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Thema: Ich werde vergesslich und das mit 25!

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In dieser Diskussion geht es um "Ich werde vergesslich und das mit 25!" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    33 Jahre
    Mitglied seit
    05.09.2013
    Beiträge
    1

    Standard Ich werde vergesslich und das mit 25!

    Hallo Zusammen,


    Ich erzähle mal kurz über meine Person.


    Ich, 25 Jahre alt und weiblich. Eigentlich ganz gesund, leide nur an starken Eisenmangel der mich manchmal ziemlich schlapp und müde macht. Außerdem habe ich Schlafstörungen, die aber niemand ernst nimmt. Meisten schlafe ich gegen 4-5 Uhr ein, bis dahin liege ich im Bett und wälze mich von der einen Seite zur anderen. Und gegen 7 Uhr. muss ich wieder raus, manchmal auch 8 Uhr. Ich schlafe ziemlich wenig. Ich kann mich wahnsinnig schlecht konzentrieren.
    Vor einem Jahr habe ich geheiratet und bin ins Ausland gezogen, mein Mann hat eine Expatstelle.
    Ich darf hier leider nicht arbeiten. Ich habe davor in einer Personalabteilung als Referentin gearbeitet. Habe zuerst eine Ausbildung gemacht, als Sachbearbeiterin begonnen, nebenher BWL studiert. War alles kein Problem. Habe mein Studium sogar in 5 Semestern, statt 7 geschafft und das neben einem super stressigen Vollzeitjob.
    So jetzt bin ich, darf nicht arbeiten. Habe etwas schwierigkeiten Freunde zu finden. Zumindest richtige Freunde. Mein ist den ganzen Tag im Büro. Ich fühle mich alleine, also habe ich wieder angefangen zu studieren, da ich aufgrund des Visums nicht arbeiten darf.
    Nun mein problem: ich kann mir das erlernte einfach nicht merken. Mein Kopf ist voll mit 100000 Themen. Ich kann nicht abschalten, mein Mann erwartet ziemlich viel von mir. Ich hatte kürzlich eine Geschäftsidee der ich momentan nachgehe, das funktioniert das gut. Ich schreibe mir einfach alles aus. Aber lernen funktioniert einfach nicht mehr. Meine Schwiegerfamilie versucht mich obwohl sie in Deutschland sind und ich 9000 km weit weg bin fertig zu machen. Ich sehe weder meine Familie noch meine Freunde. Ich habe hier nur oberflächliche Freunde. Mein Mann nimmt meine vergesslickeit nicht ernst, weil er mich einfach anders kennt, ich habe früher viele Dinge gleichzeitig erledigt. Es war zwar anstrengend aber ich habe nie etwas vergessen, ich habe nie etwas aufgeschrieben ich konnte mir immer alles merken. Jetzt muss ich mir sogar einkaufslisten schreiben, weil ich nach 2 min später vergessen was ich allles brauche. Ich brache kurze Zeit darüber nachzudenken wo ich gestern war. Was ich getragen habe, Was ich gegessen habe. Das fällt meinem Mann auch auf, für ihn ist das einfach nur etwas "verpeilt" sein. Weil ich mich nicht mehr so anstrengen muss.


    Mir fehlt meine innere Ruhe, ich bin vergesslich, mein Kopf platz irgendwann, ich habe soviele Gedanken, ich habe Schlafstörungen. Ich bin unzufrieden, wobei ich eigentlich ein schönes Leben habe n könnte. Aber ich kann mich kaum aufraffen. Mir fällt alles so schwer. Ich könnte tagelang im Bett liegen.


    Naja, ich kann hier auch nicht so einfach zum Arzt. Das ist hier etwas schwieriger. Nach Deutschland fliege ich jetzt erstmal auch nicht.


    Evtl kann mir hier jmd weiterhelfen?


    Samina

  2. #2
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    63 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    4.157
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ich werde vergesslich und das mit 25!

