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Thema: Wie ticken Ärzte?

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In dieser Diskussion geht es um "Wie ticken Ärzte?" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Werd ich machen....

  1. #11
    Schaut öfter mal rein
    Name
    Susi
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    Standard AW: Wie ticken Ärzte?

    Werd ich machen.

  2. #12
    Monsti
    Gast

    Standard AW: Wie ticken Ärzte?

    Hallo Susi,

    auch bei mir wurde einst eine "chronifizierte Postraumatische Belastungsstörung" diagnostiziert, die ich aber dank jahrelanger Therapie und einem Antidepressivum (seit 1999 Seroxat 20 mg, nehme ich bis heute) schon lange so im Griff habe, dass ich mich im Alltag kaum mehr eingeschränkt fühle.

    Einen Großteil Deiner Beschwerden kenne ich sehr gut - bei mir war das meiste tatsächlich psychosomatisch. Übrigens: 37 Grad Körpertemperatur ist völlig normal. Bei mir schwankt die Temperatur immer zwischen 36.8 und 37.6. Auch Blutsenkung und crP-Wert sind bei mir oft etwas bis deutlich erhöht, was bei mir i.d.R. mit meinem Rheuma oder mit Harnwegsinfekten zusammenhängt. Ebenfalls tanzen bei Blutuntersuchungen immer mal irgendwelche Werte aus der Reihe, was aber meist keinen Krankheitswert hat. Wir sind nun mal keine Maschinen.

    Die Auslöser für Panikattacken kennt man übrigens meistens nicht - genau deshalb kriegt man sie ja, und gerade deshalb kann man auch so schlecht damit umgehen.

    An Deiner Stelle würde ich schon mal verstärkt an eine psychosomatische Geschichte denken.

    Liebe Grüße von
    Angie

  3. #13
    Schaut öfter mal rein
    Name
    Susi
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    52

    Standard AW: Wie ticken Ärzte?

    Hallo Angie!
    Bleib mir fern mit Antidepressiva . Eh ich nochmal so ein zeug anfasse, leide ich weiter. 2000 war ich bei soner Psychotante, weil ich selbst geglaubt hab, nicht mehr alle Frösche im teich zu haben. Nach 5 Min Gespräch stand für die fest: Depression (häää?).
    Jedenfalls verschrieb sie mir so ein Teufelszeug ich solte vor dem Schlafengehen ne halbe Tablette davon nehmen. Hab ich gemacht. 30 min später wurd mir schon ganz komisch. Bin dann trotzdem ins Bett und bin auch ein´geschlafen um ein paar Stunden später wachzuwerden und mich garnicht mehr einzukriegen. Mir war schweineübel, das Herz raste wie blöde, hab am ganzen Körper gezittert und ich hatte einfach nur ne schweineangst. Damals hat dann sogar mein Ex eigenhändig den NRW gerufen, weil ich kurz vorm abklappen stand. Habe dann im KH nen Gegenmittel gespritzt bekommen, hatte aber nur begrenzte Wirkung. Den Rest der Nacht hatte ich Angst einzuschlafen. Als ich bei der Tante wieder ankam, hab ich immer noch gezittert wie ein schwerer Alkoholíker auf Entzug, bekam nochmal ne Spritze, dann gings langsam wieder. Die Ärztin meinte, das sie das nicht versteht, das würde sie sonst alten Omis verschreiben und die hätten nicht solche Probleme. Gut, das hab ich ihr auch noch nicht angekreidet, schliesslich sind Ärzte ja auch keine Hellseher und was ein Patient super verträgt, kann den anderen aus den Latschen hauen. Aber dann kams. Sie meinte: Dann schreib ich ihnen mal was anderes auf. Gut, ich steh in der Apo und will das abholen, da hat die mir original denselben Mist wieder verschrieben!!! Hab ich natürlich nicht genommen und seitdem waren Psychoärzte für mich erstmal gestorben.
    Wie ich schon schrieb, sicher spielt auch die Psyche bei mir eine Rolle, aber ich bin weiterhin der Meinung, nicht ausschliesslich.
    Ich werd jetzt noch den Endokrinologen und die Nierengeschichte in Angriff nehmen und erst wenn dabei auch nix rauskommt, erklär ich mich selbst reif für die Notschlachtung.
    LG Susi

  4. #14
    AH 1967
    Gast

    Standard AW: Wie ticken Ärzte?

    Ich würde abklären lassen:

    die Schilddrüse( gehst ja schon zum Endokrinologen,
    den Ausschluß einer Hepatitis, eines Diabetes und einer Lactoseintoleranz.
    Dann würd ich zu einem Kardiologen wegen der Herzrhythmusstörungen und des überschießenden Blutdruck und Pulses gehen.

