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Thema: Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!

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In dieser Diskussion geht es um "Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Identität verborgen
    Name
    Anonymisiert
    Mitglied seit
    19.10.2006
    Beiträge
    1.981

    Achtung:
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    Unglücklich Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!

    Hallo alle miteinander, ich schreibe hier in das Forum, weil ich sehr hoffe, dass ihr mir ein Paar Tipps geben könnt, weil ich mich grade in einer schwierigen Situation befinde.
    Vor ca. einem Monat habe ich mich von meinem Freund nach 3 Jahren Beziehung getrennt, weil ich immer mehr das Gefühl hatte, dass er sich zurückzieht, nicht mehr viel Zeit mit mir verbringen will und irgendwie ein großes Bedürfnis hat Zeit für sich selber zu haben. Ich sah einfach keinen Ausweg mehr, als mich zurückzuziehen, weil ich auch glaube, dass wenn ich es nicht gemacht hätte er es früher oder später gemacht hätte. In unserer Beziehung war es so, dass er immer mal wieder das panische Gefühl hatte, dass er sich von mir lösen muss, mit der Begründung, dass es besser sei sich jetzt zu trennen, weil wenn man länger warten würde, es nur noch mehr wehtun würde. Dazu muss man sagen, dass er in seiner Vergangenheit viel durchgemacht hat und einen schweren Verlust erleiden musste, den er bis heute noch nicht aufgearbeitet hat.
    Nun könnte ich jetzt denken, die Beziehung ist vorbei, es hat nicht funktioniert und fertig!!! So einfach ist das aber leider nicht. Letzte Woche kam er bei mir vorbei um ein paar Klamotten abzuholen und wir unterhielten uns wieder ganz normal. Als es etwas emotionaler wurde erzählte er mir, dass es ihm überhaupt nucht gut geht, dass er das Gefühl hat in einem dunklen Zimmer zu sein und selbst wenn er die Augen auf macht, alles immer noch dunkel ist. Ich glaube er ist an einen Punkt angelagt, wo ihn seine Vergangenheit einholt. Er hat mir unter tränen gesagt, dass er mich über alles liebt aber dass er irgendwie nicht in der Lage ist eine Beziehung zu führen.
    Ich kann das wirklich alles nachvollziehen, er hat bedingt durch seine Vergangenheit arge Verlustängste und diese Angst lässt es nicht zu sich richtig auf eine Beziehung einzulassen. Das Problem ist aber, dass ich ihn auch über alles liebe und ich weiß, dass er der Mann fürs Leben ist.
    Mein Problem ist jetzt, dass ich nicht weiß was ich machen soll. Einerseits kann ich nichts machen, weil er Zeit und Abstand braucht um erstmal mit sich selber klarzukommen, aber andererseits will ich ihm auch gerne helfen und für ihn da sein, weil ich mir Sorgen mache und weil er mir so wichtig ist. Ich will halt nichts falsch machen, weil ich die Hoffnung habe, dass wir die Kurve noch hinbekommen, weil wir uns ja offensichtlich biede über alles lieben.
    Ich habe schon überlegt, ob ich ihm vielleicht auf freundschaftlicher Ebene meine Hilfe anbieten soll, weiß aber nciht genau wie ich das anstellen soll. Das Thema Therapie ist für ihn ein ganz schwieriges Thema. ICh glaube zwar, dass er sich mittlerweile dessen bewusst ist, dass er Hilfe bräuchte, er aber noch nicht soweit ist, sich diese zu holen, weil er einfach zu sehr Abgst davor hat seine schmerzhaften Gefühle zuzulassen.
    Ich hoffe, dass ihr mit evtl ein wenig weiterhelfen könnt, weil das im Moment nicht einfach für mich ist, ich ihn aber auf gar keinen Fall aufgeben will!!!
    Vielen Dank schonmal im Voraus...

