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Thema: chronisch suizidal

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In dieser Diskussion geht es um "chronisch suizidal" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #41
    Wohnt praktisch hier Avatar von wheelchairpower
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    45 Jahre
    Mitglied seit
    10.09.2008
    Beiträge
    537

    Standard AW: chronisch suizidal

    Danke Schubser! So kenne ich es auch vom Hören und ich meine auch, dass man dann so einfach ohne weiteres auch nicht entlassen wird.

    Deshalb verwundert mich dieses gesamte Thema hier total und bestätigt fast meinen Eindruck, dass das hier eine Geschichte ist. Das hier nur jemand etwas Aufmerksamkeit sucht. So etwas ist schlimm und gehört auch in psychologische Behandlung.

  2. #42
    Vianne
    Gast

    Standard AW: chronisch suizidal

    Moin,

    ich habe hier bis jetzt nur mitgelesen, weil ich einfach zu wenig über die Situation weiß und ein wenig abwarten wollte ob ich ein paar mehr Puzzelteile kriege.

    Wenn ich mir vorstelle, dass ICH diejenige wäre, die in so einer Situation steckt und dann die Antworten lese und jetzt auch noch lese, dass das ganze als "Story" gewertet werden möchte, obwohl NIEMAND wissen kann wie alles insgesamt aussieht, dann wird mir ganz schlecht.

    Ich weiß was schwere Depressionen sind und dass es gar nichts nützt dann angepflaumt zu werden man solle sich zusammenreißen und jammere nur herum und alles negativ und was sonst hier noch rumschwirrt. Das ist - im Fachjargon - kontraindiziert und treibt den/die Betroffene/n noch mehr zum Rückzug. Alles was dadurch hier erreicht wurde ist dass N. nicht mehr kommt. Woher seid ihr nur so sicher, dass das hier nicht die vielleicht einzige Anbindung von N. nach draußen gewesen ist?

    Ich arbeite stundenweise bei einer Psychiaterin und WEISS dass es Patienten gibt, die nach einem versuchten Suizid NICHT in eine Psychiatrie eingeliefert werden, wenn ein niedergelassener Psychiater (bei dem der Kranke in Behandlung ist) die Behandlung weiterführt UND die Ärzte der Intensivstation davon überzeugt sind, dass der Patient mitmacht und die Vereinbarungen einhält. Meine Ärztin hat derzeit zwei Patienten bei denen das so läuft und es läuft ganz gut, sie halten sich an die Verträge. Die Möglichkeit in die Psychiatrie einzuweisen bleibt natürlich offen.

    Ich habe viele Stunden darüber nachgedacht ob ich hier im Forum am richtigen Platz bin, wenn Dinge, Menschen und Situation interpretiert werden. Interpretation hat nichts mit wissen oder verstehen zu tun, nur mit einstufen, einordnen und hinbiegen nach dem eigenen Erfahrungshorizont. Wenn zwischen den Zeilen gelesen wird - wie ist das möglich wenn man den Menschen gar nicht kennt? Das geht doch nur bei jemandem, mit dem ich zumindest mal persönlich gesprochen habe, dessen Situation und Umfeld ich kenne, von dem ich wenigstens ein bisschen weiß wie er tickt. Alles andere ist für mich Interpretation und da ist die Fehlerquelle wahnsinnig hoch. Kein Kranker gleicht ganz und gar einem anderen.

    Was mich noch interessiert ist, woher das Wissen stammt, dass N. alles nur schlimm hinstellt? Was ist, wenn es wahr ist und ihr euch irrt? Was ist, wenn es wahr ist und ihr euch das nur nicht vorstellen könnt? Ich brauche dafür von euch keine Antwort, das ist nur ein Denkanstoss. Für mich gilt zunächst mal im Zweifel für den/die Angeklagte/n. Und je weiter der Thread hier gelaufen ist, desto mehr drehte er sich GEGEN N.

    Ich möchte von niemandem so behandelt werden wie N. und schon gar nicht von einem der das Forum mitverantwortlich betreut. Die Reaktionen von N. finde ich gar nicht interessant. Ich kenne sie gut von Kranken, die mit dem Rücken an der Wand stehen und keinen Ausweg mehr sehen.

    Im Gegensatz zu dem ein oder anderen hier habe ich in N.s Sätzen wörtlich gelesen, dass Hilfe gewünscht ist und man sich auch um Hilfe bemüht und die medizinischen Helfer bisher nichts erreicht haben und trotzdem weiter auf Kliniksuche sind. Das ist nicht Ablehnung aller Hilfe es wurde nur noch nichts erreicht und warum soll ich unterstellen dass N. lügt oder sich wichtig macht oder nur Aufmerksamkeit will?

