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Thema: Brauche Hilfe zwecks Codein Entzugs

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In dieser Diskussion geht es um "Brauche Hilfe zwecks Codein Entzugs" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Noch neu hier Avatar von Ramona42
    Name
    Ramona
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    weiblich
    Alter
    53 Jahre
    Wohnort
    Dresden
    Mitglied seit
    02.06.2010
    Beiträge
    23

    Standard Brauche Hilfe zwecks Codein Entzugs

    Hallo,

    Ich bin neu hier und erst seit kurzem dabei.

    Mein Problem ist,das ich von Opioiden abhängig bin und zwar heißt das Medikament Paracetamol comp.Stada. Es enthält 30 mg Codein zusätzlich.

    Ich bekam es damals für meine Schmerzen,nach meinen Suizidversuch verschrieben,der fehl schlug.

    Ich muss dazu sagen,das ich mein ganzes Leben,seit meiner Kinderheit schon an Depressioen,Angstzuständen nicht definierbare und Borderline leide.

    Ich habe fast alle Antidepressiva schon ausprobiert. Die Ärzte waren alle am Ende ihres Lateins.
    Und überwiesen mich immer ins Krankenhaus.

    Dort wurde mir aber auch nicht geholfen,ich war hinterher noch kränker als zuvor als ich entlassen wurde. Da ich auch mit dem ganzen Leid dort nicht klar kam,ich bin sehr übersensibel,leide jedes mal mit jeden mit und es quälen mich diese Zustände in Krankenhäusern.
    Sie nerven mich heute nur noch und ich möchte auch nicht wieder in eines gehen.

    Ich habe eine Langzeittherapie stadionäre hinter mir,wegen meiner Alkoholsucht damals und mehrere Entgiftungen und ambulante Therapien.

    Seit ich das schmerzmittel mit codein entdeckt habe,brauche ich den Alkohol nicht mehr.
    Dafür aber manchmal bis 13 Tabletten die ich auf einmal nehme,wegen dem Rausch und weil es mir dann besser geht. Es regt meine Endorphinausschüttung irgendwie an,habe ich das Gefühl.

    Leider ist es aber in letzter Zeit so,das ich immer schwächer und kraftloser werde.
    Kaum noch aus dem Haus gehe und den ganzen Tag fast nur weine,wegen jeder Kleinigkeit.
    Die Tränen befreien aber nicht,nein diese Heulerei quält mich.

    Ich habe Angst vor der Zukunft. Weiß nicht wie es weiter gehen soll und wo ich anfangen soll.
    Der körperliche Entzug ist ja zu verkraften,aber der seel. Entzug der ist so quälend.

    Die Versuchung ist immer da, die Medikamente nach einer Entgiftung wieder zu schlucken oder dauerhaft standhaft zu bleiben.

    Ich habe zwei Kinder 19 und 8 Jahre alt,die ich über alles liebe und für die ich alles tue.
    Der Vater von meinen Kinder hat schon wegen Depressionen und Sucht Selbstmord begangen und mich alleine mit unseren Kindern gelassen.

    Ich habe bisher immer für sie gekämpft,ich weiß jedoch nicht mehr,wie lange meine Kraft reicht.
    Ich habe schon soviel versucht um mein Leben zu ändern.

    Ich bin ehrenamtlich tätig weil ich wieder ins Leben zurück finden wollte.
    Die Arbeit macht mir Freude. Aber ich kann mich über nichts richtig freuen. Es ist immer eine dunkle Wolke über mir.

    Dabei könnte ich doch stolz sein,das ich trotz meiner Krankheit,meine Kinder bisher so gut erzogen habe und nicht abgesackt bin vollens.

    Ich möchte endlich meine Neigung zur Sucht bekämpfen und mich nicht mehr selbst zerstören.
    Was soll ich nur tuen?

    Hat jemand einen Tip für mich,ich bin über wirklich jeden Ratschlag von euch dankbar.

  2. #2
    Moderatorin / Marketing Avatar von lucy230279
    Name
    Lucienne
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    42 Jahre
    Wohnort
    Leipzig
    Mitglied seit
    15.12.2006
    Beiträge
    2.937

    Standard AW: Brauche Hilfe zwecks Codein Entzugs

    auf jeden fall solltest du dich mal an eine suchtberatungsstelle wenden, die können dir dann sicher auch weiterhelfen mit ansprechpartnern und tipps.

    alleiner wirst du aus diesem teufelskreis nicht mehr rauskommen.

    ich finde es super, dass du erkannt hast dass du ein problem hast und da raus willst.
    mit deinem willen wirst du das auch schaffen, ich wünsch dir viel glück und kraft dazu.