  2. #2
    Wohnt praktisch hier
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    weiblich
    Mitglied seit
    24.07.2006
    Beiträge
    614

    Standard AW: Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!

    ich glaube auch, das dein freund unterstarken depressionen leidet.

    einer sache solltest du dir bewusst sein, ich spreche da aus erfahrung. mit einem depressiven menschen eine beziehung zu führen ist schwieriger, als es schon in normalen beziehungen ist.
    schon im normalen leben ist eine gute beziehung mit sehr viel "arbeit" verbunden. mit einem kranken partner ist es ungleich schwerer. mit einem depressiven ein harter kampf.

    ich bin selbst chronisch depressiv. ich glaube auch, nicht beziehungsfähig zu sein. mein partner tut mir leid und manchmal frage ich mich, warum ich der ehe zugestimmt habe, obwohl ich ihnüber alles liebe. ich möchte ihn nie verlieren. er ist ein liebevoller mensch und unterstützt mich, wo er kann. er liebt mich, das beweist er jeden tag. aber ich weiss, das es ihn auch kraft kostet.

    eine normal krankheit geht vorrüber, manchmal dauert es nur seine zeit. eine chronische krankheit bleibt, manchmal hat man "das glück" das die krankheit verständlich ist. man also weiss, was zu tun und zu lassen ist. und wie man trotzdem leben kann.

    eine depression ist unerklärbar, zumindest für menschen, die nie eine durchgemacht haben. depressionen machen ungerecht. depressionen sind nicht leicht wegzutherapieren, oft gelingt das nie. von jetzt auf gleich kann die stimmung umschlagen und dich als partner völlig hilflos dastehen lassen. hilflosigkeit kann aggressiv machen.

    und depressionen können "ansteckend" sein. nicht im herkömmlichen sinne, wie eine grippe. aber hilflosigkeit, ständig gedrückte stimmung und mitleiden (nicht mitleid in dem sinne, sondern wirkliches leiden, weil man nicht helfen kann) können dazu führen, das du auch depressiv wirst.

    ich will dir nix ausreden, aber du solltest dir schon bewusst sein, das das leben nicht einfach wird mit einem depressiven partner. und das weiss dein freund. sicher will er dich schützen und auch sich selbst. denn sehr oft zerbrechen beziehungen an dieser krankheit.

    wenn du nun immer noch bereit bist um deine liebe zu kämpfen, dann tu, was du kannst aber ohne ihn unter druck zu setzen. erkläre ihm, was du ihm gegenüber fühlst. das du für ihn da bist, wenn er dich braucht, aber du keine fachliche hilfe geben kannst. er braucht therapeutische hilfe. biete ihm deine unterstützung an, aber lebe nicht für ihn.

    das heisst, nicht du kümmerst dich um termine beim hausarzt, neurologen/psychiater (der überweist normal an psychologen). nichts solltest du alleine und über seinen kopf hinweg entscheiden oder tun. du kannst ihn motivieren, vorschöage machen, ihn begleiten. aber nimm ihm nicht sein leben ab.

    und überfordere ihn nicht, indem du die beziehung jetzt wieder aufnimmst. sag ihm ruhig, das du ihn liebst und er dir fehlt, aber sage nichts von beziehung oder vielleicht später mal... das setzt ihn zusätzlich unter druck. sei einfach nur da, als freund, nimm ihn öfter mal in den arm (als freund)...

    die zeit wird es dann bringen oder nicht.

    ungeduld ist der größte feind bei dieser krankheit.

    viel glück
    Wenn es uns schlecht geht trösten wir uns mit dem Gedanken, daß es noch schlimmer sein könnte.<br />Und wenn es ganz schlimm ist klammern wir uns an die Hoffnung, daß es nur besser werden kann.

  3. #3

    Standard AW: Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!