    Ich habe nicht die Hoffnung dass meine Zeilen zum Nachdenken anregen, aber ich wollte sie trotzdem schreiben und nicht einfach stillschweigend gehen. Ich gehe davon aus, dass auch meine Worte interpretiert werden und dass auch mir fehlende Kritikfähigkeit angehängt wird. Es ist immer einfacher nach dem Splitter des anderen zu gucken, als den Balken vor den eigenen Augen zu betrachten, sich selbst zu prüfen und vielleicht zu entdecken, dass man geirrt hat und sich verändern sollte.

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

    Vianne

  3. #43
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    24.07.2006
    Beiträge
    614

    Standard AW: chronisch suizidal

    nur ganz kurz, patientenschubser, du mäkelst an meinem satzbau rum, deine fehler, die du hier machst, sind garnicht aufzählbar, aber du zeigst mir mit deinem geschreibsel, auf welchem niveau du dich bewegst....

    ich war auch der meinung, mir sei nicht zu helfen, habe alles abgelehnt, aber nicht bewusst. zum glück gibt es nicht nur patientenschubser, sonst wäre ich nicht mehr auf dieser welt.

    du hast deine erfahrungen aus deinem leben, ich meine genau auf der anderen seite gesammelt. ich bin profi auf diesem gebiet (der depri-seite). bist du´s auf deinem gebiet (wie man nem schwer depressiven menschen helfen kann)? ich glaube nicht.

    was ich dir glaube, du hast die schnauze voll von diesen selbstmördern, weil du die leute erlebst, die leben wollen und nich dürfen. das verstehe ich, aber musst du den armen teufeln, die anders fühlen auch noch mit der keule eins überziehen? manche worte, die du gesagt hast, sind das messer, das man zum selbstmord nutzt. das meinte ich.

    ich weiß sehr wohl, wie schwer das arbeiten im gesundheitswesen ist, arbeite selber bei ner psychiaterin. du kannst dir sicher denken, das ich zu diesem thema dann doch den besseren durchblick habe. nichts für ungut, aber akzeptiere einfach, das du diesmal vielleicht ein wenig zu doll "zugehauen" hast. ich kenne dich von anderen beiträgen, die mir sehr gut gefallen haben, aber das war hier diesmal nicht der fall. und- ich gehe nicht einfach ;-)))
    Wenn es uns schlecht geht trösten wir uns mit dem Gedanken, daß es noch schlimmer sein könnte.<br />Und wenn es ganz schlimm ist klammern wir uns an die Hoffnung, daß es nur besser werden kann.

  4. #44
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    24.07.2006
    Beiträge
    614

    Standard AW: chronisch suizidal

    Zitat von wheelchairpower Beitrag anzeigen
    Danke Schubser! So kenne ich es auch vom Hören und ich meine auch, dass man dann so einfach ohne weiteres auch nicht entlassen wird.

    Deshalb verwundert mich dieses gesamte Thema hier total und bestätigt fast meinen Eindruck, dass das hier eine Geschichte ist. Das hier nur jemand etwas Aufmerksamkeit sucht. So etwas ist schlimm und gehört auch in psychologische Behandlung.
    falsch

    niemand kann ohne gerichtsbeschluss einfach in der klinik festgehalten werden (wie gesagt, kenne beide seiten), und den zu kriegen ist heute nicht so einfach. man muss nur die behandlung verweigern und schon darf man gehen... einfach so....

  5. #45
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    24.07.2006
    Beiträge
    614

    Standard AW: chronisch suizidal

    Zitat von Vianne Beitrag anzeigen
    Moin,

    ich habe hier bis jetzt nur mitgelesen, weil ich einfach zu wenig über die Situation weiß und ein wenig abwarten wollte ob ich ein paar mehr Puzzelteile kriege.

    Wenn ich mir vorstelle, dass ICH diejenige wäre, die in so einer Situation steckt und dann die Antworten lese und jetzt auch noch lese, dass das ganze als "Story" gewertet werden möchte, obwohl NIEMAND wissen kann wie alles insgesamt aussieht, dann wird mir ganz schlecht.

    Ich weiß was schwere Depressionen sind und dass es gar nichts nützt dann angepflaumt zu werden man solle sich zusammenreißen und jammere nur herum und alles negativ und was sonst hier noch rumschwirrt. Das ist - im Fachjargon - kontraindiziert und treibt den/die Betroffene/n noch mehr zum Rückzug. Alles was dadurch hier erreicht wurde ist dass N. nicht mehr kommt. Woher seid ihr nur so sicher, dass das hier nicht die vielleicht einzige Anbindung von N. nach draußen gewesen ist?

