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Thema: Bitte um MRT LWS Befunddolmetscher

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In dieser Diskussion geht es um "Bitte um MRT LWS Befunddolmetscher" im "Medizinische Befunde übersetzen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    35 Jahre
    Mitglied seit
    18.01.2018
    Beiträge
    2

    Standard Bitte um MRT LWS Befunddolmetscher

    Hallo und Guten Abend,

    zu meinem Leiden erst einmal, ich habe seit mehr als 1 1/2 Jahren eine Missempfindung im rechten Becken welche in den rechten Obenschenkel strahlt. Diese lässt bei Bewegung nach, zb. wenn ich gehe merke ich nichts von. Ich habe keine Schmerzen (kann Sport machen), es äussert sich aber in einer unerträglichen Missempfindung (als würde ein Nerv gequetscht werden) welche durch Mark und Bein geht (und nur rechtslastig), da ich derzeit auch noch eine Grippe habe merke ich das 10x so stark. Ich kann diese Missempfindung auch manuell ansteuern wenn ich die rechte Seite meiner Hüfte(Oberschenkel) anspanne. Besonders wenn ich Abends auf der Couch liege oder im Bett Nachts ist es sehr lästig da ich nicht zur Ruhe komme und es mich schon Psychisch angereift wegen Schlafmangel und Daueranspannung. Laut dem MRT Befund liegt wohl kein Bandscheibenvorfall vor aber dieser "Einriss" und die "Enge" der L5 Wurzel macht mir irgendwie Sorgen.
    War auch schon bei einem Orthoäden, der hat ein Röntgenbild von meinem Becken gemacht. Laut diesem scheint wohl ein Beckenschiefstand vorzuliegen, ich wurde schon zu einem erneuten MRT geschickt für das Becken (der Befund ist aber noch offen und wird erst nächste Woche besprochen). Da der Orthopäde aber nicht auf den Befund der LWS einging (Außer mit der knackigen Aussage das wohl kein Bandscheibenvorfall vorliegt) erhoffe ich mir hier um etwas Aufklärung meines MRT Befunds

    Vielen Dank schonmal !

    MRT BEFUND LWS:


    Kernspintomografie (MRT) LWS nativ:
    T2 und T1 TSE sagittal 4mm, T2 TSE transversal 4mm, STIR koronar 4mm

    Keine Voraufnahme zum Vergleich.
    Unauffällige Darstellung des thorakolumbalen Übergangs.
    Orthotope Spitze des Conus medullaris, regelrechtes miterfasstes unteres Thorakalmark sowie unauffälliger Verlauf der Cauda equina.
    Intradural regelrechte Verhältnisse ohne Anhalt für Raumforderung oder pathologische Gefäßkonvolute.
    L3/l4: Geringe hypertrophe Facettengelenksarthrosen bds. ohne entzündliche Aktivierung. Normale Höhe des Bandscheibenfaches. Keine spinale oder neuroformalnale Enge.
    L4/l5: Rechtsseitig führende hypertrophe Facettengelenksarthrosen ohne entzündliche Aktivierung. Auch hier unauffällige Signalgebungder Bandscheibe ohne Anzeichen einer Enge der Neuroforamina oder des Spinalkanals.
    L5/S1: Mäßige Chondrose der Bandscheibe mit Signalverlust des Kerns der Bandscheibe. Es findet sich ein rechts intraforaminaler Einriss des Anulus fibrosus mit Kontaktaufnahme zur L5er-Wurzel rechts. Zusätzlich besteht aufgrund einer Spondylolysis vera ein geringes ventrales Wirbelgleiten, L5 gegenüber S1, Grad 1 nach Meyerding. Insgesamt resultiert eine mäßiggrade neuroforaminale Engefür die L5er-Wurzeln. Die S1er-Wurzeln können sich unbehindert aus dem Duralschlauch entwickeln.
    Regelrechte Höhen der übrigen Bandscheibenfächer in altersphysiologischer Signalgebung, frei abgrenzbare Neuroforamina bds. und normal weiter Spinalkanal. Kein Nachweis eines Bandscheibenvorfalls oder Sequesters.
    Freie Darstellung der Ilosakralgelenke und der erfasstern paravertebralen Weichteile.
    Die übrigen knöchernen Strukturen sind regelrecht dargestellt ohne Anhalt für entzündliche oder tumoröse Affektion.

    Beurteilung:

    Spondylolysis vera L5/S1 mit geringem ventralem Wirbelgleiten. Zusätzlicher Einriss des Anulus fibrosus der Bandscheibe L5/S1 rechts intraforaminal. Insgesamt resultiert eine mäßiggradige neuroforaminale Enge für die L5er-Wurzel. Hypertrophe Facettengelenksarthrosen der Segmente L3/L4 und L4/L5 bds.

