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Thema: Ich bin nicht ich..

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In dieser Diskussion geht es um "Ich bin nicht ich.." im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Identität verborgen
    Name
    Anonymisiert
    Mitglied seit
    19.10.2006
    Beiträge
    2.004

    Achtung:
    Anonymisiert ist kein eigenständiger Benutzer. Er dient im Forum dazu, Beiträge anonym zu verfassen, um die Identität des Verfassers zu schützen.

    Unglücklich Ich bin nicht ich..

    Hallo..
    Ich weiß nicht wirklich wie ich Anfang soll, ich iege gerade im Bett und bin am weinen..
    In letzter Zeit lauft alles total schief..ich bin gerade dabei meinen Ausbildungsplatz zu verlieren..seit paar Wochen gehe ich auch nicht mehr arbeiten..weiß aber nicht warum..irgendwas in mir will mir alles zerstören..ich mach einfach nicht das,was ich machen soll..ich nehme es mir immer vor..tu es aber nicht.am Abend bin ich dann ziemlich wütent auf mich.
    Nachts (wie heute) Stelle ich mir dann immer die Frage warum ich so bin. Ich lasse alles schleifen, würde am liebsten nichts tun und nur im Bett liegen.mir fehlt Motivation und Spaß am leben.
    Ständig habe ich Angst jemanden zu enttäuschen..was mir aber jedesmal passiert.
    Es ist nicht nur wieder eine Phase..irgendwie fing das schon mit 11 oder 12 an..da habe ich mich nich gemocht und war der Meinung alles falsch gemacht zu haben..
    Bin jetzt 21 und Im Moment geht's mir einfach nur gut wenn ich was getrunken habe, ich lache viel lieber und habe mehr spaß dabei vergesse ich alles andere und konzentriere mich auf den Moment. Mir ist klar dass es keine Losung ist,so sehe ich das auch,aber ich will einfach wieder glücklich sein,ohne was getrunken zu haben.
    Ich weiß einfach nicht mehr weiter..

  2. #2
    Schaut öfter mal rein
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    01.05.2011
    Beiträge
    85

    Standard AW: Ich bin nicht ich..

    Hallo....
    ich kenne zugut aus eigener Erfahrung wie es ist total neben sich zu stehen, das gefühl zu haben nichts richtig machen zu können.
    Hast du mal in erwähgung gezogen dir Hilfe bei einem Therapeuten zu holen, oder mit deinem Hausarzt mal über deinen zustand gesprochen?
    Denn es hört sich fast so an als hättest du einen Depressiven schub und Bourn-Out. Seit wann Trinkst du und vorallen wieviel?
    Ich weiß es hört sich für dich vielleicht blöd an, aber für jedes Problem gibt es eine lösung, man muss nur erkennen das es ein problem gibt und sich dann helfen lassen. Denn ersten schritt hast du gemacht, jetzt kann es nur Berg auf gehen. Step by Step, überstürze nichts, denn nichts geht von heute auf morgen, habe geduld und du wirst sehn, das es dir irgendwann besser geht.
    Pass auf dich auf und schreib uns wenn du Tipps und Hilfe brauchst, im Gedanken sind wir bei dir
    Ganz Lieben Gruß Michaela

  3. #3
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    32 Jahre
    Mitglied seit
    09.05.2011
    Beiträge
    1

    Standard AW: Ich bin nicht ich..

    Hallo Michaela, danke erstmal für deine Antwort..
    Aufgrund von Essstörungen hat mein Hausarzt mir ein paar adressen gegeben, hab mich aber bis jetzt nicht getraut hin zu gehen, oder besser gesagt, ich habs schleifen lassen und ignoriert..
    Mit 14 oder 15 hab ich angefangen jedes we oder auch unter der Woche zu trinken. Hat sich mit 16 wieder gelegt, da ich ne freundin hatte. Seit Oktober 2010 hats wieder angefangen.Eine Flasche Wodka geht locker weg..

  4. #4
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    24.07.2006
    Beiträge
    614

    Standard AW: Ich bin nicht ich..

    Zitat von Bla Beitrag anzeigen
    Mit 14 oder 15 hab ich angefangen jedes we oder auch unter der Woche zu trinken. Hat sich mit 16 wieder gelegt, da ich ne freundin hatte. Seit Oktober 2010 hats wieder angefangen.Eine Flasche Wodka geht locker weg..
    sorry, aber es hat nicht wieder angefangen, du hast wieder angefangen.

    das ist eine gefährliche mischung, depressionen und alkohol... und eine flasche wodka, mein lieber schollie...

    ich würde dir empfehlen, zu deinem hausarzt zu gehen, die antribslosigkeit usw UND den alkohol ansprechen. sicher würde dir eine stationäre therapie ne ganze menge bringen. du bist noch jung, und trinkst noch nicht soooo lange. die chance, das es dir irgendwann wieder besser geht ist mit therapie sehr gorß, ohne sehe ich eher schwarz für deine zukunft.

    du musst dich und dein leben in den griff kriegen und das nicht von anderen (freundin oder nicht) abhängig machen. sowas lernt man in der therapie. trau dich und lass es nicht schleifen. wer sich hilfe holt ist nicht verrückt, wer sich keine holt ist ist es...

    viel glück, lg conny
    Wenn es uns schlecht geht trösten wir uns mit dem Gedanken, daß es noch schlimmer sein könnte.<br />Und wenn es ganz schlimm ist klammern wir uns an die Hoffnung, daß es nur besser werden kann.

  5. #5
    Schaut öfter mal rein
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    01.05.2011
    Beiträge
    85

    Standard AW: Ich bin nicht ich..

    Hallo Bla, das sehe ich auch wie Conny,
    Ich Trinke aus Prinzip nicht, weil ich oft schon erleben musste, am eigenen Leib, was Depressionen mit der Mischung Alkohol aus einem Menschen machen kann. Ich selbst war nie abhängig aber Menschen die ich liebte. Ich ruschte in eine Coabhängigkeit hinein. Das schlimmste ist der Körperliche und Geistige Verfall, den solche Menschen durch machen, sich aber dann nicht helfen lassen wollen, weil sie fest der Meinung sind, dass sie kein Problem mit Alkohol haben. Es tut als nahe stehender Mensch unheimlich weh, sich dann abzuwenden, weil man nicht helfen kann, so lange man an dessen seite steht.
    Tue es nur für dich und niemand anderen, hole dir hilfe, spreche offen über dein Problem und verschweige nichts aus falscher scharm. Glaub mir, die Ärzte haben schon alles gesehen und werden dich und dein Problem ernst nehem.
    Es ist keine Schwäche offen über sich und seine Probleme zu reden, aber es ist eine große schwäche vorallem es nicht zu tun. Bitte sprich zunächst erstmal mit deinem Arzt des Vertrauens, du musst es sonst niemanden in deinem Bekannten, Verwanten und Freundeskeis sagen.
    Sei ganz lieb gegrüsst und gestärkt Michaela

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