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Thema: Ich brauche bitte euren Rat

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In dieser Diskussion geht es um "Ich brauche bitte euren Rat" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    36 Jahre
    Mitglied seit
    31.05.2012
    Beiträge
    1

    Standard Ich brauche bitte euren Rat

    Hallo,ich hoffe ihr habt etwas Zeit zum Lesen.

    ok,ich fang direkt mal an.Mein Vater ist als ich 12 war gestorben,meine Eltern hatten sich aber vorher schon getrennt gehabt,also so richtig gekannt hatte ich mein Vater also nicht.
    Ich bin jetzt 27,war bisher schon 2x in einer psychiatrischen Anstalt.
    Mit 15 das erste mal(war circa. ein Halbes jahr dort).
    Ich hatte damals einfach zu nichts mehr Lust,bin einfach nichtmehr zur Schule gegangen,habe mit meinen damaligen besten Freund(der mit schwänzte) scheisse gebaut,zigaretteautomaten versucht aufzubrechen,schriftzüge von Autos geklaut,radkappen geklaut usw.bis wir dann erwischt wurden,bekammen Arbeitsstunden aufgebrummt.
    Mein Kumpel ging dann auch wieder zur Schule,ich auch...aber nicht lange.

    Ich blieb schwänzte wieder,diesmal nur allein,den ganzen Tag.
    Ich hing den ganzen Tag vor dem Fehrnseher oder der Playstation.
    Am Ende ging meine Mutter zum Jugendamt,aber immer wenn die Tante von Amt kam,lief ich weg.
    Das ging ein Paar Monate so,bis ich einfach keine Kraft mehr hatte und es auch irgendwie einsah das es so nicht weitergehen konnte,naja,letztendlich wiesen sie mich in eine Anstalt ein.

    Ich glaube kurz nach meinen 16.Geburtstag kam ich dann raus,wenn ich so zurückschaue war es schon nicht schlecht da,wenigstens war ich unter Leuten,un nicht den ganzen Tag allein,fühlte mich auch wieder besser.

    Naja,das hielt aber nicht lange an,das ganze "Spiel" ging genau wieder so los,wieder Schule geschwänzt...wieder allein den ganzen langen Tag.
    Das Ende vom Lied:Früh klingelte es an der Tür,und die Polizei fuhr mich in die Anstalt zum "vorstellungsgespräch",ich war echt überrascht damals.
    Circa 2 Wochen Später wurde ich dann "Eingewiesen",ich ging auch Freiwillig hin,ich konnte mal wieder nichtmehr...ich war dort ein 3/4 Jahr,diesmal war es aber eine Andere Anstalt+die ersten Monate Geschlossen.
    Das war jetzt keine Anstalt(wie man es aus manchen Filmen kennt),wo alle wie bekloppt rumlaufen und schreien usw...nein,da waren einfach Jugendliche die ihre Probleme hatten,so wie ich.
    Ich ging damals eben nichtmehr großartig raus,wurde auch ziemlich fett.kontakt hatte ich damals nur noch zu meiner Mutter,ABER mit der kann man auch über nix reden weil diese Alkoholiker ist...bis heute.Hatt wohl seit der Trennung mit meinen vater damals angefangen.

    Habe bei dem "Vorstellungsgespräch" auch gesagt das ich öfters an Suizide denke,den ganzen Tag vor den TV oder Playstation hänge.
    habe dort dann auch Antidepressiva bekommen.
    Als ich mich da "eingelebt" hatte ging es mir richtig gut dort.Ich war den ganzen Tag beschäftigt,und unter anderen "Leidensgenossen".

    Ich kam kurz nach meinen 18.Geburtstag raus,bekam auch noch ein paar monate Antidepressiva.
    Ich fing eine Lehre an,fand auch ein Paar Freunde da.
    ich muss dazu sagen das ich leider sehr schüchtern bin,auch heute noch.

    Naja,jedenfalls habe ich dann keinen Bock mehr gehabt und dort nach 1 1/2 jahren die Lehre hingeschmissen.
    Habe aber kurz danach eine Arbeit gefunden die ich seit 2003 bis heute ausübe.

    So,nun sind wir bei meinen aktuellen problemen angekommen.