    Hallo ... ich habe leider keinen Rat und habe mich heute hier angemeldet, weil es mir wie oben beschrieben ergeht.
    ich habe anfang diesen jahres einen sehr lieben mann kennen gelernt und obwohl wir beide anfangs gleicher meinung waren, dass wir nur freunde bleiben entickelte sich daraus schnell mehr. wir erfuhren gegenseitig voneinander was und wie man lebt, zuneigung und sehnsucht entwickelte sich bei beiden. täglich telefonierten wir, schrieben sms und 2 monate später traf man sich über das wochenende erstmallig.
    aber ehe ich hier weiter berichte, muss ich etwas zu erklären. mein (Partner? - meinte er jedenfalls mal zu mir, das ich jetzt seine Partnerin bin) leidet an Thrombose und seit ca. 16 Monaten an einem offenen Bein. Schmerzen sind sein täglicher Begleiter! jedenfalls trafen wir uns erstmalig und obwohl wir es gemütlich angehen wollten, überkamen uns die sehnsüchte und gefühle und statt spazieren zu gehen, teilten wir die gefühle. es war ein sehr schönes Wochenende und kurze Zeit später trafen wir uns bei Ihm zu Hause! leider wohnen wir beide ca. 300 km entfernt und sind beruftätig, trotzdem versuchten wir einen 14 tätigen rhytmus beizubehalten und sahen uns. August wurden seine schmerzen immer mehr und er nahm mehr tabletten ein, als ihm gut tat! ich bemerkte bei meinen besuchen, dass selbstzweifel an ihm kamen, weil die wunde nicht heilt bzw. sehr langsam. nachts stand er auf wegen der schmerzen und auch so schlief er nur noch wenig. das er zu dieser zeit kein bedürfnis auf streicheleinheiten und mehr hat, war mir klar und stand für mich auch nicht zur diskussion. ende august ging er dann zur schmerzklinik und beschrieb seine lage, dass er die schmerzen nicht mehr aushält trotz der vielen tabletten. was er nicht wußte, man schlug die hände über den kopf und fragte ihn, ob er das leben satt ht, denn zusammen mit den thrombosetabletten hätte es tödlich für ihn enden können!!! ohne zu diskutieren verschrieb man ihn ab da ein morpfin (tramadolor) was er ab sofort einnehmen sollte und keine anderen schmerztabletten mehr! er tat es ---- ab diesen tag bemerkte ich, anfangs ehr schwach, dass es mit anrufen und sms weniger wurde... ein hdl kam zwar noch, aber immer mehr als antwort auf mein hdl. (ich dich auch ect) nach 3 wochen einnahme kam dann das, was mich seither nicht mehr schlafen lässt und mein herz dabei vor sehnsuucht fast zerbricht. ---- vor 14 tagen sahen wir uns zum letzten mal und obwohl es ihm echt schlecht ging, war es ihm wichtig, dass wir beide etwas unter nehmen! am abend bemerkte ich dann zum zweiten mal, dass er ca. 3 stunden vor der nächsten tablette aggressionsausbrüche hatte verbal, er bekam es selber mit und lenkte schnell wieder davon ab. ich weis nicht warum, aber ich dachte immer mehr, es sei meine schuld, das er sich so verändert hat und fragte ihm am nächsten morgen, ob es an mir liegt, das er nicht mehr mit mir schläft und er meinte daraufhin leise nein, es ist momentan ein problem von ihm. ich drückte ihn dauafhin. ---- dann fuhr ich nach hause. 