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Thema: Ulnaris? Oder Schilddrüse?

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In dieser Diskussion geht es um "Ulnaris? Oder Schilddrüse?" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    08.06.2009
    Beiträge
    3

    Standard Ulnaris? Oder Schilddrüse?

    Hallo,
    bin hier gelandet wegen Ulnaris-Beschwerden. Diese habe ich schon längere Zeit.
    Meine Neurologin ( Gemeinschaftspraxis) meinte es wäre alles normal. Ihr Kollege bei dem ich mal in Vertretung war, meinte man sollte es operieren. Was soll man da glauben.
    Hier die Werte meines letzten Berichtes:
    Elektroneurographie/-myographie:N. medianus rechts: DML 3,5 ms, N. medianus links: DML 3,3 ms, mot. NLG 61 m/s, sens. NLG 58,4 m/s. N. ulnaris links: DML 2,5 ms, mot. NLG 64 m/s, im Sulcus 56 m/s, sens. NLG 52 m/s.

    Z. Zt. habe ich nicht nur das Einschlafen und Kraftverlust in dem kleinen Finger und Ringfinger. Sondern auch einen ganz nervigen Schmerz in Schulter und Ellenbogen.

    Heute Nacht waren die Schmerzen so heftig, dass ich mich nur im Bett hin und her welse.

    Hatte diese Schmerzen schon mal über eine ganze Zeit. Meine Neurologin meinte es sei Fybromyalgie und stopfte mich mit Antidepressiva voll. Ich müsste mich damit abfinden und einfach Akzeptieren. So wäre es am einfachsten. Da die Schmerzen immer schlimmer wurden, dachte ich mir, dass kann es nicht sein und setzte das Medikament selbst ab. Parallel hatte ich neue Blutwerte vorliegen auch wegen der Schilddrüse. Ich bin einseits operiert/ Entfernt und habe Hashimoto. Siehe da, meine Werte waren nicht ganz in Ordnung. So setzten wir alles etwas hoch und im März letzte Blutkontrolle, war alles wieder gut.

    Nun fangt das schon wieder an. ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles wieder von vorn losgeht. Zumal ich jetzt 125 L-Thyroxin nehme. Das ist ja nicht wenig.

    Mein Orthopäde meinte, man sollte es operieren, wegen dem Kraftverlust in den Fingern. Ich bin aber sehr Vorsichtig. Geschnioelt ist schnell, sage ich mir.

    Deswegen, meine Frage an Euch: Wie habt ihr euch entschieden? Und würdet ihr es wieder so machen?

    Ich freue mich auf viele Antworten.

    L.G.

  2. #2
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
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    38 Jahre
    Mitglied seit
    24.12.2007
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    1.182
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ulnaris? Oder Schilddrüse?

    Hol dir am besten eine weitere Meinung von einem Neurochirurgen bezüglich einer OP. Es klingt sehr nach einer Einklemmung des Nervus ulnaris. Bei einer Fibromyalgie gibt es bestimmte Punkte, die druckschmerzhaft sein müssen, um diese zu diagnostizieren. Wechsel am besten den Neurologen.

  3. #3
    Schaut öfter mal rein
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    26.05.2009
    Beiträge
    91

    Standard AW: Ulnaris? Oder Schilddrüse?

    Hallo sehe de,
    ich rate dir auch zu einer weiteren Meinung, operiert ist gleich nur kenne ich Personen die selbst nach einer OP nicht zufrieden sind.
    Auch ich habe ein Ulnarisrinnensyndrom und mein HA u. der Chirurg meinten, dass der Befund vom Neurologen f. einer OP aureichen würde, aber ich habe Zweifel ob ich mich operieren lassen soll.
    LG peps

  4. #4
    Noch neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Wohnort
    op´n Dörp
    Mitglied seit
    06.08.2008
    Beiträge
    15

    Standard AW: Ulnaris? Oder Schilddrüse?

    Hallo,
    nur für die Abklärung: wurde ein Osteopath oder Chiropraktiker (kein Krankengymnast oder Physiotherapeut ) hinzu gezogen?
    es kommt nicht selten vor, daß durch Verlagerung von Knochen im Millimeterbereich Fehlstellungen entstehen, die den Nerven reizen.
    Ebenso kann es passieren, daß eine Fehlstellung der Halswirbelsäule die gleichen Symptome hervor ruft.
    Versuch macht klug....
    Alles Gute
    Friedrich

  5. #5
    Purzel 1
    Gast

    Standard AW: Ulnaris? Oder Schilddrüse?