    Nehme seit 2003 keine Antidepressiva mehr.Nehme aber seit kurzen Felis 425,soll wohl die Schlechte Laune beseitigen,ist rezeptfrei.
    Freunde habe ich heute auch keine,habe meistens Schlechte Laune,überspiele das aber wenn jemand mit mir redet,auch suizid-gedanken sind wieder vorhanden,nach der Arbeit sitz ich meistens vorm PC,oder fahre sinnlos mit dem Auto herum,nur um nicht alleine daheim zu sitzen.Auf Arbeit sind Größtenteils nur Ältere Personen,4 andere sind noch in meinen Alter.
    Wir verstehen uns gut,aber verabredet haben wir uns nie.
    Seit September 2012 kam eine neue Angestellte dazu,ich ging mit ihr früher mal in die selbe Klasse.
    Sie ist auch mit zwei Jüngeren Arbeitskollegen von mir befreundet.

    Wir verstanden uns gleich auf Anhieb wieder super.
    circa Ende Dezember merkte ich das ich mich in sie verliebt habe,irgendwie ging sie mit mir auch anders um,neckte mich immer,kam einfach mal zu mir um über irgendwas zu Labern,schaute mich öfters an,berührte mich "zufällig",schaute mir öfters tief in die Augen.(oder merkte sie das ich depresiv drauf bin,und wollte mich nur aufheitern?,was meint ihr?)
    Ich war echt Glücklich!,Aber grübelte dauernd wie und ob ich es ihr sage das ich sie Liebe,Aber die Schlechte Laune war fast weg,suizid Gedanken größtenteils auch.ich konnte es Sonntag schon kaum erwarten um wieder Auf Arbeit gehen zu können,um sie zu sehen,irre was .

    Ich wusste das sie einen Freund hatt,bei dem sie auch erst eingezogen ist,daher habe ich ihr bis heute nix von meinen Gefühlen für sie erzählt.

    Nun kam aber gestern eine echte Schocknachricht für mich,sie ist in der 4.Woche Schwanger,(Risikoschwangerschaft),und bleibt ab sofort zu hause.
    Nicht das ich ihr verbiete schwanger zu werden(lach),aber sie sagte immer zu mir,"ich hab doch noch Zeit mit kindern",von daher hatts mich gestern fast umgehauen.

    Habe zur Zeit Urlaub,habe sogar mal was unternommen,auch wenns alleine war,aber ich war unter Leuten.Ich empfand das schon als kleinen Sieg über meine sonst Depressive Einstellung.

    So,nun gehst mir aber seit der Nachricht gestern echt scheisse,ich fühlte mich so geborgen bei ihr.
    Ich bin heute seit 4 Uhr wach,und schaute aus dem Fenster,und war kurz davor mich ins Auto zu setzen und an den nächsten Baum zu fahren.

    Nur Stand meine Mutter dann auf(wohne noch zu hause),und ich lies die "idee" wieder fallen.

    Ich weiß nicht was ich nun machen soll,ich glaube echt das ich nun langsamm aber sicher kaputt gehe,habe niemand mit dem ich mich aussprechen kann,will auch nicht zum Psychiologe oder Psychiater gehen.

    habe mir schon überlegt einen Hund anzuschaffen,bin sehr Tierlieb,und so käme ich aus der Wohnung raus,und würde bestimmt mit anderen "gassigängern" ins Gespräch kommen,(auch wenn mir das sehr schwer fällt),aber wir leben in einer Mietwohnung wir sind den den "ganzen Tag" nicht zu hause wenn meine Mutter und ich Arbeiten gehen,von daher empfinde ich das als Tierquälerrei,wenn ich den Hund den ganzen Tag alleine in der Wohnung lassen würde.

    Ich brauche irgendwie eine Ablenkung glaube ich,Freiwillige Feuerwehr oder sowas bin ich aber auch nicht scharf drauf,weil ich wie gesagt eher schüchtern bin.

    Was sagt ihr dazu?


    Danke für eure Zeit.

