Je mehr geschnitten wird, desto größer ist die Gefahr, dass sich nach der Op Narbengewebe bildet. Dies kann größer wuchern als der ursprüngliche Bandscheibenvorfall bzw. die Zyste...

    Man sollte den Mut haben, sich Befund und Bilder geben zu lassen und evt. auf den Weg zu mehreren Ärzten incl. Radiologen machen...

    Umfassend informiert ist man realistischerweise wohl nur dann, wenn man die Recherche in die eigene Hand nimmt.
    Auch Foren können das nicht wirklich leisten!

  3. #3
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    14.06.2017
    Beiträge
    5

    Standard AW: Synovialiszyste

    Hallo Orakel Danke für deinen Bericht
    Mir ist nun folgendes passiert. Ich hatte am 15.12. einen Termin bei einem Neurochirurgen. Die Untersuchung hat ergeben, dass mein linker grosszehe gelähmt war und mein fussheber erheblich geschwächt war. Ich wurde am gleichen Tag noch notfallmäßig operiert. Es wurde die Zysten entfernt und eine enge beseitigt. Am Montag bin ich wieder heim gegangen. Meine jetzigen Probleme sind eine Schwäche in beiden Beinen, ich komm fast keine Treppe hoch. Nach wie vor habe ich schmerzen am linken Po sie ziehen bis in die kniekehle. Ich kann auch kaum gerade stehen, muss das linke Knie immer etwas gebeugt halten. Ich mach mir jetzt sorgen, ob es wieder vergeht.
    Liebe Grüsse
    aainoe

  4. #4
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    maennlich
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    09.01.2018
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    19

    Standard AW: Synovialiszyste

    ohje das klingt echt schmerzhaft