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Thema: Selbstverletzungen

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In dieser Diskussion geht es um "Selbstverletzungen" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #11

    Standard AW: Selbstverletzungen

    ich finde es schön zu lesen, dass Du es geschafft hast. Du hast meinen Respekt. Ich denke, dass ich es auch schaffen werde, jeder es schaffen kann, wenn er es wirklich will, auch tief im Inneren. Ist eine extrem harte Arbeit, aber bestimmt machbar.

    Danke für Deine Antwort.

  2. #12
    LittleMissLoony
    Gast

    Standard AW: Selbstverletzungen

    Kein Thema. Wie gesagt ich finde das es bei mir nicht schwierig war, weil ich nicht so tief drinnen war. Ich hab es zwar jahrelang gemacht, aber ich denke trotzdem nicht dass es eine Sucht war.

    Liebe Grüße und alles Gute weiterhin! Du schaffst es!

  3. #13
    MissDeath96
    Gast

    Standard AW: Selbstverletzungen

    Hallo,
    ich habe auch Probleme mit SVV. Bei mir fing alles ganz simpel an... Ich war auf einmal nicht mehr fähig in die Schule zu gehen. Die Psychologen diagnostizierten dann soziale Phobie. Das zog mich ganz schön runter, und ich war total unmotiviert und ließ alles auf mich zu kommen. Durch diese Fahrlässigkeit landete ich schließlich in der Psychiatrie, was mir ganz schön den Boden unter den Füßen wegzog. Damit hätte ich nie im Leben gerechnet. In der Psychiatrie wurde mein Zustand dann immer schlechter, doch ich lernte es zu verdecken, und war schnell wieder draußen. Doch zu allem Überfluß landete ich im Kinderheim, da meine Eltern nichts mehr mit mir anfangen konnten. Seitdem kriege ich bei jeder Kleinigkeit einen Heulkrampf und bin generell nicht zu gebrauchen. Das Ritzen fing an, als die Erzieher dort immer weiter auf mich herumhakten und kein Mitgefühl mehr mit mir zeigten. Ich stürzte ab... Erst war es oberflächlich mit einer Nagelschere beide Unterarme. Doch irgendwann war mir die Schere nicht mehr scharf genug, ich suchte mir etwas anderes: eine ausgebaute Klinge. Ich zog sie mir über den Arm...
    Als ich sah, wie das Blut floss, bekam ich Angst. Ob ich nicht was falsch gemacht habe. Seitdem bin ich ziemlich frei von SVV. Allerdings kann ich mir denken, dass ich mich wieder ritze, wenn eine unmögliche Situation auftritt..Und davor habe ich Angst.
    ich schreibe immer alles nieder und lasse mir Musik in die Ohren dröhnen. Dann geht es meistens. Schlafen tue ich auch oft, um schlechte Gedanken loszuwerden. Das ist das beste, was ich tun kann. Skills helfen bei mir nicht oder der Trick mit dem Gummiband. Dazu stecke ich zu tief drin..
    Grund meiner sozialen Phobie mit depressiver Verstimmung: Mein Vater schlug mich früher immer um seine Aggressionen loszuwerden. Damit komme ich bis heute nicht klar, auch wenn mein Vater noch immer bei uns lebt und ich ihn unendlich liebe. Doch ich kann das einfach nicht vergessen. Auch das ich den Tod meiner Oma Gott in die Schuhe schiebe, da seit ihrem Tod alles doppelt so schlimm geworden ist wie vorher. Sie wohnte direkt nebenan, und wenn mein Vater ausrastete, konnte ich immer zu ihr fliehen. Nach ihrem Tod war ich auf mich allein gestellt..Und das schaffte ich nicht...
    Na ja, Glückwunsch, dass du es geschafft hast Ichbines. Ich hoffe, dass ich es auch irgendwann überwinden kann.
    MissDeath96

  4. #14
    Ganz neu hier Avatar von oxalist
    Name
    holly
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    Standard AW: Selbstverletzungen

    Rest des unpassenden Beitrgas gelöscht


    aktuell : bin letze Woche in der Normandie so ca.120 cm gestürzt , auf der schulter gelandet; musste einen tag da bleiben bis ich die heimfahrt antreten konnte, habe zwei tage gearbeitet, (schmerz war dann doch stärker als ich)
    Befund Rippenprellung/Wirbelsäule . schleim und sekret dabei also anscheinend irgendwas inneres (deshalb bin ich hier) weiteres weiß ich nach dem we.

    bis dann mal.
    grüsse holly
    Geändert von Patientenschubser (27.05.2012 um 08:29 Uhr)

  5. #15

    Standard AW: Selbstverletzungen

    Man kommt nicht in Teufels Küche, wenn man mit einer svv zum doc geht.

    Das, was du nun machst ist immer noch svv, nur auf eine andere Art. Ich finde es unverantwortlich so aktiv zum Selbstverletzen aufzurufen!

  6. #16
    MissDeath96
    Gast

    Standard AW: Selbstverletzungen

    Ich gebe spokes recht.! :O
    So etwas macht man nicht, und wenn, sollte man es behandeln lassen und es nicht als gut empfinden.
    Meinetwegen tut das jeder mal (SVV), aber es so ausdrücklich als hilfreich zu bezeichnen ist nicht okay. Das ist so, als würdest du zum Töten aufrufen.!
    Mensch, bist du so dumm oder tust du nur so?! :OO Oo

  7. #17
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    Standard AW: Selbstverletzungen

    Hallo Ichbines,

    wie geht es dir zur Zeit? Dein letzter Beitrag ist ja schon über 3 Monate her.