  2. #2
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    36 Jahre
    Mitglied seit
    03.06.2012
    Beiträge
    5

    Standard AW: Ich brauche bitte euren Rat

    Hallo,

    Ich sag dir ganz unverbindlich, was ich darüber denke.. du hattest ne ziemlich beschi...ene zeit.. das kann man nicht verleugnen..und ich habe das gefühl, das du momentan in ner Krise steckst.. keine Zukunft ,keine Ziele siehst..keinen Grund zum leben.. Ich denke es bringt dir nichts dich kopfüber in eine Liebe zu stecken.. und ich glaube auch ,dass du sehr empfänglich bist für solche Signale momentan.. Ich war in einer ähnlichen Situation.. deswegen kann ich dir nachfühlen..
    Ich würde dir raten,dir einen Sinn in deinem Leben zu suchen.. Suche dir ein Hobby.. etwas was dir Spass macht wo du unter Leute kommst.. Fitness, Verein etc.. Auch wenn du dich überwinden musst.. ich bin sozial unkompatibel.. d.H ich bin autistisch..und habe grosse Probleme im Sozialbereich..habe mich lange gesträubt irgendetwas zu machen..weil ich Angst hatte vor den anderen Leuten.. bin dann aber eher zufällig zum reiten gekommen.. hab mich überwunden..und obwohl ich dachte,das wird bestimmt blöd.. (was ich meistens immer zuerst denke.. und sich das Gegenteil rausstellt..) find ich es mittlerweile echt toll..und pflege das Hobby,..wenn du nicht rauskommst.. und nichts hast im Leben was dir Spass macht und du Soziale Kontakte pflegen kannst.. ist es klar dass du depressiv wirst..

    Versuche die Vergangenheit hinter dir zu lassen.. versuche das positive in deinem Leben zu sehen.. du hast auch Stärken.. Du bist 27..du hast dein ganzes Leben noch vor dir.. und du hast es in deiner Hand, wie du es gestaltest.. Wünsch dir ganz ganz viel Glück..Stärke und Optimismus

  3. #3
    Noch neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    51 Jahre
    Mitglied seit
    24.05.2012
    Beiträge
    37

    Standard AW: Ich brauche bitte euren Rat

    Hallo, Mister X.
    Du hattest ja wohl schon einige bes..... Erfahrungen. Die hatte ich schon im großen Maße. Ich war lange magersüchtig, habe mich oft selbst verletzt -> einfach um mich zu spüren; ich habe auch wenig Freunde; aber weisst Du, ob diese Frau wirklich was von Dir wollte -> sie hatte doch einen Freund? Es ist,. wie es ist, mir hat der Kontakt zu Tieren sehr geholfen; da ich auch den ganzen Tag arbeite, macht ein eigener Hund keinen Sinn, das wäre, wie Du schon schreibst, unverantwortlich. Aber ich habe einen Weg gefunden, dass ich trotzdem mit Hunden aktiv sein kann.
    Ich hab eine Patenschaft für einen Hund im Tierheim übernommen, d.h. ich bezahl die Futterkosten, geh mit ihm spazieren (und hey, man kommt tatsächlich mit den Gassigängern ins Gespräch)
    und beschäftige mich mit ihm, wann immer ich Zeit habe. Es ist natürlich hart, wenn dieser Hund vermittelt wird, aber dann helf ich einem anderen Hund, das gibt mir ein gutes Gefühl.
    Was ich Dir auf jeden Fall rate: "Gehe bitte zum Psychotherapeuten" lass Dir helfen, ich war auch immer sehr negativ diesen Ärzten eingestellt, aber sie haben mir geholfen. Ich habe einige stationäre Therapien gemacht (bezüglich der Magersucht und hatte hier auch viel Kontakt mit übergewichtigen Menschen, mit denen ich bis heute noch Kontakt habe.) Du schreibst ja, Du fühlst Dich fett. Deswegen ist man doch kein minderwertiger Mensch -> hey und gegen den Baum fahren ist auch keine Lösung -> du bist 27 Jahre alt und hast Dein Leben noch vor Dir, ich weiss, diese Aussage ist hart, aber Du kannst es schaffen -> mach eine Psychotherapie und ich weiss ja nicht, wo Du lebst, aber ein Anfang ist vielleicht ehrenamtliche Tätigkeiten im Tierheim, wenn Du so tierlieb bist, hier kann man auch Kontakte knüpfen.

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