    Die 2. Arztmeinung ist sicherlich nicht das Schlechteste was Du machen kannst.- Wie das terminmäßig aussieht kann ich mir vorstellen. Das kann 3 bis 4 Monate dauern.-
    Aber es nutzt ja nichts, wenn Du operiert wirst und dieselben Beschwerden behältst, inkl. einiger zusätzlicher Probleme.
    Was Du in der Zwischenzeit machen kannst sind Dehnübungen, Bort- Ellenbogenbandage, Orthese für nachts, Tens-Gerät, Übungen mit dem Gripmaster usw.
    Diese Beschwerden müssen nicht vom Sulcus kommen. Das NLG vor der Op war bei mir etwas eindeutiger,- mit Werten von 8,5 m/s im Sulcusbereich. Dennoch hat die Op bisher keine großartigen Verbesserungen gebracht. Ich denke, daß der Effekt warscheinlich sein wird, daß sich der Zustand nicht weiter verschlechtert. Schmerzfrei bin ich leider noch nicht geworden,( 5 Monate nach der Op). Eine Bekannte war nach der Op für ca 2 Jahre direkt nach 3- 4 Wochen symptomlos, berichtete mir aber letzte Woche, daß sie wieder dieselben Beschwerden hat, wie vor der Operation. Was konservativ machbar ist, würde ich konservativ ausschöpfen. Man sollte diese Operationen vielleicht auch nicht miteinander vergleichen. Keiner weiß ob es sich um dieselbe Ursache handelt, und wie der Nerv geschädigt wurde. Sicherlich sollte man Dinge wie die Bort-Ellenbogenbandage, Krankengymnastik, einer Orthese nachts , Tens-Geräte, usw. benutzen damit der Nerv nicht noch zusätzlich leidet und weiter geschädigt wird. In dem Tread über die Operation findest Du Links, bei denen Du die verschiedenen Hilfsmittel finden kannst, auch einen Link in denen die Dehnübungen beschrieben sind. Eine Op kann auch nötig sein um weiteren Schaden abzuwenden, muß nicht immer den Idealzustand wieder herstellen. Leider kann man das Endergebnis nach dieser Op nicht rasch abschätzen und man muß sehr geduldig sein. Das steht in den Informationen, die die verschiedenen Operateure für diese Operation im Net angeben nur selten. Man wird dadurch ganz schön unter " Erfolgsdruck" gesetzt, wenn man liest, daß die meißten Patienten nach ein paar Wochen symptomlos sind oder daß sie den Arm nach 4 Wochen wieder voll belasten können. Sicherlich kann man den Arm voll belasten, - was nicht bedeutet, daß das schmerzlos sein muß. Aber sicherlich könntest Du zu den Fällen gehören, die rasch beschwerdefrei sind. Das weiß man vorher leider nicht. Der eine Operateur empfiehlt nicht zu lange zu warten, der andere operiert erst wenn konservativ nichts mehr hilft. Diese beiden Ansichten konkurieren miteinander und verunsichern zusätzlich. Ich denke, daß es günstig ist, daß man sich innerlich darauf einstellt, daß es sich um eine langwierigere Geschichte handeln könnte.
    Dann ist man nach der Op eher positiv überrascht und macht sich nicht zuviele unnütze Gedanken, daß etwas nicht in Ordnung sein könnte mit der Op.
    Studie Langzeitergebnisse nach operativer Dekompression der technischen Universität München -Klinikum rechts der Isar: Click

    Allerliebste Grüße und gute Besserung Purzel

  6. #6
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    08.06.2009
    Beiträge
    3

    Standard AW: Ulnaris? Oder Schilddrüse?

    Hallo,
    vielen Dank für die vielen Antworten. Leider habe ich inzwischen noch nicht unternommen. Habe einen schwer Kranken Vater und mein Schwiegervater ist gestorben.
    Aber trotzdem werde ich wie vorgeschlagen mir eine 2. Meinung einholen.

    Werde mich dann wieder melden.

    L.G. sehe_de

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