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Thema: Suchterkrankung

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In dieser Diskussion geht es um "Suchterkrankung" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    71 Jahre
    Mitglied seit
    22.02.2011
    Beiträge
    4

    Standard Suchterkrankung

    ich war ca. 40 jahre tablettensüchtig, diverse narkotika und hauptsächlich benzos. sollte ich demnächst mal eine untersuchung haben, wo man davor benzos verabreicht oder eine narkose kriegen müssen, wie gefährlich ist es dann für mich, wenn mein körper wieder benzos kriegt? wird er es als suchtmittel erkennen? und habe ich dann einen rückfall? wie kann ich mich davor schützen, wieder benzos zu kriegen, wenn ich z.b. einen unfall hätte und der notarzt verabreicht aus gewohnheit benzos. ich bin seit 6 jahren abstinent.
    danke für eure mühe

  2. #2
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Suchterkrankung

    Hallo witchqueen,
    deine Fragen kann am besten ein Narkose- bzw. ein Schmerzarzt beantworten. Wenn du eine OP und damit eine Narkose bekommen sollst, wirst du sowieso ein ausführliches Gespräch mit dem Narkosearzt haben. Auf jeden Fall solltest du mit deinem Hausarzt über deine Bedenken sprechen. Wenn das gefährlich sein sollte, gibt es da vielleicht sowas ähnliches wie einen Allergiepass, in dem man hineinschreibt, was du nicht bekommen sollst. Das weiß ich aber nicht, da müsstest du dich erkundigen.

    Du sagst, du seist seit 6 Jahren abstinent. Da müsste sich eigentlich der Wirkstoff im Blut und im Fettgewebe vollständig abgebaut haben. Die Halbwertszeit von den verschiedenen Benzodiazepinen beträgt zwischen 2 und 200 Stunden, danach müsste sich der Wirkstoff nach einigen Wochen abgebaut haben.
    Eine körperliche Sucht entsteht, wenn sich der Körper an den Wirkstoff gewöhnt und dieser deshalb nicht mehr so gut wirkt und man deshalb die Dosis erhöht. Da du nun schon 6 Jahre nichts mehr zugeführt hast, ist dieser Effekt ja schon lange unterbrochen. Dazu kommt aber das psychische Suchtpotential, und das ist überwiegend auch eine Kopfsache, wenn man meint, man kann ohne das Zeug nicht mehr existieren. Das hast du ja auch schon unterbrochen, und ich kann mir nicht vorstellen, dass mit einer Narkose die psychische Sucht wiederkommt.
    Doch das ist nur mein persönliches Verständnis der Sachlage und deshalb nicht verbindlich. Deshalb solltest du auf jeden Fall mit einem Arzt darüber reden.