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Thema: Fotografiesucht?

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In dieser Diskussion geht es um "Fotografiesucht?" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    20.06.2009
    Beiträge
    4

    Frage Fotografiesucht?

    Hallo!
    Heute bin ich nochmal mit einem anderen "Problem" zu euch gekommen...
    Mein Bekannter ist pausenlos mit der Kamera unterwegs, hält wirklich alles fest, auch wenn er dieses Motiv schon tausendmal fotografiert hat. Man kann kaum hundert Meter gehen, ohne das er irgendwo stehen geblieben ist, um Fotos zu machen.
    Er ist kein Fotograf, der damit sein Geld verdienen muss, es ist reines Hobby.
    Nur gibt es ihn nicht ohne Kamera, niemals.
    Auch andere psychische Krankheiten scheinen nicht ganz ausgeschlossen, aber meine Frage - gibt es soetwas wie die Sucht zu fotografieren? Oder daraus, Angst zu haben, sich nicht jeden Moment merken zu können?
    Ich meine, ich hätte mal einen Artikel darüber gelesen, kann aber in der Richtung nichts finden...
    Hat jemand Antwort?

    Liebe Grüße,
    Arwen

  2. #2
    Noch neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    60 Jahre
    Mitglied seit
    29.08.2009
    Beiträge
    18

    Standard AW: Fotografiesucht?

    Ich fotografiere auch gerne, aber habe von einer solchen als Erkrankung noch nie was gehört. Ich fotografiere ein und dasselbe Objekt manchmal bis zu 50mal. Das ist aber keinesfalls krankhaft, sondern die Hoffnung, darunter das optimale Bild zu finden, daß auch meinen eigenen hohen ästhetischen und Qualitäts-Anforderungen entspricht. Meine Kameras habe ich allerdings nicht bei jedem erdenklichen Anlaß dabei. Das ergibt sich schon aus dem Gewicht der Ausrüstung (15 kg).

  3. #3
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    20.06.2009
    Beiträge
    4

    Standard AW: Fotografiesucht?

    Hallo Andreas!
    Ja, das kenne ich auch. Ich selber fotografiere auch viel, und wenn ich die Raupe da nun 60 Mal habe, das ist egal...
    Aber das Problem ist anders.

    Stellt euch vor, ihr seit jedes Jahr in Paris. Fotografiert jedes Jahr immer wieder diesselben Sachen (eigentlich nichtmal etwas außergewöhnliches) oder jedes Auto und legt die Kamera wirklich fast nie aus der Hand (ist auch eine Kompakte).
    Die Bilder landen dann auf einer Festplatte und ihr schaut sich euch nie wieder an. Kann das wirklich normal sein?
    Das wird ja schon sehr zur Behinderung, da du keine 300 Meter gehen kannst, ohne 5 mal stehen geblieben zu sein, jeweils fast 10 Minuten...

    Lg,
    Arwen

  4. #4
    Noch neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    60 Jahre
    Mitglied seit
    29.08.2009
    Beiträge
    18

    Standard AW: Fotografiesucht?

    Hallo Arwen,

    macht er das nur, wenn jemand dabei ist, oder auch sonst?

    Wenn nur ersteres zutrifft, würde ich eher vermuten, daß die Kamera als ein Werkzeug verwendet wird, um Distanz zu wahren - gewissermaßen ein Schutzschirm, um Probleme mit sozialen Kontakten zu kaschieren. Wäre dann sicherlich ein Fall für eine Verhaltenstherapie.

    Wenn er das immer macht, also auch, wenn er alleine ist, bin ich mit meinem Latein am Ende, bin ja auch kein Psychologe.

    Deiner Version mit Problemen mit dem Gedächtnis mag ich nicht folgen, weil Du ja schreibst, daß es sich um belanglose Objekte handelt.

    schöne Grüße

    Andreas