    Ich habe mich auch über 3 Jahre lang selbst verletzt. Das letzte Mal habe ich es am 20.04.2011 gemacht. Ich kann also sagen, dass ich das SVV sehr gut in den Griff bekommen habe und darauf bin ich stolz!! Und ich möchte es nie wieder machen! Meine arme Haut... das tu ich ihr nicht mehr an. Die Narben sehen nicht so nett aus, aber sie gehören halt zu mir. Übrigens habe ich keine Therapie gemacht - jedenfalls keine ''professionelle'' Therapie. Wenn ich den Drang hatte, mich zu verletzen, habe ich Sport gemacht und mich einfach abgelenkt. Sport war bei mir ziemlich effektiv. Jetzt hatte ich schon etwa 2-3 Monate nicht mehr den Drang, mich zu verletzen. Ich bin geheilt!!! Ach ja und übrigens ist es auch wichtig, WARUM man damit aufhören will, also was einen dazu gebracht hat. Das hat mir nämlich am meisten Kraft gegeben. Man kann nur mit eisernem Willen damit aufhören. Yes, we can! :-)

    Mit freundlichen Grüßen

    Blossom

  8. #18
    Ganz neu hier Avatar von oxalist
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    Standard AW: Selbstverletzungen

    Ah Ha , danke der Antwort. also ist es hier so das die Meinungen der Leute nur dann gefragt sind wenn sie passen!!!
    "zum töten Aufrufen" ? Unsinn !!! also nochmal ich mache das nicht mehr, habe es aber gemacht.
    habe einen guten und geliebten Job. und verstecke die narben nicht! fragt jemand, sage ich was es war!!!!! (und stehe dazu)
    die Zeiten die ich hinter mir habe wahren sicher teilweise hart und unangenehm, aber wer an sich glaubt, kriegt das in den griff!
    ich brauche da keine Ärzte zu um klar zu kommen. sollte sich auch jeder überlegen nicht gleich zum Phsychi zu gehen.
    und ich bleibe dabei: der gang zum artzt macht dich kranker zumindest in der sache!
    seit der zeit habe ich keine freunde mit denen ich reden könnte, aber ich habe mich!
    und ich mag das!!!!!!!!
    also Kopf hoch und nicht runter bringen lassen

  9. #19
    Schaut öfter mal rein
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    Standard AW: Selbstverletzungen

    @oxalist. Zuerstmal sollte man nicht von sich auf andere schließen, vor allem nicht wenn es um körperliche oder seelische "Gebrechen" geht. Glückwunsch, dass du mit deiner Erkrankung gut zurecht kommst und dafür keine Hilfe brauchst. Aber es steht außer Frage, dass es sich hierbei um eine ernsthafte Erkrankung handelt.Es ist nicht die Regel, daß man da alleine mit "zurecht kommt". Niemand der einem solchen seelischen Druck ausgesetzt ist sollte damit allein bleiben.Es gibt viele Hilfsmöglichkeiten, ohne direkt stationär in eine Klinik zu müssen. Manchmal hilft schon der Ausstausch mit Betroffenen.Wege zur Selbsthilfe gibt es eine Menge und schämen brauch man sich sicherlich nicht für ,eine Erkrankung.

  10. #20
    Ganz neu hier Avatar von oxalist
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    Standard AW: Selbstverletzungen

    Gut, wenn ich das alles so lese schließt ja doch jeder von den Betroffenen "von sich auf andere" (alles andere macht ja auch keinen sinn) ich sags wie es ist, und es wird "Verurteilt" auch die die das so schlimm empfinden geben den Rat zum artzt zu gehen. also von sich auf andere!!!!
    wer kennt jemanden der das so macht das es echt Probleme gibt? meist sind das doch kleinere Wunden, und "nur" der Gedanke ist der Vater!!!!
    Ein Gedanke :
    ich verliere den Führerschein, dadurch Probleme auf der arbeit, die Freundin läufft auch noch weg, und Schulen bis unter die arme. gut, klar bin ich traurig und deprimiert. Abends sitze ich dann da, trinke nicht nur ein Bier, und so traurig schneide ich meinen arm auf. ich sehe den schnitt, wie die haut klafft, und das Blut läuft. es tut sooo gut das zu sehen, in diesem Moment bin ich sogar zufrieden! wieso mache ich das? na,ich möchte mich "selber bestrafen" in dem Moment ist mir das egal, aber, es hilft!
    der Punkt ist, an so einem Abend fand ich mir gegenüber einen Ausgleich und Zufriedenheit. aber: den morgen drauf gehe ich arbeiten, und stelle mich den Herausforderungen!
    nur;gehe ich zum Artzt, werde ich als psyhco Behandelt.(das bin ich aber nicht!!!!!!)
    die Leute sind Traurig, Verzweifelt, ja das mag sein, aber sicher nicht krank, krank ist es denen ein zureden das sie es sind!
    Aufgaben und Positives Denken hilft da mehr.

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