  2. #2
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    60 Jahre
    Mitglied seit
    06.07.2015
    Beiträge
    1.692

    Standard AW: Bitte um MRT LWS Befunddolmetscher

    Hallo MKZ,

    also fangen wir einmal an!
    Du hast einen Gleitwirbel im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule! Das heisst der betroffene Wirbelbereich hat einen gewissen Spielraum nach vorn Richtung Bauch!
    Dann hasst Du noch einen Einriss am Aussenring der Bandscheibe Bei einem Bandsscheibenvorfall drückt der innere Anteil der Bandscheibe (Nucleus Pulposus) nach aussen! Bei Dir hat der äußere Ring der Bandscheibe einen Riss und verengt ein Zwischenwirbelloch (rechts) der Radiologe meint mässiggradig also nicht gerade leicht. Nun weis ich nicht ob es nicht egal ist welcher Teil den Bereich des Zwischenwirbellochs mit welchen Teil der BS ein Bereich eingeengt ist! WennDir Jemand mit dem Fuss auf die Zehen tritt ist es egal ob mit der Ferse oder..
    Dazu sind Deine Facettengelenke im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule vergrößert. (Facettengelenksarthrosen)

    Ich weis nicht ob Du im Büro sitzt oder was auch immer Du tust beruflich. Wenn Du schon länger damit Probleme hast solltest Du zwingend in eine Schmerzambulanz gehen da Schmerzen chronisch werden können!
    Eine zweite Geschichte wäre das Du an einer Rückenschule teilnimmst. (Physiotherapiepraxis)

    https://www.tk.de/techniker/gesund-leben/life-balance/aktiv-entspannen/progressive-muskelentspannung-zum-download-2021142

    Ich kann nicht wissen was Du schon machst Wärmepackungen (Moorpackungen) - Physio Heisse Rolle..
    Der Zusammenhang ist , dass dieser Bereich heftig belastet ist. Das heisst wenn Du auch nur ein geringes Gewicht in die Hand nimmst kommt das da unten multipliziert an! Ich weis nicht ob Du zu Hause Übungen machst ob z.B.mit einem Theraband. Die Du vom Physiotherapeut gezeigt bekommen hast..
    Ob bei Dir nun eine Lumboischialgie vorliegt oder eine ganz andere Geschichte das Problem theoretisch auslöst -> Piriformis-Syndrom dies kann ich von hier schlecht einschätzen.

    Wenn Du allerdings solche Schmerzen hast das Du kaum schlafen kannst müsste auch so etwas abgeklärt werden! Ob sich Dein Problem nun bei Belastung summiert Gleitwirbel + Enge Zwischenwirbelloch rechts.
    Unter Umständen suche Dir eine Zweitmeinung. Auch wenn man nicht immer zwingend operieren sollte,

    Gruss Stefan

  3. #3
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    35 Jahre
    Mitglied seit
    18.01.2018
    Beiträge
    2

    Standard AW: Bitte um MRT LWS Befunddolmetscher

    Hallo,

    vielen Dank schon einmal für die ausführliche Auskunft, in der Zwischenzeit wurde auch das Becken MRT gemacht und ich bräuchte wieder Hilfe. Dieses Fachchinesisch ist echt nicht feierlich.

    Der Ortophäde meinte das ein leichter Bandscheibenvorfall vorliegen würde auf der rechten Seite und ein Verdacht auf "Meralgia Paraesthetica" vorliegt, er hat mich zu einem Neurochirugen überwiesen um das weiter prüfen zu lassen (was wieder 3 Wochen dauert ) - in der zwischen Zeit nehme ich Lyrica Abends damit ich wenigstens schlafen kann und die Missempfindung ruhig gestellt ist. Das ist alles so unglaublich nervig.

    Vielen Dank "wieder" schonmal für die Arbeit das ihr das alles Übersetzt !


    Befund:

    Dezentes subchondrales Knochenmarködem des rechten Hüftgelenkes craniolateral zwischen ca. 11-12 Uhr.
    Bds. gute Hüftkopfüberdachung. Kein Gelenkerguss, keine exzentrische Gelenkspaltverschmälerung.
    Unauffällige Darstellung der Adduktorenansätze an der Symphyse sowie des Musculus rectus abdominis.
    Kein Nachweis einer Inguinalhernie. Keine pathologisch vermehrten oder vergrößerten Lymphknoten
    inguinal oder iliakal.

    Beurteilung:

    1. Keine Hüftkopfnekrose. Kein Hinweis auf ein signifikantes femoroacetabuläres Impingment. Kein Gelenkeguss.

    2. Diskretes subchondrales Knochenmarködem der rechten Hüftgelenkspfanne im ventralen craniolateralen Abschnitt, vereinbar mit einer intialen degenerativen Genese.

    3. Keine floride Fibroostitis/Ansatztendinitis der Rectus femoris Sehne, trochanterica oder ischiadica.

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