  3. #3
    Noch neu hier Avatar von Ramona42
    Name
    Ramona
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    weiblich
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    53 Jahre
    Wohnort
    Dresden
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    02.06.2010
    Beiträge
    23

    Standard AW: Brauche Hilfe zwecks Codein Entzugs

    Liebe Lucy,

    Ich finde es super toll lieb,das du mir geantwortet hast hier.Ich war schon sehr traurig,das keiner auf meinen Thread geantwortet hat,obwohl es hier doch auch Ärzte gibt.
    Warum??
    Ich suche wirklich ernsthaft Hilfe,vielleicht hat ja wirklich noch jemand von euch einen Tip für mich.
    Ich will es ohne Krankenhaus schaffen,mit meinen ganzen Willen.
    Aber was ist nun besser,ein aprupter kalter Entzug oder ausschleichen?

    Bitte helft mir.
    Die Suchtberaterin will das ich nach Arnsdorf gehe in die Suchtklinik.
    Aber ich habe panische Angst vor Krankenhäusern,aufgrund meiner schlimmen Erfahrungen in der Vergangenheit.
    Gibt es keinen anderen Weg für mich

  4. #4
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
    Geschlecht
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    Dahoim
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    16
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Brauche Hilfe zwecks Codein Entzugs

    Hallo,
    klar haben wir Ärzte hier im Forum.
    Deswegen besteht trotzdem keine Verpflichtung von deren Seite jedem antworten zu müssen,
    zumal das hier auf freiwlliger Basis geschieht.

    Dann ist es so das in einem Forum schwerlich einem Suchtkranken geholfen werden kann, mit Tipps sicherlich alles andere ist schlicht unmöglich.
    Der einzigste und der wohl sicherste Weg ist über eine Therapie, dazu musst du den ersten Schritt machen und mit deinem Arzt sprechen.
    Da du aber dies schon öfter gemacht hast, wenn ich deinen Thread weiteroben richtig gelesen habe,
    und es bisher alles erfolglos war bin ich mir nicht so ganz sicher ob das auf diesem Weg was werden soll.
    Hattest du einen Entzug auf einer geschlossenen Abteilung?
    Wurdest du im nach dem Entzug weiter betreut und warst du in einer nachgelagerten Therapie?
    Wie sieht dein soziales Umfeld aus? Das spielt beim "Trocken bleiben" eine sehr große Rolle!
    Wie hoch sehen die Therapeuten/ Ärzte den die Gefahr eines erneuten Rückfalls?


    __________________________________________________ _____
    "Was soll das heißen, ich hätte KEINE Gefühle?
    Ich bin immerhin schmerzempfindlich!"





  5. #5
    Noch neu hier Avatar von Ramona42
    Name
    Ramona
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    weiblich
    Alter
    53 Jahre
    Wohnort
    Dresden
    Mitglied seit
    02.06.2010
    Beiträge
    23

    Standard AW: Brauche Hilfe zwecks Codein Entzugs

    Von Seiten der Ärzte wird eine Schmerzmittelabhängigkeit einfach nicht weiter ernst genommen.
    Ich war schon in diversen Entgiftungskliniken und habe es aber hinterher nie dauerhaft geschafft.
    Wenn ich Schmerzen oder Depressionen bekam,hatte ich wieder Opioide genommen.
    Nun denke ich langsam,das ich wohl damit leben muss.
    Ich kann es mir einfach nicht vorstellen,ein Leben lang nie wieder Opioide zu nehmen.

    Ich habe eine befreundete Ärztin,die sie mir auch immer verschreibt die Medis.
    Ist doch eh wurst,sterben müssen wir alle und ich habe keine Lust mich ständig in Enzugskliniken rum zu quälen,zumal dort auch nur alles über einen Kamm geschoren wird.
    Das wahre Leben ist nun mal ganz anders.
    Entweder schaffe ich es alleine oder eben nicht.
    Vertrauen zu Ärzten habe ich schon lange nicht mehr.

    Meine Freundin die auch Ärztin ist (HNO Bereich) hat mir die Augen geöffnet und ihr vertraue ich.

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