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Thema: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

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In dieser Diskussion geht es um "Psychische Belastung am Arbeitsplatz" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #21
    Obelix1962
    Gast

    Standard AW: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

    @zefiro,

    hast Du mit Deinen Kollegen auch schon ein mal hierrüber gesprochen.
    Vor allem hast Du mit Ihnen schon einmal dieses Ausschließen von der Gruppe diskutiert

  2. #22
    zefiro
    Gast

    Standard AW: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

    Ich werde von der Gruppe nicht explizit ausgeschlossen oder gemobbt. Ich glaube, deren Einschätzung ist, dass ich ein freundlicher, umgänglicher, aber inkompetenter Kollege bin.

    Das ist aber auch gar nicht in erster Linie das Problem für mich. Mein Problem besteht darin, dass ich in meinem Job nicht das leisten kann, was gefordert bzw. erwartet wird. Oder anders gesagt: um eine adäquate Leistung zu erbringen, muss ich wesentlich mehr psychische Anstrengung aufbringen als meine Kollegen.

    Ich bin halt einfach bzgl. meiner Interessenswelt und meiner Talente kein Techniker und kein Computerfan.

  3. #23
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

    Kannst du da keine Abhilfe schaffen.
    Ja ich weiß eine neue Stelle zu bekommen kann unter umständen schwierig werden.
    Hast du mal daran dich in deinem Interessengebiet selbständig zumachen?

    Jammern hilft nicht...

    Ich hoffe du weißt wie ich das meine....


    __________________________________________________ _____
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    Ich bin immerhin schmerzempfindlich!"





  4. #24
    zefiro
    Gast

    Standard AW: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

    Ich habe schon jede Menge Energie, Zeit, Geld in das Thema Berufswechsel gesteckt (mit Berufsberatung, Sozialberatung, Coaching, Kurse, Praktika, etc.)

    Aber bisher hat der Wechsel nie geklappt.

    Hauptgründe waren: das Alter, mangelnde finanzielle Rückendeckung für Verdienstausfälle, nicht vorhandene aber notwendige Zeugnisse bzw. Referenzen, fehlende emotionale Unterstützung durch Freunde und Familie.

    Ein interessantes Erlebnis hatte ich allerdings: während einer Praktikumswoche in einer Fotoagentur (für die ich Urlaub genommen hatte) konnte ich zum erstenmal erleben, dass mir Arbeit auch leicht von der Hand gehen kann... An diesen Tagen bin ich abends zufrieden nach Hause gegangen...

  5. #25
    Christiane
    Gast

    Standard AW: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

    Ein ähnliches Problem hatte ich vor Jahren auch. Ich hatte eine Chefin vom cholerischen Typ. Sämtliche Mitarbeiter waren unfähig, faul, dumm. Dies wurde auch gegenüber Kunden deutlich gemacht. Sie wunderte sich nicht über hohen Krankenstand und hohe Kündigundsrate-dies war ausschließlich Schuld der bösen Angestellten.
    Um nicht depressiv in der Psychiatrie zu landen, kündigte ich ebenfalls und wollte in diesem Beruf auch nicht mehr arbeiten. Also folgten viele Gespräche und Überlegungen, welche Arbeit mir Freude machen würde, ich begann eine Umschulung. Wir waren im Durchschnitt um die 30 Jahre alt, 2 Frauen waren soger schon fast 40. Beide schafften einen sehr guten Abschluß und fanden auch schnell eine Arbeitsstelle.
    Ich frage mich, warum du dich zu alt für einen solchen Schritt fühlst? Sicher gehört dazu eine Portion Mut, aber das ganze Leben ist ein Risiko und vieles ist trotzdem machbar.
    Du bist gerade Anfang 40, bis zur Rente ist es noch eine verdammt lange Zeit. Willst du die nächsten 20 Jahre unglücklich bleiben
    Geändert von Christiane (16.05.2007 um 21:37 Uhr)

  6. #26
    zefiro
    Gast

    Standard AW: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

    Die Einschätzung, dass ich zu alt sei kommt übrigens in der Regel nicht von mir, sondern von außen:

    von meinem familiären Umfeld ("Wieso willst du denn in deinem Alter nochmal was Neues anfangen?"), von Berufsberatern ("In Ihrem Alter würde ich mir das gut überlegen!"), von potentiellen Arbeitgebern, sowie von universitären Ausbildungsanbietern, die häufig Altershöchstgrenzen für ihre Angebote haben.