2 tage später kam er dann von seinem besuch bei freunden wieder und eigentlich meldete er sich dann immer, aber diesmal nicht. ich schrieb ihm eine sms wie sein wochenende war (ich musste ja arbeiten) und er meinte, es geht so und das wir montag tel. es geht ihm nicht gut. verständlich dafür, wünschte ich ihn dann noch einen schönen abend ---- montag dann fragte ich ihn ob es ihm etwas besser geht und er möchte, dass ich anrufe und zur antwort kam: nein es geht ihm schlecht, ich möchte ihm etwas zeit geben, er meldet sich wieder, wenns besser ist. ---- wieder mit verständins wünschte ich ihm gute besserung und er möchte sich bitte wieder melden! --- dienstag ging vorbei (schrieb abends nur eine sms , das ich ihn lieb habe und er schön schlafen möge) --- mittwoch kam und keine reaaktion auf irgend etwas seiner seit ---- ich machte mir so sorgen, was er hat, denn solch reaktion kannte ich zuvor von ihm nicht, also schrieb ich einen brief und fuhr hin zu ihm und steckte den brief in den kasten. auf dem heimweg dann rief ich ihn an, aber nach dem klingeln ging die mailbox an (kam nie vor) ich sprach ihm darauf, dass ich doch nur wissen möchte, wie es ihm geht und ich mir vorkomme, als hätte ich etwas verbrochen. ein paar minuten später folgte eine sms von ihm wo er mir mitteilte, dass er mir morgen dazu etwas schreibt. ich fragte dann gleich, ob ich ihn in seinen zeilen dann lesen muss, dass ich ihn verliere, er möchte es mir doch bitte sagen. ----- naja und dann kam die sms die mich fast vom lenkrad schlug. (weis im moment nicht wohin das führen soll, da die gefühle nicht wie meine sind) ---- ich rief ihn daraufhin an und er ging ans telefon. --- ich fragte ihn ob das schon immer so gewesen sei, oder auch mal gefühle daa waren und er sagte mir, ja sie waren da, aber er weiss auch nicht was jetzt los ist, vielleicht liegt es an den tabletten? --- auch die aggressionen bekam er mit und sie waren ja nicht nur mir gegenüber, nein auch seiner familie gegenüber und dass macht ihn angst und er weiss nicht warum? ---- er möchte selber merken was er für mich fühlt und nicht gesgt bekommen ect. --- ich hätte weinen können bei diesem satz weil es doch nicht so war! ich hatte mich zuvor belesen wegen der tramadolor und wußte, dass sie direkt an das zentrale nervensystem gehen um schmerzen zublockieren. von gefühlsveränderungen stand da zwar nichts, aber dass depressionen als nebenwirkung auftreten können, naja und diese verursachen ja dann diese gefühlsveränderungen: ---- tagalang war dann ruhe und am samstag gab ich ihm zuverstehen, dass es mir wichtig ist zu wissen, wie es ihm geht und rief ihn an. wir telefonierten zusammen und ich hörte einen stark traurigen mann am anderen ende, der ohne gefühl in der stimme sprach....traurig und müde. ich fragte ihm nach etwas vergangenen minuten, ober er denn möchte, dass ich geduld habe und ohne zu überlegen kam ein na kalr will ich das, aber wir möchten doch bitte vorerst deses thema lassen. gut sgte ich und wir sprachen über gott und die welt. gefühlskalt (ohne ein hdl) verabschiedete er sich dann von mir ---- 3 tage später telefonierten wir wieder und irgendiwe klang er besser... ich hörte auch wiedermal ein lachen und das seine wunde etwas kleiner geworden ist....ich war so glücklich wie er mir das sagte und lies ihn das auch spüren. ich fragte ihn, ob wir uns denn mal wieder auf einen kaffee treffen wenn er sich besser fühlt und er meinte ja, vielleicht ja schon nächste woche ....aber wir rden nochmal darüber...oh ich freute mich so sehr und sagte ihm, dass ich auch an diesem tag wieder heim fahre um ihn die ruhe zu geben, die er braucht....naja auch darüber können wir ja dann nochmal reden meinte er! .... wir verabschiedetetn uns, naja aber wieder ohn ein hdl seiner seits......was ist das denn alles, liebt er mich denn wirklich nicht mehr oder was passiert mit ihm? er fehlt mir so sehr und ich weis nicht wie ich mich richtig verhalte um ihn nicht zuverlieren ......kann mir jemand sagen was passiert ist?

