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Thema: Panikattacken und Niedergeschlagenheit

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In dieser Diskussion geht es um "Panikattacken und Niedergeschlagenheit" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Noch neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    50 Jahre
    Mitglied seit
    29.03.2009
    Beiträge
    21

    Standard Panikattacken und Niedergeschlagenheit

    Hallo liebe User,

    ich habe seit Jahren eine generalisierte Angststörung. Der Verlauf war absolut klassisch. Mittlerweile nehme ich seit 4 Jahren Medikamente. Es fing an mit einem Antidepressivum und endete seit 2 Jahren mit der Einnahme von Fluoxetin, Dosierung 30 mg morgens. Damit komme ich eigentlich super zurecht.

    Jedoch habe ich Phasen, wo ich wieder ängstlich, leichte Panikattacken habe und mich dann auch damit selber runterziehe. Dies ist im Moment so. Mittlerweile seit einer Woche gehts mir nicht so gut.

    Eine Therapie habe ich mal angefangen, kam aber mit dem Therapeuten nicht zurecht, da dieser mir nur nach dem Mund redete.

    Habt ihr auch solche Phasen und wie geht ihr trotz Medis damit um?

    LG
    Peanut

  2. #2
    angehende Ergotherapeutin
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    32 Jahre
    Mitglied seit
    25.09.2008
    Beiträge
    36

    Standard AW: Panikattacken und Niedergeschlagenheit

    Hi Peanut!
    Ich selbst habe keine Angsstörung und nehme auch keine Medis, bin aber in therapeutischer Behandlung. (Andere Richtung wegen Essstörung und Depressionen) Dennoch kann ich verstehen wie es ist, wenn es einem überhaupt nicht gut geht. Allerdings habe ich eine Freundin, die Medikamente nimmt und auch unter Panikattacken leidet. Sie würde allerdings ohne Therapie nicht klarkommen. Und wenn diese Phasen gar nicht aufhören bei ihr, dann fragt sie, ob sie andere Medikamente bekommen kann. Eine Frage meinerseits: Hast du bisher nur den einen Therapeuten besucht?

    Viele liebe Grüße
    Nane :-)

  3. #3
    Noch neu hier
    Geschlecht
    weiblich
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    50 Jahre
    Mitglied seit
    29.03.2009
    Beiträge
    21

    Standard AW: Panikattacken und Niedergeschlagenheit

    An Therapieversuchen war es nur der eine. Allerdings bin ich für die Medis bei einem Psychiater in Behandlung, allerdings ist das keine Therapie.

  4. #4
    MIPASA
    Gast

    Standard AW: Panikattacken und Niedergeschlagenheit

    Hallo Peanut,

    ich habe viele Jahre an Angst und Panikattacken gelitten. Habe Viele Jahre auch das Tavor verschrieben bekommen wegen meiner PTBS die diese Panikattacken immer wieder mit ausgelöst haben.

    Ich wurde auch nur auf die PTBS behandelt nicht auf die Angst und Panik. Nach einigen Jahren musste ich einen Entzug machen vom Tavor und ich habe mich regelrecht übertherapiert gefühlt, ich hatte einen guten Therapeuten der aber eben nur das eine behandelte.
    Eine Verhaltenstherapie habe ich mir dann selbst aufgestellt, weil ich es auch leid war immer zuhause zu sitzen und das Haus nicht verlassen zu können. Meine Familie hat mir darin geholfen in dem sie mir einen Hund geschenkt haben um den ich mich plötzlich kümmern musste, sprich, der Hund muß Gassi und ich musste raus. Hat super funktioniert. Immer irgendwie ein Schritt weiter , mit einkaufen , wieder Auto fahren zum Schluß musste mein Mann für einige Nächte das Haus verlassen , damit ich auch Nachts im dunkeln wieder alleine klar kam.
    Manchmal kommt es wieder, aber, wenn man gleich wieder ansetzt um die Angst nicht wieder vollkommen siegen zu lassen klappt es gut.

    Ich würde Dir daher empfehlen dir eine/n Therapeuten/in zu suchen die Verhaltenstherapien anbietet und mit dir einen Plan aufstellt was zu bewältigen ist bei deiner Angst. Schritt für Schritt wirst du dann wieder ans normale gesellschaftliche Leben herangeführt.
    Auch wenn die Angst am Anfang überwältigend ist, wenn du dich nicht selber unter Druck setzt und eine/n gute/n Therapeuten/in findest, die mit dir gut arbeiten, geht das manchmal schneller als man denkt und am Ende kann man sich gar nicht mehr vorstellen, das man vor kleinen Sachen wie einkaufen gehen mal solche Panik schieben konnte.