    Ich arbeite stundenweise bei einer Psychiaterin und WEISS dass es Patienten gibt, die nach einem versuchten Suizid NICHT in eine Psychiatrie eingeliefert werden, wenn ein niedergelassener Psychiater (bei dem der Kranke in Behandlung ist) die Behandlung weiterführt UND die Ärzte der Intensivstation davon überzeugt sind, dass der Patient mitmacht und die Vereinbarungen einhält. Meine Ärztin hat derzeit zwei Patienten bei denen das so läuft und es läuft ganz gut, sie halten sich an die Verträge. Die Möglichkeit in die Psychiatrie einzuweisen bleibt natürlich offen.

    Ich habe viele Stunden darüber nachgedacht ob ich hier im Forum am richtigen Platz bin, wenn Dinge, Menschen und Situation interpretiert werden. Interpretation hat nichts mit wissen oder verstehen zu tun, nur mit einstufen, einordnen und hinbiegen nach dem eigenen Erfahrungshorizont. Wenn zwischen den Zeilen gelesen wird - wie ist das möglich wenn man den Menschen gar nicht kennt? Das geht doch nur bei jemandem, mit dem ich zumindest mal persönlich gesprochen habe, dessen Situation und Umfeld ich kenne, von dem ich wenigstens ein bisschen weiß wie er tickt. Alles andere ist für mich Interpretation und da ist die Fehlerquelle wahnsinnig hoch. Kein Kranker gleicht ganz und gar einem anderen.

    Was mich noch interessiert ist, woher das Wissen stammt, dass N. alles nur schlimm hinstellt? Was ist, wenn es wahr ist und ihr euch irrt? Was ist, wenn es wahr ist und ihr euch das nur nicht vorstellen könnt? Ich brauche dafür von euch keine Antwort, das ist nur ein Denkanstoss. Für mich gilt zunächst mal im Zweifel für den/die Angeklagte/n. Und je weiter der Thread hier gelaufen ist, desto mehr drehte er sich GEGEN N.

    Ich möchte von niemandem so behandelt werden wie N. und schon gar nicht von einem der das Forum mitverantwortlich betreut. Die Reaktionen von N. finde ich gar nicht interessant. Ich kenne sie gut von Kranken, die mit dem Rücken an der Wand stehen und keinen Ausweg mehr sehen.

    Im Gegensatz zu dem ein oder anderen hier habe ich in N.s Sätzen wörtlich gelesen, dass Hilfe gewünscht ist und man sich auch um Hilfe bemüht und die medizinischen Helfer bisher nichts erreicht haben und trotzdem weiter auf Kliniksuche sind. Das ist nicht Ablehnung aller Hilfe es wurde nur noch nichts erreicht und warum soll ich unterstellen dass N. lügt oder sich wichtig macht oder nur Aufmerksamkeit will?

    Ich habe nicht die Hoffnung dass meine Zeilen zum Nachdenken anregen, aber ich wollte sie trotzdem schreiben und nicht einfach stillschweigend gehen. Ich gehe davon aus, dass auch meine Worte interpretiert werden und dass auch mir fehlende Kritikfähigkeit angehängt wird. Es ist immer einfacher nach dem Splitter des anderen zu gucken, als den Balken vor den eigenen Augen zu betrachten, sich selbst zu prüfen und vielleicht zu entdecken, dass man geirrt hat und sich verändern sollte.

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

    Vianne
    bravo, so hätte ich es gerne formuliert, wenn ich dazu in der lage wäre, leider bin ich zu sehr mit meiner seele dabei (kenne diesen zustand nur zu gut). ich hoffe, jeder lernt gern ein wenig dazu, wie man anderen auch mit gefühl helfen gann und wenn es nur mitgefühl ist.

    danke vianne, danke

  6. #46
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: chronisch suizidal

    Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    falsch

    niemand kann ohne gerichtsbeschluss einfach in der klinik festgehalten werden (wie gesagt, kenne beide seiten), und den zu kriegen ist heute nicht so einfach. man muss nur die behandlung verweigern und schon darf man gehen... einfach so....

    Es ging hier nicht um einen Gerichtsbeschluß! Sondern wie es weiter geht.
    Aber sehr schön das du dich nochmal davon anfängst, wenn man sich nicht helfen lassen willkann man auch nicht helfen...
    Aber es ist so das jemand von einem Arzt Zwangseingewiesen werden kann. diese Einweisung wird zur Not mit Hilfe der Polizei durch gesetzt! Anschließend muss innerhalb von 72 Stunden der richterliche Beschluß zur weiteren Behandlung vorliegen!
    Im Übringen liegst mit deiner Vermutung nicht richtig.

    Ich bin es Leid das ich mich hier ständig rechtfertigen muß!
    du hast die schnauze voll von diesen selbstmördern, weil du die leute erlebst, die leben wollen und nich dürfen
    Ausserdem weiß ich auch was es heißt mit Depressionen gegeiselt zu sein, nicht am eigenen Leib aber doch ähnlich nahe!