  4. #4
    Wohnt praktisch hier
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    614

    Standard AW: Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!

    hallo sehnsucht...

    er hat dir klar und deutlich zu verstehen gegeben, was er von dir möchte. er braucht zeit, du musst geduld haben. und ihn nicht ständig anrufen oder ihn ansimsen... diese zeit der ruhe kann durchaus mal nen ganzen monat dauern. wenn du ihn spätestens aller drei tage anfunkst bekommt er die ruhe nicht.

    wenn du dir sorgen machst, ob er "noch da ist", dann bitte ihn darum, dir aller 3 tage ne sms zu schicken, das er noch da ist. aber schreib du nicht zuerst oder ruf ihn nicht an. jedenfalls nicht in so kurzen abständen...

    morphine verändern das bewusstsein. er sagte dir ja bereits, das er für dich im mom nichts fühlt, das er eigentlich garnichts fühlt und wenn du ihn dann faktisch dazu zwingst dir zu antworten, dann fühlt er sich unter druck. um dich nicht zu verletzen sagt er dann vielleicht, was du hören willst. das meinte er wahrscheinlich mit dem satz: ich möchte nicht gesagt bekommen, was ich fühle...

    ich weiss, das es schwer ist, einem geliebten menschen die zeit zu geben, die er sich wünscht, weil man solche sehnsucht hat. aber das gegenteil von dem zu machen, was er möchte, ict nicht der richtige weg.

    es kann besteht die möglichkeit der trennung, ja. aber es besteht auch die möglichkeit, das ihr wieder beieinander sein könnt.

    und bedenken solltest du auch folgendes... er ging ende august in die schmerzklinik... sicher fing er dann anfang september mit der morphintherapie an. es kann bis zu 3 monaten dauern, das sich der körper an so starke mittel besser anpasst. dann geht es ihm vielleicht wieder besser. die kanpp 4 wochen bis jetzt sind für so etwas einfach zuwenig.

    zum guten schluss. es gibt sicher gründe dafür, das er nun mit morphin behandelt wird. aber um genau dieses problem zu vermeiden, 3 stunden vor der nächsten einnahme die stimmung zu wechseln, weil zb. die schmerzen mehr werden... genau aus diesem grund gibt es zum beispiel schmerzpflaster, die 3 tage lang (oder länger) gleichmäßig ihren wirkstoff abgeben. so ist der spiegel immer gleich hoch. dann kann man dazu noch ein anderes schmerzmittel kombinieren, um die schmerzspitzen, die trotzdem auftreten können abzumildern.

    wenn man tabletten nimmt, deren wirkung einige zeit vor der nächsten einnahme rapiede abnimmt, dann ist die gefahr einer abhängigkeit um ein vielfaches höher. auch braucht man dann schnell mehr und mehr davon, weil es "ja nie ausreicht". ich versteh echt die schmerzklinik nicht. wie lange war er denn in der klinik?

    es gibt auch ambulante schmerztherapie. er sollte sich eine am ort suchen und evtl. seine medikament nochmal überdenken. es muss nicht immer morphin sein.

    ich hoffe, ich konnte ein wenig licht in deine gedanken bringen und wünsche euch alles gute...

    lg schlumpfine

  5. #5

    Standard AW: Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!

    von Tramal wurde ich auch aggressiver. Es kann also sein. Wobei das bei mir eher bei den Tropfen als bei den Retard Tabletten auftrat.

  6. #6

    Standard AW: Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!