  7. #27
    zefiro
    Gast

    Standard AW: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

    Anscheinend habe ich übrigens das Problem, mich mit meinen Kompetenzen gut zu präsentieren.

    Beispiel: ich lernte jahrelang die chinesische Sprache (weil ich mich gern nach China orientieren wollte). Mein damaliger Arbeitgeber kündigte mir irgendwann, obwohl er sich speziell auf den chinesischen Markt konzentrieren wollte. Meine Sprachkenntnisse wurden ignoriert.
    Stattdessen wurde ein Ex-Kollege zwangsweise mehrfach nach Asien geschickt, obwohl dieser aus familiären Gründen lieber in Deutschland geblieben wäre.

  8. #28
    zefiro
    Gast

    Standard AW: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

    Ach, hier nervt die Arbeit schon wieder so...

    Ich soll irgendwelche Treiber ferngesteuert auf ein neues Rechnermodell installieren, doch schon hat sich wieder alles aufgehängt. Nix funktioniert mehr, ich hab keine Ahnung, was los ist und mein Chef hat schon nachgefragt, wie weit ich denn wäre...

    Diese Situationen finde ich ziemlich furchtbar, sie lösen bei mir regelrecht Panik aus, ich fange an zu schwitzen und zu zittern. Die Computer empfinde ich dabei beinahe wie feindselige Wesen...

  9. #29
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

    Hast du schon mal über professionelle Hilfe nachgedacht?

    So wie sich das liest machst du dich Stück für Stück kaputt.
    Ob du dich nun selber in diese Situation hineinsteigerst oder
    es eine Spirale ist die dich nach unten zieht, scheint erstmal
    egal zu sein.
    Aber um da wieder heraus zukommen musst du dir helfen lassen.
    Ein Versuch dürfte es wert sein, oder?

    Gruß Schubser


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  10. #30
    Fühlt sich wohl hier Avatar von quaks
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    an der Küste
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    Standard AW: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

    Hallo Zefiro

    ich hobbypsychologier mal ein bischen ;-)

    du hast einen falschen Ausbildungsweg genommen und hängst jetzt in einer Branche die dir überhaupt nicht liegt. Das ist doof und lässt sich nur schwer ändern.

    Die Erkenntnis ist a) gut - weil nur mit das Erkennen des Problems wirksame Änderungen angestrebt werden können, aber b) schlecht, weil du dich jetzt immer mehr auf die Schiene "ich kann das eh nicht" " das liegt mir nicht" "ich versteh IHN nicht" zurückziehst und somit noch unzufriedener wirst.

    Immerhin hast du Studium(?)/ Ausbildung geschafft udn arbeiteste schon geraume Zeit und hast deinen Job noch - soooo grottenschlecht kannst du nicht sein ;-)

    Ich weiß das es schwer ist, aus einen eingeschlagenen Weg wieder rauszukommen.
    (bei mir ist es umgekehrt, ich würd super gern in die IT-Branche - hab aber keine Ausbildung in dieser Richtung und weder Zeit noch Geld die nachzuholen)

    Wie wäre es denn mal mit ner anderen Strategie - statt sich komplett umzuorientieren such dir Nieschen in denen deine IT-Kenntnisse als Hintergrundwissen gut und notwendig sind, die aber nicht der Huaptbestandteil der täglichen Problemlösung bedürfen.

    Soweit ich das verstanden habe - bist du eher sprachbegabt (solange es keine Programiersprachen sind *fg*) und fotografierst gern - also eher kreativ.

    Dann schmeiß doch mal dein kreatives Hirn an und überleg was man aus dieser Kombi machen kann! Das bei diesen Neigungen nen Rechenzentrum dich nicht glücklich macht - ist völlig nachvollziehbar, aber es gibt noch mehr im Leben mit der IT als Programmieren und Administrieren ;-)

    also bei Foto - Sprachen - IT
    fallen mir so spontan Sachen ein wie -
    Übersetzungen - Programme, Handbücher, Webseiten
    Vertrieb und Markting von Software
    Digi-Fotografie
    irgendsowas -

    da muss doch mehr gehen als Rechenzentrum?!

    Wünsch dir viel Glück.

    lg Sandra
    VG quaks

    Signatur? -Ich putz hier nur!
    über uns
    über Ösophagusatresie www.q39-1.info
    rein präventiv eine handvoll Buchstaben zum selbersortieren beileg

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