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Thema: Ex-Freund meiner Mutter

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In dieser Diskussion geht es um "Ex-Freund meiner Mutter" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
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    Anonymisiert
    Mitglied seit
    19.10.2006
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    Ausrufezeichen Ex-Freund meiner Mutter

    Hallo ihr lieben,

    Meine Mutter hat sich im August 2010 von ihrem langjährigen Freund (9 Jahre) getrennt, weil sie sich andauernt gestritten haben und weil er viel getrunken hat... Meine Oma hat auch ein leites Alkohol-Problem (mit ihr habe ich seit ca 1 Monat keinen Kontackt mehr weil sie meiner Mutter vieles Unterstellt hat und meine Mutter angelogen hat (und natürlich wegen dem Alkohol))
    Jetzt habe ich wegen dem Ex-Freund (er war auch manchmal beleidigent zu mir)Angst vor Alkohol (Sobald ich Alkohol sehe bekomme ich Nervenflattern)
    Neulich sollte der Freund mener Ma hier schlafen, damit habe ich kein Problem, erst als meine Mutter mir gesagt hat das unsere Freunde auch kommen und diese Alkohol trinken wollen... Alles ist wieder hoch gekommen und ich habe geflet das er dann nicht hier schläft (hat er dann auch nicht). Man könnte sagen hätte er hier geschlafen hätte ich ein Nervenzusammen bruch gehabt...Aber mir ging es den Ganzen Tag schlecht...
    Ausserdem habe ich am 12.2 Geburstag und da dürfen die Bier, Sekt und Wein trinken, Ich habe jetzt schon Angst!
    (Mein Angst ist soweit das ich mich später niemals betrinken möchte... bzw gar kein Alkohol trinken möchte)
    Brauche ich hilfe??

    Danke im voraus

  2. #2
    Mag Menschen Avatar von katzograph
    Geschlecht
    maennlich
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    72 Jahre
    Wohnort
    Lübeck
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    680

    Standard AW: Ex-Freund meiner Mutter

    Hallo Anonymus,

    keinen Alkohol zu mögen ist ziemlich normal. Die meisten zwingen sich, Alkohol zu trinken, um mit der Gruppe (Freunde, Bekannte,Verwandte) mitzuhalten, wenigstens am Anfang. Irgendwann gewöhnen sie sich an den Geschmack und an die Wirkung, so dass das Nichtmögen langsam nachlässt. Kinder von Leuten, die viel Alkohol zu sich nehmen, entwickeln eine mehr oder weniger starke Abneigung gegen Alkohol. Das ist verständlich, weil zuviel Schnaps und Bier die meisten Menschen zu ihrem Nachteil verändern, was die Mitmenschen schlecht vertragen können.
    In Deinem Fall scheint die Abneigung gegen Alkohol nicht nur in Angst umgeschlagen zu sein, sondern bewirkt richtige kleine Panikanfälle.
    Das halte ich für bedenklich für Dein Wohlgefühl und Lebensqualität. Da kann ich nur empfehlen, das mit eine Therapeuten zu besprechen. Es wäre ausgesprochen lästig, wenn Du bei jedem Besuch, der dann mal `ne Flasche Bier oder ein Glas Wein trinkt, so leiden müßtest.
    Bei Deinem Geburtstag kannst Du als Gastgeber/Gastgeberin? bestimmen, was wovon wieviel getrunken wird.
    Genau so wie Du das Rauchen in Deiner Wohnung verbieten kannst, so kannst Du natürlich auch darauf bestehen, dass ohne Alkohol gefeiert wird. Möglicherweise wird der eine oder andere Gast unter solchen Umständen nie wieder zu Deinem Geburtstag kommen. Aber das läßt sich wahrscheinlich leichter aushalten, als diese Panikanfälle.
    Aber versuch es mal mit einem Gesprächstherapeuten.

    Viel Glück wünscht

    katzograph
    Das Gegenteil einer großen Wahrheit ist eine andere Wahrheit.

    Niels Bohr

  3. #3
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Ex-Freund meiner Mutter

    Hallo Anonymisiert,
    kann es sein, dass du, neben dem, was du uns erzählst, traumatische Erlebnisse hattest, die durch den Alkoholexzess von einer bestimmten Person passiert sind? Wie Katzograph schon sagte, es hört sich schwer nach Panikattacken an, denn andere junge Menschen sehen das zwar mit Besorgnis, aber sie trinken dann eben selber nichts, mehr nicht.
    Es wäre gut, wenn du dich einem Psychologen anvertrauen würdest, falls es solche Erlebnisse gibt. Du kannst aber auch gerne hier mal alles von der Seele schreiben, wenn dich was bedrückt oder wenn du niemanden zum Reden hast.
    Auf jeden Fall kann man das mit deiner Panik und einem beinahen Nervenzusammenbruch nicht einfach so stehen lassen. Sprich doch auch mal mit deinem Hausarzt, der kann dir bestimmt irgendwie weiterhelfen oder dich zum richtigen Therapeuten weiterüberweisen.
    Zusammenfassend zu deiner Frage: Ja, du brauchst dringend Hilfe!
    Alles Liebe und Gute!

  4. #4
    Identität verborgen
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    Anonymisiert
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    1.985

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    Frage AW: Ex-Freund meiner Mutter

    Dankeschööön erstmal !!
    Ich möchte eigentlich nicht zum Psycho-Doc

    Kann es auch sein das mein Körper das erlebte jetzt wo meine Mutter einen neuen Freund hat verarbeitet??
    Und das irgenwann auch ohne Psycho-Doc aufhört?

    Euch noch ein schönen Valentin
    Anonym

  5. #5
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Ex-Freund meiner Mutter

    Teilweise wird der Körper bzw. die Seele bestimmt manches verarbeitet haben. Das dauert seine Zeit. Nicht jeder braucht einen Psychologen, aber wenn sich irgendein Trauma in Panikattacken auswirkt, sollte man schon daran denken, Hilfe anzunehmen.

  6. #6
    Mag Menschen Avatar von katzograph
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    680

    Standard AW: Ex-Freund meiner Mutter

    Hallo Anonymus,

    "Ich möchte eigentlich nicht zum Psycho-Doc "

    Das ist verständlich, niemand möchte seine Seele so schwer verletzt wissen, dass er dort hin müßte. Aber manchmal ist das unumgänglich, um zu einem beschwerdefreien Zustand zurückzukehren.
    Auch schlechte Erlebnisse verblassen mit der Zeit, die Furcht davor nimmt immer mehr ein wenig ab und irgendwann ist das nur noch eine unschöne Geschichte aus der Vergangenheit, ohne dass uns dadurch kranheitsänliche Zustände beschert werden. Es ist Deine Entscheidung, in welcher Weise Du damit fertig werden willst.
    Ich gebe aber zu bedenken, dass unsere Seele, oder Unterbewußtsein, wenn Dir der Ausdruck lieber ist, auch anders reagieren kann, als unser Verstannd sich das wünscht oder begreifen kann. Und wenn dann das Leid so groß wird, dass wieder Panikatacken erfolgen, wird man spätestens dann wieder vor der gleichen Entscheidung stehen.
    Das ist wie im Lotto,man kann gewinnen oder auch verlieren. Garantien gibt es weder in die eine, noch in die andere Richtung. Ach ja, wenn man in einer zufriedenstellenden Partnerschaft lebt, ist die Gefahr der Wiederkehr der Panikattacken in der Zukunft um ein vielfaches geringer. Auf gut deutsch : Kuscheln hilft viel.
    Wie Du Dich auch entscheidest, ich wünsdch Die viel Erfolg damit.

    Gruß
    katzograph

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