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Thema: Probleme in der Schule

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In dieser Diskussion geht es um "Probleme in der Schule" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Schaut öfter mal rein Avatar von Angelina
    Geschlecht
    weiblich
    Wohnort
    Stuttgart
    Mitglied seit
    14.07.2009
    Beiträge
    88

    Standard Probleme in der Schule

    Hallo,

    mein Sohn (10 Jahre) ist seit September letzten Jahr in einer weiterführenden Schule (Realschule). Es gefällt ihm soweit ganz gut, da er in der Grundschule immer ein Außenseiter war und die Mitschüler ihn sehr hänselten und schlugen. Ich muss dazu sagen, dass er einige Anteile eines ADHS und eines Asperger Autismus hat.

    Seit er jetzt in der neuen Schule ist, kommt er immer wieder mit irgendwelchen Verletzungen und behauptet, er sei hingefallen. Am Anfang habe ich das noch geglaubt, aber es häuft sich immer mehr und seine Brille ist ihm auch schon zu Bruch gegangen. Das Geld, das er sonst immer dabei hatte (ca. 3,- €) hatte er sonst nie gebraucht, bis auch das jetzt abhanden kam und er es versuchte, von seinem Taschengeld wieder nachzufüllen. Als ich ihn darauf ansprach, sagte er, er hätte das Geld anderen ausgeliehen.

    Ich weiß nicht mehr, was ich noch glauben soll. Immer wieder setze ich mich in einer ruhigen Minute zu ihm und versuche, mit ihm darüber zu reden, aber er lässt nichts raus. Auch habe ich ihm gesagt, wenn er von anderen Kindern bedroht werden sollte, dass er uns alles sagen kann und wir ihm nur helfen wollen. Aber er versichert mir immer wieder, da sein nichts, doch ich spüre, dass das nicht stimmt.

    Hat mir jemand einen Rat, was ich machen soll? Mit den Lehrern habe ich schon gesprochen, denen ist bisher nichts aufgefallen.

    Vielen Dank.

    Liebe Grüße

    Angelina

  2. #2
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    63 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.907
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Probleme in der Schule

    Hallo Angelina!
    Mein 1. Rat wäre auch gewesen, mit den Lehrern zu sprechen, ich hoffe, daß sie jetzt darauf achten, vorallem in der Pause.
    Dann würde ich mit dem Schulpsychologen einen Termin ausmachen, vielleicht öffnet sich dein Sohn ihm gegenüber eher?
    Liebe Grüße
    Josie

  3. #3
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    24.07.2006
    Beiträge
    614

    Standard AW: Probleme in der Schule

    hallo angelina,

    was andauerndes, jahrelanges mobbing mit menschen machen kann wirst du sicher aus den medien schon mitbekommen haben.

    du hast bei deinem kind schon erlebt, das es gemobbt wurde und nun hast du das gefühl, das es weiter geht, dein kind dir aber nicht die wahrheit sagt.

    dafür gibt es gründe, entweder hat dein sohn das gefühl, das es nichts bringt, dir davon zu erzählen (die situation konntest ja auch du jahrelang nicht ändern), oder er hat angst, das es nur schlimmer wird (wenn er petzt). auch hat er vielleicht mitbekommen, wie sehr du leidest, weil er leidet und er möchte dich beschützen.

    dein kind braucht einen ansprechpartner, der NICHT eingreift, bei dem er sicher ist, das alles, was er sagt, keine konsequenzen nach aussen hat.

    ich denke, auch wegen seiner anderen probleme solltest du dich auf die suche nach einem kinderpsychologen machen. diese gespräche und therapien können dein kind insofern stärken, das es den mut aufbringt, sich den konsequenzen zu stellen, wenn es das mobbing anspricht. im mom scheint dein sohn diese kraft nicht zu haben. ausserdem ist es wichtig, das er das erlebte aufarbeiten kann und nicht mit ins erwachsenenalter nimmt.

    ich wünsch euch viel glück
    Wenn es uns schlecht geht trösten wir uns mit dem Gedanken, daß es noch schlimmer sein könnte.<br />Und wenn es ganz schlimm ist klammern wir uns an die Hoffnung, daß es nur besser werden kann.

  4. #4
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    24.07.2006
    Beiträge
    614

    Standard AW: Probleme in der Schule

    Zitat von josie Beitrag anzeigen
    Hallo Angelina!
    Mein 1. Rat wäre auch gewesen, mit den Lehrern zu sprechen, ich hoffe, daß sie jetzt darauf achten, vorallem in der Pause.
    Dann würde ich mit dem Schulpsychologen einen Termin ausmachen, vielleicht öffnet sich dein Sohn ihm gegenüber eher?
    hallo josie,

    ich glaube, grade der SCHULpsychologe ist da die falsche anlaufstation. das kind MUSS wissen, das es mit wem vollkommen unabhängigen über alles sprechen kann.

    vielleicht kann da der behandelnde arzt (der wegen dem adhs) einen therapeuten vermitteln.

    lg

  5. #5
    Krankenschwester
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    28.07.2011
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    3.907
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Probleme in der Schule

    Hallo Schlumpfine!
    Das kann ich nicht beurteilen, ob der Junge einen Schulpsychologen als nicht unabhängige Instanz betrachtet. Tatsache ist aber, daß ein Schulpsychologe sich in der Thematik vermutlich besser auskennt, als ein anderer Kinderpsychologe, weil das praktisch "sein täglich Brot ist" und man kann sicher zeitnah einen Termin bekommen.
    Gleichzeitig, falls Angelina das als nötig betrachtet, kann sie bei einem niedergelassenen Kinderpsychologen einen Termin ausmachen, es wird vermutlich eine Wartezeit geben, wenn der Schulpsychologe nicht weiterkommt, kann sie diesen Termin dann wahrnehmen.
    Falls sie den Termin nicht mehr braucht, bitte rechtzeitig absagen, also nicht erst ein paar Std. vorher, sonst kann es sein, daß man die ausgefallene Std. bezahlen muß.
    Liebe Grüße
    Josie

  6. #6
    Schaut öfter mal rein Avatar von Angelina
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    14.07.2009
    Beiträge
    88

    Standard AW: Probleme in der Schule

    Ganz lieben Dank für Eure Rückmeldung und Eure Tipps.

    Es wäre zumindest einen Versuch wert, mal zum Schulpsychologen zu gehen. Eine unabhängige mehrjährige Psychotherapie hat er in der Grundschule gemacht. Es war sicher nicht nutzlos, aber viel bewirkt hatte es nicht. Ich war aber sehr froh, dass er sich bei Ihr etwas aussprechen konnte. Trotzdem hat er auch ihr nach so langer Zeit nie alles erzählt. Vieles hat sie erst durch mich erfahren. Oft sagte er ihr, es sei alles in Ordnung, was aber gar nicht stimmte. Zumindest wurde er dort ausgetestet und wir erfuhren das mit den Anteilen von ADHS und Asperger Autismus und können damit jetzt besser umgehen.

    In der Grundschule hatte ich mein möglichstes versucht, ihm zu helfen und habe engen Kontakt zu den Klassenlehrern gehabt. Trotzdem kann man ihn nicht vor allem beschützen. Er tut mir so leid, denn ich weiß genau, wie das ist, in der Schule gemobbt zu werden.

    Liebe Grüße

    Angelina

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