    Ich wünsche Dir viel viel Glück und Erfolg dabei und drücke alle Daumen das Du es schaffst.

  5. #5
    angehende Ergotherapeutin
    Geschlecht
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    32 Jahre
    Mitglied seit
    25.09.2008
    Beiträge
    36

    Standard AW: Panikattacken und Niedergeschlagenheit

    Damit hat MIPASA eigentlich schon alles gesagt^^ Ich würde dir auch vorschlagen und empfehlen einen Therapeuten aufzusuchen. Manchmal dauert die Suche etwas, weil es oft so ist, dass man mit dem Therapeuten nicht klarkommt. Aber ich glaube, dass eine medikamentöse Therapie nur hilfreich sein kann, wenn gleichzeitig eine menschliche therapeutische Begleitung dabei ist. Medikamente finden schließlich nicht die Ursache heraus und können dir auch nicht sagen was du tun kannst, wenn dich das Gefühl der Angst mal wieder übermannt. Sie unterdrücken lediglich die Symptome und für immer Medikamente nehmen... das ist glaub ich auch nicht unbedingt das Wahe, denk ich mal.

    Übrigens Respekt an dich MIPASA, dass du das allein geschafft hast!

    Von mir alles alles Gute, Peanut, und auch an dich, MIPASA, dass du auch weiterhin alles so gut meisterst.

    Viele liebe Grüße!

  6. #6
    MissDeath96
    Gast

    Standard AW: Panikattacken und Niedergeschlagenheit

    Hallo,
    ich leide an den selben Symptomen wie du. Auch ich nehme morgens Fluoxetin. Allerdings nur 10 mg. Das soll bei mir aber vielleicht bald wieder erhöht werden, weil ich mit der niedrigen Dosis nicht klar komme.
    Ich leide immer unter Angstzustände, wenn ich nicht zu Hause oder unter Menschen bin, die ich nur oberflächlich kenne. Schule usw. sind für mich unüberwindbare Probleme. Nur ist es bei mir so, dass ich in einem Heim bin, mich da aber niemand so wirklich versteht bzw. es nicht nachfühlen kann.
    Dank dem Fluoxetin leide ich unter ständigen Stimmungsschwankungen. In einer Sekunde könnte ich vor Freude singen und im anderen Moment murmele ich abwesend vor mich hin: "Wir werden alle sterben..." .
    Seit geraumer Zeit versuche ich mit meinen Panikattacken klarzukommen, und werde da von Lehrern, meinen Eltern und meinen Freunden unterstützt. Für mich ist es immer besonders wichtig, das ich in einer fremden Umgebung jemand habe, den ich kenne und der mein Problem versteht und eventuelle Panikattacken früh deuten kann.
    Denn meistens werde ich bei einer Panikattacke voll abwesend und kriege nur noch das Nötigste von alles mit...
    Meine Psychotherapie ist nicht so gut verlaufen. Irgendwann konnte ich einfach nirgendwo mehr hingehen und verkroch mich hinter einer seelischen Mauer. Daraufhin wurde ich in die Klinik eingewiesen. Die machte aber alles nur noch schlimmer.. Nun bin ich auf Anweisung des Jugendamtes in einem heilpädagogisch-therapeutischen Kinder- und Jugendhaus und arbeite hart an mir. Viel Erfolg hatte ich aber noch nicht...

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Therapeuten können dir viel erzählen! Aber das Wichtigste ist, das du eigene Strategien entwickelst, wie du einzelne Situationen überstehst. Denke an eventuelle Flucht, aber fürchte dich gleichzeitig davor. Dadurch wird es aushaltbarer. Oder du kaufst dir einen Anti-Stress-Ball. Ich selbst besitze drei, in verschiedenen Stärken, davon. An sich benutze ich die aber nicht viel, da ich mich lieber selbst therapiere.
    Kurzum: Egal, was dir dein Therapeut erzählt, du musst immer selbst einen Weg finden, deine Panikattacke oder Niedergeschlagenheit runterzuschrauben.

    Viel Glück dabei,

    MissDeath96

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