    So und wenn es jetzt nicht aufhört mit dem Gehacke gegen mich dann werde ich den Thread schließen!
    Ich werde hier weiterhin meine Meinung vertreten!


    __________________________________________________ _____
    "Was soll das heißen, ich hätte KEINE Gefühle?
    Ich bin immerhin schmerzempfindlich!"





  7. #47
    Wohnt praktisch hier
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    614

    Daumen runter AW: chronisch suizidal

    Zitat von Patientenschubser Beitrag anzeigen
    So und wenn es jetzt nicht aufhört mit dem Gehacke gegen mich dann werde ich den Thread schließen!
    Ich werde hier weiterhin meine Meinung vertreten!
    schade, ich hacke nicht gegen dich, habs doch versucht zu erklären. aber gut, das du hier was zu sagen hast...

    wer sich deiner (sehr wohl deiner und nicht meiner) meinung nicht anschließt gibt dir also einen grund, den fred zu schließen aha, so wird das also hier gemacht....dann geh ich lieber nur noch auf die anderen seiten, da sind andere meinungen erlaubt.

    ich denke, wenn ich nicht schreiben darf, wie mir der schnabel gewachsen ist, wenn meine meinung "nur" gehacke ist, was mach ich dann überhaupt noch hier

    viel spaß noch und werd mal nich noch größer.... sonst stolperst du mal

  8. #48
    Christiane
    Gast

    Standard AW: chronisch suizidal

    Liebe Conny,

    die Diskussion hatte richtig gut angefangen, aber wir kommen jetzt vom Thema ab. Wir haben nichts dagegen, dass man seine Meinung vertritt, aber momentan besteht der Thread nur aus Vorwürfen und Anschuldigungen. Das ist nicht im Sinne von Herr oder Frau N.

    Wir alle haben unsere Erfahrungen mit unseren Mitmenschen gemacht: der eine braucht einen Tritt in den Hintern, um die richtige Richtung zu finden. Bei dem anderen kommt die gleiche Bemerkung anders an als sie gemeint war. Gerade bei psychisch angeschlagenen Personen ist die Gefahr hoch, dass man etwas falsch versteht. Das ist aber noch kein Grund, eine eigentlich interessante Diskussion in Streit ausarten zu lassen.

    Da wir hier nicht weiterkommen und alles Wichtige bereits gesagt ist, werde ich jetzt einen Schlußstrich ziehen.

    Gruß Christiane
    Geändert von Christiane (16.07.2009 um 20:31 Uhr)

  9. #49
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    41 Jahre
    Mitglied seit
    24.12.2007
    Beiträge
    1.182
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: chronisch suizidal

    Um hier nochmal etwas Ordnung reinzubringen bezüglich der Zwangseinweisung und gerichtlichen Unterbringung:
    Die gerichtliche Unterbringung ist nicht für ganz Deutschland gleich, sondern wird über das PsychKG von den einzelnen Ländern geregelt. Ich selbst kenne mich im PsychKG von Baden-Württemberg und Niedersachsen aus (die anderen kenne ich nicht, brauchte ich nie).
    Zunächst wird eine Zwangseinweisung veranlasst, in der Regelvon einem Facharzt für Psychiatrie oder auch in manchen Fällen von Fachärzten für Innere Medizin. Wenn jemand auf der Strasse auffällig wird, dann können in Niedersachsen bestimmte Personen der Feuerwehr (haben besondere Ausbildung) die Einweisung in die Psychairtie vornehmen. In Baden-Württemberg benötigt man für Personen, die nicht freiwillig in die Psychiatrie mitgehen, jedoch von einem Arzt in die Psychiatrie ingewiesen wurden, die Polizei, die die Person festhalten darf. Der Rettungsdienst darf keine Person gegen ihren Willen festhalten (eine Grauzone ist ggf. ,wenn jemand eigengefährdend ist und wegrennen will bis die Polizei da ist).
    In der Psychiatrie selbst darf die Person je nach Land zwischen 24 und 72 Stunden ohne richterlichen Beschluss gegen ihren Willen festgehalten werden. Jedoch muss innerhalb dieser Zeit das Gericht verständigt werden (wie auch bei allen Fixierungsmassnahmen auf Normalstation). Erst auf richterlichen Beschluss ist das Festhalten über diesen Zeitraum hinaus möglich. Wenn sich der Kranke also geschickt zeigt, dann kann der Richter die Unterbringung auch mal nicht genehmigen und damit ist derjenige frei.
    Zu allem anderen möchte ich mich nicht äußern, das erhitzt nur die Gemüter.

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