    Hallo Samina!
    Deine Vergeßlichkeit hängt sicher mit dem Eisenmangen zusammen, ich hoffe, daß Du in Behandlung bist.
    Außerdem solltest Du dringend etwas für deinen Schlaf tun, das kann von autogenem Training bis zu Baldrian und/oder Hopfen alles sein.

    Mir fehlt meine innere Ruhe, ich bin vergesslich, mein Kopf platz irgendwann, ich habe soviele Gedanken, ich habe Schlafstörungen. Ich bin unzufrieden, wobei ich eigentlich ein schönes Leben habe n könnte. Aber ich kann mich kaum aufraffen. Mir fällt alles so schwer. Ich könnte tagelang im Bett liegen.
    außerdem befürchte ich, daß Du eine depressive Verstimmung oder sogar eine Depression hast. Vielleicht könntest Du eine Psychotherapie machen, wenn die Möglichkeit besteht?
    Meiner Meinung nach wäre das dringend notwendig.
    Liebe Grüße
    Josie

  3. #3
    Fühlt sich wohl hier Avatar von Charles Brandon
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    71 Jahre
    Mitglied seit
    13.10.2008
    Beiträge
    156

    Standard AW: Ich werde vergesslich und das mit 25!

    Hallo Samina,

    mir scheint, Dein Leben ist aus den Fugen geraten ist. Die meisten oder alle Symptome sind nicht Ausdruck einer inneren Krankheit, sondern Folgen der unbefriedigenden Lebensumstände. Deshalb kann eine nachhaltige Besserung nicht durch Herumdoktern an den Symptomen erreicht werden, sondern nur durch einschneidende Veränderungen dieser Umstände.

    Am Anfang wird es vielleicht noch schwerer, weil zusätzliche Probleme entstehen. Aber wenn Du die selbstbestimmte Handlungsfreiheit zurückgewinnst und zufriedener wirst, dann werden Schlaf- und Gedächtnisstörungen allmählich zurückgehen. Es ist nicht zu erwarten, daß eine Besserung von selbst eintritt, ohne daß Du irgend etwas unternimmst.

    Wahrscheinlich weißt Du im Grunde, was zu tun wäre. Du mußt es nur tun!

    Charles

  4. #4
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    53 Jahre
    Mitglied seit
    15.02.2012
    Beiträge
    9

    Standard AW: Ich werde vergesslich und das mit 25!

    .

    Hallo Samina!

    Lange bevor meine Depression anfing hatte ich schon Probleme mit Schlaf- und Konzentrationsstörungen.
    Ich bin halt nie zum Arzt weil ich dachte, das wird schon wieder.
    Aber ich will nicht den Eindruck erwecken, jemandem eine Depression einreden zu wollen.

    Ganz objektiv gesehen:
    Ich denke die Konzentrationsstörungen sind eine Folge der Schlafstörung.
    Mit 2-3 Stunden Schlaf kommt keiner lange zurecht ohne Erschöpfungssymptome zu zeigen.
    Und Konzentrations- und Gedächtsnisstörungen sind typische Symptome.

    Zudem altert der Körper bei Schlafmangel schneller, ist anfälliger für Krankheiten (z.B. Diabetes, Fettsucht), hat ein erhöhtes Risiko für Unfälle, usw.
    Du solltest alles tun, um eine gute Schlafqualität wiederzuerlangen.
    Deine Gesundheit sollte Dir das Wichtigste sein.

    Sprich zunächst mit Deinem "Hausarzt", er wird Dir vermutlich ein leichtes Antidepressivum verschreiben.
    Dann solltest Du überlegen, was Dich konkret am Ein- bzw. Durchschlafen hindert.
    Falls Du oft über Dich, Konflikte mit nahestehenden Personen oder Deine Vergangenheit nachgrübelst, wäre eine therapeutische Begleitung naheliegend um mal mit diversen seelischen "Altlasten" aufzuräumen.
    Der Therapeut wird übrigens im Rahmen der Behandlung auch auf organische Ursachen prüfen.

    Gruß
    Jens
    Geändert von Snej (09.09.2013 um 03:16 Uhr)

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