    Auch würde ich meinen Gynäkologen wegen des Haarwuchses usw konsultieren, wahrscheinlich ist Dein ganzer Hormonhaushalt durcheinander. Falls der Endokrinologe Blut abnimmt, kann er ja den Hormonstatus mit bestimmen, auch dafür ist der da.

    Ja, weiter fällt mir im Moment nix ein.

    Liebe Grüße und Kopf hoch Andrea

  5. #15
    Teetante
    Gast

    Standard AW: Wie ticken Ärzte?

    Hi Susi!

    Naja, das mit dem Versuch der Antidepressiva ist halt beim 1. Mal fehlgeschlagen, ich würde, wenn organisch wirklich nix zu finden ist, vielleicht einen 2.Versuch starten an Deiner Stelle. Was hatte die Ärztin (Psychotherapeutin?) Dir denn aufgeschrieben damals?

    Aber laß erstmal alles Organische abklären, vielleicht kommt ja irgendwer der Sache doch noch auf den Grund.

    Ach so und wegen der Befunde: An Deiner Stelle würde ich im KH nachfragen, zumindest die Befunde der letzten Jahre haben die noch, den von vor 17 Jahren weiß ich jetzt nicht genau wegen der Fristen, muß ich mich mal schlau machen. Und alle letzten und vorletzten Blutbefunde sowie den aktuellen der NUK. Ist ein gutgemeinter Tip von mir, wir haben damals in der Radiologie auch immer Befunde angefordert und haben vorher zwar z.B. das CT gemacht, aber der Befundbericht wurde nicht erstellt, bis die Vorbefunde aller Art bei uns waren!

    Ich kenne es von Endokrinologen hier bei uns in der Ecke auch so!

    Liebe Grüße, Andrea

  6. #16
    Monsti
    Gast

    Standard AW: Wie ticken Ärzte?

    Meine ich doch auch, dass man nicht alle Antidepressiva gleich verdammen sollte, bloß weil man das erste Mittel nicht vertragen hat. Auch ich habe einige Mittel durch, bis es mit Seroxat (Paroxetin) endlich passte.

    weil ich selbst geglaubt hab, nicht mehr alle Frösche im teich zu haben.


    Mh, nur weil man eine psychische Störung hat, heißt das noch lange nicht, dass man "nicht mehr alle Frösche im Teich hat". Ich kriege schon beim abwertenden Begriff "Psychoschiene" die Krise. Tatsache ist nun mal, dass mehr als die Hälfte der Patienten beim Hausarzt primär psychosomatische Beschwerden haben. All diese Leute haben natürlich keinen Vogel, und ihre Beschwerden sind real - nur eben von der Psyche ausgehend. Also sollte man auch dort ansetzen.

    Grüßle von
    Angie

  7. #17
    Schaut öfter mal rein
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    Susi
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    Standard AW: Wie ticken Ärzte?

    @Andrea:
    SD wurde gestern gemacht.Kalter Knoten 6mm, Blutwerte alle in der Norm, nix behandlungsbedürftiges.
    An Diabetes hab ich wegen der schlecht heilenden Wunden auch schon gedacht, wurde aber auch noch nie getestet.
    Beim kardiologen bin ich eh 1x im Quartal wegen der Aortenklappenisuffizienz, Belastungs und Langzeit EKG wurden schon mehrmals gemacht, jedesmal US vom Herzen und Langzeit RR hat ich auch schon öfter dran. Er hat mir immer gesagt, alles ok, allerdings hab ich nie was schriftliches gesehen. habe auch ne Zeitlang Belok Zok genommen, nur geändert hat sich nix, ausser das ich innerhalb von 6 Monaten 30 kg zugenommen hab *heul* Da das Zeug eh nix nützte,hab es ca 3 Jahre lang genommen), hab ich es in Absprache mit dem Kardiologen wieder abgesetzt in der Hoffnung, dann endlich mein Übergewicht loszuwerden. Denkste, nix tat sich. Also war die Einnahme vom Belok und die rasante gewichtszunahme vermutlich nur Zufall. Habe auch schon meine Gyn wegen haarwuchs und Übergewicht angesprochen. Irgendwie war da mal was, ich weiß nur nicht, ob sie damals Blut abgenommen hat oder nicht. jedenfalls sagte sie, ich hätte ne Stoffwechselstörung und das müsste mit Hormonen behandelt werden, aber das will sie nicht *hmpf*. Mein Mann hatte mich vor ein paar Tagen daran erinnert, ich hatte diese Episode schon wieder vergessen.
    Ich versuch noch alle alten befunde ranzukriegen, aber ob ich das alles bis Mittwoch schaffe? Ich hoffe sehr, das mich der Endo weiterbringt.

    @ Teetante ( Andrea):
    Das war keine Psychologin sondern ne Neurolgin und die Frau meines Kardiologen mit der er ne Gemeinschaftspraxis hat. Wie das Zeug hiess weiß ich nicht mehr, weiß nur noch, das es ne Gelb-braune Packung war. Meine jetzige Therapeutin meint, das es wahrscheinlich ein Trizyklisches? Antidepressiva war und die wohl wirklich ne Menge Nebenwirkungen haben.