    Hallo Schlumpfine und alle anderen, erst einmal lieben dank für die info und tips. Naja iich weis dass ich sicher einiges flasch mache was meinen freund betrifft, aber ich will es ja eigentlich nicht falsch machen!! die schmerzklinik gab ihn die tabletten und sagte ihm wie er sie nehmen soll. er hat anfangs nur übelkeit verspürt und die ersten agressionen zeigten sich bei seinen eltern, da wußte ich davon noch nicht. wie ich dann das letzte mal bei ihm war (2 wochen her) bekam ich dies dann auch zu spüren, war aber diesbezüglich durch das internet schon infom. und verhielt mich nicht auffällig in diesem moment. --- am telefon erfuhr ich dann später von ihm (nach dem er mir sagte, das er zeit braucht) dass es bei mir ja nicht als einzigste war. --- na klar mache ich mir sorgen, aber doch auch nur deswegen, weil das alles von heute auf jetzt passierte, dass er sich zurück zog. ich dachte im ersten moment, das es an mir lag, kenne mich ja so auch nicht damit aus ..... heute telefonierten wir beide wieder vor dem wochenende und er sagte mir, dass er leere und antriebslosigkeit verspürt, alles sei zu viel...auch die arbeit sei stupide. ich weis nicht warum, aber immer mehr kommt in mir das gefühl hoch, dass eine depression ihn eingeholt hat, dass würde ja auch die gefühlslehre erklären.... doch dann habe ich null chance, denn bin 300 km entfernt ... ich mache alles falsch

  7. #7
    Wohnt praktisch hier
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    614

    Standard AW: Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!

    stop.... keiner hat gesagt, das du alles falsch machst. sowas sag ich nicht... ich wollte dir nur nochmal deutlich machen, das er dich um zeit und ruhe gebeten hat.

    es ist durchaus möglich, das er eine depressione entwickelt (hat). es kann aber auch sein, das die medikation für ihn die falsche ist. bei beidem kann ihm sehr gut ein psychiater helfen. außerdem sollte er sich mal ein bissl krankschreiben lassen, eben weil er im mom überfordert ist. auch das wird ein psychiater veranlassen.

    wirklich helfen kannst du ihm im moment nicht, du kannst ihn nur unterstützen. er weiss ja, das du für ihn da bist. und wenn er eine depression hat kann der partner eh nicht viel tun, außer da zu sein...

    wichtig ist, das du ihn vielleicht von dem psychiater überzeugst... viel mehr kannst du als laie nicht tun...

    lg

  8. #8
    Heilpraktiker
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    17.01.2011
    Beiträge
    72
    Diese Person übt einen alternativmedizinischen Beruf aus

    Standard AW: Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!

    Es gibt gute Therapeuten die euch helfen können. Was auch ganz gut hilft ist am Tag eine Tasse Johanniskraut Tee.Den rest macht ein Therapeut.

  9. #9

    Standard AW: Trennung von meinem Freund wegen Depressionen!

    hallo Hotte... ich weis nicht wie ich ihn davon überzeugen könnte, weil wohne erstens etwas weit weg von ihm und außer ab un an telefonieren habe ich nichts und das ich das noch manchmal haben darf, ist schon sehr viel für mich!!! möchte ihn dann aber auch nicht mit tipps nerven, weil habs versucht und verständlicherweise kein ohr gefunden.... um mir das nicht zuverderben, möchte ich ihn einfach so hören, wie er es mag.... leider weis ich nun, durch belesen und tipps von lieben menschen, dass ich mehr nicht tun kann er selber auf mich zukommen muss. bisdahin sage ich ihn, dass ich ihn lieb habe und für ihn da bin, wenn er es mag! --- ich denke jede minute an ihn, schicke ihn flugküßchen und auch wenn ich nicht an den vater im himmel glaube, bitte ich ihn jeden tag, dass er ihn kraft gibt und nicht ressegniert.... dass er mich tief innen im herzen noch trägt und spürt, dass ich an ihn denke und da bin!! ... weis aber auch, dass es im moment meine wünsche nur sind und versuche soviel energie zu entwickeln, dass es auch für ihn reicht!! --- kann ja leider nichts weiter tun

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