    @ Angie:
    Ich hätt ja auch was anderes genommen, nur die Dame hat nix anderes verschrieben, sondern genau das gleiche Zeug wieder. Seitdem bin ich mit Medis allgemein seeeeehr vorsichtig geworden, selbst bei ner simplen Kopfschmerztablette überleg ich 10x, ob ich die wirklich nehmen sollte.
    Nein, so war das mit den Fröschen auch nicht gemeint. Mein Schwiegervater leidet seit 20 Jahren an Depressionen z.B. und ist ein ganz lieber und gebildeter Mann. Hab ich mich wohl ein bissel blöde ausgedrückt, sorry.
    Was bei mir noch erschwerend hinzukommt, ist, das ich bei Pflegeeltern aufgewachsen bin. Ich weiß also nicht, ob es in meiner "richtigen" Familie irgendwelche Erbkrankheiten gibt, die evtl. noch ne Erklärung liefern könnten. Hatte zwar mal versucht Kontakt zu meiner leiblichen Mutter aufzunehmen, hab den aber ganz schnell wieder abgebrochen, aber das ist ne andere Geschichte. Ich hab nur soviel mitbekommen, das sie wohl öfter in der Psychatrie war, ich weiß nur leider nicht weshalb und ob ich von der Seite vielleicht irgendwas mitbekommen hab.
    Also bitte nicht mehr böse sein wegen der Frösche, so hab ich es nicht gemeint

  8. #18
    Monsti
    Gast

    Standard AW: Wie ticken Ärzte?

    Hi Susi,

    natürlich bin ich Dir überhaupt nicht böse wegen der Frösche im Teich. Ich wollte Dich nur dazu ermuntern, verstärkt in die psychosomatische Richtung zu denken, ohne Dich dabei "verrückt" zu fühlen, denn das bist Du ganz sicher nicht. Deine Beschwerden kommen mir halt sehr, sehr bekannt vor. Bei mir war's wie gesagt überwiegend psychosomatisch. Heute bin ich körperlich schwerkrank, aber mit all dem Kram von früher habe ich zum Glück nichts mehr am Hut, hab jetzt halt andere Sachen an der Backe, mit denen ich aber besser klarkomme als mit dem früheren Sammelsurium an diffusen Beschwerden, das mir keiner so richtig erklären konnte.

    So, und jetzt geh ich schlafen, Dir und mir wünsche ich eine gute Nacht!

    Liebe Grüße von
    Angie

  9. #19
    Aktiver Teilnehmer Avatar von Maggie
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    Standard AW: Wie ticken Ärzte?

    Hi Bastimann,

    hab mir jetzt mal Deine Beiträge und Symtome durchgelesen und ich denke genauso wie Michael, Du solltest mal eine Darmspiegelung machen lassen.
    Ich habe Morbus Crohn und bei mir treffen sehr viele Symtome zu, die Du bei Dir feststellst.
    Morbus Crohn kann ja nicht nur den Darm befallen, sondern auch andere Organe.
    Zudem ist es nicht normal so lange Zeit Durchfall zu haben.
    Durch den ständigen Durchfall, wird auch Dein Körper nicht richtig mit Mineralien und Vitaminen versorgt und ich nehme an, dass daher diese ganzen Symtome kommen.

    Muskel- und Gelenkschmerzen würden auch auf einen Crohn zutreffen.

    Frieren und Konzentrationsschwierigkeiten könnten von einem Eisenmangel kommen. Rauhe, juckende Haut auch durch den Durchfall.
    Lichtempfindlich bin ich auch und habe ständig tränende Augen. Unter Dauermüdigkeit und Durchschlafprobleme sowie starkes Schwitzen in der Nacht, leide ich auch. Frauenarzt verschrieb mir einmal Gelbkörperhormone, dadurch wurde alles nur noch viel schlimmer.

    Eine Gallen Op habe ich auch schon hinter mir, obwohl die Ärzte meinten das wäre untypisch bei einem so schlanken Menschen, klaro aber soviel ich weiß, kann das auch vom Crohn kommen. Und die Entzündungswerte sind bei mir auch noch im Normbereich, also leicht erhöht, was aber für einen Raucher völlig normal sei, sagen die Doc´s. Auch wenn ich ständig Schwierigkeiten mit meinen Darm habe, sogar bei meinem Darmverschluss waren die Leukozyten nur leicht erhöht.

    Also laß mal Deinen Darm checken, aber nicht nur den Dickdarm, wichtig ist auch der Dünndarm.

    Wünsche Dir gute Besserung.

    Lieber Gruß Heike
    Geändert von Maggie (17.12.2006 um 14:36 Uhr)

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